DE399151C - Fernsprechanlage mit elektromechanisch gesteuerten Schaltvorrichtungen - Google Patents

Fernsprechanlage mit elektromechanisch gesteuerten Schaltvorrichtungen

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DE399151C
DE399151C DEG47391D DEG0047391D DE399151C DE 399151 C DE399151 C DE 399151C DE G47391 D DEG47391 D DE G47391D DE G0047391 D DEG0047391 D DE G0047391D DE 399151 C DE399151 C DE 399151C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/12Linear-motion switches

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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektromechanisch gesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage. Der Zweck der Erfindung ist, die Bauart der Verbindungseinrichtungen zu \'ereinfachen, falschen Einstellungen der Yerbindungseinrichtungen durch geeignete Schaltung vorzubeugen und trotz der Verwendung einer nur kleinen Anzahl Verbindungseinrichtungen eine rasche Verbindung der Teilnehmer zu erzielen. Zum Teil liegt die durch die Erfindung erreichte neue technische Wirkung in einer Vereinigung dieser Vorteile. Die Erfindung betrifft insbesondere Fernsprechanlagen, in welchen die Teilnehmerleitungen beim Anruf durch eine vorübergehend benutzte Schaltvorrichtung mit einem Stromstoßempfänger verbunden werden, und die Sprechverbindung mit der anrufenden Leitung darauf durch einen Sprechverbindungsschalter hergestellt wird. Gemäß der Erfindüng ist zur Kennzeichnung der anrufenden Leitung zwecks Herstellung der Sprechverbindung mit dem richtigen Sprechverbindungsweg eine der Teilnehmergruppe zugeordnete Schaltvorrichtung vorgesehen, die über eine vorübergehend benutzte Schaltvorrichtung ein bestimmtes Potential an einen der anrufenden Leitung zugeordneten Kontakt anlegt, und die Schaltvorrichtung ist derart eingerichtet, daß sie bis zur Herstellung der Verbindung mit der betreffenden anrufenden Leitung die Anlegung dieses Potentials an die Kontakte anderer Leitungen nicht vornehmen kann.
Die vorübergehend eingeschalteten, mit den anrufenden Leitungen verbindenden Verbindungsglieder sind mit Untergruppenrelais, und die für die Dauer der Verbindung ein-
geschalteten Verbindungsglieder mit Stangensteuerschaltern versehen. Die Schaltung ist dabei derart eingerichtet, daß die Stangensteuerschalter durch die Untergruppenrelais 5 gesteuert werden. Für jede Untergruppe der an die rasch arbeitenden \"erl indungsglieder bzw. Sucher angeschlossenen anrufenden Leitungen, ist ein Paar Untergruppenrelais vorgesehen, von welchem das eine Relais mittels ίο eines Kontaktes eine unmittelbare Stromzuführung zu den anderen Relaispaaren desselben Suchers, und das andere Relais vermittels eines Kontaktes die mittel!.are Stromzuführung über einen Teil der Wicklung des ersten zu den anderen Relaispaaren verhindert. Die Steuerleitungen für die Einstellung der Stangensteuerschalter sind unmittelbar' (nicht erst über Kontaktbürsten der Wähler) vo'i den Kontakten der Untergruppenrelais nach den Kontakten der Stangensteuerschalter geführt.
Jede anrufende Leitung hat eine einzige, 1 esondere Steuerleitung, und an diese Leitung wird zwecks Einstellung der für die Dauer der Verbindung eingeschalteten Verbindungsglieder durch die gemeinsame Einstellvorrichtung ein Potential angelegt. Die Steuerleitung wird gleichzeitig zum Fortschalten eines Gesprächzählers benutzt. Die anrufenden Leitungen werden zuerst über die während der ganzen Gesprächsdauer eingeschalteten Verbindungsglieder mit Leitungswählern und dann mittels Schlußverbinder, deren feste Kontakte an die anzurufenden Leitungen angeschlossen sind, mit den anzurufenden Leitungen verbunden.
Mehrere Anrufe können nach verschiedenen Leitungswählern einer Gruppe gleichzeitig durchgeschaltet werden; den Leitungswählern ist aber eine gemeinsame Einstellvorrichtung zugeteilt, die zu einer Zeit immer nur an eine einzige anzurufende Leitung und an einen einzigen Schlußverbinder ein Potential legt, wodurch falsche Einstellungen der Schlußverbinder verhindert werden.
Für jede Gruppe von Teilnehmern ist im ganzen eine Gruppe von vorübergehend eingeschalteten, mit den anrufenden Leitungen verbindenden Verbindungsgliedern, eine Gruppe von vorübergehend eingeschalteten Leitungswählern, eine Gruppe von für die Dauer der Verbindung eingeschalteten, mit 1 den anrufenden Leitungen verbindenden Ver- > bindungsgliedern, eine oder mehrere Gruppen von Gruppenwählern und eine Gruppe von Schlußverbindern vorgesehen.
Die von einer anrufenden Sprechstelle abgegebenen Nummernstromstöße werden über nur eine Ader der von einem Gruppenwähler bzw. Vorverbinder zu einem Leitungswähler führenden Doppelleitung geleitet, und die andere Ader der Doppelleitung wird erst 1 eim Melden des angerufenen Teilnehmers stromführend und bewirkt hierbei die Zählung des Gespräches.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen zu drei Wählern gehörigen Teil eines Wählergestelles in Vorderansicht. In dieser Abbildung sind drei Bürstenwagen eines Wählers, die Führungsstangen dieser Wagen und die dazugehörige Steuerstange ersichtlich. Teile der Stangen und ein Teil des Kontaktfeldes sind herausgebrochen. Auch die Führungsstangen, Steuerstangen und Drehmagnete des zweiten und dritten Wählers sind fortgelassen.
Abb. 2 veranschaulicht einen .Querschnitt durch das Wählergestell auf der Linie .r-v. in diesem Querschnitt ist jedoch der untere Teil der Steuerstange sichtbar, an dem die Halteklinke D arbeitet.
Abb. 3 ist eine perspektivische Darstellung eines Teiles des Kontaktfeldes mit einer Gruppe darauf schleifender Kontaktbürsten.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht, aus welcher ersichtlich ist, wie die verschiedenen Abteilungen des Kontaktfei des mittels versetzter Plattenpaare zusammengehalten werden.
Abb. 5 ist eine Darstellung zweier ü ereinander angeordneter Bürstenwageii, wobei der untere Bürstenwagen gegen den oberen stol.it und dabei die Bürsten des letzten von dem Kontaktfelde zurückschiebt.
Abb. 6 ist eine perspektivische Vorderansicht eines Bürstenwagens, wobei «lie eine Bürste weggebrochen ist.
Abb. 7 ist eine perspektivische Rückansicht des Bürstenwagens mit fortgelassenen Bürsten.
Abb. 8 ist eine Oberansicht eines aus senkrechten Federpaaren bestehenden, durch einen Vorsprung der Wählerstange bewegten Stangensteuerschalters.
Abb. 9 ist ein senkrechter Schnitt durch die Abb. 8 auf der Linie V-W.
Abb. 10 stellt eine zweite Ausführungsform, eines Bürstenhalters dar.
Abb. 11 veranschaulicht eine Schaltung, welche zur sicheren Einstellung der Koniaktbürsten eines Wählers auf die Kontakte des Kontaktfeldes dient.
Abb. 12 zeigt eine besondere Ausführungsform der Kupplungsrolle und 'des Stangenhebers des Wählers.
Abb. 13 stellt die Schaltung der rasch arbeitenden Sucher, der dazugehörigen Verbindersucher und der Einstellvorrichtung für die richtige Einstellung der Vorverbinder dar.
Abb. 14 zeigt die Schaltung der Vorverbinder und der Gruppenwähler und Abb. 15 veranschaulicht die Schaltung der
Leitungswähler, der Schlußverbinder, der Schlußverbindersucher und der Einstellvorrichtung für die richtige Einstellung der Schlußverbinder.
In den verschiedenen Abbildungen haben gleiche Teile dieselben Bezugszeichen.
Das Gestell der Wählergruppe besteht aus Winkeleisen E, F, G und vier Längsschienen l.zw. Platten H, I, K und L. Auf der Längsschiene H sind die Spulenkörper M der Kupplungsrollen P durch Muttern N gehalten. Die Längsschiene H dient auch zur Lagerung der Steuerstangen U der verschiedenen Wähler. Die Kupplungsrollen werden dauernd in Drehung versetzt durch eine Welle R und deren Antriebsscheibe Q. Die Spulen O, welche die Kupplungsrollen umgeben, "rehen sich nicht, mit, sondern bleiben mit den' Spulenkörpern M stehen. Die Steuerstangen U sind außer in der Längsstange H auch in den Längsstangen /C und L gelagert. Die Steuerstangen haben oben Drehzähne e und unten runde Haltezähne f. Sie sind außerdem mit Bürstenwagengreifern glt g,, versehen, welche nach Drehung durch den zugehörigen Drehmagneten S vermittels des Ankers T, der Drehklinke /; und der Drehzähne e, unter eine Zunge I1 bzw. /„ bzw. i3 greifen. Je nachdem die Stange mehr oder weniger gedreht wird, ; wird ein Greifer unter die eine oder andere Zunge verschiedener Bürsten wagen fassen. > Wird nun die betreffende Spule O durch einen | elektrischen Strom erregt, so wird die zugehörige eiserne Kupplungsrolle P magnetisch :
und zieht den eisernen Stangenheber / an. ; Durch die magnetische Reibung wird der Stangenheber j von der in Drehung befind- : liehen Kupplungsrolle mitgenommen und der 1 Bürstenwagen, z. B. K, dessen Zunge I1 durch :
den Greifer gx herausgegriffen wurde, wird geholen. Hierbei gleitet der Wagen zwischen zwei Führungsstangen I1,
und die
Bürsten A3 B, C gleiten auf den Führungs- : schienen a„, b3, C3 (Abb. 3) und auf verschie- ; dene Kontaktgruppen a, b, c,- bis die richtige :
Kontaktgruppe a, b, c erreicht ist und der \ Strom in der Kupplungsrolle unterbrochen i
wird. I
Während des Steigens der Stange gleitet eine Halteklinke D von Haltezahn zu Haltezahn f, so daß Lei Aberregung der Kupplungsrolle die Stange in ihrer gehobenen Lage ge- ■ halten wird.
