CH138564A - Haspelmaschine. - Google Patents

Haspelmaschine.

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CH138564A
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CH
Switzerland
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wall
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Inventor
Fritz Gegauf S Soehne
Original Assignee
Fritz Gegauf S Soehne
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description


  Haspelmaschine.    Die Haspelmaschine gemäss der Erfindung  besitzt eine den Haspel gegen     Berührung,     zum Beispiel durch den Arbeiter, schützende  Vorderwand, welche derart verstellbar ist,  dass ein bequemes Einsetzen und Ausheben  des Haspels möglich ist.  



  Zweckmässig wirkt die bewegliche Haspel  sehutzwand mit einem dem Haspelantrieb zu  geordneten Schalthebel derart zusammen, dass  der Schalthebel in eingerückter Stellung die  Haspelschutzwand in der Wirkungsstellung       sperrt,    wogegen nach dem Ausrücken des  Schalthebels und erfolgter     Verstellung    der  Haspelschutzwand diese ein Einrücken des  Schalthebels verhindert. Dabei ist ein     Inbe-          triebsetzen    des Haspels nur darin möglich,  wenn die Schutzwand sich in ihrer für die       Betriebsstellung    des Haspels vorgesehenen  Lage befindet.

   Vorzugsweise ist die Anord  nung so getroffen, dass die Schutzwand in  diese Stellung nur dann gebracht werden  kann, wenn der Haspel völlig lagerichtig in  seine Lager eingelegt ist, wodurch verhindert  wird, dass der Haspel in Gang gesetzt wer-    den kann, wenn er nicht richtig eingelebt ist;  dies hat zur Folge, dass auf lagerichtiges Ein  legen des Haspels geachtet wird, also Be  dienungsfehler ausgeschaltet werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer derartig ausgebildeten Haspel  maschine veranschaulicht, jedoch sind von       derselben    nur die zur Erklärung der Erfin  dung wesentlichen Teile gezeichnet. Es zeigt:  Fig. 1 einen Aufriss,  Fig. 2 eine Stirnansicht von rechts der  Fig. 1 her,  Fig. 3 die Haspelschutzwand und     Aube-          hörteile    in der Stellung beim Betrieb der Ma  schine,       Fig.    4 die     .gleichen    Teile in einer zweiten .

    Stellung (für die     Haspelauswechselung),     während       Fig.    5 und 6 einzelne Teile aus     Fig.    3       bezw.    4 in grösserem Massstab :darstellen, und       Fig.    7 eine andere Einzelheit zeigt.  



  Der zur     Aufnahme    einer Mehrzahl von zu- _  einander parallel zu wickelnden     Fadenstran-          gen    dienende Haspel 1 ist mittelst seiner      Welle 2 einerends in ein ortsfestes offenes  Lager 3 und anderends in ein Mitnehmerla  ger 4 eingesetzt. Das Mitnehmerlager 4 ist  an der Welle 5 vorgesehen, die ein Friktions  rad 6 aufweist und an einem Tragrahmen 7  gelagert ist. Der um einen Bolzen 8 schwenk  bare Tragrahmen 7 ist durch einen Lenker 9  mit einem auf     einem    Bolzen 10 gelagerten  Schalthebel 11 verbunden, der durch ein Ge  wicht 12 belastet ist.

   Am Schalthebel 11 ist  ein Anschlag 13 verstellbar augebracht,     des-          sen    wirksames Ende zweimal rechtwinklig  vom übrigen Teil abgebogen ist (Fig. 1, 7).  Durch diesen Anschlag 13 wirkt der Schalt  hebel 11 mit der Haspelschutzwand 14 zu  sammen, welche mittelst Tragarmen 15 und  16 zur Haspelw eile 2 gleichachsig gelagert  ist. Der Arm 15 ist mit einem zum     Ver-          schwenken    der Schutzwand 14 dienenden  Handgriff 15' versehen.  



  In der in Fig. 1 bis 3 gezeichneten Stel  lung des Schalthebels 11 liegt dieser in einer  Rast eines Armes 17, welcher mit Armen 18  und 19 zusammen einen Sperrhebel bildet.  Dieser Sperrhebel 17 bis 19, dessen Arm 19  einen Handgriff aufweist, ist auf einem Bol  zen 20 gelagert und durch ein Gewicht 21 be  lastet. In dieser Stellung des Sperrhebels 17  bis 19 wird das im verschwenkbaren Trag  rahmen 7 gelagerte Reibrad 6 kraftschlüssig  auf das Reibrad 22 gedrückt, welches auf der  Antriebswelle 23 befestigt ist. Infolgedessen  wird der Fadenhaspel 1 gedreht. Hierbei be  findet sich die Schutzwand 14 ebenfalls in  der in Fig. 1 bis 3 gezeichneten Stellung, in  welcher sie mit ihrem untern Rand dem An  schlag 13 des Schalthebels 11 gegenübersteht,  so dass die Schutzwand 14 in Wirkungsstel  lung gesperrrt ist; eine Sperrfeder 24 fasst  hierbei in eine Rast des Tragarmes 15 (Fig.

    5) der Schutzwand. Die obere gante der  Schutzwand 14 liegt etwas höher als die  Haspelwelle 2. In dieser Stellung der  Schutzwand 14 kann der Arbeitsvorgang noch  gut überblickt werden, während gleichzeitig       ein    ungehindertes Vorbeigehen am Haspel 1  ermöglicht wird, da die Schutzwand 14 ein  unwillkürliches Berühren des Haspels durch    die die Maschine überwachende und andere  Personen verhindert. Demgemäss kann auch  hei Fadenbruch das Knoten der Fäden in  aufrechter Körperstellung erfolgen.  



