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Die vorliegende Erfindung betrifft Schaftmaschinen und
andere negative Webvorrichtungen zur Bildung des Webfachs bei
den Webmaschinen, und sie betrifft insbesondere
Federzugregister, die bei dieser Art Mechanik, die Rückwärtsbewegung
der betätigten Schaftrahmen mit Hilfe dieser letzteren
sicherstellen
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Man weiß, daß tatsächlich die negative Mechanik nur den
positiven Befehl der Schaftrahmen in einem Bewegungssinn
abwechselnd zu diesem ausführt, obgleich es Grund gibt,
elastische Mittel vorzusehen, die derart ausgebildet sind, daß
sie die Rückwärtsbewegung der genannten Rahmen am anderen
Ende der Bewegung durchführen. Diese elastischen Mittel sind
am häufigsten von zwei Registern gebildet, die von
parallelen Federn gebildet sind, die zwischen zwei
Befestigungshaken gehalten werden, von denen einer stationär an einem
Pfosten oder Gestell befestigt ist, das fest mit der
Struktur der Webmaschine verbunden ist, während der andere an dem
Ende eines der Seile angebracht ist, die für die Betätigung
von jedem Rahmen vorgesehen sind.
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Man sieht, daß die Federn von jedem Register somit beim
positiven Befehl der Schaftmaschine durch den Rechen oder eine
andere Mechanik ausgezogen werden (ein Befehl, der am
häufigsten beim Absenken durchgeführt wird), und durch
elastischen Zug auf das entsprechende Seil den genannten Rahmen in
die Ausgangsposition (die obere Position in dem betrachteten
Fall) zurückbringen.
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Man sollte hier beachten, daß die von den Registern
gelieferten Kräfte sehr hoch sind, zumindest wenn diese Register
mit Schaftrahmen großer Weite für die Handhabung von
Fadengelegen
mit sehr straffer Kette verbunden sind, so daß die
Seile dazu neigen, sich unter der Last der Federn spiralig
einzurollen. Aber jeder Einrollvorgang der Seile bewirkt
eine Berührung und das gegenseitige Reiben einerseits der
bewegbaren Haken des Pakets von Registern, die nebeneinander
auf derselben Seite der Rahmenanordnung angebracht sind,
andererseits und hauptsächlich den Federn selbst. Dieses
unpassende Reiben ist ein häufiger Grund für das Brechen der
Federn.
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Die Druckschrift EU-A-0 325 547 (STAUBLI), die in dem
Recherchenbericht genannt ist, schlägt vor, die
Berührungsgefahr zwischen den Federn mit Hilfe von Einfügelementen
oder Einfügplatten zu vermeiden, die fest mit dem ortsfesten
Haken oder Gatter verbunden sind und sich zwischen den
Federn erstrecken. Indessen handelt es sich einzig darum, in
dem besonderen Fall eines horizontal ausgerichteten
Registers, den Federn eines selben Registers zu untersagen,
aneinanderzuschlagen, und diese Lösung könnte strukturell
nicht verwendet werden, um die Berührung zwischen Federn
zweier benachbarter Register einer gleichen Registereinheit
zu vermeiden.
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Gerade diesen Nachteil möchte die vorliegende Erfindung
hauptsächlich beheben, die zum Ziel das Federregister hat,
das in dem Anspruch 1 definiert ist.
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Man sollte beachten, daß der Recherchenbericht neben der
oben genannten Druckschrift die Druckschrift EP-A-0 071 764
(GEBRÜDER SCHMEING) nennt.
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Tatsächlich besteht die Erfindung hauptsächlich darin, daß
die Enden des bewegbaren Hakens, der mit dem Betätigungsseil
verbunden ist, zwei seitliche Gleitschuhe enthalten, die
parallel zu den Federn ausgerichtet sind und deren Dicke
etwas größer als ihr Durchmesser ist, damit die Gleitschuhe
der Haken der zwei benachbarten Register aneinander reiben
können, wobei jede Berührung zwischen den Federn vermieden
wird, die an den genannten Haken befestigt sind.
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Die in beispielhafter Weise beigefügte Zeichnung erlaubt,
die Erfindung, die Eigenschaften, die sie aufweist, und die
Vorteile besser zu verstehen, die sie liefern kann:
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Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht, die die
Ausgestaltung eines Federregisters zeigt, das gemäß
der Erfindung ausgeführt ist.
