CH102429A - Selbsttätige Fernsprechanlage. - Google Patents

Selbsttätige Fernsprechanlage.

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CH102429A
CH102429A CH102429DA CH102429A CH 102429 A CH102429 A CH 102429A CH 102429D A CH102429D A CH 102429DA CH 102429 A CH102429 A CH 102429A
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CH
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switch
line
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compressed air
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Inventor
Spottswood Conrad Henry
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Spottswood Conrad Henry
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
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Description


  Selbsttätige Fernsprechanlage.    Die vorliegende Erfindung betrifft selbst  tätige Fernsprechanlagen, in welchen die Ver  bindungen über durch ein Fluidum angetrie  bene,     hintereinandergeschaltete        Sehaltvor-          richtungen    hergestellt     werden.     



  Gemäss der Erfindung     erfolgt,die    Betäti  gung einer der genannten Schaltvorrichtun  gen     automatisch    durch einen vermittelst Flui  dums     angetriebenen    Motor und die Betätigung  einer andern der genannten     Schaltvorrichtun-          gen    durch mindestens einen weiteren,     vermit-          telst    eines     Fluidums    angetriebenen Motor,  welcher durch von einem     Stromstosssend-pr     ausgesandte Stromstösse in     schrittweiser    Be  wegung gesteuert wird.  



  Als     Fluidum    zum Antrieb kann hierbei  sowohl eine Flüssigkeit, z. B. Öl,     als    auch  ein Gas, z. B.     komprimierte    Luft öder ver  dünnte Luft, in'     Betracht    kommen; in der  Praxis wird jedoch am zweckmässigsten       Dr        "uekluft        verwendet.     



  Die Linienschalter für jede einzelne Teil  nehmerleitung können hierbei ebenfalls durch  das Fluidum angetrieben werden, um auto  matisch eine     unbenützte        Anschlussleitung          herauszubreifen,    wenn ein Anruf in die mit    ihnen verbundene Leitung gesandt wird, und  um     Stromverbindungen    zu steuern, welche da  durch, dass zum     Beispiel    - der     betreffende     Schalter nicht in seiner normalen Stellung       ist,    die gewählte Leitung für andere Teilneh  mer sperren.  



  Die Gruppen- und     Schlusswählerschalter          können..ebenfalls    durch     vermittelst    Fluidum       angetriebene        Motore    betätigt werden, und  zwar     zweckmässigerweise    in zwei Richtungen,  wobei die Bewegung in einer Richtung eines.       Gruppenwählerschalters        und    die     Bewegung     in zwei Richtungen eines     Schlusswälhlerschal-          ters        sührittweis    e durch von einem Stromstoss  sender ausgehende Stromstösse gesteuert wer  den kann.  



  Da die Schalter hintereinander geschaltet  sind, können     dieselben    bei ihrer Ingebrauch  nahme     automatisch    vorbereitet werden. Wenn  zum     Beispiel    ein Teilnehmer seinen Hörer ab  hängt, kann der folgende Vorgang automa  tisch eintreten: Ein Elektromagnet wird er  regt und öffnet. ein Ventil, um das     Antriebs-          flui@dum    zu dem Motor zuzulassen, der den  auf der Suche nach einer     unbenützten    Lei  tung     begriffenen        Linienschalter    betätigt;

        wenn der Teilnehmerstromkreis auf den Wäh  ler oder den durch diesen gewählten     Verbin-          dungsschalter    ausgedehnt ist, wird ein zwei  ter, mit diesem Wähler oder dem Verbin  dungsschalter verbundener Elektromagnet er  regt und öffnet ein Ventil, welches das An  triebsfluidum zu den Motoren     zulä.sst,        welche     diese Schalter steuern.  



  Wenn ein Wähler einen Verbindungs  schalter herausgreift, tritt gleicherweise ein  ähnlicher automatischer Vorgang ein zur  Vorbereitung der     Stromstossübertragung    zur  Auswahl der gewünschten Teilnehmerleitung.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes     ist    zum Teil     sche-          Inatisch    in beiliegender Zeichnung darge  stellt, und zwar ist:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines Verbin  dungsschalters;       Fig.    2, 3 und 4 sind Schnitte nach Linie  2-2. 3-3     bezw.    4-4 der     Fig.    1;       Fig.    5 ist eine Teilansicht einiger der in       Fig.    1 dargestellten Apparate, von der Rück  Seite gesehen;

         Fig.    6 zeigt das Schaltungsschema zweier  Linienschalter, wovon der eine links in der  Betriebsstellung gezeichnet ist, wenn ein An  ruf von der Leitung, mit welcher er verbun  den ist, ausgeht, während     rechts    der mit einer  Leitung verbundene Linienschalter in der  Betriebsstellung dargestellt ist, wenn ein An  ruf an die Leitung, mit welcher er verbunden  ist, ergeht;       Fig.    7 ist ein Schaltungsschema eines       Wählerschalters;          Fig.    8     ist    ein     Schaltungsschema    eines Ver  bindungsschalters;

         Fig.    9     ist    ein S     haltungsschema    der  Stromkreise zweier     Verbindungss:ch.alter,    wo  vonder eine die Verbindung mit einer gege  benen Leitung hergestellt hat,     während'    der  andere versucht, eine Verbindung mit dersel  ben Leitung herzustellen.  



  Wenn man die     Figuren    so zusammensetzt,  dass     Fig.    6 zu     oberst,        Fig.    7 in der     Mitte,    und       Fig.    8 unten ist, erhält man ein einziges       Schaltungsschema,    in welchem alle Vorgänge    bei der     Heisstellung    einer Verbindung ver  folgt werden können.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich,     besteht    der  Rahmen des     Verbindungsschalters    aus einem  Unterteil 11, einem     Oberteil    12 und den Sei  tenteilen 13 und 14.  



  Ungefähr in der Mitte dieses rechteckigen  Rahmens befindet sich     _    ein pneumatischer  Motor, welcher aus einem Rohr 15 besteht,       welches    auf einem Tragstück 16 gleiten kann,  das in einem kleinen Rahmen 17 sitzt     (Fig.     1, 3, 4 und 5). Die Anordnung     ist    so, dass  durch das Rohr 18 über dem Tragstück 16  eintretende Pressluft ,das Rohr 15 emporhebt.  



  Ein anderer pneumatischer Motor besteht  aus einem Rohr 19     (Fig.    1, 2 und 5), welches  auf einem am Rahmenteil 13     befestigten,          wagrechten    Tragteil 20 gleitet. In diesem  Falle ist das Tragstück     rohrförmig,    so dass  Pressluft durch das Rohr 21 eintreten kann.  Der Rahmen 17     ist    am     äussern    Ende des Mo  tors 1.9 befestigt, so     da,ss    der Motor 1.9 bei  seinem Gang den Motor 15 nach rechts ver  schiebt, wie aus     Fig.    1 ersichtlich.

   Eine kleine  am Rahmen 17     befestigte    Rolle 22 ruht auf  einer Schiene 23 und' unterstützt das Gewicht  des Motors 15 und     der    damit     verbundenen     Teile in jeglicher Stellung, so dass     dieses    Ge  wicht keinerlei Beanspruchung auf den Mo  tor 19 ausübt.  