Damit die Stange in ruhiger und sicherer Weise von jeder Kontaktgruppe a, h, c zur nächsthöheren geführt wird, ist die besondere i Schaltung der Abb. 11 vorgesehen. Die ί Kupplungsrolle P wird in irgendeiner Weise, z. B. durch Schließen des Schalters m erregt.
Es fließt dann ein Strom vom Pluspol über ni, Anker η des Relais O3 Rolle P nach dem Minuspol. Die Stange wird nun in bereits 1 eschriebener Weise gehoben, und die Bürste C gleitet an der Zuführungsschiene c3 hoch und von einem Kontakt C1 zum nächsten. Während die Bürste C von der Mitte des einen Kontaktes C1 bis zum unteren Ende des nächsten Kontaktes c„ steigt, bleiben die durch die Klinke D beeinflußten Kontaktfedern r, q offen. Während aber die Bürste C vom unteren Rande des nächsten Kontaktes bis kurz vor die Mitte desselben steigt, sind die Federn ρ, q und ein Nebenstromweg vom Pluspol über q, r, P zum negativen Pol geschlossen. Wenn nun in der Zeit, wo die Bürste vom unteren Rande des nächsten Kontaktes c, bis zu seiner Mitte steigt, der Stromweg über das Relais 0 (Pluspol, o, c&, C, c2, t, Minuspol) geschlossen, und der Strom vom Pluspol über m, n, P zum Minuspol geöffnet wird, so bleibt doch die Kupplungsrolle p durch einen Strom vom Pluspol über q, r, P zum Minuspol erregt, bis die Bürste C die Mitte des nächsten Kontaktes c„ erreicht. In diesen Zeitpunkt fällt die Halteklinke D in den nächsten Haltezahn f ein und öffnet die Kontaktfedern ρ, q. Da das Relais O nu 1 auch erregt ist, wird die Kupplungsrolle P stromlos und die Bürste C bleibt auf der Mitte des_ Kontaktes c, stehen. Schießt die Stange ein 9P wenig über die Mitte des Kontaktes C1 hinaus, so fällt sie durch ihre Schwere auf den Haltezahn D zurück und nimmt dabei ihre richtige Lage ein, in welcher die Bürste C auf der Mitte des Kontaktes C2 ruht.
Um die Stange in ihre Ruhelage zurückzuführen, werden erneut Stromstöße durch den Drehmagneten 5 geschickt. Die Stange wird gedreht, bis eine senkrecht zu den Haltezähnen verlaufende Längsnute der Stange die Halteklinke erreicht. Da die Halteklinke nun nicht mehr unter einen Haltezahn greift und in die Längsnute fällt, gleitet die Stange nach unten in ihre Ruhelage zurück. Der gehobene Bürstenwagen, z. B. Ic1, fällt auch herab, bis seine Haltearme ν (siehe Abb. 1, 6 und 7) auf die Anschläge r an den Führungsstangen I1,12 aufschlagen. An den Bürstenwagen ist ein Arm ν hinter und der andere v2 vor der Führungsstange angeordnet. Die Anschläge r, rx sind entsprechend angebracht. Hierdurch ist jedem Bürstenwagen, z. B kz, die Möglichkeit gegeben, bis über die Anschläge r2, r3 des nächsthöheren Wagens hinaus und bis an die Anschläge r, Y1 des übernächsten Wagens emporzusteigen. Auf diese Weise können die Bürsten eines jeden Wagens bis in den Bereich zweier weiterer Wagen emporsteigen.
Wird ein Wagen bis zum nächsten emporgehoben, dann stößt ein Stößer d desselben gegen die untere Fläche des Bürstenhalters e des nächsten Wagens (Abb. 5). Der Bürsten-
halter e wird um seine Achse / gedreht, und die Bürsten A, B, C werden vom Kontaktfelde zurückgeklappt.
Die Zungen / der Bürstenhalter können auch, wie in Abb. io gezeigt, winkelig geformt sein. Die Greifer stoßen dann bei der Drehung der Stange gegen die Fläche gx und drücken die Bürsten A, B, C mit beliebigem Druck gegen das Kontaktfeld. Das Kontaktfeld wird aus Metallstreifen axi bu C1... a.,, b2, C2... (Abb. 3), die a'i allen Wählern der Wählergruppe vorbeilaufen, und aus dazwischengefügten Isolierstreifen zusammengesetzt. Zu jeder Bürste A, B, C wird ein Vorsprung a, b, c von dem betreffenden Streifen herausgeführt und nach unten umgebogen. Senkrecht zu den wagerechten Kontaktstreifen ax, b, c . .. a2, b2, C2... verlaufen Führungsstreifen a3, bz, cs, die in die wagerechten Isolierstreifen eingelassen sind. Die Bürsten A, B, C stellen somit Verbindungen zwischen denselben Zuführungsschienen a3> b3, c3 und verschiedenen Kontakt-" gruppen au bu c ... a2, b2, C2 her, je nach der Höhe, auf welche die Bürsten gehoben werden.
Die Kontaktfelder werden zweckmäßig in ■ wagerechten Abteilungen zusammengesetzt, j wie aus den Abb. 1 und 2 ersichtlich. Zum j Zusammenhalten der Abteilungen dienen Plattenpaare h, It1... h, H1. .. nt, Hi1 (Abb. 4). Die Plattenpaare der verschiedenen wagerechten Abteilungen sind gegeneinander in der ! Weise versetzt, daß die Platten einer Abteilung in die Lücken der nächsten Abteilungen hineinpassen. Die verschiedenen Airteilungen werden, wie aus Abb. 1 und 2 hervorgeht, j mittels der Stangen I1, I2, /3 zwischen den Längsschienen K und L gehalten.
Die Bürstenwagen laufen zwischen den Führungsschienen I1, I2 auf Rollen W1, M1. Damit eine kräftige Hubwirkung der Kupplungsrolle erreicht wird, wird der Stangenheber j zweckmäßig keilförmig und die Rollenenden '< entsprechend schräg geformt, wie in Abb. 12 angegeben.
Die bisher beschriebenen Wähler können für alle möglichen Zwecke, z. B. als Gruppenwähler, Sucher usw., in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernsprechanlagen benutzt werden.
Bei der Schaltungsanordnung nach der vor- j liegenden Erfindung werden jedoch als Vorverbinder und Schlußverbinder zusätzliche | Stangensteuerschalter verwendet, wie in den Abb. 8 und 9 dargestellt. Die Stange U wird am oberen Ende verlängert und mit einem Ring O1 und einer Nase P1 versehen. Wird die Stange U gedreht, so drückt die | Nase P1 nacheinander die Kontaktfedern Y1 \ zurück, so daß diese mit den dazugehörigen < Federn qx in Berührung kommen. Der Isolierkörper ^1 mit seinen Kontaktfederpaaren qx, i\ wird durch Schraulien I1 auf der Längsstange H festgeschraubt.
i Nachdem die Konstruktion der WTähler beschrieben ist, soll nun die Schaltung des Systems nach der Erfindung erläutert werden. In Abb. 13 sind I und JI zwei rasch arbeitende Sucher, welche ähnlich wie in den I Abb. ι und 2 gezeigt, zu einer Gruppe mit gemeinsamem Kontaktfeld zusammengefaßt sind. P1, Pn sind die Kupplungsrollen, und A1 B, C, D die verschiedenen Bürsten der Sucher. Die Kontakte (J1, bx, C1, (I1 und die Zuführungsschienen a3, bs, cs, ds sind in ahnlieber Weise wie in Abb. 1 und 2 angebracht. Die wagerechten Abteilungen des gemeinsamen Kontaktfeldes umfassen je so viele Kontaktstreifen, wie für zehn Teilnehmer erforderlich ist. Die rasch arbeitenden Sucher I und II der Abb. 13 unterscheiden sich in ihrer Bauart von der der Abb. 1 und 2 insofern, als die Zuführungsschienen Cf3, b31 C3, (Z3 je nur für eine wagerechte Abteilung, anstatt für sämtliche Abteilungen gemeinsam sind, und ferner dadurch, daß die Greifer der Steuerstangen zu jeder Zeit alle Bürstenwagen greifen und alle Bürstenwagen gleichzeitig bewegen, sobald die Stange gehoben wird. Gedreht wird die Stange überhaupt nicht. Um die Stange in ihre Ruhelage zurückzuführen, wird mittels eines Auslösemagneten 4^ eine Halteklinke 60 aus den Haltezähnen herausgezogen, worauf die Stange und alle Bürstenwagen in ihre Ruhelage zurückfallen.