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Fig. 2 stellt perspektivisch die Befestigung eines der
zwei seitlichen Gleitschuhe des Registers gemäß
Fig. 1 dar.
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Fig. 3 stellt mit vertikaler Aufbrechung die Führung dar,
die durch die Gleitschuhe von vier aneinander
angrenzenden Registern sichergestellt wird.
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Fig. 4 stellt eine Variante der Befestigungsart von
Gleitschuhen an den Haken dar.
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Das in Fig. 1 dargestellte Register 1 umfaßt eine Reihe oder
Lage von Federn 2, die vertikal zwischen zwei Haken 3 und 4
befestigt sind. Der untere Haken 3 von jedem Register ist an
einem Gatter 5 angebracht, das mit der vertikalen Struktur 6
der Webmaschine fest verbunden ist, während der obere,
beweglich vorgesehene Haken 4 an einem Seil 7 befestigt ist.
Dieses letztere ist bei 8a mit einem Umlenkhebel 8
verbunden, der zur Hin- und Herbewegung auf einer Achse 9
angebracht ist, die von der Struktur 6 gehalten wird, und es ist
seitlich fest mit einem Schaftrahmen 10 verbunden, bevor es
mit dem entsprechenden, bewegbaren Organ einer
Schaftmaschine oder einer anderen negativen Mechanik verbunden ist.
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Gemäß der Erfindung und wie es besonders in den Fig. 2 und 3
dargestellt ist, umfaßt der obere Haken 4 an jedem seiner
Enden jenseits der Reihe von Öffnungen 4a, die zum
Befestigen der umgebogenen Enden 2a der Federn 2 bestimmt sind,
eine vertikale Abbiegung 4b, die mit zwei übereinander
angeordneten Löcher 4c durchbohrt ist. Jede Abbiegung 4b kann
eigenständig vertikal in das gabelförmige, obere Ende 11a
eines Gleitschuhs 11 eingreifen, wobei die Befestigung in
seiner Lage von letzterem mit Hilfe von zwei Nieten 12
durchgeführt wird, die in die oben genannten Löcher 4c und
die entsprechenden Löcher 11b eingeführt werden, die in dem
gabelförmigen Ende 11a des betrachteten Gleitschuhs 11
ausgeführt sind.
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Die Gleitschuhe 11 sind aus einem Kunststoff hergestellt,
der das Gleiten unterstützt, und sie sind mit einer Dicke
hergestellt, die etwas größer als der Durchmesser der Federn
2 ist, obgleich, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, ihre
seitlichen Flächen mit den seitlichen Flächen der Gleitschuhe der
angrenzenden Register in Berührung kommen.
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Man sieht, daß unter diesen Bedingungen die Gleitschuhe 11
der Registereinheit 11 die Führung der beweglichen Haken 4
im Laufe der abwechselnden, vertikalen Bewegungen dieser
Rahmen 10 der Webmaschine sicherstellen, so daß sie sich
dadurch den Aufwickelwirkungen der Seile entgegenstellen und
in jedem Fall jegliche unpassende Reibung der Federn 2 der
zwei benachbarten Register unterbinden.
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Die Versuche haben gezeigt, daß der Einsatz von Gleitschuhen
11 sehr stark die Häufigkeit der zufälligen Brüche der
Federn 2 der unterschiedlichen Register 1 einer Webmaschine
verringert.
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Die von jedem Gleitschuh 11 gezeigte Höhe kann sich über
einen großen Bereich insbesondere in Abhängigkeit von der
Bewegungsamplitude der Federregister ändern. Es ergibt sich
von selbst, daß man irgendeine andere Befestigungsart der
Gleitschuhe 11 an den Enden der beweglichen Haken erwägen
kann, insbesondere die, die in Fig. 4 dargestellt ist, wo
man angenommen hat, daß die Abbiegung 4'b des betrachteten
Hakens 4' mit einem Profil derart versehen ist, daß sie
elastisch in das Innere einer zugeordneten Öffnung 11'a
einrasten kann, die in dem oberen Ende von jedem Gleitschuh 11'
vorgesehen ist.