DE499026C - Haspel - Google Patents

Haspel

Info

Publication number
DE499026C
DE499026C DEG75352D DEG0075352D DE499026C DE 499026 C DE499026 C DE 499026C DE G75352 D DEG75352 D DE G75352D DE G0075352 D DEG0075352 D DE G0075352D DE 499026 C DE499026 C DE 499026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
protective wall
arm
wall
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG75352D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Original Assignee
FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GEGAUF S SOEHNE filed Critical FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Application granted granted Critical
Publication of DE499026C publication Critical patent/DE499026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Description

  • Haspel Die Erfindung betrifft eine Haspelmaschine Nach der Erfindung wird eine den Haspel gegen Berührung, z. B. durch den Arbeiter, schützende Vorderwand derart verschwenkbar angeordnet, daß ein Inbetriebsetzen des Haspels nur dann möglich ist, wenn sich die Schutzwand in ihrer für die Betriebsstellung des Haspels vorgesehenen Lage befindet. Fernerhin ist die Anordnung so getroffen, daß die Schutzwand in diese Stellung nur dann gebracht werden kann, wenn der Haspel völlig lagerichtig in seine Lager eingelegt ist, wodurch verhindert wird, daß der Haspel in Gang gesetzt werden kann, da er überhaupt erfindungsgemäß eingelegt ist.
  • Eine derartige Anordnung der Haspelschutzwand, welche gleichzeitig ein zufälliges Berühren der Strähne durch die Bedienungsleute verhindert, hat zur Folge, daß auf lagerichtiges Einlegen des Haspels geachtet wird, also Bedienungsfehler ausgeschaltet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Haspels dargestellt, jedoch nur in dem Umfange, als zur Erklärung der Erfindung notwendig ist. Es zeigt: Abb. i eine Vorderansicht des Haspels, Abb. 2 eine Ansicht der Antriebsseite des Haspels, Abb. 3 die Schutzwand in der Betriebsstellung, Abb. ¢ die Schutzwand in der ausgerückten Stellung des Haspels, während Abb. 5 und 6 Einzelteile in größerem Maßstab darstellen und Abb.7 die Verriegelung der Schutzwand zeigt.
  • Der Haspel i ist mittels seiner Welle 2 einerends in einem ortsfesten, offenen Lager 3 (Abb. 3) und andernends in einem Mitnehmerlager q. gelagert. Das Lager q. ist an der Welle 5 vorgesehen, die ein Reibungsrad 6 trägt und an einem Tragrahmen 7 gelagert ist. Der um einen Bolzen 8 schwenkbare Tragrahmen 7 ist durch einen Lenker g (Abb. 2) mit einem auf einem Bolzen io gelagerten Schalthebel i i verbunden, der durch ein Gewicht i2 belastet ist. Am Schalthebel i i ist ein Anschlag 13 verstellbar angebracht, dessen freies Ende zweimal rechtwinklig abgebogen ist (Abb. i, 7). Durch diesen Anschlag 13 wirkt der Schalthebel ii mit der Haspelschutzwand 1q. zusammen, welche mittels Tragarmen 15 und 16 zur Haspelwelle 2 gleichachsig gelagert ist. Der Arm 15 ist mit einem zum Verschwenken der Schutzwand 1d. dienenden Handgriff 15' versehen.
  • In der in Abb. i bis 3 gezeichneten Stellung des Schalthebels i i liegt dieser in einer Raste eines Armes 17, welcher mit Armen 18 und ig zusammen einen Sperrhebel bildet. Dieser Sperrhebel 17 bis i9, dessen Arm i9 einen Handgriff aufweist, ist auf einem Bolzen 2o gelagert und durch ein Gewicht 21 belastet. In dieser Stellung des Sperrhebels 17 bis i9 wird das im verschwenkbaren Tragrahmen 7 gelagerte Reibrad 6 kraftschlüssig auf das Reibrad 22 gedrückt, welches auf der Antriebswvelle 23 befestigt ist. Infolgedessen wird der Haspel i gedreht. Hierbei befindet sich die Schutzwand 14 in der in Abb. i bis 3 gezeichneten Stellung, in welcher sie an ihrem unteren Rand durch den Anschlag 13 des Schalthebels i i gesperrt gehalten wird. Eine Sperrfeder 24 faßt hierbei in eine Rast des Tragarmes 15 (Abb. 5) der Schutzwand. Die obere Kante der Schutzwand 14 liegt etwas höher als die Haspelwelle 2. In dieser Stellung der Schutzwand 14 kann das Haspeln noch gut überblickt werden, während gleichzeitig durch die Schutzwand 14 ein zufälliges Berühren des Haspels durch den Arbeiter verhindert wird. Bei Fadenbruch kann das Knoten der Fäden ohne Schwierigkeit in aufrechter Körperstellung erfolgen.
  • In der Betriebsstellung des Haspels i befindet sich dem im offenen Lager 3 liegenden Ende der Haspelwelle 2 ein Sperrarm 25 gegenüber, durch den ein axiales Verschieben des Haspels i im Sinne des Entkuppelns vom Mitnehmerlager 4. verhindert wird. Dieser Sperrarm 25 ist auf einem Bolzen 26 gelagert, welcher an :einem Arm des Lagers 3 vorgesehen ist. Durch einen Lenker 27 ist der Sperrarm 25 mit dem Tragarm 15 der Schutzwand 14 gekuppelt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
  • Wenn der Sperrhebel 17 bis i9 z. B. selbsttätig durch einen (nicht dargestellten) Fadenzähler oder Fadenwächter am Arm 18 oder auch von Hand in der in Abb. i angegebenen Pfeilrichtung verschwenkt wird, dann gibt dessen Arm 17 den Schalthebel 1i frei. Dieser Schalthebel i i fällt infolgedessen abwärts in die Stellung nach Abb. 4 und bewirkt hierbei ein Verschwenken des Tragrahmens 7 in der Pfeilrichtung Abb. 2, wodurch das Reibrad 6 vom antreibenden Rad 22 abgehoben und folglich der Antrieb des Haspels i abgeschaltet wird. Da nun der Anschlag 13 die Schutzwand 14 freigibt, kann diese aus der bisherigen Hochstellung in die in Abb. 4 gezeichnete Tiefstellung verschwenkt werden, in welcher die Sperrfeder 24 in eine zweite Rast des Tragarmes 15 faßt; bei diesem Abwärtsschwingen der Schutzwand 14 wird durch den Lenker 27 der Sperrarm 25 angehoben, so daß er den Bereich der Haspelwelle 2 verläßt. Der Haspel i kann daher aus seinen Lagern herausgehoben und weggenommen werden.
  • Nachdem ein leerer Haspel in die Lager 4 und 3 eingesetzt worden ist, wird die Schutzwand 14 wieder in ihre Hochstellung zurückgeschwenkt, wobei auch der Sperrarm 25 in seine frühere Stellung zurückgelangt. Falls der Haspel aber nicht genau lagerichtig in die Lager 4 und 3 eingesetzt worden ist, d. h. wenn die Haspelwelle mit ihrem entsprechenden Ende über das Lager 3 hinaus vorsteht, dann schlägt der Sperrarm 25 an der Haspelwelle an. Infolgedessen kann die Schutzwand 14 nicht in Höchststellung zurückgebracht werden. Dies verhindert aber auch, den Schalthebel i i mit der Rast des Sperrhebels 17 bis i9 in Eingriff zu bringen, d. h. der Schalthebel i i kann nicht so weit aufwärts geschwenkt werden, um das Reibrad 6 mit dem Antriebsrad 22 in Kraftschluß zu bringen, weil sein Anschlag 13 auf die Schutzwand 14 auftrifft, solange diese nicht ihre Höchststellung einnimmt.
  • Hieraus ergibt sich, daß der Antrieb ides Haspels erst eingeschaltet werden kann, wenn dieser lagerichtig in die Maschine eingebracht und die Haspelschutzwand in ihre Höchststellung gebracht worden ist. Anderseits ist verhindert, die Haspelschutzwand während des Betriebes aus ihrer Höchststellung in die Tiefstellung zu verschwenken, weil diesem ferschwenken das Senken des Schalthebels i i und damit das Abschalten desHaspelantriebes voranzugehen hat.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haspel, dadurch gekennzeichnet, daß eine verschwenkbare Haspelschutzwand (14) mit einem dem Haspelantriebsrad (6) zugeordneten Schalthebel (ii) derart zusammenwirkt, daß der Schalthebel (i i) in Betriebsstellung die Schutzwand (14) in ihrer Höchststellung sperrt und nach dem Ausrücken des Schalthebels (i i) und erfolgtem Verschwenken der Schutzwand (14) in ihre Tiefstellung diese ein Einrücken des Schalthebels (i i) verhindert.
  2. 2. Haspel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspelschutzwand (14) mit einem verschwenkbaren Sperrarm (25) so gekuppelt ist, daß dieser ein Verschwenken der Schutzwand (14) in ihre Höchststellung erst nach lagerichtigem Einbringen des Haspels. (i) zuläßt.
DEG75352D 1929-01-09 1929-01-18 Haspel Expired DE499026C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH499026X 1929-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE499026C true DE499026C (de) 1930-05-30

