DE284540C - - Google Patents

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DE284540C
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drilling device
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drill
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/02Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable
    • E21B1/04Devices for reversing the movement of the rod or cable at the surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 284540 KLASSE 5 a. GRUPPE
FRANZ BILLMANN in HEERLERHEIDE, Holland.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1914 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung dient zum Tiefbohren und zeichnet sich vor den bekannten Einrichtungen vorteilhaft dadurch aus, daß ein an sich bekannter elastischer Bohr-Schwengel durch eine mit Schraubenwindungen versehene Nachlaßtrommel betätigt wird, wodurch eine wesentlich größere Bohrlänge wie bisher erreicht wird. Ferner erfolgt eine genaue Regelung der Hubhöhe mittels Kurbelwellen verstellung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 die Kurbelwelle 17,
Fig. 5 die Kurbelwelle 23.
Der Bohrbock besteht aus dem Schwellenlager, den Ständern 1 und ia, welche oben miteinander durch eine Kappe 2 verbunden sind, den Streben 3 und den Verbindungsstangen 3". An dem Bohrbock ist mittels Nachlaßkabels 4 an der Rolle 5 der elastische Bohrschwengel 6 aufgehängt.
Die Nachlaßvorrichtung besteht aus einer auf der Vierkantwelle 8 verschiebbaren, mit Seilwindungen versehenen Trommel η, die auch das Antriebskabel 9 aufnimmt. Die Nachlaßvorrichtung wird durch die Kurbeln 10 und 11 des Vorgeleges 12, die Schnecke 13 und das Schneckenrad 14 betätigt. Das Schneckenrad 14 wird von dem im Ständer 1 drehbar gelagerten Zapfen 15 der Welle 8 getragen, die mit ihrem anderen Ende in das Gußgehäuse 16 des Ständers ia frei hineinragt. Das Gußgehäuse 16 dient als Mutter für Trommel 7, die der Bewegung der Seile entsprechend hinein- oder herausgedreht wird, damit die Seile stets dieselbe Richtung haben.
Das Antriebskabel 9 wird von der Kurbelwelle 17 her über die am Ende des Bohrschwengels 6 angebrachte Rolle 18 und dann über die auf einem Kurbelzapfen sitzende Kabelrolle 19 geführt, greift in entgegengesetzter Richtung an der Trommel 7 an und wickelt genau in dem Maße auf, wie das Nachlaßkabel 4 abwickelt. Hierbei wird die Trommel 7 teilweise entlastet.
Der Antrieb des Bohrschwengels 6 erfolgt zweckmäßig durch Riemscheibe 20 der Kurbelwelle 17, welche mit ihrer Kurbel iya die schwingbare Seilklemme 17* aufnimmt und das Zahnrad 21 trägt. Rolle 19 ist auf der Kurbel 23a der Kurbelwelle 23 drehbar gelagert, deren Zahnrad 22 mit dem Zahnrad 21 in Eingriff steht. Zahnrad 22 ist in bekannter Weise auf der Welle 23 verschiebbar, damit es ausgerückt und dann die Kurbel 23* zur Regelung der Hubhöhe eingestellt werden kann. Der Bohrschwengel 6 trägt in üblicher Weise das zum Bohren dienende Gestänge 24, welches im Bohrrohr 25 hängt. Von der Rolle 5, welche in dem Kopfe des Bohrschwengels gelagert ist, führt das Nachlaßkabel 4 über die auf der Kappe 2 befestigten Rollen 26 und 27 zur Trommel 7. In U-Eisen 28 der Ständer 1 wird der Bohrschwengel 6 durch die Zapfen der das
Gelenk 30 der Bohrschwengelhälften aufnehmenden Welle 29 geführt, die den Bügel 33 mit der Rolle 5 trägt. Um beim Bohren mög-
. liehst weitgehende Nachgiebigkeit aller Teile zu erzielen, sind zwischen den Bohrschwengelhälften in bekannter Weise Pufferfedern eingebaut. Hierdurch wird erzielt, daß Gestängebrüche und Bohrschwengelbeschädigungen nach Möglichkeit verhütet werden.
Bolzen 32 halten die Bohrschwengelhälften so zusammen, daß die das Gestänge tragende Hälfte sich um das Gelenk 30 nach unten drehen kann.
Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes für Diamantbohrzwecke kann die gleiche Vorrichtung benutzt werden. In diesem Falle muß jedoch das Hinterende des Bohrschwengels 6 länger sein, und es wird das Antriebskabel 9 nicht an der Klemme iyb befestigt; sondern mit einem Gegengewicht versehen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Bohrvorrichtung mit einem durch zwischengebaute Pufferfedern nachgiebig gemachten, scharnierartig verbundenen, zweiteiligen Bohrschwengel, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrschwengel durch eine mit durchlaufender Schraubenwindung versehene Trommel betätigt wird, welche die in ihren Bewegungen voneinander abhängigen Nachlaß- und Antriebskabel aufnimmt.
  2. 2. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel während ihrer Betätigung den Windungen • eines feststehenden Muttergehäuses . folgt, wodurch die Kabel stets in paralleler, senkrechter Stellung selbsttätig gehalten werden.
  3. 3. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1 ^0 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubhöhe durch Verstellen zweier Antriebskurbeln zueinander genau eingestellt werden kann.
  4. 4. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Rolle (18) tragende Ende des Bohrschwengels verlängert und das Antriebskabel nicht an Klemme (17*) befestigt, sondern mit einem Gegengewicht belastet ist. g0
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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