DE302086C - Vorrichtung zur selbsttätigen regelung der fadenspannung für spulmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen regelung der fadenspannung für spulmaschinenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H59/10—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/30—Handled filamentary material
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Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
KLASSE 76 d. GRUPPE
9 ■ -
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an solchen Spulmaschinen,
bei welchen das Garn vollständig oder teilweise in kegelförmigen Lagen auf die Spule gewickelt
wird. Hierbei ist es erforderlich, daß der aufzuwickelnde Faden je nach der Stellung
seines Führers zur Wickelschicht eine entsprechende Veränderung der Spannung erfährt.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen erfolgt diese Spannungsänderung entweder vom
Fadenführer oder durch besondere von der Spulmaschine angetriebene Hebelwerke oder
Vorrichtungen.
Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie einerseits in der Bedienung und
Wartung zu umständlich und kostspielig sind, andererseits aber zuviel Raum beanspruchen,
wodurch nicht allein das Arbeiten sehr erschwert wird, sondern auch die Übersicht
über die ganze Maschine verloren geht. Ein weiterer Übelstand besteht ferner darin, daß
die Einstellung der Fadenspannung nicht zuverlässig genug ist, was die Herstellung ungleichmäßiger
Spulen zur Folge hat.
Es ist auch bekannt, bei großen Kegelspulmaschinen schwingende Bogenstücke anzuwenden,
über deren bogenförmige Reibfläche der Faden geführt wird. Da das Bogenstück unter Federdruck steht, so wird je nach seiner
Stellung der Faden über eine kleinere oder große Reibfläche gleiten und dadurch seine
Spannung sich ändern. Solche Einrichtungen lassen sich aber für Kötzerspulmaschinen wegen
des mangelnden Raumes nicht verwenden.
Die vorliegende Erfindung dient dazu, besonders bei Kötzerspulmaschinen in nächster Nähe
der Kötzerspule eine in ihrer Wirkung bisher nicht gekannte sichere Spannung des Fadens
ohne Zuhilfenahme irgendwelcher beweglicher · Teile ^herbeizuführen. Erreicht wird dies dadurch"
daß die Einrichtung aus mehreren Spannteilen besteht, die eine solche Stellung
zueinander einnehmen, daß eine zwischen ihnen hindurchgelegte Ebene keilförmig ansteigend
oder fallend durchdrungen wird, so daß je nach Stellung des Fadens zum Kötzerdurchmesser
ohne Zuhilfenahme beweglicher Einrichtungen eine dem jeweiligen Spuldurchmesser entsprechende Fadenspannung selbsttätig
eintritt. Macht man die einzelnen Teile der Einrichtung gegeneinander verstellbar,
dann kann gleichzeitig den Spannungsbedingungen, hervorgerufen durch verschiedene
Fadendicken, entsprochen werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer derartigen Vorrichtung dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Spulvorrichtung einer Spulmaschine in Verbindung mit der
Fadenspannvorrichtung in zwei verschiedenen Ansichten.
In den Fig. 3 bis 5 sind drei Ansichten des Spannungsreglers in größerem Maßstabe dargestellt.
Fig. 4 zeigt hierbei einen Schnitt nach A-B der Fig. 3. v
Der von der Vorgarnspule, dem Strang o. dgl. kommende Faden läuft in bekannter
Weise unter die Fadenleitrolle 7 durch den auf und ab schwingenden Fadenführer 6 zum
Kötzer i, wobei die Kegelform der Kötzer-Wickelung in bekannter Weise durch die Rolle 5
bestimmt wird. Die Spulspindel 2 wird ober-
halb in einem Halslager 3,. unten in der Schnurwirteiglocke 4 verschiebbar geführt und
angetrieben. Der die Spannung selbsttätig regelnde Fadenspanner 10, 11 ist bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 bis 5 zwischen dem Fadenführer und dem Kötzer in möglichster
Nähe der Auflaufstelle des Fadens auf den Kötzer gelagert, also dort, wo der
auflaufende Faden die richtige Spannung erhalten muß.
