AT395866B - Vorrichtung zum zufuehren je einer verstreckten faserlunte zu wenigstens zwei ringspinnstellen - Google Patents

Vorrichtung zum zufuehren je einer verstreckten faserlunte zu wenigstens zwei ringspinnstellen Download PDF

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AT395866B AT0187688A AT187688A AT395866B AT 395866 B AT395866 B AT 395866B AT 0187688 A AT0187688 A AT 0187688A AT 187688 A AT187688 A AT 187688A AT 395866 B AT395866 B AT 395866B
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Description

AT 395 866 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zufiihren je einer verstreckten Faserlunte zu wenigstens zwei Ringspinnstellen, denen eine Förderstrecke für eine verstreckte, gemeinsame Vorlunte vorgeordnet ist, die eine umlaufende Förderfläche mit wenigstens zwei in Förderrichtung mit Abstand nebeneinander verlaufenden Saugzonen zur Aufteilung der Vorlunte in Teillunten für je eine Ringspinnstelle aufweist.
Aufgrund der mit zwei in Förderrichtung nebeneinander verlaufenden Saugzonen versehenen Förderfläche wird die in den Bereich dieser beiden Saugzonen gelangende Vorlunte in zwei Teillunten geteilt, weil der Faserverband im Bereich zwischen den beiden Saugzonen zu diesen hin auseinandergezogen wird. Die Aufteilung der Vorlunte auf die beiden Teillunten hängt dabei von der Lage der Vorlunte gegenüber den beiden Saugzonen ab und kann über die Luntenführung gesteuert werden, so daß der Faseranteil der beiden Teillunten genau vorherbestimmbar ist. Die nachträgliche Aufteilung der verstreckten Vorlunte in zwei Teillunten erübrigt das Vorlegen aufwendiger Vorgame, weil Faserlunten mit einem entsprechend höheren Gewicht je Längeneinheit eingesetzt werden können, ohne die Spinnbedingungen im Bereich der einzelnen Spinnstellen zu beeinträchtigen.
Damit die Teillunten den nachfolgenden Ringspinnstellen gleichmäßig zugeführt werden können, was für eine gleichmäßige Verarbeitung der einzelnen Teillunten von Bedeutung ist, muß eine gegenseitige Beeinflussung der Teillunten im Anschluß an die Aufteilung der Vorlunte unterbunden werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß die Vorlunte gleichmäßig in wenigstens zwei Teillunten aufgeteilt werden kann, ohne eine störende gegenseitige Beeinflussung der Teillunten im Anschluß an die Teilung befürchten zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß in dem sich zwischen den Saugzonen ergebenden unbesaugten Zwickelbereich eine Blaszone für einen Blasluftstrom durch die Förderfläche vorgesehen ist
Der zufolge dieser Maßnahme zwischen den Saugzonen durch die Förderfläche tretende Blasluftstrom der Blaszone wird durch die Saugzonen der Förderfläche wieder unter einer entsprechenden Aufteilung äbgesaugt, so daß die in den Bereich dieser Luftströmungen gelangende Vorlunte in vorteilhafter Weise in Teillunten aufgeteilt werden kann, und zwar ohne Gefahr einer gegenseitigen störenden Beeinflussung der Teillunten. Wegen der Umlenkung der durch die Blaszone strömenden Blasluft zu den benachbarten Saugzonen hin wird außerdem verhindert, daß in den Bereich dieses Blasluftstromes gelangende Fasern von der Förderfläche in einer den Faserverband auflösenden Art abgeblasen werden. Die vom Blasluftstrom erfaßten Fasern werden vielmehr im Bereich der Saugzonen gesammelt, was das störungsfreie Abziehen der Teillunten von der Förderfläche sicherstellt.
