CH110291A - Einstaubfarben. - Google Patents
Einstaubfarben.Info
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
Einstaubfarben. Das Einstaubverfahren zur Erzeugung von Bildern auf Papier litt bei den bisher benützten Farben an dem grossen Übelstand, dass die Farben sowohl an den belichteten, wie den unbelichteten Stellen haften blieben, so dass dieses Verfahren zur Herstellung von Repro duktionen, wie z. B. Lichtpausen und Photo graphien, wegen der Unklarheit der Bilder nicht ohne weiteres brauchbar war, sondern, um den Ansprüchen zu genügen, noch be sondere Aufhellungsoperationen notwendig machte.
Die Einstaubfarben gemäss der Erfindung besitzen nun die Eigenschaft, auf einer chro- mierten, unter einem Diapositiv belichteten und dann in Wasser aufgequollenen Gelatine- fläche beim leichten Einstauben vermittelst eines Wattebausches ein in allen Teilen klares Bild zu geben.
Die Einstaubfarben gemäss der Erfindung unterscheiden sich von den bisher bekannten Einstaubfarben durch einen Gehalt an Harzen. Die Einstaubfarben können auch noch Wachs enthalten. Die Farbe kann durch Pulverisieren eines natürlich vorkommenden harzhaltigen, farbigen Stoffes, z, B. Torf, hergestellt wer- den, oder aber, es kann die Einstaubfarbe dadurch hergestellt werden, dass ein Grund stoff mit einer barzhaltigen Substanz gemischt wird. Der Grundstoff kann auch mit Farb stoffen gefärbt werden. Als Grundstoff kann jede geeignete gefärbte oder ungefärbte Sub stanz künstlichen oder natürlichen Ursprungs verwendet werden, z. B.
Pulver vegetabilischer Herkunft, wie Torfpulver, Holzkohlepulver, Sandelholzpulver, Iriswurzelpulver, Sycopo- dium, ferner Mineralfarben, z. B. Ultramarine, ferner Bister oder wasserunlösliche organische Farbstoffe.
Die Einstaubfarbe kann beispiels weise so hergestellt werden, dass man den Grundstoff mit einer harzhaltigen Lösung imprägniert, das Präparat trocknet und fein pulverisiert. Zur Herstellung geeigneter Ein- staubfarben kann man züm Beispiel fein pulverisierten Torf, da er von Natur harz- haltig ist, einfach mit Farbstoffen anfärben. Man kann auch andere vegetabilische Pulver mit Harzlösungen imprägnieren, färben, trock nen und fein pulverisieren. Man kann auch Mineralfarben, z. B.
Ultramarine oder wasser unlösliche organische Farbstoffe mit Harz lösungen imprägnieren, trocknen und fein pulverisieren. Man kann auch noch Waehs- lösungen zusetzen. Der Torf in gereinigter Form kann auch für sich allein als Einstaub- farbe <B>für</B> braune, oder hellere Farbtöne ver wendet werden, ebenso wie er mit andern Farbstoffen gemeinsam als Grundstoff, wie oben beschrieben, benutzt werden kann. Der Torf bildet dabei, nicht nur einen Farbträger, sondern auch für sich einen unmittelbar zu verwendenden Farbstoff.
Die Anwendungsmöglichkeit dieser Farben ist vielseitig. Man zieht zum Beispiel ein Gelatinepapier durch 2-4 '/oige Chromat- lösung und belichtet dasselbe nach Trock nung<B>1-5</B> Minuten unter eitlem Diapositiv. Hierauf wird die Gelatineschicht in lauwarmem Wasser gequollen. Durch das einfache Auf streuen der Einstaubfarbe auf das so vor bereitete Papier dringt dieselbe sofort in die gequollenen Stellen des Gelatinereliefs ein, lässt die vom Lichte gehärteten Stellen aber frei. Dadurch wird ein in allen Halbtönen klares Bild erreicht.
Ausserdem kann man zum Beispiel bei den bekannten<B>Öl-</B> und Bromöldruckverfahren ein durch Ausbleichen eines Negativdruckes erzieltes Relief mit den Einstaubfarben zu einem kontrastreichen Bild gestalten. Ebenso kann man auch bei vor- r, arierten Druckplatten vermittelst der p iip Einstaubfarben wirkungsvolle Effekte er reichen.
Matt kann vorteilhaft an Stelle der bisher bekannten Lichtpauspapiere die Ein- staubfarben mit den Chromatpapieren vor wenden. M, it Chromatgelatine:flächen und der <B>E,</B> instaubfarbe gelangt man nämlich zu kon trastreichen Drucken, wodurch hervorragende Bildwirkung in Halbton und Strichmanier erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einstaubfarben,gekennzeichnetdurcheinen Gehalt an Harz. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einstaubfarben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus gemah lenem rohem Torf bestehen. 2. Einstaubfarben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus ge mahlenem gereinigtem Torf bestehen. <B>8.</B> Einstaubfarben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus ge färbtem Torf bestehen.4. Einstaubfarben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus vege tabilischen Pulvern bestehen, welche mit Harzlösungen imprägniert worden und mit Farbstoffen angefärbt sind. <B>5.</B> Einstaubfarben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus pul verisierten, mit Harzlösung imprägnierten Mineralfarben bestehen. <B>6.</B> Einstaubfarben nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1-5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Farben noch Wachs enthalten.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH (1) | CH110291A (de) |
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- 1924-01-25 CH CH110291D patent/CH110291A/de unknown
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