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Maschine zum Entpudern von Zuckerwaren mittels hin und her bewegter Bürsten.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Entpudern von Konfitüren mittels hin und her bewegter Bürsten. Man kennt schon Maschinen, bei welchen das Entpudern durch eine hin und her schwindende Bürste ausgeführt wird. Eine solche Bürste übt jedoch neben der erstrebten abstaubenden auch noch eine bewegende Wirkung auf die Konfituren aus. Dieses führt aber häufig zu Beschädigungen der Werkstücke. Bei dem Gegenstande der Erfindung wird dieser Nach- teil dadurch beseitigt, dass die Bürsten aus getrennten schmalen Kreissegmenten oder Stäben gebildet sind, die derart wechselweise nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, dass sich ihre auf eine Bewegung der Werkstücke gerichteten Wirkungen aufheben und infolgedessen die Werkstücke in ihrer Lage festhalten.
Das Festhalten wird noch von einem (Gebläse unterstützt, welches von unten her eine Saugwirkung auf die Werkstücke ausübt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt : Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 die Abstaubvorrichtung mit dem Gestänge in Seitenansicht in Ruhelage. Fig. 4 dieselbe ausgeschwungen, Fig. 5 einen Querschnitt durch die Maschine mit Stirnansicht auf die Abstaubvorrichtung, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Abstaubvorrichtung mit dem Gestänge.
In einem Gestell 1 ist ein endloses Band 2 auf Rollen S gelagert, welches seinen Antrieb durch eine Zahnradübersetzung 4. 5 von einem Vorgelege 6 erhält. Das Vorgelege steht mit einer Welle 7 in Verbindung, weiche von der Kraftquelle (Motor oder dgl.) ihren Antrieb erhält. Das Vorgelege 6 überträgt ferner seine Bewegung auf eine Scheibe 8, auf deren Welle eine Bürsten- walze 27 sitzt, welche mit einer zweiten Bürstenwalze. 21 durch verschränkten Riementrieb in Verbindung steht. Die Bürstenwalzen 21, 211 wirken auf das Förderband 2. Auf die Scheibe 8 ist eine Kurbelstange 9 angelenkt, welche mit einem Hebel 10 verbunden ist.
Der Hebel 10 ist an einer in dem Gestell 1 drehbar gelagerten Achse 25 befestigt. Innerhalb des Gestelles 1 ist an derselben Achse WT ein zweiter Hebel 77 befestigt, dessen freies Ende eine Stange 15 trägt.
An der Stange 15 ist einmal eine zweite Stange 12 angelenkt, und zweitens eine Anzahl Arme 17, welche an Kreissegmente 18 angeschlossen sind, und zwar gemäss Fig. 6 an die erste, dritte, fünfte...
Scheibe 13. Diese Segmente sind sehr dünn und haben an ihrem Umfange Borsten, so dass jedes
Segment 18 eine Bürste darstellt. Jedes Segment 18, welches an einem Arm 17 angeschlossen ist, steht wiederum mit einem zweiten Segment 181 derselben Form durch einen Lenker 171 in Verbindung. Die zweite. vierte, sechste... Bürste 18 dagegen steht mit der zweiten, vierten, sechsten...Bürste 181 in Verbindung, und diese sind durch Arme 172 an eine Stange 76 an-
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Hebel 14 trägt, der wiederum an die Stange 72 angelenkt ist.
Infolge der beschriebenen Anordnung wird daher während des Ganges der Maschine ein Teil der Bürstenscheiben 18, 181 nach der einen Seie und der andere Teil, dessen einzelne Glieder bis auf ein Endglied zwischen zwei Gliedern des ersten Teiles liegen, nach der anderen Seite schwingen (Fig. 4). Durch dieses wechselweise nach entgegengesetzten Richtungen erfolgende Schwingen der Bürstenscheiben 18, 181 wird erreicht. dass sich ihre auf eine Bewegung der Werkstücke gerichteten Wirkungen aufheben und infolgedessen die Werkstücke in ihrer Lage verharren und somit ein Zerbrechen ausschliessen.
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fallen lassen. Zwecke Reinigung des abgesaugten Puders ist vor dem Saugrohr 20 ein Filter 24 ausmitMoltongewebeüberzogenenDrahtgeflechtangeordnet.
Die die Segmentbürsten haltenden Achsen sind selbstverständlich verstellbar eingerichtet, da alles das, was nicht unmittelbar zum Wesen der Erfindung gehört, der Übersichtlichkeit wegen
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