DE508495C - Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus Bandmaterial - Google Patents
Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus BandmaterialInfo
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- DE508495C DE508495C DEA49158D DEA0049158D DE508495C DE 508495 C DE508495 C DE 508495C DE A49158 D DEA49158 D DE A49158D DE A0049158 D DEA0049158 D DE A0049158D DE 508495 C DE508495 C DE 508495C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
- H01F41/06—Coil winding
- H01F41/061—Winding flat conductive wires or sheets
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description
Beim Wickeln von Hochkantspulen aus Profilbandmaterial mit einer Spezialwickelmaschine
oder Leitspindeldrehbank wird gewöhnlich das vom Wickelkörper gezogene Bandmaterial kurz vor dem Aufwickeln von
einer Klemmvorrichtung gebremst und gerichtet. Durch die Verwendung einer derartigen
Bremsvorrichtung wird wohl das verbogene Bandmaterial in einen einigermaßen
to wicklungsfähigen Zustand gebracht, eine genaue und saubere Herstellung der Spulen, besonders
bei starkem Bandmaterial wird hiermit jedoch keineswegs erreicht.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen
aus Bandmaterial, bei der erfindungsgemäß ein zur Aufnahme der Spulenwindungen mit schraubenlinienartigen Gängen
versehener Wickeldorn mit einem unmittelbar
ao vor ihm leitspindelartig bewegbar angeordne
ten Zieheisen derartig zusammenwirkt, daß das Bandmaterial durch den Zug des Wickeldorns
durch das Zieheisen gezogen wird und sich nach dadurch bewirkter genauer Kalibrie-
a5 rung fortlaufend in die Gänge des Wickeldorns
einfügt.
Man hat wohl bei Drahtziehmaschinen bereits Zieheisen verwendet, durch die bekanntlich
nur eine Streckung des Runddrahtes bewerkstelligt wird. Eine besondere Führung des Drahtes ist jedoch hierbei bezüglich seiner
Stellung zu der den Draht aufnehmenden Wickeltrommel nicht beabsichtigt; dies ist bei
dem kleinen Querschnitt der Runddrähte auch gar nicht erforderlich. Fernerhin sind auch
die beim Ziehen von starkem Hochkantmaterial auftretenden Kräfte viel zu groß, als
daß man mit den bekannten Drahtziehmaschinen ein sauberes und genaues Ziehen
des Hochkantbandes erzielen könnte.
Das bei der Hochkantwickelvorrichtung gemäß der Erfindung verwendete, das Wickelband
allseitig umfassende Zieheisen ergibt in seiner Zusammenwirkung mit dem Wickeldorn
eine ganz andere Materialbehandlung, als es bei den bekannten Drahtziehvorrichtungen
möglich ist; denn das starke Metallband wird von dem Wickeldorn derart kräftig durch die enge Bohrung des Zieheisens gezogen,
daß das Band einen vollkommen anderen, und zwar schwächeren Querschnitt erhält. Durch das hierbei bewirkte Glätten,
Richten und Führen des starken Hochkantbandes und durch die Fixierung der genauen
Stellung des Hochkantquerschnittes unmittelbar vor dem Aufwickeln wird, was bisher
nicht möglich war, die Herstellung von aus starkem Band bestehenden Hochkantspulen
mit glatten und einwandfreien Windungen erreicht.
Die Abb. 1 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele
der Erfindung in schau-
bildlichen Ansichten. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen wird als Wickelvorrichtung
eine gewöhnliche Leitspindeldrehbank verwendet. An dem von der Leitspindel α bewegten Support b ist ein mit einer
Bohrung c versehenes Zieheisen d durch Schrauben e befestigt. Besonders vorteilhaft
ist es, das Zieheisen aus einem Träger und aus einem besonderen, leicht an dem Träger
ίο zu befestigenden, die Bohrung c enthaltenden,
aus hartem Material, wie Stahl, bestehenden Teil herzustellen. Zwischen den Drehbankspitzen/
ist der Wickeldorn g eingespannt, der die verschiedensten Formen aufweisen
kann. Für die Mitnahme des Wickeldorns g von der Drehscheibe der Drehbank dient einam
Wickeldorn befindlicher Mitnehmerstift h. Eine Bohrung/ des Winkeldorns dient für
die Aufnahme eines Stiftes, an dem das Ende des Wickelbandes k befestigt wird.
