DE650591C - Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. - Google Patents
Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C18/06—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
- B02C18/08—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within vertical containers
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Description
Die Herstellung von Rohwurst erfolgt bisher auf eigenen, besonders für diesen Zweck
gebauten großen Maschinen, wie Wiegeblöcke, Schnellschneider, Kutter usw.
Das Schneiden von Fleisch und Speck zur Herstellung von Rohwurst auf diesen Maschinen nimmt aber längere Zeit in Anspruch und erfordert viel Kraft, Raum und Bedienung, wodurch in der wärmeren Jahreszeit die Herstellung von Rohwurst gefährdet wird. - Es sind nun bereits Maschinen bekannt, bei denen innerhalb eines Zylinders eine Reihe bogenförmiger umlaufender Messer hintereinander angeordnet ist. Die Messer sind schräg gestellt und liegen genau senkrecht übereinander, so daß sie miteinander fluchten.
Das Schneiden von Fleisch und Speck zur Herstellung von Rohwurst auf diesen Maschinen nimmt aber längere Zeit in Anspruch und erfordert viel Kraft, Raum und Bedienung, wodurch in der wärmeren Jahreszeit die Herstellung von Rohwurst gefährdet wird. - Es sind nun bereits Maschinen bekannt, bei denen innerhalb eines Zylinders eine Reihe bogenförmiger umlaufender Messer hintereinander angeordnet ist. Die Messer sind schräg gestellt und liegen genau senkrecht übereinander, so daß sie miteinander fluchten.
Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß
das Schneidgut nicht mit voller Sicherheit auf den gewünschten Feinheitsgrad zerschnitten
wird, da es ohne weiteres möglich ist, daß sich einzelne Teile des Schneidgutes zwischen
den Messern aufhalten und,, ohne genügend zerschnitten zu sein, zu dem Auslauf gefördert
werden.
Durch die Erfindung sollen nun diese Nachteile beseitigt werden. Die Erfindung betrifft
eine Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. mit innerhalb eines Zylinders umlaufenden sichelförmigen und mit der Zylinderwand
in Berührung stehenden Messern und bezweckt, daß bei entsprechender Einstellung der Messer das zu bearbeitende Gut beliebig
fein zerkleinert werden kann, so daß die Maschine für alle bei der Wurstfabrikation
notwendigen Zerkleinerungs- und Mischarbeiten sowie auch zum Speckschneiden geeignet
ist.
Dies Ziel soll durch die Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Messer auf der Messerwelle
gegeneinander in Umfangsrichtung schraubenförmig versetzt sind und der Zylinderraum
durch das Schneidgut festhaltende Rechen an sich bekannter Art unterteilt ist.
Die schraubenförmige Versetzung der Messer auf der Welle wechselt vorzugsweise in
gewissen Abständen derart, daß in bestimmten Zonen des Zylinders die axiale Förderung
des Schneidgutes verlangsamt und es angestaut wird. Die Messer sitzen vorteilhaft
verstellbar auf ihrer z. B. in bekannter Weise als gleichseitiges Vielkant ausgebildeten Welle.
Die Figuren zeigen eine Ausführungsform der Maschine, und zwar veranschaulichen
Fig. ι einen Aufriß mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 5 eine besondere Anordnung der Messer auf der Messerwelle schematisch in Abwicklung,
Fig. 6 einen Grundriß der Anordnung nach Kg. 5, _ ■■
Fig. 7 einen Querschnitt der Anordnung etwa entsprechend der Linie E-F der Fig. 5,
Fig. 8, 9. und to drei weitere Messeranordnungen und
Fig. 11 einen Grundriß zu Fig. 10. Gemäß Fig. I ist durch den Maschinenrahmen
ι eine Auffangschüssel 2 getragen, an
deren Rand durch einen Arm 3 der Zylinder 4 der Maschine derart befestigt ist, daß er über
der Mitte der Schüssel 2 liegt. Der Zylinder 4 besteht, wie Fig. 3 zeigt, aus zwei Teilen
4', 4", deren einer (4') mit dem Arm 3 fest verbunden ist, während der andere (4")
durch Flügelschrauben 5 abnehmbar an dem Zylinderteil 4' befestigt ist. Die beiden Zylinderhälften
4' und 4" sind an ihren Längsseiten mit breiten Flanschen 6 ausgestattet,
so zwischen welchen Rechen 7 eingesetzt sind,
welche den Zylinderraum in zwei Hälften teilen. Der Zylinder 4 ist oben durch einen
als Einfüllbecken ausgebildeten Deckel 8 abgeschlossen, welcher um eine außermittige
Achse 9 ausschwenkbar und in Verschlußlage durch eine Flügelmutter 10 sicherbar ist. In
den Deckel sind zwei Öffnungen 11 und 12
eingelassen, deren jede in einen der durch die Rechen 7 abgegrenzten Zylinderräume mündet.
