AT401613B - Nitroglycerinhaltige spray-präparate - Google Patents

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Description

AT 401 613 B
Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Nitroglycerinlösung zur Herstellung eines treibmittelfreien pharmazeutischen Spraypräparates.
Nitroglycerinhaltige Arzneimittelpräparate sind seit etwa 100 Jahren gegen Gefäß Verengung in Gebrauch. In der Praxis haben sich mehrere Typen von Präparaten herausgebildet.
In der GB-970 027 B werden nitroglycerinhaltige Aerosolpräparate beschrieben. Die Autoren dieser Patentschrift halten das sofortige (etwa innerhalb von 30 Sekunden erfolgende) Eintreten der Wirkung außer durch intravenöse Injektion nur noch durch Inhalation über die Lunge, d.h. durch pulmonale Absorption, für möglich. Die sublinguale Anwendung wird in der Patentschrift als unsicher, unregulierbar und unkontrollierbar sowie als in der Wirkung zu langsam ausgesprochen verworfen, ln der Patentschrift wird ferner zu dem Zweck, das Nitroglycerin in die Alveolen einzubringen, die Anwendung von Treibgas (die erforderlichen Druckwerte sind angegeben) für unerläßlich erachtet. Das Präparat enthält ferner als Desensitivierungsmittel Glycole (z.B. Propylenglycol, Diethylenglycol usw.). Schließlich enthalten die Präparate auch niedere Alkohole, deren Aufgabe es ist, den Zustand eines homogenen Gemisches zu bewahren. Die als Desensitivierungsmittel verwendeten Glycole sind mit dem verflüssigten Treibgas nicht mischbar, und erst durch den in einer Menge von 5-50 Masse% zugesetzten niederen Alkohol entsteht eine homogene Flüssigkeitsphase.
Gemäß der DE-3 246 081 A1 wird der Treibgasgehalt des nitroglycerinhaltigen Sprays auf 60-95 Masse% erhöht und dadurch die biologische Verwertbarkeit des Nitroglycerins gesteigert. Gemäß den Tabellen und Diagrammen, die in dieser Patentschrift enthalten sind, wird durch die Erhöhung des Treibgasanteils auf den genannten hohen Wert eindeutig die Plasmakonzentration erhöht und der therapeutisch wirksame Serumspiegel schneller erreicht.
Die beschriebenen, Treibgas enthaltenden Sprays haben zahlreiche Nachteile. Die umweltschädigende Wirkung der als Treibgas verwendeten halogenierten niederen Alkane ist allgemein bekannt. Zwischen der gefährlichen Verminderung des Ozongehaltes der oberen Luftschichten und der Verwendung gewaltiger Mengen chlorierter, fluorierter Kohlenwasserstoffe werden Zusammenhänge gesehen, und deshalb wird in mehr und mehr Ländern die Verwendung von chlorierten und fluorierten Kohlenwasserstoffen als Treibgas eingeschränkt.
Nachteilig ist ferner, daß die verflüssigten Treibgase bei ihrem Verdampfen eine Kühlwirkung haben. Die stärkste Kühlwirkung hat Freon 12 (Dichlordifluormethan), eine Komponente des am häufigsten verwendeten Treibgasgemisches; von allen üblicherweise verwendeten Treibgasen hat dieses den niedrigsten Siedepunkt.
Unter Berücksichtigung des erfindungsgemäßen Anwendungsgebietes ist noch eine weitere nachteilige Eigenschaft der Treibgase zu beachten: ihre austrocknende Wirkung. Die Austrocknung der Schleimhäute ist in jedem Falle nachteilig, bei der Anwendung von nitroglycerinhaltigen Präparaten jedoch besonders, weil bei einem Anfall von Angina pectoris der Mund ohnehin austrocknet.
