DE39586C - Klöppelmaschine mit constanter Fadenspannung - Google Patents

Klöppelmaschine mit constanter Fadenspannung

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DE39586C
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Germany
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Application number
DENDAT39586D
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A. BÜSCHE in Schwelm
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1886 ab.
Die zulässige Maximal - Betriebsgeschwindigkeit der Flecht- oder Klöppelmaschinen ist bisher abhängig von der Wirkung des Beharrungsvermögens auf die Fadenbelastungsgewichte, die sogen. Lothe, der Klöppel; denn sobald die Geschwindigkeit derselben derart gesteigert wird, dafs die Belastungsgewichte, den Gesetzen der Trägheit entsprechend, an die Klöppelwandungen sich anlegen und nicht mehr frei zu fallen vermögen, bleiben die Klöppelfaden bei Durchgang der Klöppel an der inneren Seite der Flechtteller (dem inneren Klöppellauf) ohne Belastung, und wird eine derartig angefertigte Waare, soweit dieselbe dann überhaupt noch ohne Zerreifsen der Fäden hergestellt werden kann, von unglattem, fehlerhaftem Aussehen und daher unverkäuflich.
An diesem Umstände scheiterten auch alle bisherigen Versuche, die Belastungsgewichte der Klöppel durch Spannungsfedern zu ersetzen, denn die während des inneren Klöppellaufes naturgemäfs verringerte Spannung der Federn ruft den gleichen Uebelstand hervor wie die periodisch aussetzende Wirkung des Belastungsgewichtes.
Die in Fig. 1 bis 3 auf beiliegender Zeichnung veranschaulichte Anordnung ermöglicht nunmehr auch die Verwendung von Fadenspannungsfedern bei Klöppelmaschinen, da nun jede Feder e auf jedem Punkte der Klöppelbahn ihrem Klöppelfaden stets die gleiche, bei Beginn der Arbeit bestimmte Spannung zu Theil werden läfst.
Zu diesem Zwecke ist die Feder e, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem innerhalb des Klöppels α auf- und abgleitbaren Klötzchen b verbunden und α in dem unteren Theile mit entsprechenden Schlitzen versehen, aus welchem die Führungsstifte c des Klötzchens b hervorragen.
Auf den Radachsen / sind für dieselben, als Rapportvorrichtungen, die Büchsen g mit schiefer Ebene befestigt, deren Neigung dem Verhältnifs der zwischen äufserem und innerem Klöppellauf eintretendenVerkürzung des Klöppelfadens entspricht und die daher auf beiden Seiten symmetrisch derart ausgebildet sind, dafs ihr höchster Punkt mit dem Scheitelpunkt des äufseren Klöppellaufes und ihr tiefster Punkt mit dem Scheitelpunkt des inneren Klöppellaufes correspondirt.
Der Stift c wird unter die schiefe Ebene g eingestellt und sind beide entsprechend abgeschrägt, um in der ungünstigsten Klöppelstellung (beim Uebergang eines Klöppels von innen nach aufsen) ein sicheres Untergreifen des Stiftes c unter die schiefe Ebene des nächsten Flechttellers, vor Verlassen des bisherigen, zu ermöglichen.
Die stets gleichmäfsige Wirkung der Feder e auf den Klöppelfaden unter Einflufs einer der Fadenverkürzung entsprechenden Längenveränderung dieser Feder, veranlafst durch die schiefe Ebene g, ergiebt sich daraus von selbst, ebenso dafs an Stelle der Feder e ein gewöhnliches Belastungsgewicht, ausgestattet mit dem Stift c, zur Verwendung gelangen kann. >
Eine Modification dieser Anordnung, die stellenweise als Ersatz zu dienen vermag, zeigen Fig. 4 und 5.
Die Radachse /λ ist durchbohrt und durch dieselbe führt der mit der auf- und abwärts beweglichen Scheibe k verbundene Stift i, welcher, durch den Arm / mit der Stange m, fest vereint, den Auf- und Abwärtsbewegungen desselben, wie sie durch Einwirkung der schiefen Ebene gx auf den Gleitstift m hervorgerufen werden, zu folgen gezwungen ist. Demnach wird sich die Scheibe k in gleicher Weise auf- und abbewegen und dadurch den Stift c mit dem Fadenbelastungsgewicht oder der Spannfeder des Klöppels α entsprechend zum Anzug bringen. Die Einstellung dieser Anordnung wie ihre Wirkung ergiebt sich aus der Beschreibung der ersten Anordnung, Fig. ι bis 3.
Der Stift i kann natürlich auch in der bekannten Weise unter dem Einflufs einer anderen, vom Rohr hi unabhängigen Rapportvorrichtung gestellt und der Auf- und Niedergang der Scheibe k (die auch halbmondförmig zur Einwirkung nur auf den inneren Klöppellauf ausgebildet werden kann) dem jedesmaligen Bedarf entsprechend dadurch geregelt werden.
Fig. 6 und 7 stellen eine weitere Modification dar, welche zur Anwendung kommen kann, wo eine gleichmäfsige Fadenspannung auf den gegenüberliegenden Scheitelpunkten der Flechtteller für ausreichend erachtet wird.
Die schiefen Ebenen g2 sind hier nur für die innere Seite der Klöppelbahn angeordnet, und mufs die Neigung derselben das freie Untergreifen des Stiftes c in der höchsten Stellung des Klötzchens b im Klöppel, welche in diesem Falle zu begrenzen ist, gestatten.
Durch Anordnung des Klötzchens b mit flaschenzugartiger Wirkung läfst sich die Neigung der schiefen Ebene, wenn erwünscht, vermindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Klöppelmaschine, bei welcher der Spannungszustand der in den Klöppeln zur Anspannung der Flechtfäden angeordneten Federn, daher auch die Fadenspannung selbst dadurch constant erhalten wird, dafs das untere Federende eine den Veränderungen der freien Fadenlänge entsprechende periodische Verstellung erfährt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39586D Klöppelmaschine mit constanter Fadenspannung Expired - Lifetime DE39586C (de)

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