Um bei zwei gleichsinnig rotierenden, eng nebeneinanderliegenden Spinntrommeln, zwischen denen in einem besaugten Spinnzwickel Einzelfasem zu einem Garn zusammengedreht werden, zu verhindern, daß mit der aus dem Spinnzwickel herausdrehenden Spinntrommel Fasern aus dem Gambildungsbeieich ausgetragen werden, ist es zwar bekannt (DE-OS 3 308 250), außerhalb der Saugzone der aus dem Spinnzwickel herausdrehenden Spinntrommel eine Blaszone für einen Blasluftstrom durch diese Spinntrommel vorzusehen, damit die mit dieser Spinntrommel ausgeförderten Fasern gegen die andere Spinntrommel abgeblasen und wieder in den Spinnzwickel gefördert werden, doch kann eine solche Blaszone zum Rückführen allenfalls aus dem Gambildungsbereich herausgeförderter Fasern keine Anregung für ein unbehindertes Teilen einer verstreckten Faserlunte geben.
Eine Verlagerung der Blaszone in Förderrichtung bedingt für den Blasluftstrom unterschiedliche Wirkungen auf die Teillunten, weil eine Anordnung der Blaszone im Bereich des ablaufseitigen Endes der Saugzonen kaum einen Einfluß des Blasluftstromes auf die Teilung der Vorlunte zuläßt, die in diesem Fall im wesentlichen durch die Saugströmung der Saugzonen in Teillunten aufgeteilt wird. Der Blasluftstrom im Ablaufbereich der Saugzonen unterstützt allerdings das Auseinanderführen der bereits vorhandenen Teillunten. Besonders günstige Teilungsverhältnisse für die Vorlunte werden daher dann erhalten, wenn sich die Blaszone bis in den Bereich des zulaufseitigen Endes der Saugzonen erstreckt.
Die Wirkung des durch die Förderfläche tretenden Blasluftstiomes kann durch eine im Zwickelbereich zwischen den Saugzonen gegen die Förderfläche gerichtete Blasdüse unterstützt werden, deren Blasluftstrom gegensinnig zum Blasluftstrom der Blaszone gerichtet ist und ebenfalls über die Saugzonen äbgesaugt wird. Die Blasdüse kann daher eine Verbesserung der Aufteilung der Vorlunte in Teillunten mit sich bringen. Wird die Blasdüse gegen den an das ablaufseitige Ende der Blaszone in Förderrichtung anschließenden Zwickelbereich gerichtet, so werden durch die Blasströme der Blaszone und der Blasdüse unterschiedliche Wirkungen erzielt Während der Blasluftstrom der Blaszone die Aufteilung der Vorlunte in zwei Teillunten unterstützt, erleichtert der Blasluftstrom der Blasdüse bei einer solchen Anordnung das Auseinanderführen der bereits aus der Vorlunte erhaltenen Teillunten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zuführen je einer verstreckten Faserlunte zu zwei Ringspinnstellen in einem schematischen Längsschnitt,
Fig. 2 diese Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie (Π-ΙΙ) der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie (ΠΙ-ΙΠ) der Fig. 1.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein gemeinsames Streckwerk (1) für eine Vorlunte (2) zwei Ringspinnstellen vorgeordnet, die in herkömmlicher Weise aufgebaut und aus diesem Grunde nicht näher dargestellt sind. -2-

