DE213967C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE213967C DE213967C DENDAT213967D DE213967DA DE213967C DE 213967 C DE213967 C DE 213967C DE NDAT213967 D DENDAT213967 D DE NDAT213967D DE 213967D A DE213967D A DE 213967DA DE 213967 C DE213967 C DE 213967C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- needle
- rails
- needles
- perforated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/10—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B27/24—Thread guide bar assemblies
- D04B27/26—Shogging devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
5. 0 1^ iy_.*fi
° V
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25«. GRUPPE
Der Arbeitsvorgang eines Kettenwirkstuhles beruht bekanntlich darauf, daß die Kettenfäden
mittels der Lochnadeln ι (in beiliegender Zeichnung) schrittweise fortschreitend um die
Preßnadeln gelegt werden, und daß nach jedesmaligem
Legen die Bildung einer Reihe (Maschen- oder Henkelreihe) durch Verschlin- - gung der Fäden erfolgt. Das schrittweise Fortrücken
der Schienen. 2, 3, welche die Lochnadeln tragen, kann dabei unter Anwendung
sog. Spiegelscheiben 4 geschehen, die bei ihrer ' Umdrehung nach Maßgabe ihrer Stufen (Spiegel)
Riegel 5, 6 nötigen, entweder in der einen Richtung schrittweise zurückzuweichen oder in
der anderen Richtung unter Einfluß von Federn den Stufen nach dem Mittelpunkte der
Spiegelscheibe zu zu folgen. An Stelle der Spiegelscheibe können auch verschieden hohe,
beliebig zu einer Kette vereinigte Klötzchen treten, die dann von einer Trommel in bekannter
Weise mitgenommen wird. Die Riegel 5, 6 haben dann statt der stumpf meißelartigen
Andrückflächen Laufrollen,
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, dieses schrittweise Fortschreiten der Lochnadelschienen
mit großer' Genauigkeit ausführen zu können. Es ist in den beiliegenden Zeichnungen
ein Kettenwirkstuhl mit annähernd horizontal stehenden Preßnadeln zugrunde gelegt.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in Vorderansicht, Grundriß und Seitenansicht die neue Anordnung
der hierbei in Betracht kommenden Mechanismen, während zur besseren Erläuterung des Unterschiedes die Fig. 4 und 5,
6 und 7 in Vorderansichten Und Grundrissen' die bisher gebräuchliche alte Anordnung darstellen.
Die Lochnadeln ι sind an den Schienen 2, 3 befestigt. Die Zeichnung hat lediglich die Bedeutung eines Ausführungsbeispiels, und es kommt für den Umfang der Patentansprüche nicht in Betracht, daß nur zwei solcher Schienen angegeben sind; es werden bekanntlich auch Stühle mit. drei oder vier Lochnadelreihen gebaut. Diese beiden Schienen 2 und 3 sind durch die Füßchen 8, 9 und 10, 11 in bekannter Weise auf eine Rundeisenstange 7 derart gestützt, daß sie sich in der Achsrichtung auf .ihr verschieben lassen. Die Stange 7 ist zwecks Verhinderung ihrer Durchbiegung mittels des Böckchens 12 auf eine kräftige Vierkant- oder .Profileisenschiene 13 aufgesetzt. Diese ■ Schiene 13 dient weiter zur Versteifung des Rahmens (Fig. 2), welcher durch die Welle 15, die Seitenhebel 16 und die erwähnte .Rundeisenstange 7 gebildet wird, und auf welchem also die Lochnadelschienen auf ruhen. '
Die Lochnadeln ι sind an den Schienen 2, 3 befestigt. Die Zeichnung hat lediglich die Bedeutung eines Ausführungsbeispiels, und es kommt für den Umfang der Patentansprüche nicht in Betracht, daß nur zwei solcher Schienen angegeben sind; es werden bekanntlich auch Stühle mit. drei oder vier Lochnadelreihen gebaut. Diese beiden Schienen 2 und 3 sind durch die Füßchen 8, 9 und 10, 11 in bekannter Weise auf eine Rundeisenstange 7 derart gestützt, daß sie sich in der Achsrichtung auf .ihr verschieben lassen. Die Stange 7 ist zwecks Verhinderung ihrer Durchbiegung mittels des Böckchens 12 auf eine kräftige Vierkant- oder .Profileisenschiene 13 aufgesetzt. Diese ■ Schiene 13 dient weiter zur Versteifung des Rahmens (Fig. 2), welcher durch die Welle 15, die Seitenhebel 16 und die erwähnte .Rundeisenstange 7 gebildet wird, und auf welchem also die Lochnadelschienen auf ruhen. '
Die schrittweise Fortschaltung in der Achsrichtung der Stange 7 erhalten die Lochnadelschienen
dadurch, daß sich gegen ihre Füßchen 8 und 10 die Treiber 32 und 33 stemmen, welche
mit den Riegeln im schwingenden Riegelkasten 27 starr verbunden sind. Diese Riegel erhalten
ihre Verschiebung nach Maßgabe der Stufen auf der Spiegelscheibe 4 unter Vermittlung der
Riegel 5 und 6 im festen Riegelkasten 26, welcher auf dem Maschinengestell steht. Der
Gegendruck des beschriebenen Mechanismus gegen die Spiegelscheibe wird in der in Fig. 4,
5, 6 und 7 dargestellten bisher gebräuchlichen Art durch Einhängen von- einer langen Zugfeder
24 zwischen Bock 12; und dem Füßchen 11 der Schiene 3 bewirkt. :'
Als bekannt wird vorausgesetzt, wie das Auf- und Niederschwingen der Lochnadelschienen.