In der Ausgabe der "Roten Liste” von 1987, Herausgeber: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. Frankfurt a.M. sind ferner nitroglycerinhaltige Präparate beschrieben, die ein Trägerstoffsystem auf der Basis von Fetten und Ölen enthalten. Wie aus den dort angegebenen Zusammensetzungen hervorgeht, sind die Triglyceride von vorzugsweise gesättigten Fettsäuren mit 8-12 Kohlenstoffatomen, jedoch auch niederviskose Paraffinöle und natürliche Öle geeignet. Der Literatur zufolge (DE-3 246 081-A1) geben diese Präparate den Wirkstoff jedoch nicht genügend schnell ab; der Plasmaspiegel ist zu niedrig und erreicht seinen Spitzenwert erst innerhalb verhältnismäßig langer Zeit (etwa 4-5 Minuten). Weiterhin ist nachteilig, daß das Präparat, damit die in den Triglyceriden enthaltenen Fettsäuren nicht zersetzt, oxydiert oder ranzig werden, ein Haltbarkeitsmittel enthalten muß, was den Zusatz einer Fremdsubstanz erfordert.
Ziel der Erfindung war die Bereitstellung eines nitroglycerinhaltigen Arzneimittelpräparates, das die Nachteile der bekannten Präparate nicht aufweist, keine Treibgase enthält und einen therapeutisch wirksamen Blutspiegel in kurzer Zeit gewährleistet.
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Nitroglycerinlösung, enthaltend 0,1-4 Masse% Nitroglycerin als Wirkstoff, 51-89,9 Masse% mindestens eines aliphatischen Alkohols mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen (Komponente A) sowie 10-48,9 Masse% mindestens eines Polyalkylenglycols mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen in der Alkyleneinheit und einer durchschnittlichen Molmasse von 200 bis 4000 (Komponente Bi) und oder mindestens eines 2 oder 3 Hydroxygruppen aufweisenden Alkohols mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (Komponente B2) sowie gegebenenfalls die üblichen pharmazeutischen Hilfsstoffe zur Herstellung eines treibmittelfreien pharmazeutischen Spray Präparates.
Die Herstellung kann erfolgen, indem man 0,1-4 Masse% Nitroglycerin, 51-89,9 Masse% aliphatische Alkohole mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen (Komponente A) und 10-48,9 Masse% von in der Alkyleneinheit 2 oder 3 Kohlenstoffatome enthaltenden Polyalkylenglycolen einer Molmasse zwischen 200 und 4000 (Komponente B· > und oder zwei oder drei Hydroxygruppen enthaltende Alkohole mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (Komponente B2) und gegebenenfalls die üblichen Hilfsstoffe in beliebiger Reihenfolge miteinander ver- 2
AT 401 613 B mischt und die erhaltene Lösung in Flakons abfüllt.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch Vermischen der angeführten Komponenten in den angegebenen Mengen auch ohne die Anwendung von Treibgasen ein Präparat hergestellt werden kann, das infolge seiner physikalisch-chemischen und biologischen Eigenschaften bei translingualer oder sublingualer 5 Anwendung oder bei Resorption durch die Mundschleimhaut hindurch sehr schnell einen hohen Nitroglycerinspiegel im Blut bewirkt und deshalb zur Beseitigung des Schmerzes während eines Anfalls von Angina pectoris ausgezeichnet geeignet ist.
Die erfindungsgemäßen nitroglycerinhaltigen Spraypräparate werden bevorzugt sublingual angewendet, jedoch ist auch ihre translinguale Anwendung möglich. Sie können auch durch Resorption durch die io Mundschleimhaut hindurch oder durch äußerliche (transdermaie) Anwendung und Resorption durch die Haut in den Körper gelangen.
Die erfindungsgemäßen Spraypräparate enthalten 0,1-4 Masse%, vorzugsweise 0.5-2,0 Masse%, besonders bevorzugt 0,8-1,0 Masse% Nitroglycerin. Die Komponente A ist in dem Mittel in einer Menge von 51-89,9 Masse%, vorzugsweise 55-85 Masse%, die Komponente Bi und/oder B2 in einer Menge von 10-i5 48,9 Masse%. vorzugsweise 15-45 Masse%, enthalten.
