DE704060C - Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel - Google Patents

Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel

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DE704060C
DE704060C DE1936B0175088 DEB0175088D DE704060C DE 704060 C DE704060 C DE 704060C DE 1936B0175088 DE1936B0175088 DE 1936B0175088 DE B0175088 D DEB0175088 D DE B0175088D DE 704060 C DE704060 C DE 704060C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/16Unwinding or uncoiling
    • B21C47/18Unwinding or uncoiling from reels or drums
    • B21C47/20Unwinding or uncoiling from reels or drums the unreeled material moving transversely to the tangent line of the drum, e.g. axially, radially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/02Methods or apparatus in which packages do not rotate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der Drahtabzugsvorrichtung nach Patent 686 697. Dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die das Auseinanderspringen der Drahtwindungen verhindert- und von der der zum Verpacken notwendige Draht ohne Schwierigkeiten abgezogen werden kann. Eine der Hauptbedingungen ist dabei, daß das Entfernen der Bindedrähte erst nach dem Einlegen des Drahtbundes in die Abzugsvorrichtung erfolgen kann, da es sonst unmöglich ist, den Bund aufzubringen. Ferner soll die Vorrichtung eine einwandfreie Handhabung und klankenfreien Drahtabzug gestatten und schließlich sich auch noch durch einfache Bauart auszeichnen. Zu diesem 'Zwecke sind bei einer Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel mit abnehmbarem Deckel und quer zur Abzugsrichtung des Drahtes liegenden federnden Sperrgliedern im Abzugsspalt die Sperrglieder auf der Innenseite des Abzugsspaltes an dem abnehmbaren Deckel der Trommel angebracht und stützen sich gegen starre Außenschenkel des Trommelbodenflansches. An Stelle des früher üblichen ganz geschlossenen Führungsgehäuses ist ein einfacher Tragbügel mit einem in seiner Mitte und gleichachsig zur Trommel angeordnetem Abzugsauge vorgesehen. Es hat sich jedoch gezeigt,- daß die Bildung von Schlingen, sog. Klanken, zwischen der Drahttrommel und dem Abzugsaugedurch'die Sperrglieder am Abzugsflansch nicht sicher vermieden werden kann, zumal dann nicht, wenn die .Vorrichtung für stark federnde Drahtsorten benutzt werden soll.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist diesem Mangel auf einfache Weise dadurch abgeholfen, daß an dem Abzugsauge ein gegen den Trommelflansch gerichtetes Abzugsstückangeordnet ist, das aus einem elastischen Schlauchstück, beispielsweise einer Schraubenfeder, besteht. Zweckmäßig kann dabei noch ein zweites Führungsstück vorgesehen sein, das sich an das Abzugsauge nach oben anschließt und eine sanfte Umleitung des Drahtes bewirkt.
  • Dadurch ist eine Schlingenbildung vollständig ausgeschlossen und trotzdem die einfache Bauart und das geringe Gewicht' der Vorrichtung gewahrt. Die neue Drahtabzugsvorrichtung zeichnet sich . außerdem durch ihren robusten Aufbau aus, der sie dem;rauhen Packereibetrieb in hervorragender Weise gewachsen macht.
  • Es sind schon verschiedene Drahtabzugsvorrichtungen bekanntgeworden, die Einrichtungen zur Verhinderung der Klankenbildung aufweisen.
  • Bei einer der bekannten Drahtabzugsvorrichtungen ist in einem konzentrischen Kegel des Drahttellers ebenfalls konzentrisch ein etwa V-förmiges starres Rohr mit einem Schenkel drehbar gelagert. Durch den anderen freien Schenkel ist der abzuziehende Draht gesteckt, der an dem Treffpunkt der beiden Schenkel aus einer hierfür vorgesehenen üffnung austritt. Der Draht geht dann ein kurzes Stück ohne Führung weiter, um schließlich in dem nach unten gekrümmten Ende eines zweiten, fest angeordneten, starren horizontalen Rohres zu enden. Diese Vorrichtung hat einmal den Nachteil, daß das Abzugsrohr fest angeordnet ist. Es muß also beim Gebrauch dieser Vorrichtung immer darauf geachtet werden, daß der Draht genau in Richtung der Verlängerung des Abzugsrohres abgezogen wird. Zieht man den Draht schräg dazu ab, so ist es unvermeidlich, daß er mehr oder weniger stark geknickt wird. Auch an der Eintrittsstelle muß der Draht eine unerwünscht starke Knickung erfahren. Zum 'Drehen des kreisenden, V-förmigen Abzugsrohres ist eine ziemlich erhebliche Lagerreibung zu überwinden, die sich nicht zuletzt auch aus der einseitigen Beanspruchung ergibt und wodurch sich Rohr und Lager schnell abnutzen. Wenn das Lager auch noch verunreinigt wird oder sich beispielsweise infolge längeren Nichtgebrauchs Rost ansetzt, so ist es mit der Verwendbarkeit der bekannten Vorrichtung ganz aus.
