DE50790C - Fleisehmühle - Google Patents

Fleisehmühle

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Publication number
DE50790C
DE50790C DENDAT50790D DE50790DA DE50790C DE 50790 C DE50790 C DE 50790C DE NDAT50790 D DENDAT50790 D DE NDAT50790D DE 50790D A DE50790D A DE 50790DA DE 50790 C DE50790 C DE 50790C
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DE
Germany
Prior art keywords
knives
housing
meat
cutting edges
rotates
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Active
Application number
DENDAT50790D
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English (en)
Original Assignee
ED. HEIPCKE VORM. C. A. HAMMER SEN. in Braunschweig, Helmstedterstr. 68 a
Publication of DE50790C publication Critical patent/DE50790C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/301Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zum Zerschneiden von Fleisch bisher bekannt gewordenen Maschinen zeigen den Nachtheil, dafs sie das Fleisch vorzugsweise zerreifsen und zerquetschen, wodurch besonders bei rohem Fleisch der Wohlgeschmack desselben bedeutend beeinträchtigt wird.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schneidemaschine vermeidet diesen Uebelstand dadurch, dafs sie in eigenartiger Weise nur Messer verwendet und das Weiterschieben des Fleisches Zwischen den Messern in Spiralbewegung erfolgen läfst.
Dieselbe ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs, beide Mal in theilweisem Schnitt dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen einen senkrechten und wagerechten Schnitt des Gehäuses und die Fig. 5 bis 7 Einzelheiten der Maschine.
Die Schneidemaschine besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, welches mit einer Grundplatte P fest verbunden ist. Auf derselben ruhen zwei Lager Q Q.1, in welchen eine Welle R liegt, die mittelst des Zahnräderpaares O, F die im Gehäuse liegende Achse E und die auf ihr sitzenden Schneidewerkzeuge in Umdrehung versetzt. Der Antrieb der Welle jR erfolgt' durch eine Handkurbel S\ das am andere'n Ende der Welle R sitzende Schwungrad N dient dazu, der Maschine einen gleichmäfsigeren Gang zu verleihen.
Das Gehäuse besteht aus einem Hohlcylinder B, welcher sich auf der einen Seite zu einem schwachen Konus C erweitert; auf der anderen Seite läuft die Achse E in dem zweitheiligen Lager D. Auf dem Gehäuse befindet sich der Trichter A, in welchen das zu zerkleinernde Fleisch gebracht wird. Das sich aus dem cylindrischen und konischen Theile B und C zusammensetzende Gehäuse ist zweitheilig und hat zwei sich diametral gegenüberliegende und mit der Achse E parallele Ansätze UU1, deren durchgehende Nuthen K Kx zur Aufnahme von Messern dienen, Fig. 3. Die beiden Hälften des Gehäuses werden auf der einen Seite in derselben Ebene, in welcher die Ansätze U U1 liegen, durch Schraubenverschlufs, auf der anderen Seite durch Scharniere zusammengehalten, so dafs nach Lösen der Schrauben das Abklappen der oberen Hälfte von der unteren möglich ist.
Die Anordnung der Schneidewerkzeuge im Innern des Gehäuses B C zeigt Fig. 4. In den längs dem cylindrischen Theil B des Gehäuses laufenden Nuthen KK1 liegen lange Messer Li-1, welche, mit besonderen Einlagen versehen, die ganze Nuth vollständig ausfüllen. Zwischen ihnen rotirt das auf der Achse E festgekeilte Schraubenmesser G, dessen äufserste Schraubenlinie, welche zugleich die Schneidekante bildet, fast genau mit den Schneidekanten der langen Seitenmesser L L1 abschneidet. In den entsprechenden Nuthen im konischen Theile C des Gehäuses liegen dicht an einander schmale Messer MM. ■ ., deren in einer geraden Linie liegende Schneiden parallel zur Neigung des konischen Theiles C sind. Zwischen diesen Messersätzen M M sitzen auf der Achse E ebenso viele Flügelmesser HH.. ., deren Form aus Fig. 6 zu erkennen ist; die Schneidekanten derselben schliefsen wiederum fast genau mit den Schneidekanten der Messersätze M M ab. Aufserdem sind aber die Flügelmesser HH. .,
so gegen einander versetzt, dafs ihre Schneiden eine Schraubenlinie bilden, und dafs alle Flügelmesser zusammen mithin als eine konische Verlängerung des Schraubenmessers G gelten können. Zwischen dem letzten Messerpaar der Messersätze MM rotirt aber statt der Flügelmesser eine auf der Achse E sitzende Schlitzscheibe J, Fig. 5, durch deren Schlitze das völlig zerkleinerte Fleisch heraustritt.
Wird die Kurbel S in Umdrehung versetzt und werden gleichzeitig Fleischstücke in den Trichter A geworfen, so erfafst das Schraubenmesser G dieselben und schiebt sie unter fortgesetztem Zerkleinern durch die Seitenmesser L L nach den Messersätzen M M vor. Da das Schraubenmesser G nur eine einzige Windung hat, so wird hierzu eine Umdrehung der Kurbel genügen. Von den einzelnen Flügelmessern HH. . . werden die schon bedeutend zerkleinerten Fleischstücke alsdann erfafst und an den Messersätzen MM vollständig klein geschnitten, wobei die konische Form des Gehäuses C und die eigenartige Anordnung der Flügelmesser, deren Schneiden in einer konischen Schraubenlinie liegen, dazu beitragen, dafs das Fleisch so rasch als möglich weiter gedrängt wird. Das vor die Schlitzscheibe J gelangte Fleisch tritt alsdann durch die Schlitze derselben hindurch; ein Verstopfen der Schlitze durch Sehnen oder dergleichen ist unmöglich, da die Schlitzscheibe selbst zwischen zwei Messern MM liegt und sich mit der Achse E dreht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Fleischmühlen folgende Vorrichtungen in Verbindung mit einander:
    ι. Die Anordnung eines Schraubenmessers (G), welches zwischen in Nuthen (KK1) des Gehäuses (B) gelagerten Seitenmessern (L L1) sich dreht.
  2. 2. Die Lagerung von vielen schmalen Messern (MM) in Nuthen (KK1) des sich konisch erweiternden Gehäuses (C) in der Weise, dafs die Schneiden der Messer zwei dem Konus des Gehäuses parallele Linien bilden, zwischen welchen Flügelmesser (HH) gegen einander versetzt und verschieden lang so angeordnet sind, dafs ihre Schneiden eine dem Konus (C) des Gehäuses und der Steigung des Schraubenmessers (G) entsprechende konische Schraubenlinie bilden.
  3. 3. Die Anordnung einer mit Schlitzen versehenen Auslafsscheibe /, welche zwischen zwei festliegenden Messern (M M) sich dreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50790D Fleisehmühle Active DE50790C (de)

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