CH158397A - Fernsprechanlage mit mehreren in Reihe liegenden Ämtern. - Google Patents

Fernsprechanlage mit mehreren in Reihe liegenden Ämtern.

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CH158397A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Fernsprechanlage mit     mehreren    in Reihe liegenden Ämtern.    Die Erfindung bezieht sich auf Fern  sprechanlagen mit mehreren in Reihe liegen  den Ämtern, in welchen auch Verbindungen  hergestellt werden, in welche nach deren  Aufbau besondere Einrichtungen, wie zum  Beispiel Verstärker,     Stromstossübertrager     usw. eingeschaltet werden.  



  Es sind nun bereits Anordnungen vor  geschlagen worden, die diese besonderen     Ein-          richtungen    vollkommen     selbsttätig    in den  aufgebauten Verbindungsweg einschalten  und bei denen die Einschaltung der Einrich  tungen am ankommenden Ende einer Verbin  dungsleitung, in Abhängigkeit von dem be  legten Zugang zu dieser Verbindungsleitung  an deren abgehendem Ende erfolgt.  



  In solchen Anlagen, in denen Verbindun  gen über mehrere in Reihe liegende Ämter  hergestellt werden, ist es aber zweckmässig,  mit Rücksicht auf die Verschiedenartigkeit  der möglichen Leitungskombinationen     bezw.     die unterschiedliche Länge und Charakte-         ristik    der zusammenzuschaltenden Leitun  gen, die Einschaltung der besonderen Ein  richtungen zwischen das ankommende Ende  der einlaufenden und das abgehende     Ende     der weiterführenden Verbindungsleitung von  dem belegten Ausgang der Verbindungsein  richtungen am ankommenden Ende dieser  letzteren, der weiterführenden Verbindungs  leitung, abhängig zu machen.  



  Zweck der Erfindung ist es nun. eine sol  che Anordnung zu schaffen, was dadurch er  reicht wird, dass das die Einschaltung der  besonderen Einrichtungen durch dem ab  gehenden Ende einer Verbindungsleitung zu  geordnete Schalteinrichtungen,. welche in  Abhängigkeit von der Belegung eines be  stimmten Ausganges der Verbindungsein  richtungen am     ankommenden    Ende dieser  Verbindungsleitung gesteuert     werden,    herbei  geführt wird.  



  Diese Anordnung bietet gleichzeitig die  Möglichkeit, die Einschaltung der beson-      deren Einrichtungen von den gesamten für  den Aufbau einer Verbindung benutzten       Verbindungswegen        abhängig    zu machen, das  heisst sowohl von dem Zugang, über welchen  die die     Anschaltstelle    der besonderen Ein  richtungen enthaltende     Verbindungseinrich-          tung    erreicht wird, als .auch von den im Ver  bindungsaufbau hinter der     Anschaltstelle     liegenden Ausgängen zu weiteren .Schalt  stufen.  



  Nachfolgend ist die Erfindung anhand  des in der beiliegenden Zeichnung in den  Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungs  beispiels einer Anlage nach der Erfindung  im einzelnen beschrieben.  



  Es ist ein Verbindungsaufbau angenom  men, in welchem ein Teilnehmer des Unter  amtes U2 eine Verbindung zu einem Teil  nehmer des Unteramtes     U4    herstellt, welche  Verbindung über Verstärker zu     betreiben    ist.  Nach Aufbau der Verbindung wird     mithin     im. Hauptamt eine     Verstärkereinrichtung    in  den     Verbindungsweg    eingeschaltet und eben  so Leitungsnachbildungen und zusätzliche       Dämpfungseinrichtungen    für die ankom  mende und abgehende Richtung angeschaltet.