  In einem     Lagerständer    24 auf dem Rah  menteil 11     ist    ein Zahnrad 25 gelagert, wel  ches mit der Zahnstange 26 des Motors 19 in  Eingriff ist. Auf derselben Achse wie     das     Zahnrad 25 sitzt ein Gehäuse 27     (Fig.    1),  welches eine Uhrfeder enthält, die auf das  Zahnrad 25 so     einwirkt,        dass,    der Motor für  gewöhnlich links gehalten wird, wie in     Fig.     dargestellt.  



  Am Lagerschild 24 ist ein Magnet 28 be  festigt, dessen Anker 29 mit einer Hemm  klinke 30 verbunden ist, die auf ein am     Zahn-          racl    25 befestigtes Steigrad 31 einwirkt. Wenn  der Magnet durch Stromstösse erregt wird  während der Zeit, wo Pressluft zum Motor 19  zugelassen wird, wird der Motor 19 den     No-          tor    15     schrittweise    nach rechts, wie in     Fig.    1      gezeichnet. oder nach links,     wie    in     Fig.    5 ge  zeichnet, bewegen.  



  Auf dem Motor 15 sind Zahnstangen 32  angebracht, welche mit den auf der     Buchse     34 befestigten Zahnrädern     33    in     Eingriff     stehen. Die Buchse 34 ist so angeordnet, dass  sie sich     im    Rahmen 17 drehen und auf dem       quadratischen    Stück einer zwischen den Sei  tenteilen 13 und 14 sich erstreckenden und  in diesen gelagerten Welle 35     gleiten    kann.

    Am Rahmenteil 11 sitzt ein Magnet 36, des  sen Anker 37 mit einer Hemmklinke 38 ver  bunden ist     (Fig.    1 und 2), welche auf ein  auf der Welle 35 festes Steigrad 39     einwirkt.     Wenn der Magnet 36 durch Stromstösse er  regt wird,     während    der Zeit, wo Pressluft  zum Motor 15 zugelassen     wird,    wird der Mo  tor 15 sich schrittweise aufwärts bewegen.  



  An geeigneter .Stelle beim Magneten 36  ist ein kleiner pneumatischer Motor 40 an  gebracht     (Fig.    1, 2 und 4). Eine Feder 41  hält den Motor 40 in seiner     Normalstellung     Pest, wenn er nicht durch einströmende Press  luft betätigt wird. Eine     andere    am Anker 3 7       befestigte    Feder 42 liegt gegen das Ende des  Motors 40 an. Die Feder 42     besitzt    eine  schwache Eigenspannung, welche den Anker  37 zurückhält und welche Spannung zu  nimmt, wenn der Motor durch Pressluft aus  seiner normalen Stellung bewegt wird.  



  Auf der Welle 35 ist ein Rad 43 mit einer  gleich grossen Anzahl .Zähne wie das     Raid    39       befestigt,    und in 44 ist eine Klinke 45 ge  lagert, welche in die Zähne des Rades 43 ein  greift und die Welle 35 in einer     vorbewegten     Stellung     festhält.    Zu diesem Zweck     besitzt     die Klinke 45 einen     Fortsatz    46, welcher ge  gen einen Bund 47 am Motor 40     anliegt.     Wenn der Motor 40 in seiner gewöhnlichen  Stellung ist,     ist    die Klinke 45     ausser    Eingriff  mit dem Rad 43 gehalten;

   aber wenn sich  dieser Motor     bewegt    hat, fällt die     besagte     Klinke in     Eingriff    mit dem betreffenden Rad.  



  Oben auf dem -Motor 19 sitzt eine Zahn  stange- 48, und bei 49 ist eine Klinke 50     (Fig.     4 und 5) gelagert, welche in die Zahnstange  48 eingreift, und den Motor 19 in     vorbewegter     Stellung hält, wenn derselbe durch Pressluft    bewegt wird. Ein     Fortsatz    51 der     Klinke    50  ruht auf -dem Bund 47. Wenn der Motor 40  in normaler Stellung ist, ist die     Klinke    50  von der Zahnstange 48 entfernt     gehalten,     fällt jedoch in     Eingriff    mit derselben, wenn  der Motor 40     betätigt        wind.     



  Auf dem Stift 52     (Fig.    4) ist eine an  dere     Klinke    53     (Fig.    4 und 5) gelagert, wel  che     in,die    Zahnstangen 48     eingreift.    Ein nach  aufwärts gerichteter     Fortsatz    54 der Klinke  53 wird von einem an der Welle 35 befestig  ten Arm 55 festgehalten. Wenn -die Welle 35  in ihrer Ruhelage ist, ist die Klinke 53 ausser  Eingriff     ,mit    der     Zahnstange    _48 gehalten,  fällt jedoch in Eingriff mit     dieser,    wenn die  Welle 35 durch eine Aufwärtsbewegung des  Motors 15 bewegt wird.  



  In der untern Ecke     rechts    in .der     Fig.    1 ist  bei 56 eine Scheibe 57 mit Sperrzähnen gela  gert. Benachbart hiermit ist ein Motor 58 an  geordnet, welcher auf einen bei 60 gelagerten  Hebel 59 einwirkt. Eine Feder 61 hält für  gewöhnlich den Hebel 59 in der     gezeichneten     Stellung. Bei 62 ist am Hebel 59 eine     Klinke     63 eingelenkt, deren einer Arm für gewöhn  lich an einem Stift 64 anliegt, um     die    Klinke  63 ausser     Eingriff        mit,den    Zähnen der     .Scheibe     57 zu halten.

   Wenn der Motor 58 den Hebel  59 hebt,     schwingt    die Klinke 63 unter dem       Einfluss    .der Feder     6.3a    um ihren Zapfen und  greift in die Zähne der Scheibe 57 ein, und  wenn der Motor 58 zurückfällt, schaltet die  auf den Hebel 59 wirkende Kraft der Feder  61 die     Scheibe    57 um einen Schritt.  



  Bei 65     ist    eine Sperrklinke 66     gelagert,     welche so angeordnet ist,     dass.    sie in die Zähne  der Scheibe 57 eingreift und diese ihrer vor  geschalteten Stellung hält, wenn die     Klinke     63 sie vorgeschaltet hat. Mit einem Arm der  Sperrklinke 66 ist eine Stange 67 verbunden,  welche durch .eine Öffnung an einem Flügel  68 des Rahmens 17 hindurchgeht.

   Die Stange  67     trägt    Ja, wo sie durch den Flügel 68 hin  durchtritt, eine Mutter 68a, so dass, wenn der  Motor 19     än    seiner Ruhelage ist, die Sperr  klinke von der Scheibe 57 abgehalten ist,  aber sobald als der Motor einen     .Schritt    vor  wärts gegangen ist, kommt die Sperrklinke           unter    Einwirkung der Feder 65a in     Eingriff     mit der     Scheibe    57 und somit in die Stellung,  wo sie als Sperrklinke     wirkt.     



  In der Nähe der Scheibe 57 ist ein Ventil  69 angebracht, und bei 70 ist ein Hebel 71       gelagert,    dessen einer Arm am     Ventil    69 an  greift und dessen anderer mit einem Daumen  7 2 versehener Arm mit einem Anschlag 73       der    Scheibe 57 in     Eingriff    kommen     kann.     Das Ventil 69 ist ein     selbsts.ehliessendes     (wie ein Absperrventil), und dasselbe ist ge  schlossen, wenn die Scheibe entweder in ihrer  ersten oder ihrer letzten Stellung ist.