Als Komponente A des erfindungsgemäßen Spraypräparates kommen Ethanol, n-Propanol. Isopropanol, ferner gerader oder verzweigter Butylalkohol in Frage. Ethylalkohol ist bevorzugt.
Als Komponente B; enthalten die Spraypräparate Polyethylenglycole und.oder Polypropylenglycole mit einer durchschnittlichen Molmasse von 200-4000. Bevorzugt werden die unter der Bezeichnung Carbowax® 20 (von UCC) im Handel befindlichen Polyethylenglycole, besonders bevorzugt das eine Molmasse von 300 aufweisende Carbowax 300, verwendet.
Als Komponente B2 werden zwei oder drei Hydroxygruppen enthaltende Alkohole mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen. vorzugsweise Glycerin. Propylenglycol oder Butylenglycol, verwendet.
Die erfindungsgemäßen Spraypräparate können neben dem Nitroglycerin und der Komponente A die 25 Komponente B^ oder B2, aber die Komponenten Bi und B2 auch gleichzeitig enthalten.
Eine besonders bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Spraypräparates enthält 0,8-1,0 Masse% Nitroglycerin. 55-85 Masse% Ethanol und insgesamt 15-45 Masse% Polyethylenglycol, Propylenglycol und/oder Butylenglycol.
Die erfindungsgemäßen Spraypräparate können des weiteren die üblichen Zusatzstoffe enthalten, von 30 denen als Beispiele die folgenden genannt seien: geschmacksverbessemde Zusätze (zum Beispiel Süßstoffe wie Sorbit, Saccharin. Natriumsaccharinat usw.) und.oder Aromastoffe (z.B. Menthol, Pfefferminzöl. Vanillin. Anisöl, Citronenöl usw.) und oder Antioxydantien beziehungsweise Lichtschutzstoffe (wenn der Aerosolflakon durchsichtig ist) und oder filmbildende Polymere.
Die filmbildenden Polymere dienen dazu, im Falle transdermaler Anwendung das Spraypräparat auf der 35 Haut zu fixieren oder doch wenigstens das Herabfließen oder -tropfen zu hindern. Bei in der Mundhöhle anzuwendenden Spraypräparaten haben die Polymere die Aufgabe, durch eine geringe Erhöhung der Viskosität die Feinheit des Sprays und den Sprühkegelwinkel zu verringern. Als filmbildende Polymere kommen Polyvinylpyrrolidon. Carboxymethylcellulose. Hydroxypropylmethylcellulose. Methylcellulose, Eth-ylcellulose. Alginsäure, Propylenglycoiester, Polyvinylalkohol. Carboxyvinylpolymer usw. in Frage, uo Die Spraypräparate werden mittels der in der Arzneimittelherstellung üblichen Methoden und Technologien hergestellt. Zweckmäßig wird das Nitroglycerin in der Komponente A aufgelöst, und zwar bei Temperaturen um oder etwas unter 20 "C. Dann werden die Komponenten B· und oder B2 sowie die übrigen Zusätze zugegeben. Die Lesung wird (durch ein Sackfilter, Filterpapier. Glasfritte oder eine Filterkerze) filtriert und dann in Aerosoiflakons gefüllt. Die Flakons bestehen aus Metall. Glas, mit einem 35 Überzug versehenem Glas oder geeigten Kunststoffen.