Der Wickeldorn g der Abb. ι ist nach Art einer Schraube hergestellt. Das Wickelband k
wird vor dem Aufwickeln auf den Wickeldorn durch Abfeilen o.dgl. derart spindelförmig zugespitzt,
daß es frei durch die Bohrung c des Zieheisens d hindurchgeführt werden kann.
Das durch die Bohrung c gesteckte Ende des Wickelbandes k wird daraufhin mit dem
Wickeldorn g befestigt. Bei Inbetriebsetzung der Drehbank wird der Wickeldorn g mit
Hilfe des Mitnehmerstiftes h von der Drehscheibe der Drehbank mitgenommen und gedreht.
Der Wickeldorn g zieht dann das Wickelband k kräftig durch die Bohrung c
des Zieheisens d. Das Bandmaterial erfährt hierdurch eine Querschnittsveränderung. Das
auf diese Weise gestreckte und genau kalibrierte Bandmaterial wird in den Gängen
des schraubenförmigen Wickeldorns g ge-
♦ο wickelt. Sobald die Spule fertig ist, wird der
Wickeldorn g von der Drehbank entfernt und die Spulenwicklung von diesem abgedreht.
Eine derartige auf schnelle und einfache Weise hergestellte Spule weist eine sehr
genaue Wicklung auf.
Nach der Abb. 2 besteht der zwischen den Drehbankspitzen eingespannte Wickeldorn g
aus einem Zylinder und einem Flansch I, an dem das Wickelband k befestigt wird. Bei
Fertigstellung der Spule braucht diese nur von dem Flansch / gelöst und von dem Zylinder
abgezogen zu werden. Der Flansch I des Wickeldorns g ist mit einer Anlauffläche
versehen, die ein gutes Anlegen des Wickelbandanfanges ermöglicht. Bei Verwendung
eines derartigen Wickeldorns wird es manchmal erforderlich sein, die beim Wickeln entstehende
Bandspirale unter Federdruck, wie es die gestrichelte Darstellung der Abb. 2
δο zeigt, zu setzen. Hierbei wird der Ringw
durch den Druck der Feder η immer fest gegen die gewickelte Spirale des Bandmaterials drücken. Die Feder η hat an einem
am Support b befestigten Ringteil 0 ihr Widerlager. Da sich der Ringteil 0 mit dem
Support bewegt, ist der auf die Spirale ausgeübte Druck annähernd konstant.
Bei der Ausführung der Abb. 3 dient der am Zieheisen d befestigte, auf den Zylinderteil
des Wickeldorns geschobene Ringteil p lediglich als Führung. Die Spule wird zwischen
Flansch Z und Führungsteil p gewickelt.
Die Abb, 4 zeigt einen Teil eines Wickeldorns
im Schnitt, welcher mit einem sägeähnlichen Gewinde versehen ist. Das Wickelband
k legt sich hierbei beim Wickeln gegen die schräge Kante q der Schraubengänge. Die
Bohrung c des Zieheisens d wird bei dieser Wicklungsart der Spulen entsprechend schräg
eingestellt; auf diese Weise wird eine Spule erzeugt, wie sie in Abb. 5 zur Darstellung gebracht
ist.