   Wenn  indessen die Scheibe in ihrer Zwischenstel  lung ist, kommt der Anschlag 73 mit dem  Arm 72 in Eingriff     und    der Hebel 71 wird  so -bewegt-,     da.ss    das Ventil 69 bewegt wird.  



  Die Scheibe 57 trägt ausserdem eine An  zahl isolierte Kontaktfinger, welche mit auf  einer Platte 74 isoliert angebrachten Kon  taktstücken in     Berührung    kommen können.  Diese Teile entsprechen dem bekannten Sei  tensehalter und werden in Verbindung mit  den- später angegebenen Stromkreisen     be-          schrieben-werden.     



  An einer geeigneten Stelle in .der Nähe       dc@i@    soeben     beschriebenen    Teile sind zwei       Kontaktfederpaa.re    75a und     75b    angeordnet,       welche    für gewöhnlich in der in     Fig.    1     dar-          oF>.;tellten        Stellung    sind. Ein     Isolationsstück          .75-    -.im Hebel 59 greift an diese Federn und       briiigi    sie in     ihre        Wechselstellungen,    wenn       cler    Motor 58" arbeitet.

   Dies     wird    später in       Verbindung    mit den Stromkreisen     bes-ehrie-          ben"    werden.  



  Am Rahmenteil 12 ist ein Relais 76     be-          festigt,    und beim Relais sitzt ein     Ventilge-          liiiuse    77, welchem Pressluft von einer ge  eigneten Quelle durch das Rohr 78 zugeführt       wird.    Das Ventil in diesem Gehäuse, welches  na     ehstehend    dem Charakter des Gehäuses     ent-          #:preehend    bezeichnet werden wird, ist von  der     Bauart    eines Absperrventils und     wird     durch den Druck der     Presslu        ft    im Rohr 78  geschlossen gehalten.

   Die Ventilstange 79  i ritt unten aus dem Gehäuse heraus und eine  Stellschraube am Anker 91 des Relais 76    greift an ihr an. Eine Feder 82 hält den An  ker für gewöhnlich angehoben, jedoch mit  einer etwas geringeren Kraft als der, welche  erforderlich ist, um das Ventil von seinem  Sitz abzuheben. Wenn jedoch genügend Strom  durch das Relais 76 fliesst, ist die     magnetische     Anziehung des Ankers 81 mit der Wirkung  der Feder 82 zusammen stark genug, um das  Ventil zu öffnen. Wenn -der Stromkreis     durch          das    Relais 76 unterbrochen wird, schliesst der  Druck ,der Pressluft im Rohr 78 das Ventil  und drückt den Anker entgegen der Kraft  der Feder 82 zurück.

   Wenn jedoch einer sol  chen Unterbrechung rasch ein neuer Strom  schluss     folgt,    wie bei     Betätigung    der gewöhn  lichen Anrufvorrichtung in einer Ortsstation,  hat der Anker 81 keine Zeit zurückzufallen,  sondern bleibt wie bei einem gewöhnlichen  "langsamen" Relais angezogen.  



  Oben auf dem Motor 15 befindet sich ein       Querhaupt    83 mit Armen 84 und 85, welche       isolierte    Kontaktfinger 86, 87, 88 und 89  tragen.     Wenn    der Motor 19 im Gang ist,  werden diese Kontaktfinger     schrittweise    nach  rechts bewegt, wie in     Fig.    1 gezeigt, und  wenn der Motor 15 im Gang ist, werden die  Kontaktfinger schrittweise nach oben ge  rückt. Durch diese Bewegungen und indem  die Kontakte auf einer rechtwinkligen Bank  angeordnet werden, können die Kontaktfinger  in Berührung mit jedem gewünschten Kon  taktsatz gebracht werden.  



  Vom Rohr 78 aus gehen Abzweigrohre  nach den verschiedenen Motoren, wie es     aus     der Zeichnung und den     nachstehenden    Aus  führungen ersichtlich ist.  



  In den     Schaltungsschemas        Fig.    6, 7, 8  und 9 ist die gleiche     Batterie    an einer Anzahl  verschiedener Stellen gezeichnet und mit X.       3C    und X\     gezeichnet    mit Plus- und Minus  zelchen zur Bezeichnung     ges    positiven und  negativen Pols. Diese Wiederholung der Bat  terie dient dazu, lange und störende Linien  in den     Schemas    zu vermeiden.

   Der     Unien-          sChalter    links in     Fig.    6 'ist aus der Ruhestel  lung zum Anschluss an einen zum Wähler in       Fig.    7     führenden    unbenützten     Leitungsan-          sühluss        voroescbaltef    worden. Im Linienschal-           ter    sind drei Motoren und ein Magnet     in    Be  triebsstellung gezeichnet.

   Im     Augenblick,    wo  ein     Teilnehmer    einen Anruf beginnt, sind die  selben alle in     Normalstellung    und der Ruf  vorgang     soll    nunmehr beschrieben werden.  



  Das erste, was ein anrufender Teilnehmer  zu tun hat,     ist,        seinen    Hörer     abzuhängen..     Dies bewirkt am Ortsamt die     Schliessung    fol  genden     Stromkreises:    Positiver Pol der     Batte-          rie    X, Widerstand     R,    89, 90, 91, 92, Orts  amt 93, 94, 95, Magnet 96-X.  



  Der     Magnet    96 wird erregt und zieht  seinen Anker an, welcher das Ventil 97 öff  net, so     ,dass    die Pressluft von irgend     einer    ge  eigneten Quelle zum Motor 98 strömen kann,  welcher sich     sofort        aufwärts    bewegt, um eine  unbenützte     Ansehlussleitung    zu suchen.     So-          bald    die vom Motor 98 getragenen Kontakt  finger     eine    unbenützte     Ans.chlussleitung    auf  finden, wird folgender Stromkreis geschlos  sen:

       Negativer    Pol     ider    Batterie X, 99, Magnet  100, 101, 102, 103, 104, 105, 105a, 106     (Fig.     7), 107 (vorgerückt gezeichnet, jedoch in je  nem     Augenblick    in Ruhestellung), 108,. 109,       positiver,Pol    der Batterie X'.  



  Der Magnet 100     wind    hierdurch erregt und  zieht     seinen    Anker an, wodurch die Klinke  110 in die     ,Zähne,    am Motor 98     einfällt    und  diesen Motor mit seinen in Berührung mit  ,der gewählten     Anschlussleitung        befindlichen     Kontaktfingern blockiert. Der Anker des       Magnetes    100 öffnet ebenfalls das Ventil  1.11, so     da3    Pressluft zu den     Motoren    112 und  113 zuströmen kann.

   Der Motor 112 dient  dazu, zu verhindern,     dass    sich der Linien  schalter unter     gewissen    Bedingungen aus der       Normalstellung        herausbewegt,    was später mit  Bezug auf den entsprechenden Motor des Li  nienschalters, der     rechts    in     Fig.    6     -dargestellt     ist, erklärt werden soll; in diesem Falle je  doch     ist    diese Bewegung bereits erfolgt, be  vor der Motor 112     in    Gang war, so     dass        dieser     Motor in     diesem    Augenblick ausser Betrieb  ist.

   Der Motor 113 bringt eine     andere    Klinke  114 in Eingriff mit dem Motor 98     und    schiebt  ausserdem die Kontaktfedern in die in     Fig.    6  gezeichnete Stellung. Die Verschiebung dieser  Federn     verbindet    die Leitung 92 mit dem         T(ontaktfin#ger    117 über 91, 115, 116 und       verbindet    die Leitung 93 mit dem Kontakt  finger 121 über 94, 119, 120.