Family

ID=4516850

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG75352D Expired DE499026C (de) 1929-01-09 1929-01-18 Haspel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE499026C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE499026C (de) Haspel
DE618377C (de) Motorisch angetriebene Papierwagenaufzugvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl.
DE1560402B1 (de) Kreuzspulmaschine
DE677904C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Registerstreifensteuerung und kraftangetriebener Magazinumschaltung
DE393296C (de) Motorischer Antrieb fuer Rechenmaschinen
DE832350C (de) Vorrichtung zum automatischen Wenden der Hauptwerkzeugtraeger oder der Arbeitswerkzeuge in Pfluegen oder anderen landwirtschaftlichen Geraeten
DE918555C (de) Haspelmaschine
DE737129C (de) Rechenmaschine mit Zaehlwerktrommel
CH138564A (de) Haspelmaschine.
DE222590C (de)
DE363324C (de) Fleischschneidemaschine mit geraeumigem, umklappbarem Trichter und gegenseitiger Verriegelung zwischen Trichter und Antrieb
DE292038C (de)
DE641450C (de) Zentralspulennaehmaschine
DE617252C (de) Impulsantriebsvorrichtung fuer Zuendmaschinen von Brennkraftmaschinen
DE714066C (de) Muellwagen mit einem zur staubfreien Entleerung von Muelltonnen dienenden Schacht und einem an diesem Schacht drehbar gelagerten Schwenkhebel
DE224650C (de)
DE460364C (de) Giessvorrichtung von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, die durch Unrundscheiben mit ploetzlichem Abfall angetrieben wird
DE423429C (de) Ausrueck- und Schutzvorrichtung fuer Drehhebelknetmaschinen
DE419845C (de) Einrichtung zur Abgabe von Fluessigkeiten
DE594001C (de) Mechanische Schutz- und Sperrvorrichtung fuer motorisch angetriebene Waeschekastenmangeln
DE684831C (de) Betragsschaltwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE454138C (de) Addiermaschine
DE544224C (de) Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen
DE403998C (de) Schutzvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei der die den Zeilenransporthebel mit der zum Matrizenueberfuehrungsschlitten fuehrenden Lenkstange verbindende Kupplung als zweiteiliges Lager ausgebildet ist
DE85678C (de)