AT149248B - Drehkolbenmaschine. - Google Patents

Drehkolbenmaschine.

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AT149248B
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Voith J M Fa
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Description


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  Drehkolbenmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenmaschine mit einem Läufer, der exzentrisch zu einem diesen umgebenden Schleppzylinder angeordnet ist, und bezweckt eine wesentliche Herabsetzung der auf die Lagerstellen des Schleppzylinders wirkenden Kräfte und damit ein leichteres und sicherere
Anlaufen der Maschine durch Gewiehtsentlastung des Sehleppzylinders mittels des Arbeitsdrucks. 



   Drehkolbenmaschinen sind sowohl als Kraftmaschine, vorzugsweise Verbrennungskraft- maschinen, als auch als   Arbeitsmaschinen - Verdichter-Pumpen usw. - als   auch als Getriebe bekannt. Sie arbeiten entweder trocken-wie beispielsweise Verdichter-oder mit einer Hilfsflüssigkeit-beispielsweise Brennkraftmaschinen usw.- ; hiebei sind die einzelnen Arbeitszellen des Läufers durch mechanische Hilfsmittel oder durch eine Hilfsflüssigkeit oder beide zusammen gegen- einander und gegenüber dem Schleppzylinder abgedichtet. 



   Bei allen diesen bekannten Ausführungen entsteht beim Anlaufen, in ganz besonderem Masse bei
Verdichtern, beim Beginn der Verdichtung eine aus   Dichtungsdrücken,     Fliehkraftdrücken   und Arbeitsdrucken zusammengesetzte resultierende Kraft auf den Schleppzylinder, die bei den bisherigen Ausführungen senkrecht oder annähernd senkrecht nach unten wirkt, und die, vermehrt durch das Eigengewicht des Schleppzylinders, diesen in seinen Lagern festhält, so dass bei diesen Maschinen immer mehr oder minder grosse Anfahrschwierigkeiten vorhanden sind, um so mehr als der Schleppzylinder nicht zwangläufig, sondern nur durch Reibung mitgenommen wird.

   Man hat wohl versucht, bei Kapselwerken mit Hilfsflüssigkeit und besonderen Abdichtorgane zwischen den einzelnen Arbeitszellen diese Schwierigkeiten dadurch zu beheben, dass man die Gewichte der der Fliehkraft unterliegenden Abdichtorgane (z. B. Drehklappen, Schieber, Verzahnungen u.   dgl.)   vergrösserte, um die Reibung auf den Schleppzylinder zu erhöhen. Der erwartete Vorteil dieser Ausführung wird aber aufgehoben durch die nunmehr auftretenden Nachteile des stärkeren Verschleisses. 



   Die Erfindung behebt die geschilderten Nachteile dadurch, dass die Achse des exzentrisch zum Schleppzylinder und über dessen Mittel angeordneten Läufers zur senkrechten Achse die Maschine im Drehsinn so versetzt ist, dass die Resultierende aller wirksamen Dicht-, Fliehkraft-und Arbeits-   drücke   entgegen oder annähernd entgegen der Schwerkraft des   Sehleppzylinders   gerichtet ist. 



   Auf den Zeichnungen ist die bekannte und die erfindungsgemässe Ausführungsform der Drehkolbenmaschine schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt die bekannte Ausführung und die Fig. 2 und 3 zwei erfindungsgemässe Ausführungen in schematischer Darstellung. Die Fig. 4-7 zeigen Längsund Querschnitte vorteilhafter Ausführungsformen gemäss der Erfindung. 



   Bei der in den Fig. 1-3 dargestellten Anordnung arbeitet der Läufer B gegen einen mitumlaufenden Schleppzylinder D innerhalb eines feststehenden Gehäuses A Die aus Dicht-, Fliehkraftund Arbeitsdrücken resultierende Kraft P lässt sich in die Komponenten PH und Pv zerlegen, die die Lager belasten. Bei der bekannten Ausführung (Fig. 1) kommt zu der in senkrechter Richtung auf das Lager wirkenden Kraft Pv noch das Gewicht G des mitumlaufenden Schleppzylinders D, so dass eine in senkrechter Richtung wirkende Lagerbelastung Q = Pv + G entsteht. Hiezu kommt noch in horizontaler Richtung die Kraft PH. Die   Gesamtlagerbelastung     R ist höelhst ungünstig.   