   Wenn dies er  folgt     ist,    wird für das Relais 118     -in        Fig.    7  folgender Stromkreis     geschlossen:    Positiver  Pol der     Batterie    X', Relais<B>118,</B> 122,<B>117,</B>  116, 115, 91, 92, Ortsamt, 93;

   94, 119, 120,  121, 123, Widerstand, negativer Pol der Bat  terie     X'.       Die Betätigung der am Motor 113 anlie  genden Federn durch diesen Motor unter  bricht den Stromkreis des     Magnetes    100  durch Entfernung der Feder 102 von     ',der    Fe  der 103, schliesst jedoch sofort einen neuen       Stromkreis    für diesen Magnet, indem     die    Fe  der 103 die Feder 124 berührt, von welcher  der Strom weiter verläuft über 125, 126, 127,  128, 129, 130 zum positiven Pol der     Batterie     X'.

   Die Betätigung der Federn 91 und 94  öffnet auch den Stromdes Magnetes 96, wel  cher     aberregt    wird, so     dass    sich .das Ventil 97  schliessen und die Luft aus dem Motor 98  entweichen kann. Die Klinke 114 wird jedoch  durch den Motor 113 genügend starb gegen  die Sperrzähne angedrückt, um zu verhin  dern,     dass    der Motor 98 zurückfällt, wenn die  Luft aus demselben entweicht.  



  Das     Relais    118 wurde durch den wie oben  angegebenen verlaufenden Strom erregt und  bewirkte,     @dass    sein Anker die Federn 128  129 im     Stromkreis    des Magnetes 100 schloss  und das     Ventil    132 öffnete, um Pressluft in       dass    Rohr 133 und     seine    Abzweigungen ein  strömen zu lassen. Das     Relais    118 zieht eben  falls seinen     Anker    134 .an, welcher .die Federn  135 und 136 öffnet.

   Die     Ausbildung    des Re  lais 118 ist derartig,     ,dass    es ein langsames Re  lais     ist    in Bezug ,auf den Anker 131 und ein  schnelles Relais in Bezug auf den Anker 134.  



  Der Anker 131     s:chloss    durch ,die Schlie  ssung der     Federn    128 und 129 folgenden       Stromkreis:        Positiver    Pol der Batterie X',  130, 129, 128, 137, 138, Magnet 139, 140,  141, 142, 143 (142 und 143 sind in der Ruhe  stellung des Motors 152     geschlossen),    144,  negativer Pol der Batterie X'. Der Magnet  139     wind    in diesem .Stromkreis erregt und      zieht seinen Anker an, welcher bewirkt,     1a13     die Welle 145 das Ventil 146 öffnet, um  Pressluft zum Rohr 147     und    seinen Abzwei  gungen zuströmen zu lassen.  



  Die in :das Rohr 147 einströmende Press  luft fliesst zum Motor 1.48 und     veranl.asst    die  sen Motor, den Hebel 149 zu betätigen, wel  cher :das Sperrad 150 und -die damit     isoliert     verbundenen Kontaktfinger<B>107</B> und 151 aus       der    Ruhestellung in :die Mittelstellung vor  schaltet. Es fliesst auch Pressluft zum Motor  152, aber dieser kommt nicht in Gang, was  noch erklärt werden wird.  



  Alle bisher beschriebenen Vorgänge wer  den automatisch durch die Schliessung eines  Stromkreises an der Anrufstation beim Ab  nehmen des Hörers seitens des Teilnehmers  herbeigeführt. Die. Vorgänge sind nochmals  kurz folgende: Der Teilnehmer nimmt seinen  Hörer ab, und :dies löst automatische Vor  gänge     .aus,    welche ihn mit dem Relais 118  eines     unbenützten    Wählers verbinden, wobei  das Relais von der allgemeinen Batterie im  Zentralamt aus durch die Unterstation erregt  wird. Nachdem der Teilnehmer seinen Hörer  abgenommen hat, betätigt er die     Zifferscheibe     seiner Anrufvorrichtung.

   Hierdurch unter  bricht und schliesst er ein oder mehrere Male  dien Strom durch das Relais 118 mit einer  solchen Geschwindigkeit, dass der Anker 134  betätigt wird, der Anker 131     jedoch    nicht.  Der Magnet 100 in der Schalterleitung und  der Magnet 139 auf :dem Wähler sind lang  same Magnete, so     :da.ss    sie auf nur augenblick  liche Unterbrechungen in ihrem Stromkreise  hin nicht auslösen.  



  Nach .der ersten     Schliessung    der Federn  135 und 136 kann folgender Stromkreis ver  folgt werden: Negativer Pol     #der    Batterie     X1,     135, 136, 1.53, 154, Kontaktfinger 151, 155,  156, Magnet 157, 137, 128, positiver Pol von       .V.    Der Magnet 157 spricht auf diese Strom  stösse an und gestattet .dem Steigrad 158,       schrittweise    mit dem Motor 152 vorwärts zu  laufen, um die     Wählerkontaktfinger    über       aufeinanderfolgende    Kontaktreihen hinweg  zubewegen.

      Bei     der    ersten Bewegung der     Kontakt#     Finger nach rechts geht die Stütze 159 unter  der Feder 742 hinweg, so dass der Strom für  den Magneten 139     unterbrochen    wird, aber  das Steigrad 158 bringt die Feder     entspre-          chend,der        Ziffersüheibenbewegung    in Schwin  gungen,     so,dass    der     Anker    .des Magnetes 139  keine Zeit hat, abzufallen. Aber am Schluss  der ersten     Ziffersüheibenbewegung    bleibt die  Feder 142 in der gezeichneten Stellung, und  unterbricht definitiv den Strom :des Magnetes  1.39.

   Hierauf fällt .der Anker     des    Magnetes  139 zurück, und     das    Ventil 146     schliesst    sich.  Dies s     chliesst    ,die Pressluft vom Motor 148 ab,  worauf der Hebel 149     zurückfällt    und das  Ventil 160 öffnet. Dies lässt Pressluft zum  Motor 161 zu, welcher     sofort    die Kontakt  finger zum Aufsuchen einer unbenützten     An-          schlussleitung    in Bewegung setzt.  



  Wenn eine unbenützte     Anschlussleitung     gefunden ist, ist folgender Stromkreis ge  schlossen: Positiver Pol der Batterie     X1,    130,  129, 128, 137, 138, Magnet 139, 140, Kon  taktfinger 162, 163     (Fig.    8), .164, 165, 166,  167, negativer Pol 'der Batterie     X2.    Der Mag  net 139 öffnet ,das     Ventil    146     und,die        Press-          luft    kann wieder zum Motor 148 strömen,  welcher die Kontaktfinger 107 und 151 in  ihre     Endstellung    vorrückt, wie in     Fig.    7 dar  gestellt.

   Bei     dieser    Bewegung kippt der Kon  taktfinger 151 den Hebel 168, so -dass das ge  wöhnlich offene Ventil 169 sich schliessen  kann, wodurch der     Zufluss',der    Pressluft durch  das Ventil 160 zum Motor 161 abgeschlossen  wird. Eine in     Fig.    7 gezeichnete Klinke 161a       sichert    den Motor 161 gegen ein Zurückfal  len, wenn :die Pressluft durch das Ventil 169  abgeschlossen ist.  