    Hierbei erfolgt die     Einschaltung    dieser be  sonderen     Einrichtungen    im Hauptamt in Ab  hängigkeit sowohl von der Belegung des Zu  ganges zu der vom Zwischenamt     K1    zum  Hauptamt H führenden Verbindungsleitung       VLl,    als auch von :der Belegung des Aus  ganges der     Verbindungseinrichtungen    am an  kommenden Ende der vom Hauptamt H zum  Zwischenamt     K2    führenden     Verbindungs-          leitung        VL2.     



  Es sei nun der Verbindungsaufbau im  einzelnen beschrieben:  Sobald der Teilnehmer des Unteramtes  U2 seinen Hörer abhebt, wird er in' an sich  bekannter, hier nicht interessierender Weise  über sein Unteramt U2 und das Knotenamt       K1    zum Hauptamt H durchgeschaltet, wobei  gleichzeitig durch eine in dem Unteramt U2  angeordnete     Relaiseinrichtung    ein     Vorimpuls     als Belegimpuls über die Leitung zum  Hauptamt ausgesendet wird.

   Durch diesen       Vorimpuls    (Belegimpuls) wird das Strom-         stossempfangsrelais        J1    im Hauptamt vor  übergehend erregt. Über den     Kontakt    1i1  kommt zunächst das     Belegungsrelais    Cl zum  Ansprechen, welches sich über seinen eigenen  Kontakt 8c1 in einen Haltestromkreis legt  und an seinem Kontakt 7e1 die Erde von  dem Wählerarm 9m1 des Wählers Ml ent  fernt. Über den Kontakt 2i1 wird ein Strom  kreis für das Relais     B1    geschlossen; dieser  Stromkreis verläuft von Erde am Kontakt  <I>2i1</I> über Wählerarm 3m1 in der     0-Stellung,     Wicklung von     B1,    Batterie, nach Erde.

    Relais     B1    öffnet nach Ansprechen seinen       Kontakt    6b1 und bereitet durch Schliessen  seines     Kontaktes   <B>5b1</B> den Stromkreis des  Drehmagnetes Dl vor, indem die Bemessung  der     Kontaktbewegungszeichen    dabei eine sol  che ist, dass der Kontakt 4i1 bereits wieder  nach dem     Belegungsimpuls    geöffnet ist,  wenn der Kontakt 5b1 geschlossen wird.  Relais BI hält sich als Verzögerungsrelais  während des     jedesmaligen    Abfalles des  Relais     J1    zwischen den einzelnen Impulsen  und fällt erst nach Beendigung der Vor  impulse ab.

   Die diesen     Vorimpulsen    nach  folgenden Wahlimpulse können alsdann das  Relais     B1,    bei Ansprechen des Relais     J1,     nicht mehr erregen, da der Stromkreis von  Relais BI durch den Wählerarm 3m1, so  bald .derselbe nach dem ersten Schritt seine       0-Stellung    verlassen hat, unterbrochen ist.  



  An die vom .Wählerarm     107n1    bestriche  nen Kontakte des Wählers Ml sind die  Relais A2 bis A$ angeschlossen. Werden     nun     die dem Belegimpuls unmittelbar folgenden  weiteren     Vorimpulse,    die das     Kennzeichen     für die Einschaltung des Verstärkers und  der Leitungsnachbildung, sowie der Lei  tungsverlängerung geben, ausgesandt, zum  Beispiel vom Unteramt U2 zwei Impulse  (vom Unteramt     U1    ein Impuls), so macht  der Wähler Ml zwei Schritte,' und es       wird    der     Stromkreis    für die Relais A2,  E und     I\    vorbereitet.

   Wählerarm     10w1     ist auf den Kontakt, an den Relais A2  angeschlossen ist, aufgelaufen. Relais A2  bewirkt, sobald es, wie später     beschrieben,     zum Ansprechen kommt, die     Einschaltung         der .den einzelnen Unterämtern     zugeordneten     Leitungsnachbildungen; zum Beispiel     LN2,     und Leitungsverlängerungen     LE2    für die  ankommende Richtung. Nach Beendigung  der     Vorimpulse    fällt das;     Relais    BI ab.  



