<Desc/Clms Page number 1>
Aufschnittschneidemaschine.
Das vollkommenste System einer Aufschnittschneidemaschine besteht darin, dass die Maschine sozusagen vollkommen selbsttätig arbeitet, d. h. dass i. das beispielsweise elektrisch angetriebene (z. B. Kreis-) Messer der Reihe nach eine beliebige Anzahl von Schneidstellen mit (gegebenenfalls verschiedenartigem) Aufschnitt bestreicht, an denen
2. der fest eingespannte Aufschnitt selbsttätig absatzweise und mit regelbarem Vorschub in die Schnittebene vorgeschoben wird, wobei
EMI1.1
4. nach Empfang der betreffenden Gewichtsmenge den Vorschub des Fleisches usw. selbsttätig abstellt.
Die ganze Hand-Bedienungsarbeit der Maschine wird dann (bei mechanisch betriebenem Messer) im Einstellen der Wagen und Fortnehmen der abgewogenen Scheibenmengen bestehen.
Die Aufgabe ist nicht lösbar mittels einer Maschine, bei welcher der Tisch mit den darauf festgespannten und gegebenenfalls selbsttätig vorschiebbaren Fleischstücken an einem festen Kreismesser vorbeigeführt wird, weil dann abwechselnd Scheiben verschiedenartigen Aufschnitts an der Schneidstelle abgegeben und einzeln herausgenommen oder später sortiert werden müssen. Auch das selbsttätige Abwiegen ist hierbei unmöglich. Ebensowenig lässt sich die Aufgabe lösen durch eine Maschine, bei der die Wage bei ihrem Einschwingen in die Gleichgewichtslage die Schneidbewegung an sich und nicht ausschliesslich den Fleischvorschub abstellt.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine, welche in ihrer einfachsten
EMI1.2
besondere Art von Aufschnitt, je eine besondere Abgabestelle sowie gegebenfalls noch je eine Abwiegestelle mit zugehörigem Ausrückmechanismus für den Fleischvorschub.
Die Zeichnung stellt schematisch eine Ausführungsform der Maschine dar, und zwar
EMI1.3
Auf einer festen Unterlage 1 befindet sich ein Gestell 2, welches oben einen festen Radkranz 3 trägt. Das Gestell 2 bildet das Halslager für die Kurbelwelle 4, die auf irgendeine Weise in der Richtung des Pfeiles in Fig. 2 bewegt wird. Mit der Welle 4 ist ein Arm oder Scheibe 5 fest verbunden, welche auf der einen Seite das (zweckmässig doppelte) Halslager 6 der Welle 8 des Planetenrades 7 trägt, welches das Messer 9 in Umdrehung setzt und in den Radkranz 3 eingreift. Der Arm oder die Scheibe 5 trägt einen Nocken 10 von dem in Fig. 2 angerleuteten Profil zur Bewegung des Schaltwerkes für die Fleischzuführung, bestehend in dem Sperrad 11, das die Transportspindel 72 beeinflusst.
Weder die Mechanismen, wodurch die Bewegung der Transportspindel auf den Aufschnitt übertragen wird, noch die Einrichtungen mittels welcher die Dicke der Fleischscheiben geregelt wird, haben direkt mit der Erfindung etwas zu tun ; es sind nur die Hauptteile des Gestelles angegeben, das die Zuführungsvorrichtungen für den Aufschnitt trägt. Das Gestell besteht aus einem oberen Ring 13, der durch Stehbolzen 74 mit einem Kranz 15 verbunden ist, der die Lappen 16 zur Aufnahme der unteren Enden der Stehbolzen 14 trägt. Der
<Desc/Clms Page number 2>
Kranz 15 ist mittels radialer Arme 17 mit einer Nabe 7. $ verbunden, die am Gestell 2 befestigt ist.
EMI2.1
teil eines Ratschenmechanismus bildet, dessen Sperrkegel je nach Bedarf einen oder mehrere Zähne des Sperrades 11 übergreift.
Die Stange 19 kann durch irgendeine Vorrichtung bewegt werden. In der Zeichnung besteht diese in einem zweiarmigen Hebel, dessen einer Arm 20 mit der Stange 19 in Verbindung steht, während der andere Arm 21 an eine Schiene 22 angelenkt ist, die an
EMI2.2
jeder Umdrehung der Welle 4 einmal nach aussen bewegt wird.
Jede Wagschale 26 hängt an dem einen (gegabelten) Arm 27 (siehe Fig. 2) eines Wagebalkens 27, 28, der um einen Zapfen 41 o. dgl. drehbar ist. Am freien Ende des inneren Helarmes 28 ist eine Strebe 29 angelenkt, die im Loche 30 eines Führungswinkel 35 geführt ist. In das Loch 39 greift noch ein Zapfen 31 ein, der mit den Armen 32 und 33 einen dreiarmigen Hebel bildet, der durch ein Gegengewicht 34 das Bestreben erhält, sich um seinen Zapfen nach links zu drehen. Damit die für sich allein überwiegende und zudem mit einem Zusatzgewicht vS mit Justierpropfen 40 ausgestattete Wagschale im unbelasteteten
EMI2.3
Nabe 18 noch ein Gegenhebel 37 mit Schiebegewicht 36 angelenkt, der mittels einer Schneide 38, die Strebe 29 abwärts zu drücken sucht.
Ist das Gewicht von Aufschnitt, welches der jeweiligen Stellung des Schiebegewichtes. 36 entspricht, auf der Wageschale 26 abgelagert, zieht diese die Strebe 29 und mit ihr die Gelenke 23 und die Stange 22 nach oben. Die letztere kommt dadurch ausserhalb der Bahn des Hebels 24, weicher sich hierauf bei Anschlag des Nockens 10 leer bewegt.
Gleichzeitig hat der Zapfen 37 das Loch 30 verlassen und das Gegengewicht 37 den
EMI2.4
selbst nach unten gehen, indem der Zapfen 31 sich jetzt auf die obere Fläche des Führungswinkels 35 stützt. Erst, wenn der Zapfen 11 von Hand wieder in das Loch 10 eingeführt ist, kann die Fleischzuführung wieder arbeiten. Da diese Einführung des
EMI2.5
ausschliessen.