DE266116C - - Google Patents

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DE266116C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/02Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE.5α. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Doppelexzenter für Antriebsvorrichtungen von Tief bohrmaschinen, d. h. für solche Vorrichtungen, mittels deren der Antrieb für jede Bohrmethode, also für steifes oder mit Freifall arbeitendes Gestänge, geschehen kann. Mittels dieses Doppelexzenters, durch welches die den Balancier bewegende Treibstange betätigt wird, kann jede beliebige Hubhöhe
ίο für den Balancier und damit für das Gestänge erzielt werden, ohne daß man, wie bei den bekannten Einrichtungen, nötig hat, zur Erreichung einer schnelleren Arbeitsleistung des Gestänges die Geschwindigkeit der Maschine zu erhöhen oder das Exzenter auszuwechseln.
Das Exzenter ist bestimmt, in Gemeinschaft mit einer an sich bekannten Regelungsvorrichtung für die Seilspannung zu arbeiten, da die letztere dem jeweiligen Hub des Gestänges entsprechend eingestellt werden muß.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt den Aufriß einer solchen Antriebsvorrichtung mit Doppelexzenter, bei welcher gleichzeitig die erwähnte Regelungsvorrichtung angewandt ist. Fig. 2 bildet hierzu den Grundriß.
Die Fig. 3 und 4 stellen eine etwas abgeänderte Ausführung des Doppelexzenters in Vorder- und Seitenansicht dar.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen Ansicht und Schnitt einer dritten Ausführung des Doppelexzenters.
Auf der von der Riemenscheibe 1 (Fig. 1 und 2) angetriebenen Achse 2 ist die kleine Exzenterscheibe 30 warm aufgezogen oder sonst befestigt, so daß sie stets von dieser Achse mitgenommen wird. Das kleine Exzenter 30 sitzt in der großen Exzenterscheibe 31, in welcher es sich lose bewegen, mit welcher es aber auch durch Keile o. dgl. fest verbunden werden kann. Ebenso kann die große Exzenterscheibe 31 mit dem sie umgebenden Exzenterrahmen 4 fest verbunden werden oder sich lose in diesem Rahmen bewegen. '
Zur Erreichung des kleinsten Hubes stellt man die feste Verbindung zwischen großer Exzenterscheibe 31 und dem Rahmen 4 her, während die kleine Exzenterscheibe 30 sich lose in der mit dem Rahmen 4 ein starres Ganzes bildenden großen Scheibe 31 bewegt.
Zur Vergrößerung des Hubes wird die Verbindung zwischen der großen Scheibe 31 und dem Rahmen 4 gelöst und nach entsprechender Drehung der kleinen in der großen Scheibe diese beiden miteinander fest verbunden. Es arbeiten dann die verbundenen Teile 30 und 31 wie eine einzige gewöhnliche Exzenterscheibe in dem Rahmen 4. Von der Stellung, welche man vor der festen Verbindung der beiden Scheiben 30 und 31 diesen zueinander erteilt, hängt die Exzentrizität und damit der Hub des Balanciers ab.
Die große Scheibe 31 wird durch den
Ring 32 und durchgeführte Schraubenbolzen auf der kleinen Scheibe 30 gegen seitliches Abgleiten gesichert.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführung des Doppelexzenters unterscheidet sich von der beschriebenen Ausführung dadurch, daß dieselbe aus den beiden Teilen 33 und 34 besteht, die auf den einander zugekehrten Enden der Treibachse 2 aufgesetzt sind und mit je einem diagonalen Schlitz 35 versehen sind, in welchen ein den Kurbelzapfen 3 tragendes Formstück 36 verstellbar angeordnet ist. Auf diesem Kurbelzapfen 3 greift dann ein gewöhnlicher Treibstangenkopf an, während das den Kurbelzapfen tragende Formstück 36 die Stelle der bei der ersten Ausführung erwähnten Exzenterscheibe 30 vertritt.
Die durch die Fig. 5 und 6 veranschaulichte dritte Ausführung sieht ebenfalls ein zweiteiliges Ersatzstück für das Exzenter vor. Auch hier ist ein besonderes verstellbares, die .- zweite Exzenterscheibe 30 der ersten Ausführung ersetzendes Stück 37 mit dem Kurbeizapfen 3 ausgestattet, auf welchem ein gewöhnlicher Treibstangenkopf angreift. Bei dieser Ausführung wird die Exzentrizität ebenso wie bei der ersten Ausführung durch drehende Verschiebung der eigentlichen zweiten Exzenterscheibe 37 und Durchziehen von Schrauben bewirkt.
Wie bereits erwähnt, ist das beschriebene Doppclexzenter bestimmt, in Gemeinschaft mit einer Regelungsvorrichtung für die Seilspannung zu arbeiten, denn zur Ausführung der verschiedenen Bohrmethoden, welchem Zweck ja das Doppelexzenter dient, muß bekanntlich mit der Änderung des Hubes für das Gestänge gleichzeitig eine Änderung der Seilspannung geschehen. Letztere Maßnahme ist nicht Gegenstand der Erfindung und kann in irgendeiner bekannten Art vorgenommen werden. Bei dem Ausführvmgsbeispiel der Fig. ι und 2 geschieht die Seilspannung beispielsweise durch verstellbare Pufferfedern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antrieb für Tiefbohrvorrichtungen, deren vom Schwengel bewegtes Seil in seiner Spannung durch einstellbare Federn geändert werden kann, mit durch Doppelexzenter veränderlichem Hub, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander einstellbaren Teile des Doppelexzenters so ineinanderliegen, daß sie eine stetig fortschreitende Verstellung ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2379618A1 (de) 2008-12-23 2011-10-26 Metalbolix Inc. Herstellung von vliesmaterialien aus polyhydroxyalkanoat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2379618A1 (de) 2008-12-23 2011-10-26 Metalbolix Inc. Herstellung von vliesmaterialien aus polyhydroxyalkanoat

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