AT63725B - Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie. - Google Patents

Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie.

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AT63725B
AT63725B AT63725DA AT63725B AT 63725 B AT63725 B AT 63725B AT 63725D A AT63725D A AT 63725DA AT 63725 B AT63725 B AT 63725B
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Zivnostenska Banka
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  Schaltungsanordnung für selbsttätige   Fernsprechämter   mit Zentralmikrophonbatterie. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schaltungen für selbsttätige Fernsprechanlagen mit zentraler Mikrophonspeisung und bezweckt unter anderem, das elektrische Gleichgewicht (Symmetrie) der beiden Leitungszweige sowohl beim Sprechen, als auch beim Rufen zu bewahren. 



  Es ist eine bekannte Tatsache, dass, wenn eine Leitung einer Telephonanlage mit geerdeter Mikrophonbatterie   Nebenschliessungen   irgend welcher Art zur Erde aufweist, diese auf beide Leitungszweige möglichst gleich verteilt werden müssen, da sonst Störungen durch das Auftreten von   Erdströmen (Fremdspannmigen) vorkommen können.   Auch ist bei unsymmetrischen Anordnungen die Möglichkeit gegeben, dass die   Sprech-und Rufströme anderer   Leitungen übertragen werden (Übersprechen). Da die Sprech- und Rufströme Wechselströme sind, so ist nicht nur der Ohmsche Widerstand, sondern auch die Induktivität (Induktanz) einer solchen Abzweigung massgebend.

   Es können vollkommen gleiche Wicklungen in den Abzweigungen vorhanden, die Selbstinduktionswerte dieser Wicklungen aber verschieden sein, und es besteht trotz der gleichen Wicklungen eine Unsymmetrie. Die Erfahrung lehrt, dass es sehr schwer ist, zwei Eisenkern bezüglich Selbstinduktion gleich zu gestalten. Man   verbindet daher gewöhnlich   die Kerne der beiden Wicklungen miteinander, selbst dann, wenn die Wicklungen getrennte magnetische Kreise besitzen, da auch in diesem Falle ein ziemlicher Ausgleich der   überschüssigen   Kraftlinien stattfindet.

   Sind aber bei Anordnung mit Eisenkernen (Relais) mit getrennten
Kreisen an jedem der beiden Leitungsäste sehr grosse   Unterschiede   der Induktanz vorhanden. wie es   vorkommen   kann, wenn nur der Anker des einen Eisenkernes angezogen ist, so vermögen 
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 der Einrichtungen. 



     D] e Erssndung sei hier an   Hand der Zeichnungen an einem Beispiel klargelegt, und zwar 
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  Die Kerne dieser Relaishälften sind durch einen gemeinschaftlichen Steg 2 miteinander verbunden, so dass sie magnetisch als ein Ganzes bestehen. 



   Sollen Stromimpulse über die A-Leitung übertragen werden, d. h. wird die A-Leitung bei der Sprechstelle an Erde gelegt, so bekommt die Relaishälfte   Z   (Fig. 7) einen Strom von Erde über A-Leitung, Spule des Relais   Lui sur   Batterie, wobei durch Anziehen des Ankers 11 ein Stromkreis von der Batterie über die Kontakte 3, 4 (Fig. 7) der Relaishälfe LR2, die Kontakte 5,6 der Relaishälfte   LRI   zur Amtsleitung Al geschlossen wird. Ähnlich wird beim Erden der B-Leitung die Relaishälfte LR2 unter Strom gesetzt (Fig. 8), und zwar geht der Strom über die B-Leitung, die Wicklung von LR2 zur Batterie. Durch Anziehen des Ankers 12 wird dann die   Amtsleitung BI   über die Kontakte 7, 8 des Relais LR2, die Kontakte 9, 10 des Relais LR1 an die Batterie angeschlossen.

   Wenn beide Leitungen A und B zusammengelegt werden, wie es beim Sprechen der Fall ist, so werden beide Anker 11 und 12 gleichzeitig angezogen. Stromweg: Batterie, Wicklung des Relais LRI, A-Leitung,   B-Leitung,   Wicklung des Relais   ZjR,   Batterie. 



   In diesem Falle werden in die Amtsleitungen A1,   BI   keine Ströme abgesandt, wohl aber ein Stromkreis (Fig. 5) von der Batterie über die Kontakte 10, 12 des Relais   LR1,   die 
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 des Relais TR zur Erde gebildet. Der Zweck dieser Verbindung wird   später erläutert.   



