DE50790C - Fleisehmühle - Google Patents
FleisehmühleInfo
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- Germany
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- knives
- housing
- meat
- cutting edges
- rotates
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Links
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 title claims description 11
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 235000020995 raw meat Nutrition 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
- B02C18/301—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zum Zerschneiden von Fleisch bisher bekannt gewordenen Maschinen zeigen den
Nachtheil, dafs sie das Fleisch vorzugsweise zerreifsen und zerquetschen, wodurch besonders
bei rohem Fleisch der Wohlgeschmack desselben bedeutend beeinträchtigt wird.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schneidemaschine vermeidet diesen Uebelstand
dadurch, dafs sie in eigenartiger Weise nur Messer verwendet und das Weiterschieben des
Fleisches Zwischen den Messern in Spiralbewegung erfolgen läfst.
Dieselbe ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs, beide Mal in theilweisem
Schnitt dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen einen senkrechten und wagerechten Schnitt des Gehäuses und die Fig. 5 bis 7
Einzelheiten der Maschine.
Die Schneidemaschine besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, welches mit einer
Grundplatte P fest verbunden ist. Auf derselben ruhen zwei Lager Q Q.1, in welchen
eine Welle R liegt, die mittelst des Zahnräderpaares O, F die im Gehäuse liegende Achse E
und die auf ihr sitzenden Schneidewerkzeuge in Umdrehung versetzt. Der Antrieb der
Welle jR erfolgt' durch eine Handkurbel S\
das am andere'n Ende der Welle R sitzende Schwungrad N dient dazu, der Maschine einen
gleichmäfsigeren Gang zu verleihen.
Das Gehäuse besteht aus einem Hohlcylinder B, welcher sich auf der einen Seite zu
einem schwachen Konus C erweitert; auf der anderen Seite läuft die Achse E in dem zweitheiligen
Lager D. Auf dem Gehäuse befindet sich der Trichter A, in welchen das zu zerkleinernde
Fleisch gebracht wird. Das sich aus dem cylindrischen und konischen Theile B
und C zusammensetzende Gehäuse ist zweitheilig und hat zwei sich diametral gegenüberliegende
und mit der Achse E parallele Ansätze UU1, deren durchgehende Nuthen K Kx
zur Aufnahme von Messern dienen, Fig. 3. Die beiden Hälften des Gehäuses werden auf
der einen Seite in derselben Ebene, in welcher die Ansätze U U1 liegen, durch Schraubenverschlufs,
auf der anderen Seite durch Scharniere zusammengehalten, so dafs nach Lösen
der Schrauben das Abklappen der oberen Hälfte von der unteren möglich ist.
Die Anordnung der Schneidewerkzeuge im Innern des Gehäuses B C zeigt Fig. 4. In den
längs dem cylindrischen Theil B des Gehäuses laufenden Nuthen KK1 liegen lange Messer Li-1,
welche, mit besonderen Einlagen versehen, die ganze Nuth vollständig ausfüllen. Zwischen
ihnen rotirt das auf der Achse E festgekeilte Schraubenmesser G, dessen äufserste Schraubenlinie,
welche zugleich die Schneidekante bildet, fast genau mit den Schneidekanten der langen
Seitenmesser L L1 abschneidet. In den entsprechenden Nuthen im konischen Theile C
des Gehäuses liegen dicht an einander schmale Messer MM. ■ ., deren in einer geraden Linie
liegende Schneiden parallel zur Neigung des konischen Theiles C sind. Zwischen diesen
Messersätzen M M sitzen auf der Achse E ebenso viele Flügelmesser HH.. ., deren Form
aus Fig. 6 zu erkennen ist; die Schneidekanten derselben schliefsen wiederum fast genau mit
den Schneidekanten der Messersätze M M ab. Aufserdem sind aber die Flügelmesser HH. .,
so gegen einander versetzt, dafs ihre Schneiden eine Schraubenlinie bilden, und dafs alle
Flügelmesser zusammen mithin als eine konische Verlängerung des Schraubenmessers G gelten
können. Zwischen dem letzten Messerpaar der Messersätze MM rotirt aber statt der Flügelmesser
eine auf der Achse E sitzende Schlitzscheibe J, Fig. 5, durch deren Schlitze das
völlig zerkleinerte Fleisch heraustritt.
Wird die Kurbel S in Umdrehung versetzt und werden gleichzeitig Fleischstücke in den
Trichter A geworfen, so erfafst das Schraubenmesser G dieselben und schiebt sie unter fortgesetztem
Zerkleinern durch die Seitenmesser L L nach den Messersätzen M M vor. Da das
Schraubenmesser G nur eine einzige Windung hat, so wird hierzu eine Umdrehung der Kurbel
genügen. Von den einzelnen Flügelmessern HH. . . werden die schon bedeutend zerkleinerten
Fleischstücke alsdann erfafst und an den Messersätzen MM vollständig klein geschnitten,
wobei die konische Form des Gehäuses C und die eigenartige Anordnung der
Flügelmesser, deren Schneiden in einer konischen Schraubenlinie liegen, dazu beitragen,
dafs das Fleisch so rasch als möglich weiter gedrängt wird. Das vor die Schlitzscheibe J
gelangte Fleisch tritt alsdann durch die Schlitze derselben hindurch; ein Verstopfen der Schlitze
durch Sehnen oder dergleichen ist unmöglich, da die Schlitzscheibe selbst zwischen zwei
Messern MM liegt und sich mit der Achse E dreht.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:
An Fleischmühlen folgende Vorrichtungen in Verbindung mit einander:
ι. Die Anordnung eines Schraubenmessers (G), welches zwischen in Nuthen (KK1) des Gehäuses (B) gelagerten Seitenmessern (L L1) sich dreht. - 2. Die Lagerung von vielen schmalen Messern (MM) in Nuthen (KK1) des sich konisch erweiternden Gehäuses (C) in der Weise, dafs die Schneiden der Messer zwei dem Konus des Gehäuses parallele Linien bilden, zwischen welchen Flügelmesser (HH) gegen einander versetzt und verschieden lang so angeordnet sind, dafs ihre Schneiden eine dem Konus (C) des Gehäuses und der Steigung des Schraubenmessers (G) entsprechende konische Schraubenlinie bilden.
- 3. Die Anordnung einer mit Schlitzen versehenen Auslafsscheibe /, welche zwischen zwei festliegenden Messern (M M) sich dreht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50790C true DE50790C (de) |
Family
ID=325607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50790D Active DE50790C (de) | Fleisehmühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50790C (de) |
-
0
- DE DENDAT50790D patent/DE50790C/de active Active
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