2, 3 um die Welle 15 nach Maßgabe
der Kurve 18 auf der Kurvenwelle 14 sowie
(bei feststehender Nadelbarre) das Ausweichen der Lochnadeln. vor den Platinen in horizontaler
Richtung erfolgt, um den Faden unter und über die Preßnadeln zu legen.
' . Folgende Nachteile der vorstehend beschriebenen bisherigen Bauart sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
' . Folgende Nachteile der vorstehend beschriebenen bisherigen Bauart sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
In Fig. 4 ist. die untere Lochnadelschiene 3 aus der Gesamtordnung herausgehoben' und
besonders dargestellt. In der Richtung des Pfeiles α wirkt der Druck zur Fortrückung
der Lochnadelschiene auf das Füßchen 10, während in der Richtung des Pfeiles b der
ig Gegendruck der Spiralzugfeder 24 auf das Füßchen 11 seine Wirkung ausübt, c ist der.
Hebelarm des hierbei auftretenden Biegungsmomentes, welchem der Querschnitt der Schiene 3 zu widerstehen hat. Die Durchbiegung
würde etwa in der in Fig. 5 in übertriebener Weise dargestellten. Art geschehen,
woraus unschwer zu.ersehen ist, daß die Lage . der Lochnadeln 1 hierbei nicht die richtige
bleibt, ebenso daß die Führung der Füßchen 10, 11 auf der Schiene 7 leidet. Die Folge
davon ist, daß die genaue Verschiebung der Lochnadeln vor und nach deren Durchgang
zwischen den Preßnadeln hindurch unsicher wird. Dieser Übelstand macht sich um so
mehr bemerkbar, je feiner die Nadelteilung des Stuhles ist und je rascher er umläuft.
Bekanntlich kann ein Rechteck (Fig. 6), welches aus zwei auf einer Welle 15 starr befestigten
Hebeln 16 und zwei deren freie Enden verbindende Stangen 7, 13 besteht, nicht als „
starr bezeichnet werden. Da nun aber die. Spiralzugfeder 24 am Böckchen 12 angehängt
ist, welches auf der Stange 13.starr befestigt sitzt, so pflanzt sich der Zug der Spiralfeder 24
durch die Stange 13 sowie die Hebel 16 auf
die Welle 15 fort, welche einen festen Widerstand erst an der Einstellschraube ä findet,
die im Verein mit der gegenüberliegenden Schraube e zur Justierung des erwähnten
Rahmens und der darauf ruhenden Lochnadelschienen innerhalb des festen Gestelles des
Wirkstuhls dient.
Fig. 7 stellt wieder in übertriebener Weise dar, wie die Verdrückung des Rahmens
zu einem ' verschobenen Rechteck vor sich gehen wird. Demnach leuchtet ein, daß die
bisherige Art der Zugfederaufhängung innerhalb
• des schwingenden Rahmens nicht die richtige ist. Bei den feineren Nadelteilungen, wo die
Preßnadeln nur etwa 3/4 mm auseinanderstehen,
wirkt die Verdrückung der Lochnadelschienen derart beeinträchtigend, daß dadurch
die Arbeit des Wirkstuhles in Frage gestellt ist.
Ein dritter, nicht minder wichtiger Nachteil tritt bei der Herstellung von viellegigem Atlas
oder Futterware zutage, weil dabei die Verschiebung der Lochnadelschienen gegeneinander
auf immer längere Strecken wünschenswert erschien. Gegenwärtig ist man damit bis auf
eine Verschiebung der einzelnen Schienen von 70 mm gekommen, dem eine gleiche Ausziehung
der Spiralfeder 24 entspricht. Innerhalb der Grenze von 70 mm Auszug wirkt
aber die Spiralfeder 24 trotz ihrer entsprechenden Länge doch sehr verschieden. · Der durch
sie erzeugte Druck, welchen die Riegel 1 auf die einzelnen Spiegel der Spiegelscheibe übertragen,
wirkt auf die letzteren in der Weise ein, daß die höheren Spiegel infolge des höheren
Druckes der Riegel rascher abgenutzt werden als die niedrigen. Dieser Umstand macht ein
öfteres Nachprüfen bzw. Nacharbeiten der Spiegel erforderlich, ein Zustand, der als unhaltbar
bezeichnet werden muß.
