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Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Lederabschärfmaschinen, besonders auf Maschinen, welche mit einem scheibenförmigen oder ähnlich gestalteten Abschärfmesser und einem in Drehung
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In bisher bekannten Maschinen dieser Gattung hat man zylindrische Werkstückträger an- gewendet, deren Arbeitsfläche in der Richtung der Drehachse des Werkstückträgers flach war.
Es hat sich gezeigt, dass bei Anwendung derartiger Werkstückträger das Werkstück dem Abschärfmesser nicht in solcher Weise dargeboten wurde, dass das Abschärfmesser einen geraden Schnitt führen konnte. Es machte sich besonders bei verhältnismässig breiten Abschärfungen bemerkbar,
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stückträgers so ausgebildet werden, dass alle Teile der abzuschärfenden Lederkante dem Abschärfmesser derart dargeboten werden, dass das letztere einen ganz geraden Schnitt führen kann.
Die Erfindung schliesst ferner eine neuartige Bauart des Antriebes des Werkstückträgers und der zur Einstellung des letzteren dienenden Vorrichtung sowie eine neuartige Ausbildung des Stoffdrückers dar.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgedanke beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer gemäss der Erfindung gebauten Maschine. Fig. 2 ist ein Querschnitt des Werkstückträgers und der benachbarten Teile. Fig. 3 bis 7 sind diagrammatische Darstellungen, die Wirkungsweise des neuartigen Werkstückträgers im Vergleiche mit dem bekannten Werk- stückträger erläuternd. Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 1. Fig. 9 zeigt die von der Maschine abgenommene Führungslehre und den Stondrücker. Fig. 10 ist, eine Einzelansicht
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träger zu gleicher Zeit bewegt wurden, so dass also auch die Bewegungen dieser Teile gleichzeitig unterbrochen wurden.
Damit nachteilige schrittweise Vorschubbewegungen des Werkstückträgers vermieden werden, sind nun Vorrichtungen vorgesehen, welche es dem Arbeiter ermöglichen, die Vorschubbewegungen des Werkstückträgers zu regeln, ohne den Antrieb des Abschärfniessers
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beschreibenden Führungslehre und der senkrechten Mittelebene des Trägers zusammen. An der Wandung der Kammer 178 ist ein bogenförmiger Führungsflansch 192 angebracht. Der in den Schlitz 190 eintretende Flansch 192 dient dem Träger 180 als Lager und ermöglicht demselben Drehbewegungen um den Punkt N. Zwecks Hervorbringens dieser Bewegungen des Trägers 180 ist an der Rückwand der Kammer 178 ein Zahnbogen 194 angebracht (Fig. 2), in dessen Verzahnung ein Zahnrad 196 eingreift.
Das an der Rückseite des Fortsatzes 182 des Trägers 180 anliegende Zahnrad 196 ist an einer durch den Fortsatz 182 und den länglichrn Schlitz 200 des abnehmbaren Teiles des Gehäuses 176 hindurchgeführten Welle 198 befestigt (Fig. 1). In der Nähe des äusseren Endes der Welle 198 ist an der letzteren ein Handrad 202 befestigt. Auf das durch das Handrad 202 hindurchgefühlte Ende der Welle 198 ist eine Flügelmutter 2M aufge- schraubt, deren innere Fläche sich an das Handrad 202 anlegt, so dass durch Anziehen der Mutter die Welle 198 von Drehungen abgehalten wird, da die innere Fläche des Handrades, ? ? ? dann gegen die Aussenseite des Gehäuses 197 geklemmt wird.
Wird das Handrad 202, nachdem dip Mutter 2-/gelockert wurde, gedreht, so bewirkt das in die Zahnstange 194 ei. - ; greifende Zahnrad 196 Bewegungen der Welle 198, wobei auch der Fortsatz 182, durch den die Welle 198 hindurch- geführt ist, auf-oder abbewegt wird.
Der Antrieb des Werkstückträgers schliesst eine senkrechte Welle 206 ein (Fia 11), die
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Antriebsscheibe 220 in Reibungseingriff gebracht werden kann. An dem Umfang der Riemenscheibe 220 ist eine zur Aufnahme des Riemens 226 dienende Nut angebracht ; ein nach abwärts
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gegen das sich drehe de Scheibenmesser einnehmen und das letztere würde dann allmählich in die wirksame Lage herabbem egt werden. Es ist klar, dass die Grösse des gegen das äussere Ende des Werkstückes zunehmenden Durchmessers von der Grösse des Durchmessers des Abschärf messers abhängt.