Es ist auch möglich, das Nitroglycerin in den Komponenten B· und/oder B; zu lösen und dann diese Lösung mit der Alkohol-Komponente zu vermischen. Schließlich ist es auch möglich, die Komponente A mit den Komponenten B· und.oder B: zu vermischen und das Nitroglycerin in diesem Gemisch aufzulösen. Filtrieren und Abfüllen der erhaltenen Lesung erfolgen auf die bereits beschriebene Weise. 50 Das Nitroglycerin kann auch auf einer physiologisch unbedenklichen Substanz mit geeigneter spezifischer Oberfläche, zum Beispiel auf Milchzucker, adsorbiert und in dieser Form verwendet werden. Mit den flüssigen Komponenten wird das Nitroglycerin von dem Milchzucker abgewaschen, der nicht lösliche Rest des Milchzuckers wird abfiltriert.
Die erfindungsgemäßen Spraypräparate werden in Flakons abgefüllt, die über eine geeignete Dosiervor-55 richtung verfügen. Die einmalige Dosis beträgt 20-300 mg. vorzugsweise 40-100 mg. Diese Dosis enthält im allgemeinen 0.1-12 mg. vorzugsweise 0.3-0.6 mg, Nitroglycerin.
Das erfindungsgemäße Spraypräparat hat folgende Vorteile: - es ist umweltfreundlich, weil es keine Treibgase enthält: 3
AT 401 613 B - die Alkohol in hoher Konzentration enthaltende alkoholische Lösung ist im Gegensatz zu den Trägerstoffen auf Öl- und Fettbasis unmittelbar mit dem Speichel mischbar und wird dadurch schneller resorbiert; - der hohe Alkoholgehalt ruft örtlich eine intensive Durchblutung hervor, was der schnellen Resorption 5 ebenfalls förderlich ist; - das Präparat kann leicht aromatisiert werden, und die genaue Dosierung ist einfach.
Die positiven Eigenschaften der erfindungsgemäßen Präparate wurden durch klinische Untersuchungen bestätigt, deren Ergebnisse gute Übereinstimmung mit den parallel vorgenommenen Blutspiegelmessungen zeigen. io 1. Blutspiegelmessung
Die Messung der Plasmakonzentration wird an Kranken vorgenommen. Nach Einsprühen einer Dosis wird nach der 1., 2., 5., 10. und 15. Minute eine Probe genommen. Der Nitroglyceringehalt des Blutplasmas is wird mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) gemessen, als Hausetalon dient Isosorbiddi-nitrat. Zu den Versuchen wurden folgende Präparate verwendet: A) die gemäß Beispiel 1 der vorliegenden Beschreibung hergestellte Lösung
B) Nitroglycerinspray, hergestellt gemäß Beispiel 1 der DE-3 246 081-A C) ein handelsübliches Präparat, das 0,9 Masse% Nitroglycerin, 27 Masse% eines indifferenten Öls, 12.4 20 Masse% flüssiges Paraffin, 2.2 Masse% Ether, 0,5 Masse% Geschmacksmittel und 57.0 Masse%
Treibgas enthält.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
Zeit (min) Plasmaspiegel (ng/ml) A B C 1 3,4 0.39 0 2 3,9 0.66 0 5 4,4 1.88 0,4 10 3.2 1.99 0,37 25 30
Diese Ergebnisse sind in Form eines Diagramms in der Fig. gezeigt. Auf der Abszisse ist die Zeit, auf der Ordinate die Plasmakonzentration (ng ml) aufgetragen. 35 Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Spraypräparat bereits nach 20-30 Sekunden die zur effektiven Unterdrückung der Anginakrämpfe erforderliche therapeutische Konzentration von etwa 1 ng ml gewährleistet, während das Präparat B diese Konzentration nach etwa 2,5-3 Minuten bewirkt. Die gewünschte Plasmakonzentration wird durch das erfindungsgemäße Spraypräparat nicht nur schneller erreicht, sondern darüberhinaus stellt sich durch das erfindungsgemäße Spraypräparat auch ein -o bedeutend höherer Plasmaspiegel ein. 2. Klinische Ergebnisse
Die klinischen Untersuchungen wurden in 8 ungarischen Krankenhäusern beziehungsweise Instituten J5 vorgenommen, und die Auswertung erfolgte einesteils mittels kardiologischer (objektiver) Untersuchungsmethoden. andererseits durch die Summierung der (subjektiven) Wahrnehmungen der Patienten.