  Diese Vorgänge spielen sich in der Zeit  nach     Abheben    des. Hörers seitens des Teil  nehmers und vor der Betätigung seiner Num  mernscheibe ab.    Sobald der Teilnehmer durch Betätigung  seiner     Nummernscheibe    die zur Verbindungs  herstellung     erforderlichen    Nummernstrom  stösse aussendet, wird durch die erste     Strom-          stOssTeihe    der erste Wähler     GWl    im Haupt  amt H auf die der gewählten Nummer ent  sprechende, die Leitungen in der gewünsch  ten Richtung enthaltende Dekade eingestellt,  worauf er in freier Wahl eine freie, zum  Knotenamt     K2    führende     Verbindungsleitung     aussucht.

   Es sei hier vorausgeschickt, dass  die übrigen vom Teilnehmer ausgesandten       Stromstossreihen    zur Einstellung der nach  folgenden Wähler im Knotenamt     K2    und  Unteramt U4 dienen     bezw.    zur Auswahl  einer freien, vom Knotenamt     K2    zum Unter  amt U4 führenden     Verbindungsleitung    und  der zu dem gewünschten Teilnehmer des Un  teramtes U4 führenden     Teilnehmerleitung.     



  Während des Verlaufes dieser Operatio  nen, :das heisst der     Durchschaltung    der Ver  bindung bis zum gewünschten Teilnehmer,  hat im Hauptamt H, nachdem der durch die  erste     Nummernstromstossreihe    eingestellte  Wähler     GTIT1    in freier Wahl, wie angenom  men, die freie zum     Knotenamt    K2 führende  Verbindungsleitung     VL2    gefunden     hatte,     das     Belegungsrelais        C2,    und das     Prüfrelais          P1    des     Wählers        GWl    im     Stromkreis:

      Erde,  Batterie, Kontakt 13c1, Wicklungen I und       II    von Relais     P1,    Wählerarm des Wählers       GW1,    Wicklung von     Relais    C2, Erde ange  sprochen und durch Schliessen des Kontaktes       14p1    wurde der Stromkreis für die Relais       42,        E    und F vorbereitet.

   Relais P1 bewirkt  in bekannter Weise durch Schliessen seines       Kontaktes    341 den Kurzschluss seiner hoch-         ohmigen        Wicklung        II    und damit die Sper  rung der ausgewählten zum Knotenamt K2  führenden Verbindungsleitung     TVL2    gegen  anderweitige Belegung.  



  Die zweite vom Teilnehmer ausgesandte       Stromstoss#reihe    stellt nun den Wähler     GW2     im Knotenamt     K2    auf die der gewählten  Nummer entsprechende Dekade ein, in wel  cher die zum     Unteramt    U4 führenden     Ver-          bindungsleitungen    angeschlossen sind, worauf  der Wähler in freier Wahl in der Dekade  eindreht     und    eine freie von diesen Leitungen  aussucht.

   Die Nummernstromstösse der zwei  ten     Stromstossreihe    werden im Hauptamt  durch ,das Relais<B>J2</B> aufgenommen, welches  impulsmässig über seine     Kontakte    27i2 und       2$i2    die     Wechs@elstromquelle        WQ2    an die  Adern der weiterführenden Verbindungs  leitung     VL2    anlegt, so dass entsprechende  Stromstösse über diese ausgesandt werden,  welche die nachfolgenden Wähler und Ein  richtungen     einstellen.    Diese Massnahmen ver  laufen in der bei Wähleranlagen üblichen,  an sich bekannten Weise und sind, da sie zur  Erläuterung des Erfindungsgegenstandes  entbehrlich sind, nicht beschrieben.  



