DE115355C - - Google Patents

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DE115355C
DE115355C DENDAT115355D DE115355DA DE115355C DE 115355 C DE115355 C DE 115355C DE NDAT115355 D DENDAT115355 D DE NDAT115355D DE 115355D A DE115355D A DE 115355DA DE 115355 C DE115355 C DE 115355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2806Traversing devices driven by cam
    • B65H54/2809Traversing devices driven by cam rotating grooved cam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2818Traversing devices driven by rod
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 115355 KLASSE 76 d. (ö
Mass., V. St. A.).
Fadenführer für Spulmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1900 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine für Maschinen zum Aufspulen von Garn bestimmte Vorrichtung zur Erzeugung eines während des ganzen Spulvorganges gleichförmig bleibenden Widerstandes im Fadenführer gegen seine Fortbewegung von der Spule infolge des zunehmenden Umfanges der letzteren. Im Wesentlichen besteht die neue Vorrichtung aus einem Theil, welcher der Fortbewegung des Fadenführers von der Spule derart durch Reibung entgegenarbeitet, dafs auf den Träger des Fadenführers eine Bremswirkung von stets gleichem Hemmungsvermögen ausgeübt wird. Bei den bekannten Vorrichtungen ist dies nicht der Fall; da erzeugt eine Feder oder ein Gewicht einen ungleichen Widerstand gegen die Fortbewegung des Fadenführers von der Spule, d. h. einen Widerstand, welcher proportional der Entfernung des Führers von der Spule wächst. Diese Ungleichheit der Kraft, mit welcher der Fadenführer gegen die Spule während des Spulvorganges anliegt, zu beheben, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
In der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι bis 3 beziehungsweise im Aufrifs, in Vorder- und Seitenansicht einen zur Verständlichmachung der Erfindung genügenden Theil einer Spulmaschine dar. Fig. 4 ist eine zum Theil längsgeschnittene Ansicht des Fadenführerträgers nebst benachbarten Theilen, Fig. 5 ein Querschnitt und Fig. 6 eine ähnliche Schnittdarstellung einer besonderen Ausführungsform. Fig. 7 stellt im Längsschnitt eine Einrichtung zur Ermöglichung der Drehbewegung des Fadenführers während der Spulenfüllung dar. Im Folgenden werden zunächst die bekannten Theile der Maschine beschrieben, und zwar insoweit, als dies zum Verständnisse der vorliegenden Neuerung erforderlich erscheint. Die Betriebskraft wird von der Scheibe α abgeleitet, welche durch eine Kupplungsvorrichtung b und Hebel c mit den Kegelscheiben d und e in zwangläufiger Verbindung ist. Letztere bewegt das Getriebe f, das in Eingriff mit dem mit der Schraubenführung g verbundenen und diese Schraubenführung bewegenden Zahnrade h steht. Ein Riemenversteller i dient zum Einstellen des über die Scheiben d und e. laufenden Riemens. Der Fadenführer besteht aus einem hin- und hergleitenden Arme k mit Führungskopf /. Behufs Erzielung einer ebenen und gleichförmigen, hin- und hergehenden Bewegung des Fadenführers auf der Stange m ist eine Führung η zwischen der Schraubenführung g und der Stange to mit Hülse 0 vorgesehen; diese Führung η liegt parallel neben der Stange ot, und darin läuft der an der Hülse ο sitzende Zapfen p, dessen freies Ende in die Nuth der Schraubenführung hineinragt und unter der Wirkung der letzteren dazu dient, den Fadenführer hin- und herzubewegen. Die Führung η ist, wie dargestellt, an einer Kante des Gehäuses q angeordnet, welches den Rahmen für die benachbarten Maschinentheile bildet
und in welchem letztere gelagert sind. Der Schlitz kann aber auch an einem anderen Theile angeordnet werden.
Die vorliegende Neuerung an der Spulmaschine betrifft nun die folgend beschriebene Einrichtung. Der Arm k des Fadenführers ist mittelst seiner Nabe r mit der Hülse ο fest verbunden; er folgt daher den Bewegungen der Hülse, die nicht glatt, sondern mit Rippen s (Fig. 4) auf der Stange m anliegt. Der Arm k wird mittelst des Auges t auf der Stange u geführt. Letztere sitzt an einem excentrischen Arme ν der Nabe n>, die auf der Hülse χ im Gestellarme y drehbar angeordnet ist, so dafs beim Anwachsen der aufgespulten Garnmasse der Fadenführer die Stange u um die Hülse χ drehen kann.
Eine ordentliche Aufspulung des. Garnes läfst sich nur erreichen, wenn der Fadenführer während des Spulvorganges einen stets gleichförmigen Druck auf die Garnmasse ausübt; dieser Druck wird hier durch selbsttätigen Reibungswiderstand erreicht. Zu diesem Zwecke ist über die auf der Hülse drehbare Nabe w ein Reibungsband oder eine Reibungsmuffe \ mit einem Belastungsgewichte 1 gelegt (Fig. 1, 2 und 4), dessen Zugwirkung einen Reibungswiderstand und damit einen stets gleichförmigen Druck des Fadenführers auf die Garnmasse erzeugt. In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform der Einrichtung zur Sicherung eines gleichförmigen Druckes im Fadenführer durch Reibungswiderstand dargestellt. Hier ist gegen die Unterseite der Nabe w ein cylinderflächiger Bremsklotz 2 angelegt, dessen Fufs 3 im hohlen Ständer 4 mittelst Feder 5 und Stellschraube 6 eingestellt werden kann. Die Wirkungsweise ist dieselbe, wie bei der Ausführungsform mit Belastungsgewicht. Die gehörig eingestellte Feder erzeugt eine gleichmäfsige Hemmung der Bewegung des Fadenführers von der Spule abwärts, indem sie den Bremsklotz gegen die Unterseite der Nase u> drückt.
Damit nun der Fadenführer von der Spule zurückschwingt, ohne die ganze Hülse 0 auf der Stange m zu verstellen oder auch nur eine verdrehende Spannung darauf auszuüben, kann die Hülse aus zwei Theilen bestehen, wie in Fig. 7 dargestellt ist. In die anliegenden Enden der beiden Theile sind kurze Rohrstutzen mit Endflantschen 7 und 8 derart eingesetzt, dafs die Flantschen die Hülsenenden begrenzen. Eine über den Flantsch gelegte Muffe 9 dient als Verbindung und gestattet die Verstellung der beiden Hülsentheile 0 gegen einander um ihre Achse, jedoch ohne dafs sie sich in axialer Richtung von einander entfernen.
Die beschriebene Vorrichtung zum Erhalten des Fadenführers in Drucklage gegen die aufgespulte Garnmasse ist eine selbsttätige und stets gleichförmig wirkende, ungeachtet des Umfanges des auf der Spule befindlichen Garnes und ungeachtet der Schnelligkeit, mit welcher die Maschine arbeitet. Dabei stellt die Bedienung der.Maschine nur geringe Anforderungen an die Geschicklichkeit des Arbeiters.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fadenführer für Spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Erzeugung eines gleichförmigen Widerstandes beim Zurückschwingen des Fadenführers von der im Umfange zunehmenden Spule der Fadenführer der Wirkung einer Bremse unterliegt. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT115355D Active DE115355C (de)

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DE (1) DE115355C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121515B (de) * 1955-03-30 1962-01-04 Glanzstoff Ag Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121515B (de) * 1955-03-30 1962-01-04 Glanzstoff Ag Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen

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