Zu jedem rasch arbeitenden Sucher I, II gehört ein Verbindungssucher III bzw. IV, der beispielsweise sechs Kontaktarme aufweist. Außerdem ist in der Abb. 13 noch eine Einstellvorrichtung V ersichtlich, die dazu dient, falsche Einstellungen der Vorverbinder VI und VII, Abb. 14, zu verhindern. Die Vorverbinder haben mit den rasch arbeitenden Suchern ein gemeinsames gerades Kontaktfeld. Sie unterscheiden sich aber von den rasch arbeitenden Suchern dadurch, daß die Stangensteuerschalter S1, S2 und Drehmagnete 150 haben, vermittels welche die Steuerstangen um das richtige Maß gedreht werden. In der Abb. 14 ist auch ein Gruppen- 11D wähler VIII dargestellt, der genau wie in den Abb. ι und 2 angegeben, konstruiert ist.
In der Ab >. 15 ist ein Leitungswähler X. ein Schluß verbinder IX, ein Schlußverbindersucher XI und eine Einstellvorrichtung XII 11S für die Verhinderung falscher Einstellungen der Schlußv.rbinder auf die anzugreifenden Teilnehmerleitungen dargestellt.
Der Schlußverbinder ist ähnlich wie die Vorverbinder VI, VII konstruiert. Er hat Bürstenwagen mit je vier Bürsten As, B8, Cs, Üs und einen Stangensteuerschalter S3 sowie
einen Drehmagneten, wodurch seine Steuerstange veranlaßt wird, den richtigen Bürstenwagen herauszugreifen.
Der Leitungswähler X besteht aus mehreren kleinen Einzelwählern XIV, XV mit je einem besonderen Drehmagneten 291, 292. Jeder Einzelwähler ist zum Wählen von Leitungen innerhalb einer kleinen Untergruppe (Von z. B. zehn Leitungen) eingerichtet. Zum Wählen des gewünschten Einzelwählers bzw. der LTntergruppe, welche der Einzelwähler beherrscht, ist ein Untergruppenwahlschalter XIII vorgesehen. Von den Leitungswählern werden für eine Gruppe von hundert Leitungen etwa zwei Stück, und von den Schlußverbindern IX zehn angeordnet. Jedem Leitungswähler ist ein Schluß\rerbindersucher XI zugeordnet. Für sämtliche Leitungswähler einer Gruppe ist eine Einstellvorrichtung XII vorhanden.
Zu jedem Vorverbinder VII gehört ein Gruppenwähler VIII. Es können aber auch durch Zwischenschalten von Hilfsverbindern zwischen die Vorverhinder und die Gruppenwähler weniger Gruppenwähler als Vorverbinder benutzt werden.
Von den rasch arbeitenden Suchern I und II sind für eine Gruppe von hundert Teilnehmern etwa zwei Stück, und von den \Torverbindern etwa zehn vorhanden. Jedem rasch arbeitenden Sucher ist ein \^orverl;indersucher III, IV zugeordnet. Für sämtliche rasch arbeitende Sucher einer Gruppe ist eine gemeinsame Einstellvorrichtung \~ vorgesehen. Die Leitungen 2, 3 der Teilnehmer 1 sind an Kontaktstreifen 2", 3" angeschlossen, welche durch sämtliche Schlußverbinder IX derselben Gruppe durchlaufen. Jeder Teilnehmerleitung sind noch eine Prüfleitung 5 für die rasch arbeitenden Sucher und Vorverhinder, eine Prüfleitung 4" für die Leitungswähler und Schlußverbinder, eine Einstell- und Zählerleitung 6 und eine Schlußver'undereinstelleitung 6 zugeordnet. Durch jede Vor-Verbindergruppe und Schlußverbindergruppe laufen also für jede Teilnehmerleitung vier Leitungen 2", 3", 5, 6 (Abb. 13), bzw. 2", 3", 4", 6" (Abb. 15) hindurch.
Alle weiteren Schaltungseinzelheiten werden aus der nachfolgenden Beschreibung der Schaltvorgänge bei der Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teünelimern hervorgehen. Λ
Angenommen, der Teilnehmer 1 wünscht eine Verbindung mit einem Teilnehmer III.
Der Anrufende 1 hebt zuerst in üblicher Weise seinen Hörer vom Haken-und schließt dadurch seine-Leitung 2, 3. Es fließt dann ein Strom vom Pluspol durch die obere Wicklung des Leitungsrelais 7, Kontakt 12 des Trennrelais 2, 1, 3, Kontakt 8 des Trennrelais, untere Wicklung des Leitungsrelais 7 nach dem Minuspol. Das Leitungsrelais 7 schließt seine Kontakte 10 und 15, und öffnet den Kontakt 14. Durch Kontakt 10 werden Stromkreise durch die Kupplungsrollen P1, P5 der rasch arbeitenden Sucher I und II und durch den Drehmagneten 16 der Einstellvorrichtung V geschlossen (Stromwege: Pluspol, 10, P1, 44, 49, Minuspol... Pluspol, 10, P-, 72, γι, Minuspol... Pluspol, 10, 91, i6, Minuspol). Sämtliche Bürstenwagen bzw. Bürstensätze A1 B1 C1 D der rasch arbeitenden Sucher werden nun durch die dauernd laufenden Kupplungsrollen zum Hochgleiten an dem Kontaktfeld veranlaßt. Der Drehmagnet 16 versetzt die Bürstenarme 17, 18, 19, 20 in Drehung.
Die Steuerstange des einen rasch arbeitenden Suchers, beispielsweise II, ist gegen die Sc Stange des anderen Suchers I in der Weise versetzt, daß ihre Bürsten um einen Schritt hinter den Bürsten des ersten Suchers-zurückbleibt. Hierdurch wird verhindert, daß beide Sucher gleichzeitig auf eine und dieselbe anrufende Leitung antreffen.
Durch die Schließung des Kontaktes 15 wird der Pluspol über die Wicklung 9 des Trennrelais und über 15 an die Prüfleitung 5 gelegt. Die Öffnung des Kontaktes versetzt die anrufende Leitung des Leitungs\vählers gegenüber in den Besetztzustand, weil von diesen aus nun über die Leitung 4" kein Strom durch das Trennrelais 9 zum Pluspol fließen kann.
Sobald eine Bürste, z. B. C1, eines rasch arbeitenden Suchers einen Prüfkontakt C1 einer mit dem Pluspol verbundenen Prüfleitung 5 erreicht, fließt ein Strom vom Minuspol über Kontakt 21 des Relais 26 des Vor-Verhindersuchers III, Leitung 40, Kontakte 41, 46, 51, Relaiswicklung 45, Zuführungsschiene C31 Bürste C1, Kontakt C1, Prüfleitung 5, Kontakt 15, Trennrelais 9 zum Pluspol. Die Relais 45 und 9 werden gleichzeitig erregt. Das Relais 45 schließt seine Kontakte 42 und 43, und öffnet seine Kontakte 41 und 44. Durch Öffnung des Kontaktes 41 wird die Verbindung der übrigen Prüf relais 50 mit der Leitung 40 und dem Minuspol unterbrochen, so daß keine anderen Prüfrelais mehr ansprechen können. Die Schaltung der Prüf relais 45 und 50 jedes rasch arbeitenden Suchers ist derart, daß immer nur ein Prüf relais zu einer Zeit erregt sein kann. Sollten zufällig zwei Relais 45, 50 gleichzeitig erregt werden, so wird auf jeden Fall das zweite Relais 50 durch die Unterbrechung des Kontaktes 41 des ersten Relais 45 gleich wieder stromlos; Hat dagegen das Relais 50 einmal seine Anker angezogen, so kann das Relais 45 nicht mehr erregt werden, weil es
wegen der Unter' rechung des Kontaktes 46 über die Zuleitung 71 keinen Strom mehr erhalten kann.
Wenn das Relais in der beschriebenen Weise seine Kontakte 42, 43 geschlossen und seine Kontakte 41, 44 geöffnet hat, dann fließt ein Strom vom Minuspol ül.er 21, 40, 42, Relais 52 zum Pluspol, und außerdem ein Strom von 40 über 43 und einen Teil der Wicklung 45 durch C1, C1, C1 und des Trennrelais 9 zum Pluspol. Durch die Anlegung des Minuspols 1 zw. der Leitung 40 an ein kürzeres Ende der Wicklung 45, wird das Prüfpotential auf der Prüfleitu'g 5 in bekannter Weise herabgedrückt, und die anrufende Leitung erscheint dann anderen rasch arbeitenden Suchern gegenül er besetzt.
Durch die öffnung des Kontaktes 44 wird die Kupplungsrolle P1 ausgeschaltet, so daß die Bürstenwagen des rasch arbeitenden Suchers I alle stehenbleiben. Hei der gleichzeitig stattfindenden Erregung des Trennrelais 9 und der Öffnung der Kontakte 8 und 12 dieses Relais wird das Anrufrelais 7 stromlos. Ein Relais 68, welches beim Schließen des Kontaktes 10 des Leitungsrelais erregt wurde, wird nun, falls keine weiteren Anrufrelais erregt sind, stromlos, und schließt seine Kontakte 69, 70. Durch den Kontakt 70 wird ein Stromkreis geschlossen, der vom Minuspol über 71, 72, 70, Auslösemagnet 73, und über das Rückführungsrelais 75. Stangenkontakt 74 nach dem Pluspol führt. Das Relais 75 schließt einen eigenen Halbstronikreis über seinen Kontakt 76 und hält nun den Stromkreis (Minuspol, 76, y$, Pluspol) des Auslösemagneten geschlossen, bis die Steuerstange des rasch arbeitenden Suchers II in die Ruhelage zurückgelangt und die Stromkreise des Magneten γ^, und des Relais 7$ durch Öffnung des Stangenschalters 74 geöffnet werden.