  Die den Wähler     GW   <I>2</I> einstellenden  Nummernstromstösse werden gleichzeitig auf  ein     Mitlaufschaltwerk,,den    Wähler     1112    über  tragen. Der Anzahl der vom Relais J2 auf  genommenen Impulse     entsprechend    macht  der Mitläufer M2 dieselbe Anzahl Schritte  wie der Wähler     GW2.     



  Die     Fortschaltung    der     Schaltarme    des  Wählers M2 geschieht durch dessen Dreh  magneten D2 unter     Mitwirkung    des Relais  B2, dessen Stromkreis bereits beim An  sprechen des.     Belegungsrelais    C2 bei der Be  legung des Wählers     GW   <I>1</I> geschlossen wurde  über: Erde, Kontakt 54c2, Schaltarm     577n2     in der     0-Stellung,        Wicklung    von Relais B2,  Batterie, Erde.

   Relais B2 schliesst seinen  Kontakt 52b2 und hält sich als Verzöge  rungsrelais während der     Stromstossreihe,     während Kontakt 51i2 den     Stromkreis    für  den Drehmagneten D2, der von Erde am      Kontakt 51i2 über diesen Kontakt, Kontakt       52b2,    Wicklung des Drehmagnetes D2 nach  Batterie, Erde verläuft, impulsmässig schliesst  und öffnet, wodurch die Schaltarme<I>55m2,</I>       57m.2    und 58m2 des Mitläufers M2 den Im  pulsen entsprechend oft     fortgeschaltet    wer  den.  



  Sein Schaltarm 58m2 gelangt auf den  Kontakt, an welchen das Relais A'4 an  geschlossen ist, entsprechend der zum Unter  amt U4 ausgewählten Leitung und bereitet  dadurch den Stromkreis für das Relais A'4  vor. Der Schaltarm 55m2 des Mitläufers ist  hierbei auf das Kontaktsegment 56 gelangt.  Der Schaltarm     5.7m2    hat beim ersten     Schritt     die     0-Stellung    verlassen und damit den  Stromkreis des Relais     B2    aufgetrennt, das  nach Beendigung der     Stromstossreihe    nun  abfällt.

   Infolgedessen ist sein Kontakt 52b2  in die Ruhelage zurückgekehrt und hat den  Stromkreis für .den Drehmagneten D2 unter  brochen; der Wähler<B>312</B> ist stillgesetzt und  die Stromstösse der nachfolgenden Nummern  stromstossreihen können seinen Drehmagne  ten<I>D2</I> nicht mehr betätigen.  



  Inzwischen hat der Wähler     GW2    eine  freie zum Unteramt U4 führende Verbin  dungsleitung gefunden und entsprechend den  weiteren vom Teilnehmer ausgesandten       Stromstossreihen    ist :die Verbindung bis zum  gewünschten Teilnehmer in bekannter Weise  vervollständigt worden.  



  Mit Auflaufen der Arme des Wählers       GW2    auf die Kontakte :der als frei angenom  menen Leitung     VL2    kommt das Prüfrelais  P2 im Hauptamt in Reihe mit dem     Bele-          gungsrelais    C4 im Knotenamt     K2    zum An  sprechen.

   Relais P2 schliesst an seinem Kon  takt<I>67p2</I> seine     hochohmige    Wicklung     II     kurz, wodurch in bekannter Weise die Ver  bindungsleitung     VL2    gegen weitere Belegung  gesperrt ist und schliesst an seinem Kontakt  <I>59p2</I> den Stromkreis für das Relais<I>A'4,</I> der  von Erde am Kontakt     55e2    über diesen, den  Kontakt 59p2, Schaltarm 58m2, Wicklung  von A'4 nach Batterie, Erde verläuft.

      Relais A'4 betätigt seine Kontakte und  schaltet durch Schliessen der Kontakte 64a'4  und 65a'4 :die Leitungsnachbildung     LN4    für  die abgehende Richtung an den Verstärker       Vst    an und über seine Kontakte 60 bis 63a'4  die Leitungsverlängerung     LV4    für die ab  gehende Richtung in die Verbindungsleitung       VL2    ein.  