Durch die Wirkung des erfindungsgemäßen (gemäß Beispiel 1 hergestellten), treibgasfreien Nitroglycerinsprays sank das Verhältnis aH, d.h. der geschätzte Druck am Ende der Diastole in der linken Herzkammer, innerhalb von 30 Sekunden von dem anfänglichen Wert von 17.83 % auf den normalen Wert, so sogar noch etwa 10 °'o unter diesen.
Das zu Beginn der Untersuchung krankhaft hohe a D-Verhältnis war bereits nach 30 Sekunden signifikant abgesunken. im Amplitudenindex der Diastole (DATI) war bereits nach 30 Sekunden ein signifikanter Anstieg nachweisbar. 55 Die Ejektionszeit der linken Kammer beginnt eine Minute nach Verabreichung des erfindungsgemäßen Sorays signifikant abzusinken.
Bei speziellen Kammerfunktionsuntersuchungen wurde gefunden, daß bereits eine Minute nach Verab-reicnung des Sprays der LDT- bzw. Fülldruck der linken Kammer signifikant absinkt. 4
AT 401 613 B
Auf Grund der kardiologischen Untersuchungen kann zusammenfassend festgestellt werden, daß der erfindungsgemäße Nitroglycerinspray den Fülldruck der linken Kammer und den Diastolenenddruck sehr schnell herabsetzt, in den meisten Fällen innerhalb einer Minute. Die Wirkung des Präparates beginnt bereits nach 30 Sekunden einzusetzen und bleibt über wenigstens 10 Minuten lang bestehen. 5 An 173 unter Angina pectoris leidenden Patienten wurden vergleichende klinische Untersuchungen vorgenommen, in denen der gemäß Beispiel 1 der vorliegenden Anmeldung hergestellte Spray mit den sublingual anzuwendenden Nitroglycerintabletten verglichen wurde. Der erfindungsgemäße Spray wirkte wesentlich schneller, seine Wirkungsdauer unterschied sich nicht wesentlich von der Wirkungsdauer der Tablette. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen war praktisch die gleiche wie im Falle der Tabletten. Den io Versuchen nach stellte sich die Wirkung des erfindungsgemäßen Sprays durchschnittlich nach 1 Minute 24 Sekunden ein (die kürzeste individuelle Dauer war 36 Sekunden, die längste 3 Minuten 2 Sekunden). Demgegenüber vergingen im Falle der Tabletten bis zum Wirkungseintritt durchschnittlich 4 Minuten 2 Sekunden (Minimum 1 Minute 32 Sekunden, Maximum 7 Minuten 57 Sekunden). Die überwiegende Mehrheit der Befragten gab dem erfindungsgemäßen Spray den Vorzug. is Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert
Beispiel 1:
Gemäß folgender Rezeptur wird eine Lösung bereitet: 20
Nitroglycerin 0,08 g Ethanol (98 %-ig) 7.92 g Propylenglycol 2.00 g insgesamt 10,00 g
Das Nitroglycerin von Arzneimittelreinheit wird bei 20 *C in dem Ethanol gelöst und die Lösung dann mit dem Propylenglycol vermischt. Die fertige Lösung wird durch einen Metallfilterapparat vom Typ Millipore unter Verwendung eines Filterblattes von 0,22 um Porenweite mit Hilfe von Vakuum filtriert und 3C dann in Aerosolflakons gefüllt.