Der Wickeldorn kann an Stelle des kreisförmigen Querschnittes einen beliebig anderen
Querschnitt, z. B. einen dreieckigen oder rechteckigen, aufweisen. Der Wickeldorn
kann auch aus mehreren Teilen bestehen, und zwar kann er axial oder radial geschnitten
werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus Bandmaterial, gekennzeichnet
durch einen zur Aufnahme der Spulenwindungen mit schraubenlinienartigen Gängen versehenen Wickeldorn
und ein unmittelbar vor ihm leitspindelartig bewegbar angeordnetes Zieheisen,
die beide derartig miteinander zusammenwirken, daß das Bandmaterial durch den
Zug des Wickeldorns durch das Zieheisen gezogen wird, und sich nach dadurch bewirkter
genauer Kalibrierung fortlaufend in die Gänge des Wickeldorns einfügt. >°5
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Wickeldorn
ein Kern mit derart sägeähnlich gestaltetem Gewinde dient, daß bei den gewickelten
Spulen das Bandmaterial eine Schraubenfläche bildet, deren Erzeugende
nicht rechtwinklig, sondern unter einem spitzen bzw. stumpfen Winkel geneigt zur
Spulenachse liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldorn
aus einem zylindrischen Kern mit einem Flansch, der mit einer, ein gutes Anlegen
des Wickelbandes ermöglichenden Anlauffläche versehen ist, besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelband
zwischen dem Flansch des Wickeldorn« und einem unter Federdruck stehenden
Ring zu der Spulenform gewickelt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelband
zwischen dem Flansch des Ringkörpers und einem am Support befestigten,
lediglich als Führung der Wickelspirale dienenden Ringteil aufgewickelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49158D DE508495C (de) | 1926-11-06 | 1926-11-06 | Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus Bandmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49158D DE508495C (de) | 1926-11-06 | 1926-11-06 | Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus Bandmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508495C true DE508495C (de) | 1930-10-03 |
Family
ID=6936725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA49158D Expired DE508495C (de) | 1926-11-06 | 1926-11-06 | Vorrichtung zum genauen Wickeln von Hochkantspulen aus Bandmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508495C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937182C (de) * | 1953-10-21 | 1955-12-29 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schraubenfoermiger Wicklungen aus einem hochkant gegen die Wickelachse stehenden Metallband |
| DE950186C (de) * | 1951-12-18 | 1956-10-04 | Hugo Laderer | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtwendeln |
| DE1046187B (de) * | 1955-11-01 | 1958-12-11 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zum hochkantigen Aufwickeln von bandfoermigem Wickelgut zu Spulen ohne Windungsabstand |
| DE1112956B (de) * | 1957-01-18 | 1961-08-24 | Luhn & Pulvermacher Kommanditg | Wickeldorn fuer eine Federwickelbank |
| DE3021526A1 (de) * | 1979-06-20 | 1981-01-08 | Carlo Camossi | Vorrichtung und verfahren fuer die herstellung von vibrations- und stossdaempfersupporte, welche wenigstens ein schraubenfoermig angeordnetes metallseil einschliessen, und dadurch erhaltener supporte |
-
1926
- 1926-11-06 DE DEA49158D patent/DE508495C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950186C (de) * | 1951-12-18 | 1956-10-04 | Hugo Laderer | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtwendeln |
| DE937182C (de) * | 1953-10-21 | 1955-12-29 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schraubenfoermiger Wicklungen aus einem hochkant gegen die Wickelachse stehenden Metallband |
| DE1046187B (de) * | 1955-11-01 | 1958-12-11 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zum hochkantigen Aufwickeln von bandfoermigem Wickelgut zu Spulen ohne Windungsabstand |
| DE1112956B (de) * | 1957-01-18 | 1961-08-24 | Luhn & Pulvermacher Kommanditg | Wickeldorn fuer eine Federwickelbank |
| DE3021526A1 (de) * | 1979-06-20 | 1981-01-08 | Carlo Camossi | Vorrichtung und verfahren fuer die herstellung von vibrations- und stossdaempfersupporte, welche wenigstens ein schraubenfoermig angeordnetes metallseil einschliessen, und dadurch erhaltener supporte |
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