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Vorrichtung zum Einziehen von Draht, besonders elektrischer Leitungsdrähte und Kabel, in Rohrleitungen.
Die Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Einziehen von Draht, besonders elektrischer Leitungsdrähte und Kabel, in Rohrleitungen. Für andere Zwecke ist nun schon eine Vorschubeinrichtung vorgeschlagen worden, bei welchen ein Metallband mittels eines Friktionsbandes, welche beide auf einer Rolle befestigt sind, dadurch vorgeschoben wird, dass das Fnktionsband mit seinem anderen Ende auf einer zweiten Rolle befestigt und auf diese aufgewickelt wird. Bei der bekannten Einrichtung ist aber das vorzusehiebende Band durch eine feste Führung ausserhalb der beiden Hollen geleitet, so dass nur ein verhältnismässig kurzes Band zur Anwendung kommen darf, da dieses sonst nicht durch die Führung vorgeschoben werden kann.
Um nun die Einrichtung auch zum Einziehen von Draht in lange Rohrleitungen verwenden zu können, wird der Erfindung gemäss eine schwingbarp Führung für das vorzuschiebende Band zwischen den beiden Trommeln tangential zu denselben angeordnet, während das Friktionsband durch eine Öffnung dieser Führung geleitet wird. Beide Bänder verjüngen sich von ihrem auf der gemeinsamen Trommel befestigen Ende zum anderen Ende hin ; das freie Ende des einen Bandes verjüngt sich ausserdem in verstärktem Masse, damit es an dieser Stelle eine besonders hohe
Biegsamkeit besitzt und daher ohne (iefahr eines Festsetzens durch Rohrleitungen hindurch- gleit kann.
Zweckmässig ist eine Hufsführung für das freh'Bandende vorgesehen und sind
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jedes Beinpaar in sich versteift.
Eine in den Querstegen 6 und 6' gelagerte Welle 15 trägt eine Trommel 16 (Fig. 3), deren
Kranz 17 mit einer Kerbe 1 (Fig. 4') zur Aufnahme der einen Enden 19 und 20 zweier Bänder 21 und 22 versehen ist, welche in doppelschichtigen Windungen auf die Trommel 16 aufwickelbar sind. Die Bänder 21 und 22 bestehen aus biegsamem, knickfestem Material, vorzugsweise Stahl. und verjüngen sich allmählich von dem Ende 19 bzw. 20 (Fig. 1) an bis an ihr anderes Ende, wit'Fig. 3 veranschaulicht. Das freie Ende 22' des unteren Bandes 22 ist noch weiterhin verjüngt und mit einer Endverdickung versehen (Fig. 1 und 9). so dass es leicht und ohne Stauchen durch eine Rohrleitung hindurchgleiten kann.
Das Ende 23 des oberen Bandes 21 ist um den Kranz 26
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Sinne in Drehung versetzt werden, und zwar wird die untere Trommel 16 zum Aufwickeln und die obere Trommel 25 zum Abwickeln der beiden ?Bänder benutzt.
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zu einer Hilf\sführung 36 geleitet wird (Fig 1 und 5). Die Hilfsführung 36 ist durch eine Kupplung 35 und ein Auge 3. (Fig. 5) mit dem Rahmen 1 verbunden und bildet eine Fortsetzung der Führung 32. Durch diese Glieder wird das untere Band stets so geführt, dass ein Stauchen oder Festsetzen desselben verhütet ist.
Um Bewegungen del Führung 32 in Seitenrichtung zu verhüten, sind zwei Stege 37 (Fig-l und 6) an ihr vorgesehen, welche die obere Trommel 25 umfassen und eine genaue senkrechte Bewegung der Führung 32 für das von der Trommel 16 sich abwickelnde oder auf diese sich aufwickelnde untere Band gewährleisten. Die Trommel 16 ist mit einer Bremsvorrichtung versehen (Fig. 4), welche aus einer mit abgebogenen Enden 43 gegen eine Stirnseite der Trommel 16 sich legenden Blattfeder 42 besteht ; diese Bremsvorrichtung verhindert ein zu schnelles Drehen der Trommel 16 und bringt sie nach der Beendigung des Wickelvorganges zum Stillstand.
In Fig. 10 ist eine andere Ausführung der Hilfsführung veranschaulicht ; sie ist mit 36'bezeichnet und unmittelbar mit Führung 32"vereinigt ; diese ragt also aus dem Rahmen 1 heraus und ist bei 4. J schwenkbar) so dass die Hilfsführung 36'gleich mitbewegt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einziehen von Draht, besonders elektrischer Leitungsdrähte und Kabel, in Rohrleitungen mittelst zweier aufeinander gewickelter, mit einem Ende auf einer gemeinsamen Trommel befestigter Bänder, deren oberes an einer zweiten Aufwindetrommel befestigt ist, während das untere frei endet, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Band (22) mit dem zwischen beiden Trommel1 (16 und 2. 5) befindlichen Teil durch eine schwingbar gelagerte Führung hindurch tangential vorgeschoben wird, wenn das obere durch eine Önnung (32') m dieser Führung gehende Band (21) auf die Aufwindetrommel aufgewickelt wird, während zum Einholen des an dem freien Ende des unteren Bandes (22) befestigten Drahtes die andere Trommel (16) gedreht wird.