   Es werden somit Impulse in die Amtsleitungen   übertragen vermittelst   der Relais LR1 und LR2, obzwar ein direkter Stromübergang von den   Aussenleitungen     4,   B in die Amtsleitungen A1, B1 nicht möglich ist. Nur um Sprechströme direkt übertragen zu können, sind die Leitungen A und B mit den Amtsleitungen A1,   BI   durch Kondensatoren K1, K2 verbunden. Die mit dieser Einrichtung erreichbaren Stromwirkungen können zum Betätigen der Dreh-bzw. Hebemagnete der schon bekannten Wählersysteme bei sinngemässem Anschalten verwendet werden. 



   In Fig. 1 ist eine solche Verbindung eines Vorwählers mit den eben beschriebenen Linienrelais   jLss   und LR2 dargestellt ; DM ist der Drehmagnet, der die Fortschaltung der Schaltarme zu besorgen hat, TR ein Trennrelais, das die Durchsprechlage herstellt und LM ein Ausschalt- magnet, der das Ganze nach Gesprächschluss wieder in die Ruhelage zurückbringt. 



   Der besseren Orientierung halber sei hier die Wirkungsweise dieses Vorwählers unter normalen Umständen im Zusammenhange mit dem Linienrelais erläutert. Es kommen zunächst Impulse vom Stationsapparat St über die A-Leitung und werden in der schon beschriebenen Weise 
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 wirken. Dieser bewegt die Schleifkontakte   SA, SB, SBp,   bis sie einen unbesetzten   Zwischenwähler   finden, das wäre, entsprechend der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung, jener, der eine Verbindung der Batterie über die Wicklung   W1   des Trennrelais   TR,   die   Kontakte 18, 17   desselben und den Kontakt    & Sp   mit Erde ermöglicht.

   Hiedurch wird das Trennrelais   TR   erregt und   schliesst   :   l.   seine eigene Haltewicklung W2 in einen Stromkreis: Batterie, Haltewicklung W2, Kontakte 19, 20 1 des Trennrelais TR, die mechanischen Kontakte 21, 22, die sich schliessen, sobald 
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 an den Kontakten 17, 18 ;
2. die Verbindung der Leitung   A'mit   ihrer Fortsetzung über SA vermittelst der Kontakte 15, 24, wobei es gleichzeitig den Stromweg zum Drehmagneten DM bei den Kontakten 15, 16 unterbricht ;
3. ebenso die Leitung B1 an den Kontakt SB über die Kontakte 22, 25, bei gleichzeitiger Unterbrechung der weiter unten erklärten Verbindung 22, 23 und
4. die Kontakte 17, 26, die eine   leitende   Verbindung zwischen der Leitung Bp und den Kontakten   SSp   bilden. 



   Somit können dann vom Stationsapparat St durch die Vermittlung der Linienrelais LR1 und LR2 über die Leitung   j1 und   den Kontakt SA bzw. die Leitung B1 und den Kontakt   SB   Stromimpulse an die folgenden Wähler, z. B. 1.   Gruppenwähler,     2.     Gruppenwähler,   Leitungwähler, abgesandt werden, ohne dass sie den Vorwähler weiter beeinflussen. Kommt nach erfolgtem Rufen der Apparat des Teilnehmers in die Gesprächstellung, so wird das Mikrophon zwischen die beiden Leitungen A und B geschaltet, wodurch es von der Batterie über die Wicklungen der Relais LR1 und   LB   und die Leitungen A und B gespeist wird.

   Da aber beide 
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 angezogen und der schon erwähnte Stromkreis : Batterie, Kontakte 10, 12, 13, 14, Wicklungen SR1,   SIP,   W3 von TR, Erde geschlossen. Das Relais SRI zieht seinen Anker an und schliesst die Kontakte 27,   28,   wodurch es sich in einen Haltestromkreis von der Erde über seine Halte- 
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 brochen wird.