  • Ferner sind noch zwei Drahtabzugsvorrichtungen bekannt, die jedoch beide für den Handabzug noch weniger geeignet sind als die vorerwähnte bekannte Bauart. Bei der ersten Vorrichtung ist der abgezogene Draht durch die vordere Öse eines am konzentrischen Abzugsrohr gelagerten Führungsdrahtes und von dort aus zu der unteren öffnung des konzentrischen Abzugsrohres geleitet. Der abgezogene Draht wird dabei an mindestens zwei Stellen, nämlich an der üse des Führungsdrahtes und an der Einlauföitnung des Abzugsrohres, scharf geknickt. Wird der Draht auch noch waagerecht abgezogen, so entsteht an der oberen öffnung eine weitere Knickstelle. Der Draht wird durch das vielfache Knicken nicht besser, und beim Abzug ist ein ganz erheblicher Widerstand zu überwinden. Ferner kann auch bei dieser Vorrichtung kein federnder Draht verwendet werden, da die Drahtwindungen nach allen Richtungen auseinanderspringen würden und auch ein federnder Draht beim Abziehen einen viel größeren Widerstand äußert. Bei der anderen Vorrichtung ist der abgezogene Draht durch ein etwa U-förmiges Rohr von unten her in ein konzentrisches Abzugsrohr geführt. Von dem oberen Ende des Abzugsrohres aus läuft der Draht über eine kleine Rolle zur Verwendungsstelle. Das U-förmig gebogene Führungsrohr ist, mittels. einer Schelle drehbar am unteren Ende des geraden, konzentrischen Abzugsrohres gelagert. Die geringe Größe der Lagerfläche und die stets einseitige Belastung bedingen schon eine zeitlich eng begrenzte Haltbarkeit der bekannten Vorrichtung. Weiterhin wird der Draht, wo er von der kleinen Rolle umgeleitet wird, sehr stark gebogen, wozu wieder erhebliche Kraft aufgewendet werden muß. Wird das abgezogene Drahtende einmal lose gelassen, so springt es von der Rolle ab. Das Wiederauflegen bedingt aber immer wieder eine Arbeitsunterbrechung. Außerdem ist die Draht@bzugsvorrichtung für Packereien auch schon aus dem Grunde unbrauchbar, weil dort der Draht einmal nach rechts und einmal nach links, je nach Bedarf, abgezogen wird.
  • Demgegenüber wird der Draht beim Erfindungsgegenstand durch den beweglichen Führungsschlauch in ganz flache Kurven umgeleitet. Teile, die einer nennenswerten Abnutzung unterworfen sind, sind nicht vorhanden.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Abzugsvorrichtung in einer Seitenansicht dargestellt. Die beispielsweise dargestellte Abzugsvorrichtung besteht aus einer senkrechten Trommel r mit an den Enden vorgesehenen Flanschen 2. 3. Der obere Flansch 3 ist leicht abnehmbar, damit fertige Drahtringe auf die Trommel aufgeschoben werden können. Er ist zu diesem Zweck nicht wie der untere Flansch 2 als Ring, sondern als volle Scheibe ausge= bildet und durch eine Flügelschraube mit dem Trommelboden verbunden.
  • Der Draht wird nicht abgerollt, sondern axial nach oben über den Flansch 3 abgezogen. Dabei ist der Abzugsflansch 3, um ein hemmungsfreies Abziehen zu gewährleisten, nicht wie der untere Flansch 2 eben ausgebildet, sondern verläuft vorn Trommelkern kegelförmig nä,ch oben.
  • Um 9o° gegeneinander versetzt sind an dem unteren Flansch 2 vier senkrechte starre Schenkel 5, 5 bzw. 6. 6 angebracht, die bis über den Rand 7 des oberen Flansches 3 hinausragen. Zwischen den Schenkeln 5, 6 und dem Flanschrand 7 ist ein Spalt 8 frei gelassen, durch den der Draht beim Abziehen von der Trommel hindurchgehen muß. Die Schenkel gewährleisten also eine Führung und Sicherung für den Drahtring.