Eine Erregung des Auslösemagneten 45 bzw. des Relais 66 des rasch arbeitenden ; Suchers I, der mit der anrufenden Leitung 2,, 3X verbunden hat, findet vorläufig nicht statt, ! weil die Verbindung zwischen dem Kontakt 69 und dem Minuspol am Kontakt 44 unter- ' brochen ist.
Durch die Schließung des Kontaktes 42 wird ein Strom weg vom Minuspol über 21, 40, .42, Relais 52 nach dem Pluspol geschlossen. Das Relais 52 öffnet den Kontakt 51 und hebt dadurch die mittelbare Verbindung, welche sonst von 40 über den hinteren Teil der Wicklung 45 und über 53 nach der Wicklung 50 bestehen würde, auf.
Durch die Schließung der Kontakte 60, 61
wird die anrufe -.de Leitung 2, 3 über die Bürsten A1, B1, Kontakte 60,61, Leitungen 78, 79, Kontaktarme 33, 34, mit den Leitun- ; gen 82, 83, die zum Gruppenwähler VIII bzw. 1 zum Vorverbinder 7 führen, verbunden. ! Die Vorverbindersucher III, IV halten ihre i rasch arbeitenden Sucher I, II stets mit einem \ freien Vorverbinder VI, VII in Verbindung vermittels Schaltvorgänge, die später erläutert I werden.
: Durch die Schließung des Kontaktes 63 . wird ein Stromkreis vorbereitet, der das Still· stehen der Kontaktarme 17, 18, 19, 20 auf den . nach dem rasch arbeitende 1 Sucher J bzw. dem zugehörigen Vorveri indersucher III führenden Leitungen 86, 87, 88, 89 verursacht. j Wenn nämlich der Kontaktarm j 7 auf die Lei- ! lung 86 auftrifft, dann fließt ein Strom vom j Pluspol über den geschlossenen Kontakt 63, ; Leitung 86, Kontaktarm 17. Relais go zum 1 Minuspol. Das Relais 90 öffnet am Kontakt 91 den Stromkreis des Drehmagneten 16, so daß die Arme 17, 18, 19, 20 stehen bleiben. Die Kontakte 92, 93, 94 werden durch das Relais 90 geschlossen. Der Kontakt 92 bereitet einen Stromkreis vor zum Stillsetzen des Stangensteuerschalters S., des Vorverbinders YII, mit dem der rasch arbeitende Sucher I durch den Sucher III verbunden ist. Der Kontakt 93 bereitet einen Stromkreis vor, welcher die durch die Kupplungsrolle P2 geho' enen Bürsten des Vorverbinders VIl go veranlaßt, an der richtigen anrufenden Teilnehmerleitung anzuhalten. Der Kontakt 94 arbeitet mit den Kontakten 92 und 93 in den genannten vorbereiteten Stromkreisen, welche die Einstellung des Stangensteuerschalters und der Bürsten des Vorverhinders beherrschen, zusammen.
Es ist bereits erklärt worden, wie die anrufende Leitung 2 und 3 durch den rasch arbeitenden Sucher und den zugehörigen Vor- 10c verbindersucher III mit den Leitungen 82, 83 des Gruppenwählers VIII verbunden wird. Sobald dies geschieht, fließt ein Strom vom Pluspol durch die linke Wicklung des Stromstoßrelais 100, Kontakt 101 des Relais 103, 83, Kontaktarm 34 des \ orverbindersuchers III, 79, 61, a., A1, 2", 2, Teilnehmerstation J, 3, 3", I)1, B1, &;,, 60, 78, 33, 82, Kontakt 106 des Relais 103, rechte Wicklung des Stromstoßrelais 100 zum Minuspol. Das Stromstoßrelais schließt seine Kontakte 118, 120 und öffnet die Kontakte 119, 121. Ms fließt dann ein Strom vom Minuspol durch 118, Auslöserelais 112, Widerstand 113 zum Pluspol. Das Umsteuerrelais 114, welches durch einen Strom vom Minuspol iil.er ι j 8, 114, 115 zum Pluspol erregt werden würde, wird durch den Kontakt 120 kurzgeschlossen, so daß es vorläufig seine Kontakte 116, 117 in Ruhe läßt. Das Auslöserelais 112 schließt seine Kontakte ioq, 110 und öffnet die Kontakte 107, 108 und in.
Durch den Kontakt iog schließt das Auslöserelais einen eigenen Haltestromkreis, der 1 is zu dem am Schlüsse der Verbindung stattfindenden dauernden Schluß des Kontaktes 118 l.estehen bleibt. Es fließt nun auch ein Strom vom Pluspol über no, no', 141, Drehmagnet 155 des Vorverbinders, Unterbrecher ιφ nach dem Minuspol. Der Drehmagnet dreht nun die Steuerstange des Vorverbinders. Hier! ei wird der Stangensteuerschalter S„ gedreht und hei jedem Schritt ein weiteres Kontaktpaar 154 geschlossen, bis ein Greifer der Steuerstange unter dem richtigen Bürstenwagen steht. Sobald dies der Fall ist, fließt ein Strom vom Minuspol an der Einstellvorrichtung V, Abb. 13, durch den Kontakt 94 über 20, 89, 35, 85, Relais 144 des A^orverbinders, 160, Kontaktpaar 154, Steuerleitung 161, Kontakt 64 des Untergruppenrelais 52, Leitung 87, über 18, 92 nach dem Pluspol. Das Relais 144 des Stangensteuerschalters S2 wird erregt und öffnet die Kontakte 141, 147, während es die Kontakte 142, J43> 145 un(i 146 schließt. Am Kontakt 141 wird der Drehmagnet 155 ausgeschaltet, und am Kontakt 142 die Kupplungsrolle P„ eingeschaltet (Pluspol, 110, 142, 153, P2, Minuspol). Wenn während des Arbeitens des Stangensteuerschalters S2 noch andere Steuerstangen mit ihren Steuerschaltern S1 gedreht werden, so kann ein solcher Steuerschalter nicht auf der Leitung 161 angehalten werden, weil ihm eine Verbindung vom Minuspol über 94 der Einstellvorrichtung und über 89'. 35', 85' zu seinem Relais 144' fehlt. Es kann also nur der Stangensteuerschalter auf die Leitung 161 eingestellt werden, der schon vermittels eines rasch arbeitenden Suchers bzw. eines Untergruppenrelais 52 desselben vorher mit der Leitung 161 in Beziehung gebracht ist und dessen Zuleitung zu seinem Relais 144 mittels der Einstellvorrichtung V mit dem Minuspol verbunden ist. Falsche Einstellungen der Vorverbinder sind hierdurch ausgeschlossen.
Das Relais 144 schaltet sich durch die Kontakte 143, 145 in einen Haltestromkreis ein (Minuspol, 109, 145, 143, 157, Pluspol). Durch den Kontakt 146 verbindet es den Minuspol mit dem Relais 148. Sobald die Bürste D7 nun bis zum Kontakt d„ der Steuerleitimg 6 der anrufenden Leitung heraufgestiegen ist, fließt ein Strom durch das Relais 148 vom Minuspol über 109, 146, Wicklung 148, Leitung 161', Zuführung da,-Bürste D7, Kontakt d2, Steuerleitung 6, Kontakt (I1 des rasch arbeitenden Suchers I, Bürste D1, Kontakt 62, 88, Kontaktarm 19 der Einstellvorrichtung V, 93, Widerstand 95 zum Pluspol. Auf anderen Steuerleitungen als diejenige (6) der Teilnehmerleitung, durch j deren Anruf der Vorverbinder angelassen ' -wurde, kann die Bürste keinen Pluspotential ' finden, denn nur diese eine Steuerleitung ist
durch den Kontakt 93 der Einstellvorrich- 6g tung V mit dem Pluspol verbunden.