  Durch gleichzeitiges     Schliessen    seines  Kontaktes     66a,'4    wurde- der Stromkreis für  die Relais<I>A2,<B>E</B></I> und F geschlossen, die nun  mehr ansprechen und ihre Kontakte betä  tigen.    Über seine Kontakte     15a2    und 16a2  schaltet Relais A2 die Leitungsnachbildung       LN2    für die ankommende Richtung an den  Verstärker     Vst    an und über seine Kontakte  17 bis     20a2    die Leitungsverlängerung     LV2     für die     ankommende    Richtung in die Ver  bindungsleitung     VLl    ein.

   Relais     E    unter  bricht dabei an seinen Kontakten     2,1e    und  22e die direkte Verbindung der Verbindungs  leitung     VL1    mit den weiterführenden Adern.    Gleichzeitig hatte Relais F über seinen  Kontakt 29f einen Stromkreis geschlossen,  durch welchen nicht dargestellte Einrichtun  gen betätigt werden, die einen freien Ver  stärker aussuchen und den dem letzteren zu  geordneten Wähler<I>VW,</I> von dem nur     dic;

       Schaltarme und     Bankkontakte    dargestellt  sind, in an sich bekannter Weise einschalten,  der nun den     ausgesuchten    freien Verstärker       Vst    mit den zur ankommenden und abgehen  den Leitung führenden Adern     verbindet.    An  dem Kontakt     30f    wird der     Stromkreis    für  das Relais U vorbereitet.  



  Mit Auftreffen der Arme des Wählers  VW auf die der ankommenden und weiter  führenden Leitung     entsprechenden    Bankkon  takte kommt das Relais U zum Ansprechen  und der Wähler wird in bekannter Weise  stillgesetzt. An seinen Kontakten 23 bis     262c     schaltet Relais<I>U</I> den Verstärker     Vst    zwi  schen das     ankomende    Ende der einlaufenden  Verbindungsleitung     VLl    und das abgehende  Ende der weiterführenden Verbindungs-           leitung        VL2    ein. Die Sprechverbindung ver  läuft nunmehr über den Verstärker     Vst.     



  Die Auslösung der aufgebauten Verbin  dung erfolgt in bekannter Weise und wird  durch Aufhängen des Hörers seitens des an  rufenden Teilnehmers und den damit be  wirkten Abfall des ersten     Belegungsrelais    C1.       eingeleitet,    wodurch die Rückführung der  gesamten beschriebenen Einrichtungen in die  Ruhelage bewirkt wird, in der an sich be  kannten in Wähleranlagen üblichen Weise.  



  Stellt der anrufende Teilnehmer nun eine  Verbindung, z. B. zu einem Teilnehmer  des Knotenamtes K2 anstatt zu einem Teil  nehmer des Unteramtes U4 her, so erfolgt  keine     Anschaltung    eines Verstärkers, da an  die Bankkontakte des     Mitlaufschaltwerkes          11'12,    die den Dekaden des Wählers     Gy,r2    ent  sprechen, an welche Teilnehmerleitungen des       Knotenamtes    K2     angeschlossen    sind, keine  Relais A' angeschlossen sind.

   Es werden so  mit weder die Leitungsnachbildung     und    Lei  tungsverlängerung für die abgehende Rich  tung, noch ein Verstärker, noch auch die  Leitungsnachbildung und Leitungsverlänge  rung für die ankommende Richtung ange  schaltet, weil durch das Fehlen der Relais A'  der Stromkreis für die Relais<I>F, E</I> und<I>A2</I>  nicht geschlossen wird.  



