DE856705C - Ruebenschneider - Google Patents
RuebenschneiderInfo
- Publication number
- DE856705C DE856705C DEH319D DEH0000319D DE856705C DE 856705 C DE856705 C DE 856705C DE H319 D DEH319 D DE H319D DE H0000319 D DEH0000319 D DE H0000319D DE 856705 C DE856705 C DE 856705C
- Authority
- DE
- Germany
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- wheel
- regulating
- beet
- beet cutter
- knife
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N17/00—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
- A23N17/02—Fodder mashers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
- Gegenstand der Erfindung ist ein Rübenschneider mit Messerrad, dessen einzelne Messer parallel zur Antriebswelle angeordnet sind. Sein wesentliches Merkmal besteht in einer parallel zu dem Messerrade liegenden und gegenüber diesem in axialer Richtung verschiebbaren Regelscheibe, in der Aus-.sparungen vorgesehen .sind, durch,die die Messer je nach dem Abstand zwischen Regelscheibe und Messerrad mehr oder minder weit herausragen. Dadurch ist die wirksame Länge der Messer verstellbar. Der Rübenschneider trägt also dem wirtschaftlichen Bedürfnis, Schnitzel vonverschiedener Grö& herzustellen, auf einfachste Weise Rechnung. , Es ist bekannt, daß die Schnitzel für die verschiedenen Zwecke unterschiedliche Größe haben müssen. Für Jungtiere und Kleinvieh beispielsweise müssen sie verhältnismäßig klein sein, da sie .die Tiere sonst gefährden oder, wie insbesondere von,Schwei-*nen, aus dem Freßtrog gestoßen werden, so daß Verluste an Futtermitteln eintreten, zumal hierbei auch beigemischtes Mehl verlorengeht. Für Großvieh dagegen sind kleine Schnitzel unzweckmäßig.
- In größeren Betrieben kann diesen wechselnden Erfordernissen dadurch Rechnunggetragenwerden, daß mehrere Rübenschneider für verschiedene Schnitzelgrößen gehalten werden. In bäuerlichen Betrieben, für die solch eine Anschaffung .untragbar i,st, half man sich durch gegenseitiges Ausleihen. Im Notfall genügte auch eine einzige grob schneidende Maschine, wenn man zur Erzielung feinerer Schnitzel die zunächst gewonnenen groben nochmals durch die Maschine gehen ließ. Aber dabei bestand keine Gewähr für gleichmäßige Zerkleinerung und außerdem ging auch der Rübensaft, der für die Fütterung wertvoll ist, zum großen Teil verloren.
- Um diesen Mißständen abzuhelfen, ist an sich schon vorgeschlagen worden, die Rübenschneider verstellbar auszuführen und die Länge der Messer den jeweils vorliegenden Erfordernissen anzupassen. Die bekannten Ausführungsformen lösen diese Aufgabe jedoch auf sehr umständliche Weise, weil sie es erforderlich machen, daß die Messer einzeln bzw. gruppenweise ausgewechselt werden. Demgegenüber kann die Umschaltung bei dem Rübenschneider nach der Erfindung durch einen einfachen Handgriff vorgenommen werden, und zwar nicht nur im Stillstand, sondern sogar während der Benutzung.
- Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Rübenschneider nach der Irrfindung als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie I-I in Abb. 3, Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie II-II in Abb. 3, Abb. 3 eine Ansicht von oben mit teilweise weggebrochenem Aufgabetrichter. .
- Der Rübenschneider besitzt ein vorzugsweise aus Gußeisen bestehendes großes Rad a, dessen Speichen die Messer b tragen und das gleichzeitig als Schwungrad dient. Es ist fest auf der Welle c verkeilt. Auf dieser befindet sich ferner eine Regelscheibe d, deren regelbarer Abstand vom Rad a die Stärke der Schnitzel bestimmt. Sie ist als starke Eisenplatte ausgebildet und mit Schlitzen e für die Messer b versehen. Der jeweils durch die Scheibe d hindurchtretende Teil der Messer stellt ihre regelbare wirksame Länge dar.