: Sobald das Relais 148 in der beschriebenen j Weise erregt ist, wird ein neuer Stromkreis j über seine rechte Wicklung geschlossen, der vom Minuspol über 109, Wicklung von 148, j 149, 162, C0, C7, C2, 5, 13, Trennrelais 9 zum ! Pluspol verläuft. Die Kupplungsrolle P2 wird am Kontakt 153 ausgeschaltet, die anrufende Leitung 2", 3" wird durch die Bürsten A7, B7, die Zuführungsschienen a2, b„, Kontakte 151, 152, mit den Leitungen 82, 83 und ! dem Stromstoßrelais 100 verbunden. Durch den Kontakt 150 schließt das Relais 148 einen Anlaßstromkreis für den Vorverbindersucher III. Dieser verläuft vom Pluspol über 150, 84, 36, Relais 37 zum Minuspol. .Die Kontakte 38, 39 werden geschlossen, und einerseits der Stromkreis des Auslösemagneten 45 (Minuspol, 39,35,65, Pluspol), andererseits der Stromkreis des Relais 26 (Minuspol, 38, 26, Pluspol) vollendet. Der rasch arbeitende Sucher I wird durch den Auslösemagneten veranlaßt, in seine Ruhelage, zurückzufallen, während der Vorverbindersucher III durch die Erregung des Relais 26 und die Schließung des Stromkreises seines Drehmagneten 30 (Minuspol, 29, 23, 30, Pluspol) seine Kontaktarme dreht, bis ein Vorverbinder gefunden wird, der weder durch ein Gespräch besetzt, noch durch einen anderen Vorverbindersucher IV belegt ist. Ist ein solcher Vorverbinder erreicht, so wird der Kontakt 147 seines Relais 144 und der Kontakt in des zugeordneten Gruppenwählers geschlossen sein. Es fließt dann ein Strom vom Pluspol über in, 147, Relais 140; 81, 32, Kontakt 24 des Relais 26 zum Minuspol. Das Relais 140 wird erregt. Ist der Vorverbinder durch keinen anderen Vorverbindersucher belegt, dann fließt ein Strom vom Pluspol über 139, 80, 31, 22, Relais 27, nach dem Minuspol. Das Relais 27 erregt. Es könnte aber nicht erregt werden, wenn ein anderer Vorverbindersucher, z. B. IV, bereits denselben Vorverbinder belegt hatte, weil dann der Strom über 31' und einen Ruhekontakt 21' des anderen Vorverbindersuchers unmittelbar zum Minuspol, anstatt .erst durch das Relais 27 des suchenden Vorverbinders fließen würde.
Zieht das Relais 27 aber nicht an, so wird am Kontakt 29 der Stromkreis des Drehmagneten 30 geöffnet. Am Kontakt 28 wird der Haltestromkreis des Relais 26 (Pluspol, 26, 25, 28, Minuspol) unterbrochen. Somit gehen alle Teile des Vorverbindersuchers III und des rasch arbeitenden Suchers I in ihre Ruhelage zurück und der Vorverbindersucher
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verbindet seinen rasch arbeitenden Sucher I mit einem freien unbelegten Vorverbinder.
Am Kontakt 21 wurde bei der Erregung des Relais 26 der Minuspol von der Leitung und somit auch von den Untergruppenrelais 45, 50 des ausgelösten rasch arbeitenden Suchers I getrennt, so daß dieser beim Herabfallen keinen Minuspol mit den Leitungen 5, an denen er vorbei streift, verbinden kann. In der Zeit, wo der Vorverbinder VII in der beschriebenen Weise erst durch den Stangensteuerschalter auf die Untergruppe des anrufenden Teilnehmers und dann durch die Kupplungsrolle auf die anrufende Leitung selbst eingestellt wurde, konnte der anrufende Teilnehmer schon Wahlstromstöße durch das Stromstoßrelais 100 schicken. Alle, Wahlstromstöße, die nach der Einstellung des Vorverbinders noch nicht durch das Relais 100 gelangt sind, fließen ohne Störung weiter über den folgenden Strom weg: Pluspol, linke Wicklung von Relais 100, 101, 83, 152, 170, a2, A1, O4, 2", 2, Teilnehmerstation 1, 3, 3", bv B7, b.2, 171, 151, 82, io6, rechte Wicklung vom Relais 100 nach dem Minuspol.
Bei jeder Unterbrechung dieses Strom weges während der Wahlstromstoßgabe fallen die Ankerkontakte des Relais 100 zurück. Die Kontakte 118, 120 werden geöffnet, und die Kontakte 119, 121 geschlossen. Sobald der Kontakt 120 geöffnet wird, wird der Kurzschluß des Unisteuerrelais 114 aufgehoben, so daß dieses erregt wird, seinen Kontakt 116 schließt und den Kontakt 117 öffnet. Solange der Anker des Relais 100 unter dem Einfluß der Wahlstromstöße rasch hin und her pendelt und flüchtige Kurzschlüsse des Umsteuerrelais 114 am Kontakt 120 verursacht, bleibt nun das Umsteuerrelais 114 angezogen. Es fließt bei jedem Zurückfallen des Ankers von Relais 100 ein Stromstoß vom Minuspol über 109, 121, 116, Drehmagnet 172 nach dem . Pluspol. Die Steuerstange des Gruppenwählers wird somit gedreht, bis ein Greifer derselben den richtigen Bürstenwagen bzw. den richtigen Bürstensatz, in diesem Falle den ersten Bürstensatz Ar„ BrC5, herausgreift. ! Der erste Stromstoß vom Minuspol über 109, 121 und 116 fließt auch durch das Relais 123 zum Pluspol. Die rechte Wicklung dieses Relais schließt einen Haltestromkreis (Pluspol, rechte Wicklung, 124, 109, Minuspol), der bis zum Schluß der Verbindung bestehen bleibt. Durch Schließung des Kontaktes 122 bereitet das Relais 123 einen Stromweg über die Kupplungsrolle P3 vor.
Sobald alle Wahlstromstöße (in diesem Falle
einer, weil das erste Hundert gewählt wird) abgegeben sind, zieht das Relais 100 seinen Anker wieder dauernd an. Der Kontakt 120 schließt nun wieder das Umsteuerrelais 114 dauernd kurz, so daß dieses seinen Anker abfallen läßt, den Kontakt 116 öffnet und den Kontakt 117 schließt. Es fließt dann ein Strom vom Minuspol über 117, 122, 128, P3 nach dem Pluspol. Die Kupplungsstange hebt nun die Steuerstange hoch, und die Bürsten A-, B5, C5 gleiten an dem Kontaktfeld hoch. Die Bürsten bewegen sich weiter, bis eine nach dem ersten Hundert führende Verbindungsleitung, z.B. 200, 20:, 202, erreicht wird, welche durch kein Gespräch besetzt, welche al>er durch einen Schlußverbindersucher XI mit einem freien Leitungswähler X (Abb. 15) verbunden ist. Es fließt dann ein Strom vom Minuspol über 109, 180, Prüfrelais 12^, Zuführungsschiene 181, Prüf bürste Cr„ Prüfleitung 202, untere Wicklung vom Relais 250 (Abb. 15), Kontaktarm244, Relaiskontakt252. 264, Kontaktarm 290 des Leitungswählers zum Pluspol. Das Prüf relais 125 und das Relais 250 werden erregt. Ersteres schließt seinen Kontakt 126, und das zweite schließt seinen Kontakt 221. Indem das Prüfrelais 125 einen Teil seiner Wicklung kurzschließt, drückt es das Potential auf der Prüfleitung 202 herunter und versetzt diese in den Besetztzustand, so daß weitere Gruppenwähler die Verbindungsleitung 200, 201, 202 nicht mehr fassen können. Wenn kein Leitungswähler X mit der Verbindungsleitung verbunden gewesen wäre, dann hätte der' Gruppenwähler diese nicht fassen können, weil dann kein Stromweg für das Prüfrelais 125 durch den Kontaktarm 244 des Schlußverbindersuchers vorhanden gewesen wäre. Ebenso wäre bei besetztem Leitungswähler der Prüfstromweg am Kontakt 264 oder am Kontaktarm 290 offen gewesen. Letzteres ergibt sich aus der nachfolgenden Be-Schreibung.
Sobald das Prüfrelais 125 erregt ist, öffnet es am Kontakt 128 den Stromkreis der Kupplungsrolle. Der Nebenstromkreis der Führungsrolle (Minuspol, q, p, P... Pluspol), der. wie früher beschrieben, zur .sicheren Einstellung der Kontaktbürsten dient, ist dann auch unterbrochen, und der Bürstenwagen bzw. die Bürsten A0, B-, Cs bleiben auf der Leitung 200, 201, 202 stehen.
Am Kontakt 127 schließt das Prüf relais den Stromkreis eines Relais 103 (Pluspol. 132. 127, 103, Minuspol). Dieses verbindet die Leitung 83, 82 einerseits am Kontakt 102 mit Erde, andererseits am Kontakt 105 mit der Leitung 184, so daß nun ein Strom vom Pluspol bzw. Erde über 102, 83, 152, 170, a£, A-, av 2", 2 (Abb. 13), Teilnehmerstation 1, 3. 3", bt, B7, b2, 171, 151, 82, 105, 184, i2(j, 182, B5, 201, 306 (Abb. 15"), 243,251, Stromstoßrelais 269 des Leitungswählers nach dem Minuspol fließt.
Am Kontakt 104 (Abb. 14) schließt das Relais 103 einen Stromweg über die linke Wicklung des Relais 100 (Minuspol, 104, 100, Pluspol), und verhindert dadurch das Aberregen des Relais 100, welches eine Auslösung des Gruppenwählers und des Vorverbinders zur Folge haben würde, wie später geschildert wird.
Das Stromstoßrelais 269 des Leitungs-Wählers, welches, wie soeben geschildert, durch einen Strom über die Teilnehmerstation erregt wurde, schließt seine Kontakte 271, 273. Am Kontakt 270 wird der Stromkreis des Auslöserelais 268 (Minuspol, 270, 268, Widerstand 278, Pluspol) geschlossen. Das Auslöserelais schließt am Kontakt 267 einen eigenen Haltestromkreis (Minuspol, 268, Widerstand 278, Pluspol). Ein Stromkreis wird auch über das Umsteuerrelais 275 geschlossen (Minuspol, 270, 275, 279, Pluspol). Dieses wird aber durch den Kontakt 272 vorläufig kurzgeschlossen gehalten. Das Auslöserelais 268 schließt seine Kontakte 267, 274 und öffnet seine Kontakte 264, 265, 307, während das Umsteuerrelais vorläufig in Ruhe bleibt.