In diese Öffnungen können Büchsen 11', 12' eingesetzt werden,.welche Kanäle ver=
schiedenen Querschnitts (rund, rechteckig usw.) zur Führung des Schneidgutes besitzen.
Der Zylinder 4 dient der Aufnahme eines Messerkopfes. Dieser besteht aus einer gleichseitig
sechskäntigen Welle 13, auf welche scheibenförmige Messer 14 mit z. B. spiralförmig
verlaufenden Schneidkanten gegenseitig versetzt aufgereiht sind. Die Messer 14 besitzen eine dem" Querschnitt der Welle
angepaßte Ausnehmung 14' (Fig. 7), so daß sie in sechs verschiedenen Lagen .auf die
Welle aufgesteckt werden können. Zwischen je zwei Messern'ist eine Beilagscheibe 15
angeordnet. Anzahl und Anordnung der Messer kann hierbei je nach dem gewünschten
Feinheitsgrad des zu zerschneidenden Gutes verschieden gewählt werden.
In den Fig. 5 bis 11 sind verschiedene An-Ordnungen
der Messer schematisch dargestellt. Gemäß Fig. 3 bis 7 trägt die Welle 13 neunzehn
Messer. Die Anordnung ist hier so getroffen, daß bei den oberen fünfzehn Messern
i4e das jeweils untere gegenüber dem darüber
befindlichen im Sinne der Drehrichtung (s. Pfeilrichtung)' um den Winkel « = 6o°
nach rückwärts versetzt ist. Dadurch wird durch die Messer eine Art Förderschnecke
gebildet, welche das Schneidgut in Richtung des Pfeiles 31 (Fig. 5) nach unten fördert.
Bei den vier unteren Messern 14* sind die jeweils unteren gegenüber den darüberliegenden
um den Winkel α nach vorn versetzt, so daß eine theoretisch nach oben fördernde Schnecke
entsteht (Pfeil 32). Die Wirkung dieser An-Ordnung ist die, daß die Förderung des
Schneidgutes nach unten; unterbrochen und das Schneidgut angestaut wird. Es wird dabei
durchwirbelt, durchmischt und besonders fein geschnitten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind die nach vorwärts versetzten Messer 14s in
der Mitte angeordnet, während oben und unten die aufeinanderfolgenden Messer 14" gegenseitig
nach rückwärts versetzt sind.
Die Fig. 9 zeigt eine Anordnung, durch die eine besondere Verarbeitung des Schneidgutes
erreicht wird. Es sind hierbei je zwei Messergruppen mit nach vorwärts und mit
nach rückwärts ,versetzten Messern vorgesetzt.
In den Fig. 10 und 11 ist das Schema einer
Messergruppe dargestellt, welche für die Herstellung von Sulzfleisch, Preseack usw. bestimmt
ist. Die Welle 13 erhält hier neun Messer, wobei immer je drei Messer um 6oQ gegenseitig
versetzt sind, so daß ungefähr eine Hälfte des Zylinderraumes von Messern frei
ist und ein größerer Raum zur Aufnahme des Schneidgutes frei ist. Das letztere wird nun
während des Durchgleitens durch den Arbeitszylinder von einer Messergruppe erfaßt, und
auf die erforderliche Größe geschnitten.