Die. nähere Einrichtung des Fadenspanners ist aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich. Derselbe
besteht aus einem Stift 11, der zweckmäßig von halbrundem Querschnitt ist (Fig. 4) und
einer geneigt zu ihm stehenden, ihn unmittelbar umfassenden Gabel oder Bügel 10. Beide
Teile sind auf einem gemeinsamen Halter 9 befestigt, der seinerseits an der Spindelbank 8
angeordnet sein kann. Der zu spulende
ao Faden 12 ist nun durch die Stellung des Fadenspanners
10 bis 12 zum Fadenführer 6 und der Kötzerspitze gezwungen, stets an der halbrunden
Fläche des Spannerstiftes 11 auf und ab zu gleiten; er wird dabei aber durch die
den Stift umgebende Gabel gezwungen, einen mehr oder weniger gekrümmten Weg zu machen,
also entsprechend mehr oder weniger gebremst, je nachdem er am großen oder kleinen Durchmesser
der Kötzerspitze aufläuft. Beim Auflaufen auf den großen Durchmesser, wo die
Fadengeschwindigkeit am größten und die natürliche Fadenspannung schon ,von selbst
am stärksten ist, wird der Faden im Spanner garnicht oder nur unwesentlich gespannt, da er
hier nicht von der Gabel 10 (siehe Fig. 2) ge-
- ' klemmt wird; beim Auflaufen auf den kleinen Wickeldurchmesser, wo umgekehrt die geringste
Fadengeschwindigkeit und kleinste natürliche Spannung vorliegt, wird er am stärksten ge-
klemmt und von dem Spanner gespannt, so daß eine größtmöglichste Gleichförmigkeit der
Fadenspannung und festgewickelte Kötzerspitzen erzielt werden. Je nach der großen
oder kleinen Neigung und Einstellung der
Gabel 10 zum Stift 11 kann das Verhältnis
zwischen der größten und kleinsten Fadenbremsung entsprechend der Kegelform des
Kötzers oder der Spule geregelt werden. Um die Wirkung, des Fadenspanners noch zu erhöhen,
können gegebenenfalls die Teile 10 und 11
auf ihrem Träger 9 gegeneinander verstellbar angeordnet werden, ohne hierbei an dem Wesen
der Erfindung selbst etwas zu ändern.
Zur weiteren Erhöhung der Fadenspannung gegen den kleinen Durchmesser des Spulkegels
hin kann der Stift 11 gegebenenfalls auch kegelförmig, also nach unten hin stärker ausgebildet
werden, oder anstatt des einen Spanngliedes 10, 11, deren mehrere hinter-
oder nebeneinander angeordnet werden, was für den Umfang des Erfindungsgedankens
gleichgültig sein soll.
Die beschriebene Spannvorrichtung kann selbstverständlich auch in gleich vorteilhafter
Weise bei Spulmaschinen zur Anfertigung von kegelförmigen Spulen (konischen Kreuzspulen),
Scheibenspulen, Zettelspulen u. dgl. mit gleichem Vorteil angewendet werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Fadenspannung für Spulmaschinen zur
Herstellung von Kötzern oder kegelförmigen Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden einen aus mehreren Spannstäben
bestehenden Spannkörper durchläuft, dessen",Spannteile so gestaltet sind
und unter solcher Schräge gegeneinander stehen, daß die Fadenspannung gegen
die Spitze des Wickelschichtkegels zunimmt. . ' . .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannkörper aus einem oder mehreren gabelartigen Bügeln (10 und 11) besteht, die derart
ineinandergreifen, daß der zwischen beiden Bügeln durchlaufende Faden beim
Aufspulen an der Spitze des Spulenkegels eine stärker gekrümmte Kurve zu durchlaufen
hat als beim Aufspulen an der Basis des Spulenkegels.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Spannglieder (10 und 11) gegeneinander verstellbar
sind, um das Verhältnis zwischen der stärksten und schwächsten Fadenbremsung
entsprechend der Kegelform der Spule einstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE302086T | 1916-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302086C true DE302086C (de) | 1917-12-01 |
Family
ID=85573748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916302086D Expired DE302086C (de) | 1916-05-12 | 1916-05-12 | Vorrichtung zur selbsttätigen regelung der fadenspannung für spulmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302086C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2556265A (en) * | 1947-07-30 | 1951-06-12 | American Viscose Corp | Strand-collecting system and tension device therefor |
| US2556285A (en) * | 1947-07-30 | 1951-06-12 | American Viscose Corp | Tension device and winding system |
| EP4177203A1 (de) * | 2021-11-09 | 2023-05-10 | Maschinenfabrik Rieter AG | Garnspanner sowie arbeitsstelle einer textilmaschine mit einem garnspanner |
-
1916
- 1916-05-12 DE DE1916302086D patent/DE302086C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2556265A (en) * | 1947-07-30 | 1951-06-12 | American Viscose Corp | Strand-collecting system and tension device therefor |
| US2556285A (en) * | 1947-07-30 | 1951-06-12 | American Viscose Corp | Tension device and winding system |
| EP4177203A1 (de) * | 2021-11-09 | 2023-05-10 | Maschinenfabrik Rieter AG | Garnspanner sowie arbeitsstelle einer textilmaschine mit einem garnspanner |
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