- Die Regelscheibe d sitzt fest auf einer Buchse f. Diese umgreift mittels Schlitze g einen Keil h der Welle c, der die Buchse f und damit die Regelscheibe d bei Drehung des Messerrades a mitnimmt, aber ihre Verschiebung auf der Achse zuläßt.
- Das Verschieben wird mit einem Handhebel t bewirkt, der hei i schwenkbar gelagert ist und auf einer Zahnstange k in der gewünschten Lage festgestellt werden kann. Er enthält Führungsschlitze m, die zwei Nocken n einer auf der Buchse f zwischen zwei Stellringen o befindlichen Hülse p umgreifen. Wird der Handhebel t verstellt, was auch während des Betriebes erfolgen kann, so wird durch axiales Verschieben der Regelscheibe d die wirksame Länge der Messer geändert. Die Zähne gleiten an der Wand des Kastens, in dem s@ioh die zu schneidenden Rüben befinden, scharf vorbei. .Durch Änderung ihrer wirksamen Länge kann die Stärke der Schnitzel zwischen etwa 2 bis 4o mm geregelt werden.
- Bringt man die Regelscheibe d in ihre äußerste Grenzlage, dann schleift sie bei q an der Kastenwand und wirkt als Bremse. Der Rübenschneider ist dadurch festgestellt, so daß er durch unkundige Personen, insbesondere Kinder, nicht ohne weiteres betätigt werden kann.
Claims (3)
- PATEN TANSYRI`CHE r. Rübenschneider mit Messerrad, dessen einzelne Messer parallel zur Antriebswelle angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine parallel zu dem Messerrad (a) liegende und gegenüber diesem in axialer Richtung verschiebbare Regelscheibe (d), in der Aussparungen (e) vorgesehen sind, durch die die Messer (b) je nach dem Abstand zwischen Regelscheibe und Messerrad mehr oder minder weit herausragen.
- 2. Rübenschneider nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen Handhebel (t) zum Verschieben der Regelscheibe (d) auf der Antriebswelle (c).
- 3. Rübenschneider nach Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelscheibe (d) bis an die Kastenwandung (q) heran verschiebbar ist und in dieser Stellung als Bremse dient. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 27 029, 79 136, 188 262; französische Patentschrift Nr. 667 679; schweizerische Patentschrift Nr. i24286.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH319D DE856705C (de) | 1938-07-21 | 1938-07-21 | Ruebenschneider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH319D DE856705C (de) | 1938-07-21 | 1938-07-21 | Ruebenschneider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856705C true DE856705C (de) | 1952-11-24 |
Family
ID=7142096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH319D Expired DE856705C (de) | 1938-07-21 | 1938-07-21 | Ruebenschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856705C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE79136C (de) * | A. BEHL & CO., Quedlinburg | Messerbefestigung für Schneidmaschinen | ||
| DE27029C (de) * | VON ARNIM in Criewen bei Schwedt a. O | Aus einzelnen Streifen zusammengesetztes Messer für Rübenschneidemaschinen | ||
| DE188262C (de) * | ||||
| CH124286A (de) * | 1927-03-01 | 1928-04-02 | Bucher Guyer Ag Masch | Zerkleinerungsmühle. |
| FR667679A (fr) * | 1929-01-10 | 1929-10-19 | Coupe-racines |
-
1938
- 1938-07-21 DE DEH319D patent/DE856705C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE79136C (de) * | A. BEHL & CO., Quedlinburg | Messerbefestigung für Schneidmaschinen | ||
| DE27029C (de) * | VON ARNIM in Criewen bei Schwedt a. O | Aus einzelnen Streifen zusammengesetztes Messer für Rübenschneidemaschinen | ||
| DE188262C (de) * | ||||
| CH124286A (de) * | 1927-03-01 | 1928-04-02 | Bucher Guyer Ag Masch | Zerkleinerungsmühle. |
| FR667679A (fr) * | 1929-01-10 | 1929-10-19 | Coupe-racines |
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