  Inder     Wirkungsstellung    der Schutzwand  14 steht dem im offenen Lager 3 liegenden  Ende der Haspelwelle 2 ein Sperrarm 25 ge  genüber, durch den ein achsiales Verschie  ben des Haspels 1 im Sinne des Entkuppelns  desselben vom Mitnehmerlager 4 verhindert  wird. Dieser Sperrarm 25 ist auf einem Bol  zen 26 gelagert, welcher an einem vom La  ger 3 abragenden Teil vorgesehen ist. Durch  einen Lenker 2 7 ist der Sperrarm 25 mit dem  Tragarm 15 der Schutzwand 14 gekuppelt.  



  Wenn nun der Sperrhebel 17 bis 19  selbsttätig, zum Beispiel infolge Wirksam  keit eines (nicht gezeichneten) Fadenzählers  oder eines Fadenwächters am Arm 18, oder  von Hand in der in Fig. 1 eingezeichneten  Pfeilrichtung verschwenkt wird, dann gibt  dessen Arm 17 den Schalthebel 11 frei. Die  ser Schalthebel 11 schwingt infolgedessen ab  wärts in die Stellung gemäss Fig. 4, und be  wirkt hierbei ein Verschwenken des Trag  rahmens 7 in der Pfeilrichtung Fig. 2, wo  durch das Reibrad 6 vom antreibenden Rad    22 abgehoben und folglich der Antrieb des  Haspels 1 abgeschaltet wird.

   Da nun der  Anschlag 13 den Weg der Schutzwand- 14  freigibt, kann jetzt auch die Schutzwand  aus der bisherigen Hochstellung in die in       Fig.    4 gezeichnete Tiefstellung     verschwenkt          weiden,    in welcher die Sperrfeder 24 in eine  zweite Rast des Tragarmes 15 fasst; bei,die  sem     Abwärtsschwingen    der     .Sohutzwand    14  wird durch den Lenker 27 der     ,Sperrarm    25  aufwärts     verschwenkt,    so     dass    erden Bereich  der     Hüspelwelle    2 verlässt.

   Der Haspel 1  kann nun, bei entsprechender Höhe des     31a-          schinengestelles,    bequem in gerader Körper  haltung aus     seinen    Lagern herausgehoben  und in geringer Höhe über seiner Lagerstelle  von der Maschine weggenommen werden.  



  Nachdem ein neu zu bewickelnder Haspel  in die Lager 4 .und 3 eingesetzt worden ist,       schwenkt    man die     Schutzwand    14 wieder in  ihre Hochstellung zurück, wobei auch der      Sperrarm 25 in seine frühere Stellung     zu-          rückverschwenkt    wird. Ist nun aber der  Haspel nicht genau lagerichtig in die La  ger 4 und 3 eingesetzt worden, so dass die  Haspelwelle mit ihrem entsprechenden Ende  über das Lager 3 hinaus vorsteht, dann  schlägt der Sperrarm 25 an der Haspelwelle  an. Infolgedessen wird die Schutzwand 14  in ihrer Aufwärtsbewegung aufgehalten, so  dass sie nicht in Wirkungsstellung einge  stellt werden kann.

   Dies verhindert aber  auch, den Schalthebel 11 mit der Rast des  Sperrhebels 17 bis 19 in Eingriff zu brin  gen, das heisst der Schalthebel 11 kann nicht  in genügendem Masse aufwärts geschwenkt  werden, um das Reibrad 6 mit dem Antriebs  rad 22 in Kraftschluss zu bringen, weil sein  Anschlag 13 auf die Schutzwand 14 auf  trifft, so lange diese nicht ihre Wirkungs  stellung einnimmt.  



  Hieraus ergibt sich, dass der Antrieb des  Haspels erst eingeschaltet werden kann, wenn  dieser lagerichtig in die Maschine einge  bracht und die Haspelschutzwand in ihre  Wirkungsstellung gebracht worden ist. An  derseits ist verhindert, die Haspelschutzwand  während des Betriebes der Maschine aus  ihrer     Wirkungsstellung    in Tiefstellung zu  verschwenken, weil diesem Verschwenken  Senken des Schalthebels 11 und damit  das Abschalten des Haspelantriebes voran  zugehen hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Haspelmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Haspel gegen Berührung schüt zende Vorderwand derart verstellbar ist, dass ein bequemes Einsetzen und Ausheben des Haspels ermöglicht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Haspelmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bewegliche Haspelschutzwaud mit einem dem Haspel antrieb angeordneten Schalthebel derart zusammenwirkt, dass der Schalthebel in eingerückter Stellung die Haspelschutz wand in der Wirkungsstellung sperrt, wo gegen nach dem Ausrücken des Schalthe bels und erfolgter Verstellung der Haspel schutzwand diese ein Einrücken des Schalthebels verhindert. 2.
    Haspelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haspel- schutzwand verschwenkbar gelagert und mit einem verschwenkbaren Sperrarm ge kuppelt ist, welcher in. ,der Weise mit dem Haspel zusammenwirkt, @dass er nur nach lagerichtigem Einbringen .des Haspels,die Verschwenkung der Haspelschutzwand in die Wirkungsstellung zulässt.
CH138564D 1929-10-21 1929-01-09 Haspelmaschine. CH138564A (de)

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CH138564T 1929-10-21

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CH138564A true CH138564A (de) 1930-03-15

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CH138564D CH138564A (de) 1929-10-21 1929-01-09 Haspelmaschine.

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