AT67713B - Verfahren und Vorrichtung zum Dichten der arbeitenden Teile von Kraftmaschinen mit kreisendem Kolben. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Dichten der arbeitenden Teile von Kraftmaschinen mit kreisendem Kolben.

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Karl Prinz Zu Loewenstein
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Karl Prinz Zu Loewenstein
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    Verfahren und Vorrichtung zum Dichten der arbeitenden Teile von Kraftmaschinen mit kreisende Kolben.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Dichten der arbeitenden Teile von Kraftmaschine mit kreisendem Kolben unter Verwendung von schwer siedenden Stoffen, wie geschmolzenem Metall, Salz oder Flüssigkeiten von hohem Siedepunkt. Es ist bekannt, derartige Stoffe zum Abdichten zu benutzen, indem der innere, durch die Fliehkraft erzeugte Flüssigkeitsdruck als Abdichtungskraft zur Wirkung gebracht wird. Diese   Abdiehtungakraft   genügt aber nur in den seltensten Fällen und versagt ganz beim Anlassen und Stillsetzen der Maschine. 



   Nach der Erfindung wird nun der durch die Fliehkraft hervorgebrachte Abdichtungdruck dieser Flüssigkeiten durch den Druck von in einen Ringraum um die Achse der Maschine zugelassenem Dampf oder einem sonstigen Arbeitsmittel erhöht. Auf diese Weise wird auch beim Stillstand, Anlassen und Ändern der Umdrehungszahl eine zuverlässige Abdichtung hervorgebracht, die beim normalen Gang durch die Fliehkraft erhöht wird. Die Benutzung des Dampfes bzw. sonstigen Arbeitsmittels, Druckgases oder dgl. als Mittel, um   zusätzlich die Abdiehtungakraft,   die durch die Fliehkraft geschaffen wird, zu erhöhen, ermöglicht es auch, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, mit der gleichzeitig eine Abdichtung des Schiebers gegen den Kolben durch die nämlichen Kräfte erreicht wird.

   Der Kolben wird nämlich im vorliegenden Fall aus zwei Schienen gebildet, zwischen die nicht nur die   Flüssigkeit,   sondern auch der Dampf oder dgl. treten kann, so dass auch hier die Fliehkraft und der innere Arbeitsdruck dazu benutzt wird, um eine Abdichtung zu erreichen. 



   Auf der Zeichnung sieht man   schrafnert innerhalb   der rotierenden Walze C einer nach dem einfachsten Prinzip gebauten Maschine mit einem sich in der Walze radial verschiebenden Kolben das geschmolzene Metall einen Ring   JB   bilden, der sich gegen C anlegt. 



  Auch in den verschiebbaren Kolben, der aus zwei flachen Schienen   A   und B hergestellt ist, dringt das Metall ein und legt sich nicht nur an die Innenfläche des feststehenden Zylindergehäuses D, sondern auch an die Seitenwände der Maschine fest an. Es gibt überhaupt kein besser abdichtende, sich inniger anschmiegendes und jeder Formänderung folgendes Abdichtungsmittel. 



   Die Schienen   A   und B, die sich unabhängig voneinander bewegen und durch die Fliehkraft an D anlegen, werden in ihrem gegenseitigen Abstand voneinander durch Stehbolzen gehalten, die an einer der Schienen fest   Sind,  
Um bei sehr hohen   Drücken   und relativ langsamem Gang dennoch einen unbedingten Überdruck von der Abdichtungsseite her gegenüber dem von dem Dampf oder Gas ausgeübten Druck zu erhalten,   lässt   man in den Ring F zwischen der Achse der Maschine und der abdichtenden Flüssigkeit Dampf eintreten oder man kann diesen Ring in offene Verbindung mit   der Füllung bringen.

   Damit   hat man zunächst Gleichgewicht in den Drücken von innen nach aussen und von aussen nach innen und für die abdichtende Flüssigkeit einen Überschuss an Druck, der von der Fliehkraft herrührt. 



   Die zur Abdichtung verwendete Flüssigkeit übernimmt auch die ganze Schmierung der arbeitenden Teile. Flüssiges Metall eignet sich hiefür in besonderer Weise, wie gegebenenfalls auch geschmolzene Salze, sobald nur das   eine   wie das andere in reichlicher Menge vorhanden ist. Da Metalle und Salze mit Wasserdampf keine Verbindung eingehen und mit Gasen nur z. B. in Gegenwart von freiem Sauerstoff, auf jeden Fall sich aber restlos von den Dämpfen bzw. Gasen trennen, kann, was beim Auspuff mitgerissen wird, wieder in das Innere der Maschine zurückgeführt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zum Dichten der arbeitenden Teile von Kraftmaschine mit kreisendem Kolben unter Verwendung von schwer siedenden Stoffen, wie geschmolzenes Metall, Salz oder von   Flüssigkeiten   mit hohem Siedepunkt, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Fliehkraft hervorgebracht Abdichtungsdrnck dieser Flüssigkeiten durch den Druck von in einen Ringraum (F) um die Achse der Maschine   zugelassenem   Dampf erhöht wird. 

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  1. EMI1.1 zeichnet, dass der Kolben aus zwei Schienen gebildet wird, zwischen die die Flüssigkeit zwecks Abdichtung eintreten kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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