CH142152A - Verfahren zur Darstellung einer Sulfosäure des 1-Chlor-2-amino-naphthalins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Sulfosäure des 1-Chlor-2-amino-naphthalins.

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CH142152A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfuhren zur Darstellung einer     Sulfosäure    des     1-Chlor-2-amino-naphthalins.       Es wurde gefunden, dass     Sulfosäuren    des       2-Naphthylanrins,    insbesondere     1YTono-    und       Disulfosäuren,    sich leicht und einheitlich  chlorieren lassen, wenn man die     Amirrogruppe     durch Einführung eines     Acylrestes    schützt       und    die erhaltenen     2-Acylamino-naphthalin-          sulfosäuren    mit chlorierenden Mitteln behan  delt.

   Hierbei tritt anscheinend zunächst  Addition des Chlors an     Stickstoff    ein. Die  so gebildeten     N-Chlorverbindungen    werden  dann unter dem Einfluss der vorhandenen  oder noch zuzusetzenden" Säure in     1-Chlor-2-          acyl-aminonaphthalinsulfosäuren    umgelagert  und hieraus die     Acylgruppe    durch     Verseifung     in üblicher Weise abgespalten. Der Reaktion  sind     sowohl        Mono-    wie auch     Disalfosäuren     des     ss-Naphthylarnins    leicht zugänglich.

   Nur  einige der nach vorliegendem Verfahren er  haltenem     Sulfosäuren    des     1-Chlor-2-amino-          naphthalins    konnten bisher auf kompliziertem  Wege dargestellt werden, die meisten der  auf obigem Weg hergestellten Produkte sind  daher neu.

      Vorliegendes     Paterrt'beziebt    sich auf ein  Verfahren     _    zur Darstellung der     1-Chlor-2-          aminonaphthalirr-6-sulfosäure,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man die     2-Naphthylamirr-6-          sulfosäure        acyliert,    die     Acylverbindung    mit  einem     Chlorierungsmittel    behandelt und aus  der gebildeten 1.     Chlor-2-acylaminonaphthalin-          6-Qulfosäure    die     Acylgruppe    abspaltet.

   Der       Endstoff,    die     1-Chlor-2-aminonaphthalirr-6-          sulfosäure,    ist in der Literatur bereits be  schrieben (siehe     "The        Chemical        Society,          Abstracts,        Vol.    V, 1889, Seite     51 1).     



  Die so erhaltene     1-Chlor-2-amirronaphtha-          lin-6-sulfosäure    ist leicht löslich in Alkalien,       diazotierbar,    kuppelt aber ;nicht mit     Diazo-          verbindungen.    Sie soll als Ausgangsprodukt  zur Herstellung von     Farbstoffen    dienen.  



       Beispiel:          22,3    kg     Brönnersäure        (2-Naphthylamin-6-          sulfosäure)    und 15 kg kristallisiertes Natrium  acetat werden in 100 Liter Wasser einge  tragen und bei 70-80   mit 12,5 kg Essig-           säureanhydrid    versetzt. Wenn eine Probe der  Reaktionslösung nicht mehr     diazotierbar    ist,  wird auf etwa<B>300</B> abgekühlt und 25 Liter       einer        ungefähr        15        %igen        Natriumhypochlorit-          lösung    zugegeben.

   Temperatursteigerungen  über 400 werden hierbei zweckmässig durch  geeignete Kühlung vermieden, dann setzt  man rasch ungefähr 80 kg zehnfach normale  Salzsäure zu und lässt einige Zeit rühren.  Die     1-Chlor-2-acetylamino-naphthalin-6-        sul-          fosäure    fällt als dicker Kristallbrei aus und  wird durch Filtration von der Mutterlauge  getrennt.  



  Zur     Verseifung    löst man die Säure bei  etwa<B>70'</B> in 300 Liter Wasser, versetzt mit  25 kg Schwefelsäure von 66 0     B6    und erhitzt  unter Rühren etwa 4 Stunden auf etwa 1000.  Die     1-Chlor-2-amicionaphthalin-6-sulfosäure     scheidet sich hierbei kristallinisch ab. Nach  dem Erkalten wird abgesaugt und mit Eis  wasser gewaschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der 1-Chlor-2- aminonaphthalin-6-sulfosäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man die 2-Naphthylamin- 6-sulfosäure acyliert, die Acylverbindung mit einem Chlorierungsmittel behandelt und aus der gebildeten 1-Chlor-2-acylaminonaphthalin- 6-sulfosäure die Acylgruppe abspaltet.
    Der Endstoff, die 1-Chlor-2-aminonaplithalin-6- sulfosäure, ist in der Literatur bereits be schrieben (siehe "The Chemical Society, Abstracts, Vol. V, 1889, Seite 51'1). Die so erhaltene 1-Chlor-2-aininonaphtha- lin-6-sulfosäure ist leicht löslich in Alkalien, diazotierbar,
    kuppelt aber nicht mit Diazo- verbindungen. Sie soll als Ausgangsprodukt zur Herstellung von Farbstoffen dienen.
CH142152D 1928-02-11 1929-02-08 Verfahren zur Darstellung einer Sulfosäure des 1-Chlor-2-amino-naphthalins. CH142152A (de)

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