  Es wurde gezeigt, wie die Betätigung des  Linienschalters die Teilnehmerleitung bis zu  den die     Leitungen    122 und 123 berührenden  Kontaktfingern 117 und 121 ausdehnte.  



  Das Relais 180     (Fig.    8)     ist    wie das Relais  118 und hat einen     "schnellen"    Anker 182 und  einen     "langsamen"    Anker 183, welcher die  Öffnung des Ventils 184 bewirkt, so     dass     Pressluft aus dem     Hauptspeiserohr        18.5        in,das     Zweigrohr 78 strömt.

   Das Relais 180 ist von      der     Ortsstation        aus    auf-     gleiche        Weise    ge  steuert, wie das     Relais    118.     _     wenn     fder    Verbindungsschalter in Ruhe  stellung ist,     sind    ,die Federn 164 und 165  durch einen Ansatz 186 am Motor 19 ge  schlossen     gehalten.    In     Fig.    1 ist dieser     am     Querhaupt 83 befestigte Ansatz gezeichnet.

    Am Rahmen 17 sitzt ein Stift 187, an wel  chem für gewöhnlich die Feder 196     anliegt,     so     dass    dieselbe in der in     Fig.    1 gezeichneten  Stellung     gehiadten    wird, aber wenn der Motor  19 den Rahmen 17 nach rechts bewegt; ge  stattet der Stift 187 der Feder 196, in die  in     Fig.    8 gezeichnete Stellung zu fallen.  



       ,Wenn        ,das    Relais 180 in der     beschriebenen     Weise an     die    Teilnehmerleitung     angeschlo@s-          sen    wird, wird es von -der Batterie .aus durch  die     Ortsstation    erregt. Hierdurch wird der  Anker 183 angezogen und öffnet das Ventil  184, so     dass    Pressluft zur Vorbereitung kom  mender Vorgänge zu den Ventilen 69 und 77  strömen kann.

   Der Anker 183 schliesst .auch  .die     Federn    188 und 189, worauf folgender       Stromkreis    geschlossen ist: Positiver Pol der       Batterie    X", 181, 188, 189,<B>190, 191,</B> Magnet  76,     Kontaktfinger    193, 194,<B>195,</B> 196,<B>197,</B>  198, 166, 167, negativer Pol der Batterie X'.  



       Hierdurch    zieht der Magnet 76 den Anker       $1    .an und .das     Ventil    77     wird    geöffnet, so  .dass     Pressluft        durch    die Verbindungsröhren  zu den     Motoren    19 und 58 strömen kann. Der  Motor 58 hebt den Hebel 59 -an, welcher die       benachbarten    Kontaktfedern öffnet und die  Klinke 63 .auf die nachfolgende Bewegung  der     ,Scheibe    57 vorbereitet.

   Der auf den Motor  19 wirkende Luftdruck bewegt diesen weit  genug,     dass    sich die Federn 164 und 165 öff  nen können, aber nicht so weit, dass sich die  Feder 196     von,der    Feder 197 entfernen kann.  Dies tritt nur ein, wenn der     Magnet    28 sein  Sperrwerk     wie    oben beschrieben     betätigt.     



  Wenn der     Teilnehmer    gleich darauf seine  Anrufvorrichtung     betätigt,        -unterbricht    und       schliesst    er wieder den Strom durch     Relais     180, worauf folgender Stromkreis geschlossen  wird: Positiver Pol der Batterie X, 181, 188,  189, 190, Kontaktfinger 199, 200, 201, Mag-         net    28, 202, 203,     204,_    166, 107, negativer  Pol von X\. .  



  Hierdurch wird das Sperrwerk betätigt,  so     dass    der Motor 19 die Kontaktfinger     86-bis     89 nach     rechts    bewegen kann, was so. oft wie       gewünscht    wiederholt wird, um die Kontakt  finger unter die     ,gesuchte    vertikale Kontakt  reihe zu bringen.

   Nach .der ersten Bewegung  des Sperrwerkes des Motors 19     lässt    der Stift  1.87 die Feder 196 los, welche in     Kontakt     mit der     Feder    205 kommt, worauf der .durch  ,den Magnet 76 in den vorher     beschriebenen     Stromkreis hindurchgehende stetige Strom  in einen     schwingenden    Strom mit folgendem       Stromkreis    verwandelt wird: Positiver Pol  der Batterie X\, 181, 188, 189, 190, 191, Mag  net 76, 192, 193, 194,<B>195,</B> 196, 205,202,  203, 204, 166, 167, negativer Pol von     X2.    Da  ,der Ankerdes Magnetes 76 wie oben beschrie  ben träge auslösend gemacht ist, bleibt seine  Erregung .durch den schwingenden Strom  aufrecht erhalten.  



       Während,der    Pause, welche nach der so  eben     beschriebenen        vollständigenÜbertragung     der Stromstösse     folgt,    bleiben -die Federn<B>203</B>  und 204 geöffnet, so dass der Stromkreis  ,durch die Magnete 28 und 76 unterbrochen  ist.

   Die Öffnung des     Stromkreises    für den  Magnet 28 veranlasst einfach eine Abstellung  ,der     Vorwärtsbewegung    des Motors 19 und       1ässA    die Kontaktfinger 86-89 unter der ge  wünschten     Kontaktreihe.    Durch die Öffnung  des Stromkreises für den Magnet 76 wird die  ser Magnet     .aberregt    und das Ventil 77 ge  schlossen und die Pressluft von .den Motoren  19 und 58 abgeschlossen.

   Die oben beschrie  benen     Klinken    halten den Motor 19, so     dass     sich     ,an        diesem        nichts        ereignet,    der Motor 58  fällt jedoch zurück und die Kontaktfinger  193 und 199 der     Scheibe    57 werden in ihre  Mittelstellung vorgeschaltet, Bei der Bewe  gung kippt die Scheibe 57 den Hebel -71,     wel-          ,cher    das     Ventil    69 öffnet und die Pressluft  durch das Rohr 18 zum Motor 15 fliessen       1ässt.     



  Wenn der Teilnehmer seine Ziffern  scheibe     wieder    betätigt,* um den Strom     durch     das Relais 180 zu schliessen und     wieder    zu      unterbrechen, fliessen die Stromstösse folgen  dermassen: Positiver Pol von X\, 181, 188,  189, 190,     Kontaktfinger    199, 206, 207, Mag  net 36, 202, 203, 204, 166, 167, negativer  Pol der Batterie X'.  



  Der Magnet 36 steuert     das        wagrechte          Klinkwerk    und wirkt mit dem.     Relais    180 zu  sammen, um den Motor 15     schrittweise        auf-          wärtssteigen    zu lassen. Der Magnet 36 hat  ebenfalls einen     Fortsatz    208 an seinem An  ker, welcher     Fortsatz        die    Federn 210 und  911 schliesst, um einen     schwingenden    Strom  durch     ,den    Magnet 76 zu senden wie folgt:  Positiver Pol der Batterie X\, 181, 188, 189,  190, 191, Magnet 76, 192, 209, 210, 211,  212, 198, 166, 167, negativer Pol von X'.