Der anrufende Teilnehmer sendet nun seine Zehnerstromstöße zum Einstellen des Lei- · tungswählers auf die richtige Zehnergruppe.
Bei jeder Unterbrechung des durch das Stromrelais 269 fließenden Stromes wird der Kon- \ takt 277 geöffnet und der Kurzschluß des Um- | Steuerrelais 275 aufgehoben. Dieses wird er- | regt (Minuspol, 267, 275, 279, Pluspol), !
schließt seinen Kontakt 276 und öffnet den Kontakt 277. Solange die Stromstöße durch j das Stromstoßrelais 269 fließen, pendelt sein j Anker hin und her und verursacht kurze ι Stromschlüsse der Kontakte 271 und 272. Bei jedem Schluß des Kontaktes 271 wird das Auslöserelais 268, und bei jedem Schluß des Kontaktes 272 das Umsteuerrelais 275 kurzgeschlossen. Diese flüchtigen Kurzschlüsse i reichen aber zum Aberregen der Relais nicht aus, so daß beide ihre Anker festhalten. Bei jedem Schluß der Kontakte 271, 273 fließt ein Stromstoß vom Minuspol über 267, 273, 276, 285, Drehmagnet 287, 274, 309, Kontaktarm 290 nach dem Pluspol. Bei jedem Stromstoß wird der LTntergruppenwahlschalter XIII um einen Schritt weitergedreht, bis die richtige Untergruppe (in diesem Falle die erste Untergruppe, also die erste Zehnergruppe bzw. der erste Einzel schalter XIV, der die erste Untergruppe von zehn Leitungen beherrscht) erreicht ist. Der Kontaktarm 288 ist dann auf den Drehmagneten 292 des ersten Einzel- , schalters XIV, und der Kontaktarm 289 auf die erste, zum Stangensteuerschalter Ss des Schlußverbinders IX führende Steuerleitung 310 eingestellt. Der Kontaktarm 290 ist auf ein Segment 312 eingestellt, das mit dem Magneten 287 bzw. dem Relais 263 verbunden ist. Durch den Kontaktarm 290 und das Segment 312 wird die Rückführung des Leitungswählers in die Ruhelage geregelt.
Beim ersten Zehnerstromstoß fließt ein Strom außer über dem Drehmagneten 287 auch vom Minuspol über 267, 273, 276, Relais 282 zum Pluspol. Das Relais 282 schließt am Kontakt 281 einen eigenen Haltestromkreis (Minuspol, 267, 314, 281, 282, Pluspol). Am Kontakt 280 bereitet das Relais 282 einen Stromkreis für das Relais 283 vor. °
Nach der Abgabe der Zehnerstromstöße, also in diesem Falle nach dem ersten Zehnerstromstoß, zieht das Stromstoßrelais 269 seinen Anker wieder dauernd an. An dem Kontakt 272 wird dann das Umsteuer-ι relais 275 längere Zeit kurzgeschlossen, so daß es seinen Anker abfallen läßt. Es fließt dann ein Strom vom Minuspol über 267, 277, 280, Relais 283 zum Pluspol. Das Relais 283 schließt am Kontakt 284 einen eigenen Halte- Stromkreis (Minuspol, 267, 284, 283, Plus- : pol). An den Kontakten 285, 286 schaltet·es die Leitung 315 vom Drehmagneten 287 auf den Kontaktarm 288 um.
Der anrufende Teilnehmer sendet nun die Einerstromstöße. Dabei pendelt wieder der ί Anker des Stromstoßrelais 269 hin und her. Das Umsteuerrelais 275 wird wieder erregt, ! und Stromstöße fließen vom Minuspol über ! 267, 273, 276, 286 zum Drehmagneten 292 des ersten Einzelschalters, auf welchen der Kontaktarm 288 eingestellt wurde, und zum Pluspol. Da der anrufende Teilnehmer die Nummer »in« wünscht, schickt er nur einen Einerstromstoß, so daß der Drehmagnet 292 nur einen Stromstoß__erhält und die Kontaktarme 315, 316 auf "die Prüf leitung 4' bzw. Steuerleitung 6' der gewünschten Teilnehmerleitung Nr. in eingestellt werden.
Das Stromstoßrelais hält nun wieder seine Kontakte 270, 272 dauernd geschlossen, so daß das Umsteuerrelais 275 wieder aberregt wird und seinen Kontakt 319 schließt. Hierdurch wird der Minuspol über 267, 319 mit dem Prüfrelais 293 verbunden. Ist die gewählte Leitung frei, dann wird das Prüfrelais erregt durch einen Strom, der vom Minuspol über 267, 319, 293, 316, Prüfleitung 4', und dann über Kontakte des Leitungsrelais und über das Trennrelais der angerufenen Leitung, welche 14 und 9 (Abb. 13) der anrufenden Leitung ähnlich sind, zum Pluspol. Ist die angerufene Leitung schon durch einen anderen Leitungswähler belegt, dann wird das Potential auf der Prüf leitung 4' nicht ausreichen, um das Prüfrelais 293 zu erregen. Ist die angerufene Leitung gerade dabei, einen
IO
anderen Teilnehmer anzurufen, so wird ebenfalls das Potential auf der Prüfleitung 4' durch ein Prüfrelais 45 bzw. 50 (Abb. 13) eines rasch arbeitenden Suchers oder durch ein Relais 148 eines Yorverbinders (Abb. 14) so weit herabgedrückt sein, daß das Potential nicht ausreicht, um das Prüfrelais zu erregen, oder, falls die Leitung noch -icht durch einen rasch ar!.eilenden Sucher bzw. einen Vorverbinder mit einem Gruppenwähler verfMinden ist, wird der Kontakt 14 desLeitungsrelais der betreffenden Leitung offen sein, und das Prüf relais 293 des prüfenden Leitungswählers kann deswegen nicht erregt werden. Wird das Prüfrelais 293 jedoch in der beschriebenen Weise erregt, dann schließt es den Kontakt 295 und drückt dadurch das Potential der Prüfleitung 4' gleich so weit herab, daß kein anderer Leitungswähler eine \"erbindung mit der gewählten Leitung herstellen kann.
Es muß nun erwähnt werden, daß, als das Stromstoßrelais 269 und das Auslöserelais 268 erregt wurden, ein Stromkreis vom Minuspol ül>er deii Unterbrecher 266, 391, 330, 300, Drehmagnet 305 nach dem Pluspol geschlossen wurde. Der Drehmagnet 305 veranlaßt die Drehung der Kontaktarme 296, 297, 298, 299 der Einstellvorrichtung XTI, bis der Arm 296 auf eine Leitung 331 trifft, die durch ein Prüfrelaiskontakt 294 mit dem Pluspol verbunden ist. Das Relais 301 zieht dann seinen Anker an, schließt die Kontakte 302, 303, 304 und öffnet den Kontakt 300 und somit den Stromkreis des Drehmagneten 305. Durch die Kontakte 303, 304 wird Minuspotential an die beide ι Steuerleitungen 310 und 6' gelegt (über 304, 299, j 289 nach 310 bzw. über 303, 298, 315 nach 6), und der Kontakt 302 legt Plus- , potential auf Steuerleitung 332 (über 297, 246 nach 332).
Durch den Kontakt 294 wird der Dreh- ; magnet 333 des Stangensteuerschalters S:l erregt (Pluspol, 294, 247, 232, 333, Unterbrecher, Minuspol). Dieser Magnet dreht nun die Stange, bis das Kontaktfederpaar 336 geschlossen ist, welches mit der Zehnersteuer- i leitung 310, also der Steuerleitung, die zum j Untergruppenwahlschalter XIII führt, verbunden ist. Es fließt dann ein Strom vom Pluspol über 302, 246, 332, Relais 234, Kontaktfedern 336, Zehnersteuerleitung 310, Kontaktarm 289 des Leitungswählers 299, 304 nach dem Minuspol. Da von allen Schlußverbindern nur das eine Relais 234 mit dem Pluspol verbunden ist, und von allen Zehnersteuerleitungen nur die eine Zehnerleitung 310 mit dem Minuspol verbunden ist, kann, auch wenn mehrere Schlußverbinder gleichzeitig arbeiten, nur das Relais 234 des einen mit der Einstellvorrichtung verbundenen Scblußv.erbinders erregt werden. Das Relais 234 schließt seine Kontakte 233, 235, 236 und öffnet den Kon-
: takt 232 und somit den Stromkreis des Drehmagneten 333. Am Kontakt 233 wird der Stromkreis der Kupplungsrolle P4 (Pluspol, 294, 247, 233, 242, P4, Minuspol) geschlossen, und die Kupplungsrolle schiebt nun den durch den Stangensteuerschalter gewählten Bürstensatz Ast B8, C8, Z>s an dem Kon-
■ taktfelde hoch, bis die Steuer! ürste Z) „ die Einersteuerleitung 6' des anzurufenden Teilnehmers Nr. in erreicht. Da wiederum nur
! das Einersteuerrelais 2^7 des einen Schlußverbinders der Yerbindergruppe über 302,
297, 246, 332, 236 mit dem Pluspol und nur die eine Einersteuerleitung 6' der einen anzurufenden Leitung Xr. in durch die Ein- 8c Stellvorrichtung XII. (über 303, 298, 315) mit dem Minuspol verbunden ist, kann nur das
S Relais 237 des mit der Einstellvorrichtung ! verbundenen Schlußverbinders, nicht aber die Relais von anderen gleichzeitig angelassene:] Schlußverbindern durch die Einersteuerleitung 6' erregt werden. Das Relais 234 hatte einen eigenen Haltestromkreis geschlossen, der vom Pluspol, Kontakt 222 des Relais 250, 341, 235, 234, 336, 310, 289, 299> 3°4 zum Minuspol verläuft. Das j Relais 237 erhält nun Strom vom Pluspol, 22, j 341, 235, 236, 237, Einersteuerbürste /?„. Steuerkontakt rf„, Einersteuerleitung (>', 315,
298, 303 zum Minuspol. Das Relais 237 schließt seine Kontakte 238. 239. 240. 241 und öffnet den Kontakt 242 und somit den Stromkreis der Kupplungsrolle P1. Deren Xebenstromweg (Pluspol, </,, P1, P4, Minuspol) wird auch geöffnet, so' aid die Bürste />s ioo die Mitte des Kontaktes </,, erreicht, und der Bürstensatz As, /?„. C8, Z>s bleibt auf den Kontakten a9, b9, c,„ </u der gewählten Leitung Nr. in stehen.