Claims (4)

  1. AT 395 866 B Die eine Austrittswalze (3) des Austrittswalzenpaares (3), (4) des Streckwerkes (1) ist als Zubringerwalze für die nachgeordneten Ringspinnstellen ausgebildet und stellt eine Förderstrecke (5) für die verstreckte Vorlunte (2) mit zwei in Förderrichtung nebeneinanderliegenden Saugzonen (6a) und (6b) dar, die sich über einen Teil des die Förderstrecke (5) bildenden Umfangsbereiches der Zubringerwalze (3) erstrecken. Die Besaugung der Saugzonen (6a) und (6b) erfolgt über einen entsprechenden Saugeinsatz (7) der Zubringerwalze (3), wie dies den Fig. 1 und 3 entnommen werden kann. Wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist im Zwickelbereich (8) zwischen den beiden sich in Förderrichtung verjüngenden Saugzonen (6a), (6b) eine Blaszone (9) vorgesehen, die sich bis in den Bereich des zulaufseitigen Endes der Saugzonen (6a), (6b) erstreckt und über eine Druckleitung (10) mit Druckluft versorgt wird. Die durch die Zubringerwalze (3) im Bereich der Blaszone (9) austretende Blasluft wird demnach unter Aufteilung in zwei Teilströme gegen die Saugzonen (6a), (6b) umgelenkt und wieder abgesaugt, so daß der Faserverband der auf der Zubringerwalze (3) zu den Saugzonen (6a), (6b) geförderten Vorlunte (2) durch diese Luftströmung aufgebrochen und gegen die beiden Saugzonen (6a) und (6b) hin auseinandergezogen wird, und zwar unter Bildung zweier Teillunten (2a) und (2b), die entlang der Förderstrecke (5) zunächst bis zu einer Andrückrolle (11) zwangsgeführt werden, die mit der Zubringerwalze (3) einen Klemmspalt für die Teillunten (2a) und (2b) bildet. Die durch die Anordnung der beiden Saugzonen (6a) und (6b) und der dazwischen vorgesehenen Blaszone (9) erzwungene Aufteilung der Vorlunte (2) in zwei je einer Ringspinnstelle zugeführte Teillunten (2a) und (2b) bringt den erheblichen Vorteil mit sich, daß den beiden Ringspinnstellen lediglich eine Streckbahn eines Streckwerkes (1) für eine gemeinsame Vorlunte (2) zugeordnet werden muß und daß die dieser Streckbahn vorgelegte Vorlunte ein Gewicht aufweisen kann, das doppelt so groß wie das für die Herstellung des Ringspinngames erforderliche Luntengewicht ist. Damit wird die sonst aufwendige Vorgamherstellung überflüssig, ohne das Spinnergebnis zu beeinträchtigen, weil ja das Gewicht der Teillunten (2a) und (2b) und nicht das der Vorlunte (2) die Gamfeinheit bestimmt. Um den Abstand der beiden Teillunten (2a) und (2b) nach ihrer Aufteilung im Bereich der Blaszone (9) zwischen den beiden Saugzonen (6a) und (6b) zu vergrößern, ist in dem Zwickelbereich (8) zwischen den Saugzonen (6a) und (6b) im Anschluß an das ablaufseitige Ende der Blaszone (9) eine gegen die Förderfläche gerichtete Blasdüse (12) vorgesehen, so daß der mit Hilfe der Blasdüse (12) gegen die Förderstrecke (5) gerichtete Blasluftstrom die beiden Teillunten (2a) und (2b) im Sinne einer Abstandsvergrößerung auseinanderdrückt. Mit diesem Auseinanderführen der Teillunten (2a) und (2b) kann eine störende gegenseitige Beeinflussung der beiden Teillunten verhindert und eine störungsfreie Führung auf der Zubringerwalze (3) sichergestellt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Zuführen je einer verstreckten Faserlunte zu wenigstens zwei Ringspinnstellen, denen eine Förderstrecke für eine verstreckte, gemeinsame Vorlunte vorgeordnet ist, die eine umlaufende Förderfläche mit wenigstens zwei in Förderrichtung mit Abstand nebeneinander verlaufenden Saugzonen zur Aufteilung der Vorlunte in Teillunten für je eine Ringspinnstelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem sich zwischen den Saugzonen (6a, 6b) ergebenden, unbesaugten Zwickelbereich (8) eine Blaszone (9) für einen Blasluftstrom durch die Förderfläche vorgesehen ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Blaszone (9) bis in den Bereich des zulaufseitigen Endes der Saugzonen (6a, 6b) erstreckt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zwickelbereich (8) zwischen den Saugzonen (6a, 6b) eine Blasdüse (12) gegen die Förderfläche gerichtet ist
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (12) gegen den an das ablaufseitige Ende der Blaszone (9) in Förderrichtung anschließenden Zwickelbereich (8) gerichtet ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0187688A 1988-02-15 1988-07-22 Vorrichtung zum zufuehren je einer verstreckten faserlunte zu wenigstens zwei ringspinnstellen AT395866B (de)

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WO2020012269A1 (de) * 2018-07-09 2020-01-16 Maschinenfabrik Rieter Ag Streckwerk einer ringspinnmaschine

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DE3308250A1 (de) * 1983-03-09 1984-09-13 Stahlecker, Fritz, 7347 Bad Überkingen Oe-friktionsspinnvorrichtung

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