Die neue Anordnung, in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, hilft diesen Übelständen in folgender
Weise ab. Der Aufhängepunkt der dem Spiegelscheibendrucke oder dem Drucke der Kettenglieder entgegenwirkenden Kraft ist hier
ganz in die Nähe des Kraftangriffspunktes gelegt, und zwar an die Füßchen 8 und 10 oder
auch je nach den räumlichen Verhältnissen 2 und 3 in die Nähe dieser Füßchen. Der Gegendruck
wird ferner mit Hilfe von Winkelhebeln 36 und 37, die um einen festen Punkt außerhalb
des beschriebenen Rahmens am Maschinengestell schwingen, durch ein Gewicht 38
bewirkt j wobei genügend lange Winkelhebel beim Ausschlag nur geringe Differenzen in der Länge
des wirksamen Hebelarmes ergeben. Der Umstand, daß das Gewicht 38 vermöge seines
Beharrungsvermögens der rasch und ruckweise fortschreitenden Bewegung nicht unmittelbar
folgt, gab Veranlassung zur. Einfügung einer Zugfeder 34, 35 bzw. einer Druckfeder (Fig. ia),
welche lediglich den Zweck hat, diese Zeitdifferenz sanft auszugleichen.
Claims (1)
- Paten t-An SPR υ CH:Selbstgetriebe für mechanische Kettenwirkstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Druck der ' Spiegelscheibe (des Kettengetriebes) entgegenwirkende Feder (34> 35) jeder Lochnadelschiene (2/3) an dem einen Arm (36) eines am Maschinengestell (26) schwingbar sitzenden Winkelhebels angreift, dessen anderer Arm zur. Hervorbringung des Gegendruckes gegen die Druckäußerung der Spiegelscheibe (4) (des Kettengetriebes) belastet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213967C true DE213967C (de) |
Family
ID=475576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213967D Active DE213967C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213967C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950874C (de) * | 1952-07-29 | 1956-10-18 | Liebrandt Karl | Vorrichtung zum Spannen der Federn fuer die Lochnadel- oder Legeschienen von Kettenwirkmaschinen |
-
0
- DE DENDAT213967D patent/DE213967C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950874C (de) * | 1952-07-29 | 1956-10-18 | Liebrandt Karl | Vorrichtung zum Spannen der Federn fuer die Lochnadel- oder Legeschienen von Kettenwirkmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0522100B1 (de) | Kettenwirkmaschine, insbesondere häkelgallonmaschine | |
| DE213967C (de) | ||
| DE3044176C2 (de) | Vorrichtung an einer Frottier-Webmaschine zum Verändern der Anschlagstellungen des Webeblattes | |
| DE2622398A1 (de) | Traeger fuer schaftrahmen von webmaschinen | |
| EP0129123B1 (de) | Schaftmaschine | |
| DE3728513A1 (de) | Niederhaltevorrichtung fuer durch jacquardmaschinen gesteuerte webmaschinen | |
| CH685017A5 (de) | Elektromagnetisch arbeitende Jacquard-Steuervorrichtung. | |
| DE2642191A1 (de) | Vorrichtung zum abziehen und laengenbemessen eines einschussfadens | |
| CH382361A (de) | Zurückhalte- und Niederleitvorrichtung zum gewichtslosen Abzug der Ware bei Doppelbettstrickapparaten | |
| DE75878C (de) | Doppelthebende Offenfach-Jacquardmaschine mit feststehendem Offenfachmesser | |
| DE39586C (de) | Klöppelmaschine mit constanter Fadenspannung | |
| DE2344363B2 (de) | Einschenklige federnd-biegsame platine des harnischzuges einer doppel- offenfach-jacquardmaschine | |
| DE2142064A1 (de) | Stößelschienenmechanismus für eine Nadelfilzmaschine | |
| DE1142369B (de) | Selbsttaetige Ausgleichsvorrichtung fuer Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typentraeger an Schreib- und aehnlichen Maschinen | |
| DE1535378A1 (de) | Schussfadenklemmvorrichtung fuer Webstuehle mit ortsfester Schussfadenzufuehrung | |
| DE2061908A1 (en) | Warp knitting - a unit to achieve constant tension during varying stitch lengths while patterning | |
| DE528008C (de) | Vorrichtung an Webstuehlen zur automatischen Herstellung von Webstuecken in beliebig wechselnder Leinwand- und Dreherbindung | |
| DE2002700A1 (de) | Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen,insbesondere Raschelmaschinen,zur Ausfuehrung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke | |
| DE23450C (de) | Bewegungseinrichtung für den Stoff-Rahmen an heilmann'schen Stickmaschinen | |
| DE8026297U1 (de) | Steuervorrichtung fuer eine haekelmaschine | |
| DE236826C (de) | ||
| DE13401C (de) | Anordnung von Vertheilungsplatinen und von vier- oder mehrfachem Fadenwechsel am Wirkstuhle | |
| DE662293C (de) | Abzugsvorrichtung fuer die Kettenfaeden von Kettenwirkmaschinen | |
| DE194319C (de) | ||
| DE62395C (de) | Schaftmaschine für Hochfach |