   Bei der erfindungsgemässen Anordnung (Fig. 2) subtrahieren sich die Kräfte   P r und   G, die in senkrechter Richtung auf die Lager wirkende Kraft   Q = Py-ss wirkt entgegen   der Schwerkraft, entlastet also das Lager. Die in horizontaler Richtung auf die Lager wirkende Kraft   P   bringt zwar 

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 eine kleine Vergrösserung der Gesamtbelastung R, die aber durch die einfache bauliche Gestaltung dieser Ausführung ausgeglichen wird. Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform vermeidet diese Verschlechterung der Gesamtbelastung R, verlangt aber hiefür eine ungünstiger bauliche Ausgestaltung der Maschine. 



   Die Fig. 4-7 zeigen drei Ausführungsbeispiele eines umlaufenden Verdichters mit   Hilfsflüssigkeit,   u. zw. mit Drehklappen in den Fig. 4 und   5,   mit radialbewegten Schiebern oder Platten in Fig. 6 und mit Innenverzahnung des   mitumlaufenden-Sehleppzylinders   in Fig. 7. 



   Beim umlaufenden Verdichter nach den Fig. 4 und 5 läuft in einem stillstehenden Gehäuse   A   mit seitlichen Deckeln al und a2 ein Schleppzylinder D mit seitlichen Begrenzungswänden   dl   und   zip   in den Lagern el und e2 um. Das Zellenrad B rotiert in den Lagern bl und b2 derselben Deckel al und a2 und wird von der Welle b3 angetrieben. Im ruhenden Steuerzylinder C sind die Eintrittsöffnungen cl und die Austrittsöffnungen   c2   angeordnet.

   Die Abdichtung der benachbarten Zellen gegeneinander und gegen den mitumlaufenden Schleppzylinder D erfolgt durch als Drehschieber   b6 ausgebildete   Dichtungsorgane, die ihren Drehpunkt b7 an der benachbarten Zellenwand bu haben und gegen die zugehörige Zellenwand b9 in einem um diesen Drehpunkt b7 konzentrischen Zylinderspalt   b10 abdichten.   



   Beim umlaufenden Verdichter nach Fig. 6 erfolgt die Abdichtung der benachbarten Zellen gegeneinander und gegen den Sehleppzylinder D durch in den Zellenwandungen   b radial bewegliche Schieber.   



   Beim umlaufenden Verdichter nach Fig. 7 greift das Zellenrad B mit den dazu besonders ausgebildeten Zellenwänden   b4 in   den innen verzahnten Arbeitszylinder D ein. Die Zähnezahlen von Zellenrad und Arbeitszylinder unterscheiden sich dabei um eins. 



   Die Erfindung gestattet bei Drehkolbenmaschinen, bei denen durch den Druck einer Hilfsflüssigkeit oder/und die Anpressung mechanischer Dichtungselemente (z. B. Drehklappen, Schieber,   Verzahnungen u. dgl. ) ein mitumlaufender Ring durch Reibung mitgenommen wird, die Laufbahn   des Ringes im feststehenden Gehäuse so weit zu entlasten, dass ein leichtes und sicheres Anlaufen ohne mechanische Anlassvorrichtungen gewährleistet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehkolbenmaschine mit exzentrisch zu einem ihn umgebenden Schleppzylinder angeordneten Läufer, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des exzentrisch zum Schleppzylinder (D) und in bekannter Weise über dessen Mittel angeordneten Läufers (B) zur senkrechten Achse der Maschine im Drehsinn so versetzt ist, dass die Resultierende aller wirksamen Dicht-, Fliehkraft-und Arbeitsdrücke (P) entgegen oder annähernd entgegen der Schwerkraft (G) des Schleppzylinders (D) gerichtet ist.

Claims (1)

  1. 2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleppzylinder (D) nur durch die infolge Fliehkraftwirkung gegen ihn angepressten Abdichtungsorgane mitgenommen wird.
    3. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2 mit Innenverzahnung des mitumlaufenden Sehleppzylinders, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähnezahl des Sehleppzylinders (D) und die Zahl der Wände im Läufer (B) um eins verschieden ist.
AT149248D 1935-02-07 1936-02-05 Drehkolbenmaschine. AT149248B (de)

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AT149248B true AT149248B (de) 1937-04-10

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ID=5673221

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AT149248D AT149248B (de) 1935-02-07 1936-02-05 Drehkolbenmaschine.

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