Die Messerwelle 14 besitzt unten einen Vierkantansatz 16, mit dem sie in eine entsprechende
Ausnehmung der Antriebswelle 17 eingesteckt werden kann. Die Welle 17 ist
an der Schüssel 2 gelagert und über ein Kegelradgetriebe 18 mit einer geeigneten
Kraftquelle verbunden. Im Bereich der Schüssel 2 ist die Welle 17 von einem kegelförmigen
Mantel 19 umgeben. Das freie Ende der Messerwelle 14 lauft in einem Führungsstück
20, welches oben in den Zylinder 4 eingesetzt wird und auf Ansätzen 21 desselben auf ruht.
Das Führungsstück 20 ist gegenüber den Ausnehmungen 11, 12 mit Durchlaßöffnungen 22
für das Schneidgut ausgestattet.
An der Innenseite der Zylinderwandung sind in Nuten 23 Schneidleisten 24 aus Holz,
Vulkanfiber o. dgl. angebracht, welche über die Zylinderwand etwas vorstehen und bis
dicht an die Messer« heranreichen. Sie sind mittels Druckschrauben 25 verstellbar.
Die erfindungsgemäße Maschine ist als Langsamläufer (etwa 300 Umdrehungen pro
Minute) ausgeführt, bei welcher das Schneidgut während des Durchfallens durch den Arbeitszylinder
in einigen Sekunden auf jeden ewünschten Feinheitsgrad geschnitten wird. Bei Gebrauch der Maschine wird das zu
schneidende Gut durch die Kanäle 11,12 in
den Zylinder 4 eingeführt. Es durchfüllt hier-
Claims (3)
1. Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. mit innerhalb eines Zylinders umlaufenden
sichelförmigen und mit der Zylinderwand in Berührung stehenden Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die
Messer (14) auf der Messerwelle (13) gegeneinander in Umfangsrichtung schraubenförmig
versetzt sind und der Zylinderraum durch das Schneidgut festhaltende Rechen (7) an sich bekannter Art unterteilt
ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Versetzung
der Messer (14) in gewissen Abständen wechselt, derart, daß das Schneidgut
in bestimmten Zonen des Zylinders (4) axial weniger schnell gefördert und angestaut
wird.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (14)
verstellbar auf ihrer z. B. in bekannter Weise als gleichseitiges Vielkant ausgebildeten
Welle (13) sitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB169252D DE650591C (de) | 1935-04-02 | 1935-04-02 | Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB169252D DE650591C (de) | 1935-04-02 | 1935-04-02 | Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650591C true DE650591C (de) | 1937-09-25 |
Family
ID=7006271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB169252D Expired DE650591C (de) | 1935-04-02 | 1935-04-02 | Maschine zum Schneiden von Fleisch u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650591C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965776C (de) * | 1953-01-17 | 1957-06-19 | Stephan & Soehne | Kutter fuer Fleischereibetriebe |
| US2974701A (en) * | 1957-12-10 | 1961-03-14 | Mayer & Co Inc O | Continuous chopper |
| US3228442A (en) * | 1962-10-22 | 1966-01-11 | Mayer & Co Inc O | Material comminution apparatus |
| DE1266660B (de) * | 1962-12-31 | 1968-04-18 | Oscar Mayer Kartridg Pak S A | Fleischzerkleinerungsmaschine |
| DE1274010B (de) * | 1962-12-31 | 1968-07-25 | Oscar Mayer Kartridg Pak S A | Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine |
-
1935
- 1935-04-02 DE DEB169252D patent/DE650591C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965776C (de) * | 1953-01-17 | 1957-06-19 | Stephan & Soehne | Kutter fuer Fleischereibetriebe |
| US2974701A (en) * | 1957-12-10 | 1961-03-14 | Mayer & Co Inc O | Continuous chopper |
| US3228442A (en) * | 1962-10-22 | 1966-01-11 | Mayer & Co Inc O | Material comminution apparatus |
| DE1266660B (de) * | 1962-12-31 | 1968-04-18 | Oscar Mayer Kartridg Pak S A | Fleischzerkleinerungsmaschine |
| DE1274010B (de) * | 1962-12-31 | 1968-07-25 | Oscar Mayer Kartridg Pak S A | Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine |
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