  Ebenso würde auch bei Herstellung einer  Verbindung, zum Beisspiel eines Teilnehmers  des Knotenamtes     K1    zu einem Teilnehmer  des Unteramtes U4 kein Verstärker und die  übrigen Einrichtungen angeschaltet werden,  da in     diesem    Falle in den Zugängen der Teil  nehmerleitungen     TKl    die Einrichtungen zur  Aussendung der zusätzlichen Stromstösse für  die Einstellung des Wählers Ml fehlen und  deshalb der Stromkreis für die Relais A2, F  und<I>F</I> durch ,den Wählerarm 10m1 nicht ge  schlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage mit mehreren in Reihe liegenden Ämtern, in welcher auch Verbin dungen hergestellt werden, in welche nach deren Aufbau besondere Einrichtungen ein geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der besonderen Ein- richtungen durch dem abgebenden Ende einer Verbindungsleitung zugeordnete Schalt einrichtungen (m2), welche in Abhängigkeit von der Belegung eines bestimmten Aus ganges der Verbindungseinrichtungen (GW 2) am ankommenden Ende -dieser Verbindungs leitung gesteuert werden, herbeigeführt wird. UNTERANSPRt1CHE 1.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch für Anlagen mit Haupt- und Unterämtern, dadurch gekennzeichnet, dass dem ankom menden Ende einer zwischen dem Maupt- amt (H) und einem Zwischenamt (K2) verlaufenden Verbindungsleitung eine Verbindungseinrichtung (G6,'2) zugeord net ist, durch deren Einstellung auf be stimmte Ausgänge die Einschaltung der besonderen Einrichtungen (Vst) im Hauptamt bestimmt. wird. 2.
    Fernsprechanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstel lung der Verbindungseinrichtung (Gh,'2) des Zwischenamtes (K2) auf eine zu einem Unteramt (U-3, <I>U4)</I> führende Verbin dungsleitung die Einschaltung der beson deren Einrichtungen im Hauptamt erfolgt, während bei Einstellung der Verbindungs einrichtung auf eine im Zwischenamt (K'2-) verlaufende Verbindungsleitung die besonderen Einrichtungen . des Haupt amtes nicht eingeschaltet werden. 3.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch mit Einschaltung von Verstärkern. da durch gekennzeichnet, dass den abgehen den Enden der weiterführenden Verbin dungsleitung mehrere Leitungsnachbil dungen (LN4) und zusätzliche Dämp- fungseinrichtungen (LV4) zugeordnet sind, von denen die für die jeweilige Verbin dung erforderliche in Abhängigkeit von dem belegten Ausgang der Verbindungs einrichtung (GW2) am ankommenden Ende .der weiterführenden Verbindungs leitung eingeschaltet wird. 4.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch mit Wählerbetrieb, dadurch gekenn7eich- net, dass dem abgehenden Ende der Ver- bindungsleitung ein Schrittschaltwerk (M2) zugeordnet ist, das synchron mit einem am ankommenden Ende zugeordne ten Wähler (GW2) fortgeschaltet wird und die die Anschaltung der besonderen Einrichtungen bewirkenden Schaltmittel steuert. 5.
    Fernsprechanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schritt- schaltwerk (M2) die eine bestimmte Lei tungsnachbildung und eine bestimmte Lei tungsverlängerung einschaltenden Schalt mittel zur Wirkung bringt. 6.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl dem abgehenden Ende einer weiterführenden Verbindungsleitung (T7L2), als auch dem ankommenden Ende einer ankommenden Verbindungsleitung (VL1) Schalteinrich tungen (M2, Ml) zugeordnet sind, welche die Einschaltung der besonderen Einrich tungen (Vst) in Abhängigkeit von der Belegung eines bestimmten Ausganges der Verbindungseinrichtungen (GW2) am ankommenden Ende der weiterführenden Verbindungsleitung und in Abhängigkeit von der Belegung eines bestimmten Zu ganges zur ankommenden Verbindungs leitung an deren abgehendem Ende be wirken.
CH158397D 1930-10-16 1931-07-27 Fernsprechanlage mit mehreren in Reihe liegenden Ämtern. CH158397A (de)

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