   Die Relais SR1 und TR behalten ihre Anker angezogen, jedoch fällt der Anker des Relais SR2 ab, wodurch der Kontakt 31, 32 geschlossen wird, und ein Strom von Erde über die Kontakte 29, 30, 31, 32, die Leitung Sp, die Wicklung des Magneten LM bewirkt die Rückführung des   Vorwählers   in seine Ruhelage, wodurch die Haltewicklung des Relais   SRI bei   den Kontakten   33,   34 und die des Relais TR bei den Kontakten 21, 22 abgeschaltet werden, weshalb auch diese Relais in ihre Anfangsstellung   zurückkehren.   Die Auslösung der übrigen eventuell angeschlossenen Wähler geschieht analog wie beim Vorwähler. 



   Weiter sei zum besseren Verständnis der folgenden Erklärung vorausgeschickt. dass, falls ein Teilnehmer besetzt ist, also mit irgend einer Sprechstelle verbunden ist, die Sperrleitung 51 (Fig. 1,5) des Multipels geerdet ist, was ein Verbinden mit diesem Teilnehmer, solange die Erdung besteht, verhindert. 



   Sollte es vorkommen, dass ein Vorwähler versagt, d. h. dass trotz abgesandter Stromimpulse   über die A-Leitung der Drehmagnet DAN nicht in Tätigkeit kommt, so triSt der erste nachfolgende Impuls, der über die B-Leitung kommt, das Trennrelais TR in der Ruhestellung, wobei also   
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 zur Erde verläuft. Ausserdem wird durch die Kontakte 37, 38 eine Kontrollampe KL eingeschaltet, welche allenfalls durch ein akustisches Zeichen ersetzt werden kann. In ähnlicher Weise wird auch das Meldeamt darauf aufmerksam gemacht, wenn das Trennrelais TR nicht in Ordnung sein sollte, der Drehmagnet   D. M   aber richtig funktionieren sollte, weil in diesem Falle die   B- Leitung   von der Meldevorrichtung ebenfalls nicht   abgetrennt wird.

   Demgemäss   ist es dann aber zweckentsprechend, den Vorwähler derart zu gestalten, dass auch dann das Trennrelais anspricht, wenn der vorwähler keine freie Leitung gefunden hat und am letzten Kontakt angelangt ist. damit in diesem Falle die   Meldevorrichtnng   nicht in Tätigkeit kommt. Durch das Aufleuchten der beiden Lampen ML und KL wird das Amt auf den vorhandenen Fehler aufmerksam gemacht 
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 angeschlossen wird. 



   Sollte jedoch die Behebung der Fehler am Stationsapparat, von dessen Fehler man durch direkte Absendung eines S-Impulses das Meldeamt verständigen kann, am Linienrelais oder Vorwähler längere Zeit in Anspruch nehmen, so kann man den Teilnehmer, um ihm das Rufen dennoch zu ermöglichen, durch den Einschnurstöpsel VS (Fig. 4) mit der manuellen Zentrale verbinden. Der Teilnehmer kann dann, ähnlich wie z. B. beim Handsystem, durch blosses Abheben des Hörers das manuelle Amt anrufen, wodurch ein Strom von der Batterie über die Wicklung 71 des   Alll'ufrelais   AR (Fig. 4), Leitung 67, Klinkenfeder 41 (Fig.   1), Leitung B,   Stationsapparat St, Leitung A, Klinkenfeder 43, Leitung 68, Wicklung 70 des Anrufrelais AR zur Batterie zurückkehrt, welcher Stromkreis auch zum Speisen des Teilnehmermikrophons benutzt wird.

   Durch den Strom wird das genau die gleiche Bauart wie das Linienrelais besitzende   Am'ufrelais   AR erregt und schliesst durch Anziehen seiner Anker einen Stromkreis von Batterie über die   Kontakte 72, 7J-74, 7J-76,   77,   Anruflampe @   AL zur Erde. Dieser Stromkreis kann nicht zustandekommen, wenn der Teilnehmer, trotzdem er von der automatischen Zentrale durch den in der Klinke UK steckenden Stöpsel VS abgeschaltet ist, durch Absenden von Stromimpulsen versucht, jemanden anzurufen, da durch Ansprechen nur einer Relaishälfte der Stromkreis nicht geschlossen wird, was aus Fig. 4 ohneweiters hervorgeht.