    Dieser Stromkreis durch ,den Magnet 76 öff  net wieder das Ventil 77, um den Motor 58  wieder     in,Gang    zu setzen und den Hebel 59  anzuheben. Am Schluss .der durch den Teil  nehmer übersandten :Stromstösse     wird    der  Stromkreis durch den     Magnet    76 wieder un  terbrachen und der Hebel 59 fällt wieder     zu-          Hierdurch    werden die Kontaktfinger  r     u   <B>k.</B>  



  193 und 199     in    ihre     Endstellung        gerückt,    wel  che die in     Fig.    8     gezeigte        ist.    In dieser End  stellung schliesst ein Stift 213 auf dem  Schaltrad 57 die Federn 214 und 215.  



  Wie vorher beschrieben, verband der  Wähler die Teilnehmerleitungen mit den  Leitungen 173 und 178. Die     Endbewegung     des     Verbindungsschalters    dehnt     diese    Ver  bindung auf die     Kontaktfinger    88 und 89  aus wie     folgt:    173, 216, 217, 218, 219, 89  und 178, 179, 220, 221, 221a, 88.  



       Links    in     Fig.    9     ist    ein generelles     Schema     eines     Verbindungsschalters    A gezeichnet, und  es sei angenommen, dass ihn der Teilnehmer  benützt,     um    Verbindung mit irgend einem       andern        Teilnehmer    zu erlangen. Dieser Ver  bindungsschalter     ist    in seiner normalen Stel  lung gezeichnet. Rechts in der     Fig.    9 ist ein  anderer Verbindungsschalter B gezeichnet,  den irgend ein anderer Teilnehmer betätigt  hat, um     Verbindung    mit irgend einem andern  angerufenen Teilnehmer zu erlangen.

   Die       Fig.    9 bezweckt, zu zeigen, was eintrifft,  wenn der den Verbindungsschalter A benüt-         zende        Teilnehmer    versucht, Verbindung mit  den von dem     Verbindungsschalter    B rechts  angerufenen Teilnehmern zu erlangen.

   Ange  nommen, die Kontaktfinger 193 und 199     des          Verbindungsschalters    A seien in ihrer Mittel  stellung und der anrufende Teilnehmer     bringe     die     Kontaktfinger    seines Schalters in Ver  bindung mit den gezeichneten Bankkontak  ten, welche Bankkontakte mit den vom     Schal-          ter    B     rechts        berührten    Bankkontakten über  einstimmen.

   Unter     ,diesen        Bedingungen        fliesst     ein Strom durch folgenden Kreis: Positiver  Pol von X, 181, zu     188,des    Schalters A, 189,  190, 191, Magnet 76, 192, 193, 222, 223,     Kon-          taktfinger    87, 224, 225 zu 224 des Schalters  B, Kontaktfinger 87, 223, 226, 215, 214, 227,  167, negativer Pol     ,der    Batterie X. Wenn der  Schalter A in     dieser    Stellung angehalten  wird, bleibt ein dauernder Strom durch den  Magnet 76 .aufrecht     erhalten,    welcher das  Ventil 77 offen     und    die Pressluft im Motor  58 hält.

   Da die     Kontaktfinger    193 und 199  erst dann in ihre     Endstellung        vorgerückt,     und die Leitungen 173 und 178 erst dann  mit den Kontaktfingern 88 und 89 verbunden  werden, wenn der Motor 58 zurückfällt,     ist          eis    ersichtlich, dass keine Verbindung mit       einem    angerufenen Teilnehmer     hergestellt     wird, ,der     schon.    von     irgend.    einem andern Teil  nehmer angerufen worden und mit diesem  verbunden     .ist.     



  Die Wirkungsweise eines an die Kontakt  klemmen eines angerufenen Teilnehmers, der  frei ist,     angeschlossenen    Verbindungsschal  ters     ist    bereits beschrieben worden. Diese  Stellung     ist    in     Fig.    8     gezeigt.    Nach dem An  halten des Verbindungsschalters     in    der ge  wünschten Stellung ist folgender .Stromkreis  geschlossen: X2, 181, 188, 189, 190, 199, 228,  86, 229 durch     Fig.    7 zu 236 im     Linienschalter          rechts    in der     Fig.    6, 237, Magnet 100, 99,       negativer    Pol von X.  



  Der     Stromkreis        durch    den Magnet 100 der       angerufenen    Leitung bewirkt dieselben Vor  gänge wie vorstehend beschrieben in Verbin  dung mit dem anrufenden Linienschalter,  nämlich die Öffnung des Ventils 111, um  Pressluft zu den Motoren 112 und     113    zuzu-           lasse .    Der Motor 112 gestattet der     Klinke          ?30,    über einen Bund 281 am Motor 98 ein  zufallen, um zu verhindern, dass dieser sich  aus seiner Ruhestellung bewegt, falls Press  luft zum Motor 98 unter nachstehend erklär  ten     Bedingungen    zugelassen würde.

   Der Mo  tor 112 hat ein     Absperrventil   <B>232,</B> welches  bewirkt,     :dassdieser    Motor "langsam" auslöst.  



  Der Motor 113 des Linienschalters der       angerufenen    Leitung betätigt die benachbar  ten Kontaktfedern,     wie    für den anrufenden  Schalter     beschrieben.    Dieser Vorgang verbin  det :die     von.    -der Ortsstation kommenden Lei  tungen mit den Kontaktfingern des Linien  s,ch.alters. In diesem Falle sind :die Kontakt  finger lediglich mit :den Batterieverbindungen  in Kontakt, aber von den     Kontaktfingerver-          bindungen    gehen Abzweigungen ab, und  diese     Abzweigungen    sind die normalen Lei  tungen, mit welchen Verbindungen durch  den     Verbindungsschalter    hergestellt worden  waren.

   Aus     Fig.    8 ist ersichtlich, dass der  Kontaktfinger 88 in Kontakt mit dem Ende  der Leitung     233    ist, welche durch     Fig.    7 nach       Fig.    6 gezogen. werden kann, wo sie sich als       Verlängerung    :der Leitung 120 herausstellt,  welche zusammen mit :dem     a,udern    Linien  schalter als an die Ortsstation     angeschlossen     beschrieben wurde.

   Auf gleiche Weise ist der  Kontaktfinger $9 :des     Verbindungsschalters     in Kontakt mit dem Ende der Leitung 234,  welche auf gleiche Weise an den angerufenen  Linienschalter     .a.ngesehlossen    ist, wo sie sieh  als Verlängerung der Leitung 116 heraus  stellt, welche mit der Ortsstation verbun  den ist.  



  Soweit wäre nun eine Beschreibung der  Bewerkstelligung eines -Anrufes zwischen der  rufenden und einer angerufenen Station ge  geben. Es     sind    hierbei     na.türlieh        Signalvo:r-          ri:chtungen    zum Herbeirufen :des angerufenen  Teilnehmers vorgesehen, :diese bilden jedoch       keinen        Bestandteil    der vorliegenden Erfin  dung und sind zur Vereinfachung der Zeich  nung weggelassen.

   Es sei einfach angenom  men, der Teilnehmer sei gerufen worden, habe       .-esprochenu.ndd:a@sGesprä@chseibeen:d:et.    Wenn       lcler    rufende Teilnehmer zuerst anhängt, wer-    den die Relais 118 und 180     aberregt    und der       Stromkreis        des    Magnetes 100 .des     angerufenen          Liniensohalters        wird    bei 188 und 189 beein  flusst. Der Magnet 100 wird     ab.erregt    und       lässt,die        Pressluft    aus dem Motor 113 entwei  chen.