  • Um einen stratfen, schlingenfreien Abzug zu gewährleisten und zu verhindern, daß Drahtwindungen ungewollt von der Rolle abrutschen oder beim Abzug mitgerissen werden, sind au dem Rande 7 des Deckelflansches 3 Federn 9' vorgesehen, die sich an den starren Schenkeln 5, 5 bzw. 6, 6 frei abstützen und damit den Abzugsspalt 8 verschließen. Die Federn 9' sind auf der Innenseite des kegelförmigen Flau= sches 3 angeordnet und greifen mit quer zur axialen Richtung verlaufenden bogenförmigen Schenkeln g' durch Schlitze des umgebördelten Flanschrandes.7 frei hindurch. Die freien Enden der Federschenkel g' licgen auf der Innenseite des Flanschrandes und bilden so Anschläge zur Begrenzung des Federhubes bei abgenommenem Deckelflansch 3. Die durch die Schlitze hindurchragenden und die Abzugsspalte 8 verschließenden Federschenkel g' weichen einem axialen Druck, d. h. einem Druck von unten nicht aus, und es können also auch die Windungen der Drahtrolle in ihrer normalen konzentrischen, waagerechten Lage nicht zwischen den Federn und den Schenkeln 5, 6 hindurchschlüpfen. Nur die axiale, nach oben abgebogene Windung kann die Feder zurückdrängen und dadurch die Sperrung aufheben, indem der axial abgebogene Drahtteil i i in Längsrichtung über den Federschenkel g' hinweggleitend zwischen der Feder und dem zugehörigen Schenkel hindurchgezogen wird.
  • Um einen ordnungsmäßigen axialen Abzug zu erzielen, sind zwei einander gegenüberliegende Schenkel 5, 5 zu einem U-förmigen Tragbügel miteinander verbunden, in dessen Stegteil 12 ein Abzugsauge 13 für den Bindedraht vorgesehen ist. Hierdurch wird die günstigste, durch die Trommelachse gehende Abzugsrichtung stets selbsttätig eingehalten. In- dem Abzugsauge 13 ist ein schlauchförmiges Führungsstück 1q.', 1q." befestigt, das sich vom Auge 13 zurr Teil nach oben und zum Teil nach unten gegen die Trommel erstreckt. Dieser Führungsschlauch besteht im dargestellten Beispiel aus einer Schraubenfeder. Er ist, wenn kein Draht eingezogen ist, senkrecht nach oben und unten gerichtet. Beim Gebrauch der Drahtabzugsvorrichtung dagegen wird der Führungsscl-lauch von dem Abzugsdraht aus seiner senkrechten Lage abgebogen, und zwar führt das untere Schlauchstück 1q.' beim Abzug ebenso wie das zwischen dem Abzugsauge und dem Trommelflansch liegende Drahtstückeine im wesentlichen kegelförmige Drehbewegung aus, indem es vom Draht mit seiner unteren Mündung gegen den Rand des Abzugsflansches 3 ,abgebogen und über dem Flansch 3 im Kreise herumgeführt wird. Das obere Schlauchstück 14" wird von dem Draht in der seitlichen Abzugsrichtung -umgebogen. Durch diese elastische Führung wird ein besonders straffer Abzug erzielt und jegliche Schlingenbildung zwischen Trommel und Abzugsauge vermieden, selbst bei .der Verwendung von stark federnden Drahtsorten. Auch wird jede scharfe Biegung beim Abzug vermieden.
  • Beim Einsetzen neuer Drahtringe ist lediglich der obere Flansch 3 abzunehmen und das untere Schlauchstück so weit nach der Seite zu biegen, daß der Drahtring über den Trommelkern gebracht werden kann.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und ändere Ausführungen möglich. Insbesondere könnte das obere Schlauchstück i.1." durch ein starres Rohrstück ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜC HE:-i. Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel mit abnehmbarem Deckel und quer zur Abzugsrichtung des Drahtes liegenden federnden Sperrgliedern im Abzugsspalt, die auf der Innenseite des Abzugsspaltes an dem abnehmbaren Deckel der Trommel, sich gegen starre Außenschenkel des Trommelbodenflansches abstützend, angebracht sind, nach Patent 686697, sowie einem vom Abzugsauge gegen die Drahttrommel gerichteten rohrförmigen Führungsstück, das, der Abzugsbewegung des Drahtes folgend, eine kreisförmige Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück aus einem elastisch biegsamen Schlauchstück, z. B. einer Schraubenfeder (14'), besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein weiteres Führungsstück (1q."), das sich nach oben an das feste Führungsauge (13) des Tragbügels (i--) anschließt und eine sanfte Umlenkung des Drahtes bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Führungsstück (1q.") aus einem starren Rohrkrümmer besteht.
DE1936B0175088 1935-09-18 1936-08-04 Vorrichtung zum axialen Drahtabzug von einer Drahttrommel Expired DE704060C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029783B (de) * 1956-02-04 1958-05-14 Huettenwerk Rheinhausen Ag Verlegearm fuer Edenborn-Haspel
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CN109019136A (zh) * 2018-09-06 2018-12-18 上海市机械施工集团有限公司 释放回直装置

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