   Leuchtet die Lampe AL auf, so führt die Beamtin den Stöpsel AS2 in die Klinke   AK   (Fig. 4) ein und bringt, da ein Strom- 
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 zustandekommt, das Trennrelais TR2 zum Ansprechen und dieses schaltet die Anruflampe AL an den Kontakten 76,77 ab. Hiedurch schliesst sich auch ein Stromkreis von Batterie über die Kontakte 72, 73-74, 75-76, 78, Wicklung    des   Trennrelais TR2 zur Erde. Die Schusslampe SL kann nicht aufleuchten, da sie kurzgeschlossen ist. Erst wenn der Teilnehmer die Erregung des Anrufrelais AR unterbricht, was z. B. durch Anhängen des Hörers wie beim   Handsystem   ge-   schehen kann, so   fallen die Kontakte 72, 74 ab und der oben erwähnte Kreis wird unterbrochen. also der Kurzschluss der Schlusslampe SL aufgehoben, so dass letztere aufleuchtet.

   Stromweg (Fig.   4) :   Batterie,   Schlusslampe   SL, Leitung 99, Klinkenfeder 79, Wicklung W2 des Relais   Ts,   Erde. 



   Es ist auch, solange der Stöpsel AS2 sich in der Klinke befindet, der Teilnehmer für die automatische Zentrale, von der er, auch wenn er mit dem manuellen Amt verbunden ist, gerufen werden kann, durch die Erdung der Hülse 82 als besetzt bezeichnet. Es wird nämlich vorausgesetzt, dass, nachdem der   Leitungswähler   sich auf den gewünschten Teilnehmer eingestellt hat, zunächst die Sperrleitung auf Null- (Erd-) oder   Batteriepotcntial     geprüft wird, in welch letzterem   Falle der betreflende Teilnehmer als frei gilt. Ist dies der Fall, so wird zunächst z. B. durch einen der üblichen Steuerschalter die Sperrleitung 51 (Fig. 5) an Erde angeschlossen und die Ruf- (Wechsel-) Stromquelle angeschaltet.

   Dieses Anschalten kann, wie beispielsweise auf der Zeichnung (Fig. 5) angenommen wurde, von einem Rufrelais RR besorgt werden, das zweckmässig durch den oben erwähnten Steuerschalter betätigt werden kann. Dieses Rufrelais RR schliesst beim Ansprechen die Kontakte 86, 87, 88 und 89, 90, 91. Es geht infolgedessen ein Rufstrom von der Quelle   Gl   aus, über den Kondensator K6, Kontakte 89, 90, 91, Leitung 50, A, Teilnehmerapparat   St,   Leitung B, Leitung 49, Kontakte 86, 87, 88 zur Stromquelle zurück. 



   Wohl wird dieser Rufstrom normalerweise auch seinen Weg über die Abzweigungen A und B zum Linienrelais   L und L   nehmen, wodurch die Relais mitschnarren werden. Dies ist aber nicht von Einfluss, da beide Anker sich gleichzeitig bewegen und daher kein   Stromimpulse   dadurch entsendet wird. Trotzdem ist dieses Mitschnarren unangenehm, kann jedoch dadurch leicht vermieden werden, dass man, schon bevor die Rufstomquelle G1 an die Leitungen angelegt wird. die Linienrelais über eine Drosselspule   DS4   von hoher Selbstinduktion   überbrückt,   wodurch der später angeschlossene Rufstrom diese Relais mit angezogenem Anker trifft, weshalb die Anker nicht schnarren. Überdies wird ein Stromkreis von Batterie über die Kontakte 10, 12,   1. J, U.   



   Wicklungen   SRI und SS2 und M   von TR zur Erde gehen, der ein Abschalten der Leitungen A1 und BI vun ihren Abzweigungen zur Folge hat. 



   Ist jedoch, wie früher erwähnt wurde, der Teilnehmer an das manuelle Amt angeschlossen, so kann er, solange der   Stöpsel AS ? (Fig.   4) nicht in die Klinke AK eingeführt wurde, ebenfalls vom Leitungwähler LW aus gerufen werden, da die Leitung 51 nicht mit dem Erd-, sondern mit dem Batteriepotential über 69 (Fig. 4), Wicklung   H von TR2   belegt ist. Es wird also der 
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   Es wurde angenommen, dass die Fortschaltung des Vorwählers bzw. die zweite Bewegung des Zwischenwählers in ähnlicher Weise wie die Aussendung der Nummernimpulse vom Stationsapparat aus besorgt wird. Es ist aber auch möglich, die Apparate durch   Unterbrecherströme,   die in der Zentrale erzeugt werden, zu bewegen, wobei z. B. ein Relais an Stelle des Drehmagneten DM gesetzt werden kann, welches beim Erden des Leitungszweiges A über die Leitung A1 einen Strom erhält und daher den Drehmagneten DM in einen Unterbrecherstromkreis schliesst, so dass der Drehmagnet den Wähler solange bewegt, bis das Trennrelais TR angesprochen hat. 