Diese Ausbildung des Werkstückträgers hat den Vorteil, dass alle Teile des abzuschärfenden Materiales dem M@sser so dargeboten werden, dass das letztere einen ganz geraden Schnitt führen kann. Die Wirkungsweise des neuartigen Werkstückträgers ist im Vergleiche
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nach aufwärts zu gebogen und besitzt einen seitlichen Fortsatz 240, durch den eine Schraube 242 hindurchgeführt ist. Das untere Ende der Schraube ruht für gewöhnlich auf einem an der Führungslehre 232 ausgebildeten Vorsprung 244 auf (Fig. 9). Durch Verstellung der Schraube 242 kann der Sto-Sdrücker angehoben oder gesenkt werden. Damit der von dem Stoffdrücker ausgeübte Druck geregelt werden kann, ist ein Schraubstift 246 lose durch die Schraube 242 hindurchgeführt.
Um das untere Ende des Stiftes 246 ist eine Schraubenfeder 248 herumgewunden, deren oberes
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der Stondrückerstange ein, und zwar wird der Arm 256 von dem Stift 258 in seiner Lage gehalten. Die Anordnung ist derart, dass dem seitlichen Druck Widerstand geboten wird und dass der Druck der Feder 248 dem Stoffdrücker durch den Zapfen 258 und dem Arm 254 übertragen wird. Der Stondrücker kann aber auch Kippbewegungen ausführen, um sich der ändernden Dicke des Werkstückes anzupassen ; er übt jedoch seiner ganzen Länge nach einen stets gleichbleibenden Druck aus.
In Fig. 12 und 13 ist eine abgeänderte Bauart des Stoffdrückers dargestellt. Der Stoffdrücker 322 ist kreisbogenförmig ausgebildet, und zwar ist der Durchmesser des Kreisbogens etwas grösser als derjenige des Messers, so dass der Stoffdrücker um den Mittelpunkt des Messers herum entsprechend der Breite des Werkstückträgers verstellt werden kann. Der Stondrücker 322 wird innerhalb einer Nut des Blockes 324 in festgeklemmter Lage gehalten. Der das Ende einer senkrecht verschiebbaren Platte 326 bildende Block 324 dient gleichzeitig als Führungslehre.
Zum Festklemmen des Stoffdrückers dient ein Bolzen 328, an dessen inneres Ende ein Haken 330 angebracht ist. Auf das äussere mit Gewinde versehene Ende des Bolzens 328 ist eine Mutter 332 aufgeschraubt. Wenn die Mutter 332 gelockert wird. so kann der Stoffdrücker. 322 innerhalb der Nut des Blockes 324 ein- oder auswärts bewegt werden. Durch Anziehen der Mutter 332 wird der Presserfinger in seiner jeweilig eingestellten Lage gesichert. Eine um den Bolzen 336 herum-
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Das untere Ende des Bolzens besitzt einen Kopf, während auf das obere mit Gewinde versehene Ende des Bolzens 336 eine Mutter 340 aufgeschraubt ist. Der Bolzen-336 ist durch einen festen Anschlag 342 hindurchgeführt, gegen den sich das obere Ende der Feder 3. 34 stützt. Durch Verstellung der Mutter 340 wird die Spannung der Feder 334 geregelt, so dass der von dem Ston- drücker ausgeübte Druck verändert werden kann.
Zur Veränderung der Höhenlage des Stoffdrückers dient eine Schraubenmutter 338.
Bisher hat man mit Scheibenmessern arbeitende Abschärfmaschinen in der Regel mit
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Die Lagerung 284 dient zur Aufnahme einer Welle 6, welche von einer Kugel 288 und einer Stellschraube 290 in ihrer Lage festgeklemmt wird. An dem äusseren Ende der Welle 286 ist eine Lagerhülse 292 angebracht. in der die Welle 294 der Schutzscheibe. 296 untergebracht ist. Das
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