Durch den Kontakt 238 wird die untere Wicklung des Relais 237 eingeschaltet in einen Stromkreis, der das Trennrelais der gewählten Leitung enthält (Minuspol, 395, untere Wicklung, 238, 239, 343. C1, c,,, Prüfleitung 4', Kontakt 14 des Leitungsrelais 9 des gewählten Teilnehmers [Abb. 13]. Pluspol). Die untere Wicklung des Relais 2^7 hat einen solchen Widerstand, daß das Potential der Prüf leitung 4' so weit herabgedrückt wird, daß diese anderen prüfenden Leitungswähler bzw. rasch arl eitenden Suchern gegenüber besetzt erscheint.
Der Kontakt 240 des Relais 237 schließt den Stromkreis des Relais 204 (Minuspol, 240, 340, 225, 204, Unterbrecher 208. Pluspol) und des Relais 259 (Minuspol, 240, 381, 249, 259, Pluspol) des Schluß verbinder-
Suchers XL Das Relais 204 legt durch seine Kontakte 205, 206 abwechselnd die Läutestrommaschine 207 und das Läutestromschaltrelais 209 an die nach dem angerufenen Teilnehmer Nr. in führende Leitung 380, und das Relais 259, welches vom Minuspol über 240, 381, 249, 259 nach dem Pluspol Strom erhält, schaltet am Kontakt '54 den Drehmagneten 382 (Minuspol, 258, 254, 382, Pluspol) des Schlußverhindersuchers ein. Die Kontaktarme 243, 244, 245, 246, 247, 248, 249 werden nun fortgeschaltet, bis der Kontaktarm 244 auf eine Leitung 384 stößt, die zu einem Schlußverbinder führt, der weder durch einen Gruppenwähler oder einen anderen Schlußverbindersucher belegt, noch durch ein Gespräch besetzt ist. Ist der Schlußverbinder durch einen Gruppenwähler belegt, so wird der Kontakt 224 offen sein; ist der Schlußverbinder durch ein Gespräch besetzt, so kennzeichnet sich dies durch einen offenen Kontakt 335. Der Stromweg (Minuspol, -253. 245, 384, Relais 229, 335, 224, Pluspol) kann dann nicht geschlossen werden. Sobald aber der Kontaktarm 245 auf eine Leitung 384 trifft, die an den Kontakten 335, 224 nach dem Pluspol weiterführt, wird das Relais 229 erregt. Dieses schließt nun einen Stromweg vom Pluspol über den Widerstand 231, 230, 383, 248, 256, Relais 257, nach dem Minuspol, vorausgesetzt, daß kein anderer Schlußverbindersucher bereits den Schluß\-erbinder belegt. In diesem Falle würde der Strom anstatt durch das Relais 257, durch den Kontakt 255 des anderen -Schlußverbindersuchers nach dem Minuspol fließen. Das Relais 257 bliebe also in einem solchen Falle unerregt. Ist aber schließlich ein freier, nicht belegter Schlußverbinder gefunden, so wird das Relais 257 in der geschilderten Weise erregt. Der Stromweg des Drehmagneten 382 und des Relais 259 wird am Kontakt 258 unterbrochen, und die Kontaktarme 243 bis 249 bleiben auf dem freien Schlußverbinder stehen und belegen ihn. . :
Es muß. nun hervorgehoben werden, daß, .sobald das Relais 259 erregt und der zu- ι gehörige Kontakt 251 geöffnet wurde, das j
Stromstoßrelais 269 stromlos wurde. Dieses schließt beim Stromloswerden seinen Kon- ; takt 271 und' schließt dadurch das Auslöserelais 268 kurz, welches dann unter anderem die Kontakte 265, 307 schließt und den Kontakt 274 öffnet. Das Umsteuerrelais 275 sowie die Relais 282, 283 werden durch die 1 Öffnung des Kontaktes 267 auch stromlos.
Vom Minuspol fließen nun Rückstellimpulse über den Unter' recher 266, 265, 261, '■ 288, 292 nach dem Pluspol. Dadurch werden die Kontaktarme 315, 316, 317 des verstellten Einzelschalters fortbewegt, bis der Kontaktarm 317 seine Ruhestellung erreicht, in welcher er mit dem Minuspol in Verbindung kommt. Es fließt dann ein Strom vom Minuspol ü'er 317, 386 und über die Kontaktarme 387 aller anderen in der Ruhelage befmdlichen Einzelschalter 388, Relais 263,
ι Segment 312, Arm 290 nach dem Pluspol.
Das Relais 263 öffnet am Kontakt 261 gleich den Stromkreis des Magneten 292, und schließt am Kontakt 262 den Stromkreis des Drehmagneten 287 (Minuspol), Unterbrecher 266, 307, 262, 287, 312, 290, Pluspol). Der Drehmagnet 287 dreht nun die Kontaktarme 288, 289, 290 des Untergruppenwahlschalters XIII weiter, bis der Kontaktarm 290 seine Ruhelage erreicht und durch Heruntergleiten vom Segment 312 der Stromkreis des Relais 263 und des Drehmagneten 287 selbst öffnet. Da auch das Prüfrelais 293 durch die Aberregung des Auslöserelais und die Öffnung des Kontaktes 267
: gleich stromlos wurde, sind nun alle Teile des
■ Leitungswählers wieder in ihre Ruhestellung zurückgelangt. Der Leitungswähler ist außerdem in der bereits geschilderten Weise mit
■ einem freien Schlußverbinder verbunden und
■ kann nun für eine neue Verbindung heran-
; gezogen werden.
Der durch das Relais 204 periodisch eingeschaltete Läutestrom fließt vom Minuspol : der Läutestrommaschine 207 über ^05, 210, ; 380, Bürste As, a.„ Leitung 2' zum angerufenen Teilnehmer, und zurück über 3', bo> Bs> 39°' 2I6 znm Pluspol. Sobald der : angeläutete Teilnehmer in bekannter Weise seinen Hörer vom Haken hebt und der Kontakt 206 geschlossen ist, fließt ein. Strom vom Minuspol über 241, Relais 209, 206, 210, 380, As, σ0, 2', angerufene Teilnehmerstation, zurück über 3', b0, S8, 390, 216 nach dem Pluspol. Das Relais 209 wird erregt und schließt den Kontakt 203. Dadurch wird ein Relais 217 erregt (Minuspol, 203, linke Wicklung 217, Pluspol). Dieses Relais schließt den Kontakt 218 und erregt das Relais 227 fMinuspol, 218, 227, Pluspol). Dies hat zur Folge, daß ein Stromkreis vom Pluspol über 222, 226, rechte Wicklung des Relais 227, »o Relais 213 nach dem Minuspol geschlossen wird. Das Relais 213 schließt seine Kontakte 211, 212, 214, 215 und öffnet die Kontakte 210, 216. Das Läutestromrelais 204 wird am Kontakt 225, und das Läutestromabschaltrelais 209 am Kontakt 210 abgeschaltet. An den Kontakten 212, 214 wird ein neuer Stromweg für das Relais 217 geschlossen (Pluspol, linke Wicklung 217, 214, 390, zum angerufenen Teilnehmer und zurück, 380, 212, rechte Wicklung 217, Minuspol). Gleichzeitig wird ein nach dem Gruppen-
wähler zurückführender Stromkreis geschlossen, der vom Minuspol ül er die rechte Wicklung von 217, 212, 211, 200, /1-, 183, 134, 129 und schließt 133, 130. Durch das dem Pluspol führt. Durch diesen Zählstrom wird das Relais 135 erregt. Es schaltet sich am Kontakt 136 in einen eigenen Haltestromkreis (Pluspol, Relais 131, 13c;, 136, 180, 109, Minuspol) ein, erregt das Relais 131 und schließt den Zählerkontakt 137. Der Zählerkontakt legt den Pluspol unmittel-1 ar an die Leitung 161', und der Zähler 11 der anrufenden Leitung wird dann durch einen Strom vom Pluspol üher Kontakt 137, 161', rf,,, D7, d2, 6, Zähler 11 (Abb. 13) zum Minuspol fortgeschaltet, und dadurch wird das Gespräch gezählt.