   Es ist vollkommen gleichgiltig, ob das Besetztmachen in der oben beschriebenen Weise oder in anderer Weise geschieht, was sich ganz nach den jeweiligen Umständen richten wird. Es kann z. B. als unbequem betrachtet werden, die nicht angeschlossenen Leitungen erden zu müssen, um sie als besetzt zu bezeichnen, weshalb man vielleicht, um dem abzuhelfen, das Nullpotential als Zeichen des Besetztseins wählen könnte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen von Störungen im ersten Wähler (Vorwähler) vorgesehen ist, die. wenn der zum Einstellen des Wählers benutzte Stromfluss (Erden eines Leitungszweiges B) zustandekommt, noch bevor das Trennrelais (TR) (Prüf- oder Sperrelais) angesprochen hat, ein Relais   (MR)   zum Ansprechen bringt, das seinerseits ein Anrufzeichen betätigt und dadurch das Amt von dem vorhandenen Fehler verständigt,

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Störungsmeldevorrichtung auch vom Teilnehmer durch Erden des betreffenden Leitungszweiges (durch Tastendruck oder dgl. ) in Tätigkeit versetzt werden kann, ohne dass der ihm zugeteilte Wähler sich dabei zu bewegen braucht.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle als der Teilnehmer gerufen wird, durch das beim Abnehmen des Hörers erfolgende gleich- EMI5.1 den Schaltmagneten (DM) und die Störungsmeldevorrichtung (MR), als auch die sonstigen vorhandenen, auf das Gespräch ungünstig wirkenden Abzweigungen des betreffenden Wählers von den Amtsleitungen abzuschalten.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Rufen das Teilnehmers vor dem Anschalten der Rufstromquelle G* die Linienrelais (LR1. LR2) EMI5.2 N3 von TR, Erde) geschlossen wird und gleichfalls alle Abzweigungen von den Amtsleitungen abgeschaltet werden, um das elektrische Gleichgewicht der Leitung auch während des Rufstrom- durchganges zu bewahren und dadurch eine Übertragung des Rufstromes auf die anderen Leitungen zu vermeiden und die Wählermagnete (DM, MR) nicht zu beeinflussen.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine manuelle, an der Yorschaltklinke (UK) anschaltbare Vermittlungsstelle (Fig. 4) mit einer solchen Anruf- und Trennrelaiskombination (Ar, TR2) versehen ist, durch welche, wenn der Teil- nehmer fut), ohne vorher gerufen zu werden, seinen Hörer abnimmt, ein Anrufzeichen (AL) in Tätigkeit versetzt w ird, die jedoch erlaubt, dass der Teilnehmer vom automatischen Amte (LTV) gerufen wird, ohne dass das Anrufzeichen (AL) zur Wirkung kommt.
    EMI5.3 mit verschiedenen Stöpseln eingerichtet sind, durch welche sowohl das Abfragen des Teilnehmers bei etwaigen Störungen, als auch das Prüfen des Teilnehmerapparates (St), der Teilnehmerleitung (A, 1, B) und der Zentraleinrichtungen auf Fehler sowie das Verbinden des betreffenden Teilnehmers mit einer manuellen Vermittlungsstelle (Fig. 4) oder die gänzliche Abschaltung vom Verkehr an dieser einzigen Klinke (U ermöglicht wird.
    7. Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Anrufrelais (AR) mit zwei Wicklungen und zwei Ankern versehen ist, um zu verhindern, dass das Anrufzeichen des Vermittlungsplatzes früher in Tätigkeit kommt, bevor der Teilnehmer- apparat fut) bic in der Mprechlage befindet, wenn der an der Vermittlungsstelle angeschlossene Teilnehmer es versuchen sollte, durch Anlassen des Nummemschalters das Amt anzurufen.
AT63725D 1911-12-13 1911-12-13 Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie. AT63725B (de)

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