   Das     Ergebnis    ist,     d.ass    :die benachbarten       Kontaktfedern    in ihre Ruhelage zurückfallen,  und ein Stromkreis wird geschlossen für den  Magnet 96 des :angerufenen     Schalters,    .da der  angerufene Teilnehmer     seinen    Hörer noch  nicht am Haken hat. Hierdurch öffnet sich  das     Ventil    97 und lässt Pressluft zum Motor  98 zu, aber der Motor 112 lässt nur langsam  entweichen, und :die Klinke 230     liegt    über  dem Bund 231, so     @dass    sich der Motor 98 nicht  bewegen kann.

   Bei Beachtung der Stellung  des     Zapfens    zur Klinke 230 und .der Richtung  ,der auf diese Klinke wirkenden Kraft bei       Einwirkung    der     Press.luft    auf den Motor 98  ist es ersichtlich,     :dass    :die Anordnung     Elerar-          tig    ist, dass eine Rückkehr der Klinke in Ru  hestellung infolge     Entweichens    der Luft aus  Motor 112 verhindert wird. Infolgedessen  bleibt der Motor durch seine eigene Wirkung       verblockt,    ganz gleichgültig, wie lange der       angerufene        Teilnehmer    seinen Hörer nicht  am Haken anhängt. Wenn er jedoch anhängt.

    wird der Stromkreis des Magnetes 96 unter  brochen und die Luft entweicht aus dem Mo  tor 98, so     d.a.ss    :die Klinke in ihre     Rulhelage     zurückkehren kann.  



       Während    des Gespräches sind die     Relais     118 und 180 über ,den Sprechstromkreis über  brückt und :sind von der Batterie aus durch  die Leitung der anrufenden     Station        erregt:     Wenn der .anrufende Teilnehmer seinen Hörer       anhängt,    unterbricht er diesen Stromkreis       und,die    Relais 118     und    180 kommen in Ruhe  stellung. Wenn .das     Relais    118     aberregt    wird,  fällt der Anker 131 zurück     und    die Federn  128 und 129 können sich trennen.

   Da. diese  Federn im Stromkreis des Magnetes 100 des  anrufenden     Leitungsschalters    liegen, lässt  dieser Magnet ,das Ventil 111 los, so     :dass    die  Pressluft von den Motoren 112 und 113 ab  geschlossen wird. Wenn ,der     Mätar    113 zu  rückfällt, wird die Klinke 114 mitgenommen  und der Motor 98 fällt ebenfalls zurück.      Die Unterbrechung des Stromkreises des  Relais 180 des     Verbindungsschalters    lässt das  Ventil 184 sich schliessen und die Pressluft  vom Rohr 78 abschliessen.

   Eine Abzweigung       i35    leitet vom Rohr 78 zum Motor 40     (Fig.     1.), und .als das Ventil 184 erstmals geöff  net wurde, strömte Luft in diesen Motor, wo  durch die Halteklinken 45 und 50 in ihre  zugehörigen Zahnstangen     eingreifen    konnten.  Wenn sich das Ventil 184 :schliesst, fällt der  Motor 40 zurück und hebt die Schaltklinken  ab. Beim Loslassen lässt die Klinke 45 den  Vertikalmotor 15 zurückfallen, und wenn     die-          ;er    Motor seine Ruhelage erreicht, trifft der  Arm 55 ,auf der Welle 35 den Ansatz der  Klinke 53, so     da.ss    diese Klinke abgehoben  wird und der Horizontalmotor 1.9 in seine       Fuhel.a,ge    zurückkehren kann.  



  Die Auslösung .des Wählers in     Fig.    7 ist  vollständig gleich wie für den     Verbindungs-          schalter    soeben beschrieben und     erfordert          keine    weiteren Erklärungen.  



  Die     Folge,der        Vorgänge    ist kurz folgende:  Der anrufende Teilnehmer nimmt seinen  Hörer ab und schliesst hierdurch einen Strom  kreis für den Magnet 96 seines eigenen Li  nienschalters. Hierdurch wird Pressluft zum  Motor 98 zugelassen. welcher sofort seine  Kontaktfinger nach     aufwärts        bewegt.    Wenn  diese einen     unbenützten        Ans-chluss    finden,  wird ein Stromkreis geschlossen für den Mag  neten 100, welcher ,die Halteklinke 110 ein  lügt und das Ventil 111 öffnet, so     dass        Press-          luft    zum Motor 1.13 strömen kann.

   Der Motor  113 legt     die    Halteklinke 114 ein und     ver-          @chiebt    die     Kontaktfedern,    so dass die Sta  tionsleitungen mit den     Kontaktfingern    und  durch diese     mit,der    Batterie und dem Relais  118 des unbenützten Wählers verbunden  werden.  



  Das     Relais    118 öffnet das Ventil 132, um  Pressluft in das übliche Rohrnetz einzulassen,       und    schliesst     einen    Stromkreis für den Magnet  139, welcher seinerseits das     Ventil    146 öffnet,  um Pressluft in die Motoren 148 und 152 ein  zulassen. Bis zu     diesem    Punkt rühren alle       Vorgänge    automatisch vom Abnehmen     des     Hörers vom Haken her.

      Wenn der 'Peilnehmer zuerst seine Zif  fernscheibe handhabt, bewegt sich der Wäh  ler,     Fig.    7, eine Anzahl Schritte nach rechts  in     Übereinstimmung    mit der durch -die Sehei  benverstellung gegebenen Anzahl, wobei die  Stromstösse hierfür nach dem Magnet 157 ge  leitet werden, welcher ein Sperrwerk zur Re  gelung dieser Bewegung steuert. Wenn die  erste     Scheibenbewegung    aufhört,     führt    die  folgende Pause in den Stromstössen .das Off  nen des Ventils 160 herbei, um Pressluft     in     den Motor 161 einströmen zu lassen.

   Dieser  Motor     bringt    seine Kontaktfinger aufwärts,  und wenn     dieselben    an die Klemmen eines un  benützten Anschlusses kommen, wird der  Wähler automatisch     angehalten    und die Teil  nehmerleitung ist verlängert bis zum Relais  180 auf dem     Verbindungsschalter.     



  Die beiden nächsten Bewegungen .der Zif  fernscheibe veranlassen den     Verbindungs-          sch.alter,    sich schrittweise erst     horizontal        und          dann        vertikal    .auf die Klemmen der     Leitun-          ,en    des zum anzurufenden Teilnehmers ge  hörigen     Liniemsühalters    zu bewegen.

   Wenn  dieser Punkt erreicht ist, verbindet der     Ver-          bindungsschalter    die anrufende Leitung     au-          tomatis,ch    an die     .aufozefundenen        Klemmen    an.  Falls     indessen    der     ,abzurufende    Teilnehmer  durch irgend eine andere Person angerufen  worden ist, verlängert der     Verbindungssühal-          ter    die     anrufende        Leitung    nicht.

   Bei den Äm  tern üblicher Ausführung erstreckt der     Ver-          bin:dungss,chalter    die Anrufleitung bis zu den       gefundenen    Klemmen und unterbricht dann       die    Verbindung. wenn der angerufene Teil  nehmerapparat schon besetzt     isst.    Wenn im  vorliegenden Falle der anzurufende Teilneh  iner     bereits    angerufen .ist, macht der     Verbin-          dungssühalter    niemals die zur Erstreckung  der     Verbindungslinie    nötige Bewegung.  