Das Relais 131 öffnet die Kontakte 132,
134, 129 und schließt 133, 130. Durch das Öffnen des Kontaktes 132 wird das Relais 103 stromlos, so daß es die Kontakte 101, 106 schließt. Es Hießt nun wieder durch die Wicklungen des Relais 100 Speisestrom zum anrufenden Teilnehmer, und Sprechströme fließen von einem Teilnehmer zum anderen über folgenden Weg: 1, 2, 2" (Abb. 13 und 14), (J4, A-, σ2, 170, 152, 101, Kondensator fcu, 133, 183, Ar200, 211 (Abb. 15), 380, /]„, a,„ 2', angerufener Teilnehmer, zurück über 3', bs BH, 390, 215, 201, ß5, 182, 130, Kondensator, 106, 82, 151, 171, b.,, B7, b4, 3", 3, i.
Hängt nun der angerufene Teilnehmer zuerst seinen Hörer wieder an den Haken, so wird das Speiserelais 217 (Abb. 15) im Lei tungswähler stromlos und schließt den Kontakt 219. Hierdurch wird der Minuspol über 219, 228 unmittelbar mit dem Ende der Wicklung des Relais 250 verbunden, so daß dieses Relais kurzgeschlossen wird und seinen Anker abfallen läßt. Der Stromkreis des Dreh- I magneten 333 des Stangensteuerschalters S:i wird dadurch geschlossen (Pluspol, 223, 334, Drehmagnet 333, Unterbrecher, Minuspol), und der Drehmagnet dreht die Steuerstange, bis sie ihre normale radiale Stellung erreicht, in welcher die Kontakte 334 und somit der Stromkreis des Drehmagneten 333 geöffnet werden. Die Steuerstange und die Bürsten fallen dann in ihre Ruhelage zurück. Durch die öffnung der Kontakte 395, 222 werden auch die Haltestromkreise der Relais 237, 213, 227 und des Trennrelais (Abb. 13) der angerufenen Leitung geöffnet, so daß alle Teile des Schlußverbinders IX in ihre Ruhelage zurückkehren.
Durch die Öffnung des Kontaktes 221 wird auch die zum Gruppenwähler führende Prüfleitung 202 stromlos, und dies hat die Aberregung des Prüfrelais 125 (Abb. 14) zur Folge.
Der Gruppenwähler und der Vorverbinder werden ausgelöst, sobald der anrufende Teili nehmer seinen Hörer abhängt und das Relais ioo stromlos macht. Das Auslöserelais 112 wird dann am Kontakt 119 kurzgeschlossen und öffnet unter anderem den Kontakt 109. Dadurch werden die Haltestromkreise der Relais 148, 123, 13^, 131 und auch der Haltestromkreis des Prüfrelais 125 geöffnet, falls es noch nicht durch das Anhängen des Hörers des angerufenen Teilnehmers stromlos geworden ist. Hierdurch würde auch das Relais 250 des Schlußverbinders aberregt werden, wodurch ferner die Auslösimg des Schlußverbinders erfolgen würde.
Durch die Schließung des Kontaktes 108 des Auslöserelais wird der Drehmagnet des Stangensteuerschalters eingeschaltet (Minuspol, Unterbrecher U1, 108, 400, Drehmagnet 172, Pluspol), und dieser dreht die Steuerstange, bis sie ihre radiale Ruhelage er-. reicht, in welcher der Kontakt 400 geöffnet und der Drehmagnet wieder ausgeschaltet wird.
Am Kontakt 107 wird der Rückstellstromkreis des Vorverbinders geschlossen (Minuspol, Unterbrecher 156, Drehmagnet 155, 401, 107, 402, 157, Pluspol). Der Drehmagnet dreht die Steuerstange, bis sie ihre radiale gu Ruhelage erreicht und der Kontakt 157 geöffnet wird. Dann fällt die Steuerstange in ihre Ruhelage zurück.
Um dem anrufenden Teilnehmer ein Besetztsignal zu geben, kann gegebenenfalls eine Besetztsignaleinrichtung der bekannten Art durch einen Schließungskontakt am Relais 283 (Abb. 15) und einen Öffnungskontakt am Prüfrelais 293 des Leitungswählers über einen Kondensator an die Leitung 420 augelegt werden. Die Besetztzeichen würden dann über die Leitung 201 zum anrufenden Teilnehmer fließen. Der anrufende Teilnehmer würde dann seinen Hörer anhängen und das Relais 269 stromlos machen. Dies würde die Auslösung des Leitungswählers in der bereits beschriebenen Weise zur Folge haben.
Ein Läutezeichen, welches dem anrufenden Teilnehmer anzeigt, daß der Läutestrom zum gewünschten Teilnehmer hinausgesandt wird, könnte durch einen Schließungskontakt am Relais 204 des Schlußverbinders periodisch an die Leitung 200 angelegt werden.

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fernsprechanlage mit elektromechanisch gesteuerten Schaltvorrichtungen, in welcher die Teilnehmerleitungen beim Anruf durch eine vorübergehend benutzte Schaltvorrichtung mit einem Stromstoßempfänger verbunden werden, und die Sprechverbindung mit der anrufenden
    Leitung darauf durch einen Sprechverbindungsschalter hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kennzeichnung der anrufenden Leitung zwecks Herstellung der Sprechverbindung mit dem richtigen Sprechverbindungsweg eine der Teilnehmergruppe zugeordnete Schaltvorrichtung (V) vorgesehen ist, die über eine vorübergehend benutzte Schaltvorrichtung (I, II) ein bestimmtes Potential an einen der anrufenden Leitung zugeordneten Kontakt anlegt, und daß die Schaltvorrichtung (V) derart eingerichtet ist, daß sie bis zur Herstellung der Verbindung der betreffenden anrufenden Leitung die Anlegung dieses Potentials an die Kontakte anderer Leitungen nicht vornehmen kann.
  2. 2. Fernsprechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Einstellvorrichtung (V bzw. XII) immer nur eine Leitung (anrufende oder gewählte Leitung) und ein für die Dauer der Verbindung eingeschaltetes Verbindungsglied (VI, VII bzw. IXj. mit Potential versieht und erst nach der Einstellung des Verbindungsgliedes auf die betreffende Leitung das Potential an eine andere Leitung und ein anderes Verbindungsglied legt.
  3. 3. Fernsprechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorübergehend eingeschalteten, mit den anrufenden Leitungen verbindenden. Verbindungsglieder (I, II) mit Untergruppenrelais (45, 50) und die für Dauer der Verbindung eingeschalteten Verbindungsglieder mit Stangensteuerschaltern (S1, S2) versehen .sind, wobei die Schaltung derart eingerichtet ist, daß die Stangensteuerschalter durch die Untergruppenrelais gesteuert werden.
  4. 4. Fernsprechanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerdrahte (161) für die Einstellung der Stangensteuerschalter unmittelbar von den Kontakten der Untergruppenrelais (45, 50) nach den Kontakten (154) der Stangensteuerschalter geführt sind.
  5. 5. Fernsprechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede anrufende Leitung eine einzige besondere Steuerleitung (6) zum Einstellen der für die Dauer der Verbindung eingeschalteten Verbindungsglieder (VI, VII) besitzt, an welche durch die gemeinsame Einstellvorrichtung (V) ein Potential angelegt wird, und daß diese besondere Steuerleitung (6) gleichzeitig zum Fortschalten eines Gesprächzählers (11) benutzt wird.
  6. 6. Fernsprechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die während der ganzen Gesprächsdauer eingeschalteten Verbindungsglieder (VIII) verbundenen anrufenden Leitungen zuerst mit vorübergehend eingeschalteten Leitungswählern (X) und dann durch Schlußverbinder (IX), deren feste Kontakte an die anzurufenden Leitungen 2', 3') angeschlossen sind, mit den anzurufenden Leitungen verbunden werden.
  7. 7. Fernsprechanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Anrufe nach verschiedenen Leitungswählern (X) einer Gruppe gleichzeitig durchgeschaltet werden, daß den Leitungswählern aber eine gemeinsame Einstellvorrichtung (XII) zugeteilt ist, die zu einer Zeit immer nur auf eine einzige anzurufende Leitung das Potential legt, wodurch falsche Einstellungen der Schlußverbinder verhindert werden.-
  8. 8. Fernsprechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Gruppe von Teilnehmern eine Gruppe von vorübergehend .eingeschalteten, mit den anrufenden Leitungen verbindenden Verbindungsgliedern (I, II), eine Gruppe von vorübergehend eingeschalteten Leitungswählern (X), eine Gruppe von für die
    „ Dauer der Verbindung eingeschalteten, mit den anrufenden Leitungen verbindenden Verbindungsgliedern (VI, VII), eine Gruppe von Gruppenwählern (VIII) und eine Gruppe von Schlußverbindern (IX) vorgesehen ist.
  9. 9. Fernsprechanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von der anrufenden ' Sprechstelle (1) abgegebenen Nummernstromstöße über nur eine Ader (201) der von dem Vorverbinder (VII) bzw. Gruppenwähler (VIII) zum Leitungswähler führenden Doppelleitung (200, 201) geleitet werden, und daß die andere Ader (200) der Doppelleitung erst beim Melden des angerufenen Teilnehmers stromführend wird und dann die Zählung des Gespräches bewirkt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEG47391D 1918-09-08 1918-11-17 Fernsprechanlage mit elektromechanisch gesteuerten Schaltvorrichtungen Expired DE399151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919294C (de) * 1948-10-02 1954-10-18 Siemens Ag Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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