Beispiel 2:
Gemäß folgender Rezeptur wird eine Lösung bereitet: 35
Nitroglycerin 0.08 g Ethanol 5.50 g Carbowax 300 (Polyoxyethylen 300) 4,37 g Polyvinylpyrrolidon 0,05 g insgesamt 10.00 g
Das Nitroglycerin von Heilmittelqualität wird bei 20 *C in dem Carbowax 300 gelöst und die Lösung dann mit dem Ethanol vermischt Die fertige Lösung wird wie in Beispiel 1 beschrieben filtriert und dann in -5 Aerosolflakons gefüllt.
Beispiel 3:
Gemäß folgender Rezeptur wird eine Lösung bereitet:
Nitroglycerin 0.20 g Butylenglycol 1.50 g Aromastoff 0.02 g Hydroxypropylmethylcellulose 0,02 g Ethanol 8.16 g insgesamt 10.00 g 5
AT 401 613 B
Das Nitroglycerin wird in dem Ethanol gelöst und die Lösung mit dem Butylenglycol vermischt. In dem erhaltenen Gemisch wird die Hydroxypropylmethylcellulose gelöst. Die Lösung wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise filtriert. In einem kleinen Teil des Ethanols wird der Aromastoff gelöst und diese Lösung mit der filtrierten Lösung vereinigt. Das fertige Mittel wird in Aerosolflakons gefüllt.
Beispiel 4:
Gemäß folgender Rezeptur wird eine Lösung bereitet:
Nitroglycerin 0,10 g Ethanol 6,50 g Glycerin 0.50 g Aromastoff 0,20 g Carbowax 300 (Polyoxyethylen 300) 2.70 g insgesamt 10,00 g
Das Nitroglycerin wird in dem Ethanol gelöst und die Lösung mit dem Carbowax 300 vermischt. Der Aromastoff wird in einem kleinen Teil des Alkohols gelöst und dann mit der vorher filtrierten Lösung vermischt. Die Lösung wird in Aerosolflakons gefüllt.
Beispiel 5:
Gemäß folgender Rezeptur wird eine Lösung bereitet:
Nitroglycerin 0,01 g Ethanol 8,95 g Polyethylenglycol 400 0,60 g Ethylenglycol 0,40 g Aromastoff 0.04 g insgesamt 10.00 g
Beispiel 6:
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wird eine Lösung der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
Nitroglycerin 0.40 g n-Butanol 5.10 g Polyethylenglycol 200 4.00 g Sorbit 0,45 g Aromastoff 0,05 g insgesamt 10,00 g
Beispiel 7:
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wird eine Lösung der folgenden Zusammensetzung hergestellt: 6

Claims (4)

  1. AT 401 613 B Nitroglycerin 0,01 g Ethanol 9.00 g Propylenglycol 0,99 g insgesamt 10.00 g Patentansprüche 1. Verwendung einer Nitroglycerinlösung enthaltend - 0,1 bis 4 Masse-% Nitroglycerin als Wirkstoff, - 51 bis 89,9 Masse-% mindestens eines aliphatischen Alkohols mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen (Komponente A), sowie - 10 bis 48,9 Masse-% - mindestens eines Polyalkylenglycols mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen in der Alkyleneinheit und einer durchschnittlichen Molmasse von 200 bis 4000 (Komponente Bi) und/oder - mindestens eines 2 oder 3 Hydroxygruppen aufweisenden Alkohols mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (Komponente B2), sowie gegebenenfalls die üblichen pharmazeutischen Hilfsstoffe zur Herstellung eines treibmittelfreien pharmazeutischen Soraypräpates.
  2. 2. Verwendung einer als aliphatischen Alkohol Ethanol enthaltenden Nitroglycerinlösung für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck.
  3. 3. Verwendung einer als Polyalkylenglycol Polyethylenglycol und/oder Polypropylenglycol enthaltenden Nitroglycerinlösung für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck.
  4. 4. Verwendung einer als 2 oder 3 Hydroxygruppen aufweisenden Alkohol mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen Glycerin, Propylenglycol. Ethylenglycol und/oder Butylenglycol enthaltenden Nitroglycerinlösung für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 7
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