  Wenn der     Verbindungsschalter    die anru  fende     Leitunb    bis zu den Klemmen eines an  gerufenen Teilnehmers     erstreckt,        schliesst    er  einen Stromkreis, welcher eine     Betätigung    des  zum .angerufenen Teilnehmer     gehörigen        Li-          n.iensclhalters        bewirld,    wenn dieser Linien  schalter in seiner Ruhestellung ist.

   Wenn in  dessen der Linienschalter für einen Anruf      bewegt worden     ist,    so sind ,die Kontaktfedern  236 und 237     ,am        Linienschalter        auseinander     und es kann kein Stromkreis zum Magnet  100 des angerufenen Linienschalters ge  schlossen werden.

   Es ist zu beachten, dass der  Magnet 100     des,    Anrufschalters als     Anschluss-          wähl.er    wirkt und der Magnet 100 des ange  rufenen Schalters wirkt als Verbindungs  schalter,     indem    er die     Teilnehmerleitung    an  seine     normale    Leitung anschliesst und als  Trennschalter, indem er den Magnet 96 von  der Teilnehmerleitung abschaltet.  



  In ihrer     normalen        Stellung    berühren die  Kontaktfinger 117 und 121 des Linienschal  ters Kontakte 238 und 239,     welche    über Wi  derstände mit einer Batterie verbunden sind.  In der     Ruhestellung,des    Motors 113 sind die  Kontaktfinger 117 und 121 :an den     Federn     115 und 119 unterbrochen, und     die-        Batterie     ist nicht in Gebrauch. Aber wenn der Linien  schalter     angerufen    wird, werden :die Kontakt  finger 117 und 121 .mit -der Ortsstation ver  bunden und die angeschlossene Batterie dient  für Gesprächszwecke.

   Die Anrufstation ist  an die Batterie     X1    für das Gespräch     ange-          schlossen.     



  Es ist klar,     .dass    die konstruktiven  Einzelheiten     beträchtliche        Abänderungen    :er  fahren können, ohne vom     Erfin.dungsgedian-          ken    :abzuweichen, zum Beispiel könnte eine  pneumatisch gesteuerte     Klinkwerkseinrich-          tung    durch Luftstösse anstatt durch die 'be  schriebenen     elektromagnetischen    Apparate be  tätigt werden.

   Ferner könnten .die Stromver  bindungen beträchtlich abgeändert werden,  was wohl jeder Fachmann einsehen     wird;    zum       Beispiel    könnte der Wählermagnet 118 .abge  schaltet und in Betriebsstellung     mechanisch     verriegelt, anstatt, wie     beschrieben,    in der  Leitung belassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIL Selbsttätige Fernsprechanlage, in welcher die Verbindungen vermittelst :durch ein Flui dum angetriebener, hintereinandergeschalte- ter Schaltvorrichtungen hergestellt werden.
    dadurch gekennzeichnet, :d.ass die Betätigung einer der genannten Schaltvorrichtungen au- tomatisch durch einen vermittelst eines Flui dums angetriebenen Motors und die Betäti gung einer .andern der genannten Schaltvor richtungen durch mindestens einen weiteren, vermittelst eines Fluidums :angetriebenen Mo tor erfolgt, welcher @durch von einem Strom- stoss!sender .ausgesandte :
    Stromstösse in schritt weiser Bewegung gesteuert wird. UNTERANSPRüCIIE 1. Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .als Fluidum Druckluft angewendet wird. 2.
    Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einem zu einer Teilnehmerleitung (92, 93) gehörigen druckluftbetriebenen Schalter (Fig. 6), welcher automatisch einen unbenützten Leitungsanschluss belegt (122, 123, 105a, 127), wenn der Anruf über die Leitung (92, 93), an welche .der Schalter ange- schlossen ist, gesandt wird, dadurch ge- kennzeichnet"dass ein Druckluftmotor (98)
    die Verbindung so steuert (236, 237), dass die betreffende Leitung gegen andere Teil nehmer gesperrt wird, zum Zwecke, die gleichzeitige Ingebrauchnahme zweier Schaltergruppen in Verbindung mit einer einzigen Leitung zu verhindern.
    Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einem schritt weise in zwei Richtungen durch einen Stromstosssender ausgesandte Stroamstösse betätigten Schalter, dadurch gekennzeich net, @dass zur Erzielung der Schalterbewe gung zwei getrennte Druckluftmotoren (19, 15) vorgesehen sind, deren :Steuer stromkreisederart verlaufen, dass einer der Motoren zuerst schrittweise :durch Strom stösse gesteuert wird, und hierauf der zweite Motor schrittweise gesteuert wird, damit die Verbindung mit :
    der Leitung des gewünschten Teilnehmers hergestellt wird. 4.. Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3"da,durch ge kennzeichnet, dass ein @ilfsdruckluftmotor (58) vorgesehen ist, welcher die Verbin- ,düngen (218, 219) mit den Kontaktfin- gern (88, 89) des Schalters (Fig. 8) der art steuert, dass, wenn die gewählte Linie angeschlossen ist,
    keine weitere Verbin dung mit derselben hergestellt werden kann. 1. Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass in Verbindung mit dem durch Druckluft betriebenen Schalter (Fig. 6) ein Druckluftmotor (113) vorge sehen ist, welcher Verbindungen (91, 94) steuert, um eine Leitung (92, 93), mit wel cher der Schalter (Fig. 6) verbunden ist. an eine Leitung (233, 234) anzuschliessen, wenn diese Leitung durch einen Teilneh mer belegt ist, welcher Anschluss an die erst erwähnte Leitung zu haben wünscht, um den Sprechstromkreis zu schliessen.
    A. Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sühalter mit einer Sperrklinke (230) versehen ist, welche be tätigt wird, wenn die mit dem Schalter (Fig. 6) verbundene Leitung angerufen wird, um zu verhindern, dass der Schalter betätigt wird, wenn der angerufene Teil nehmer seinen Hörer abnimmt.
    7. Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, ,ass Kontakte (238, 239) vorgesehen sind, welche geschlossen sind, wenn der Schalter (Fig. 6) in seiner nor- malen Stellung ist, um die Batterie mit der Leitung zu verbinden, mit welüher der Schalter verbunden ist, so dass die Leitung beim Anruf Strom für Sprechzwecke un abhängig von dem Schalter (Fig. 8), wel cher die Verbindung mit derselben bewerk stelligt hat, erhalten kann. B.
    Fernsprechanlage gemäss Pa.tentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, ,ass zwei Steigräder (31, 39) vorgesehen sind, welche jedes die Betäti gung ,je eines der beiden Druckluftmotoren (19, 15) steuern, die dauernd unter einem gleichmässigen Luftdruck stehen, so dass durch Steuerung :der Steigräder vermittelst über eine Leitung gesandten Stromstössen die schrittweise Bewegung des Schalters erzielt wird.
    9: Fernsprechanlage gemäss Patentanspruch und TJntera.nsprrrch <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, .,ass Ventile (97, 132, 184) v or- gesehen sind, welche unmittelbar, nach dem ein Schalter belegt worden ist, geöff net werden können, um die Druckluft zum Antrieb der Motoren (98, 152, 19) durch strömen zu lassen, wodurch der Schalter in Bereitschaft gesetzt wird, um durch Stromstösse betätigt werden zu können.
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