AT317206B - Verfahren zur Herstellung neuer Phenylimidazolidinonderivate und ihrer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Phenylimidazolidinonderivate und ihrer Salze

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AT317206B
AT317206B AT41273A AT41273A AT317206B AT 317206 B AT317206 B AT 317206B AT 41273 A AT41273 A AT 41273A AT 41273 A AT41273 A AT 41273A AT 317206 B AT317206 B AT 317206B
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AT
Austria
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new
phenylimidazolidinone
derivatives
preparation
salts
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Application number
AT41273A
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Boehringer Sohn Ingelheim
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D403/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00
    • C07D403/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings
    • C07D403/10Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings linked by a carbon chain containing aromatic rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Phenylimidazolidinonderivate der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der
R das Wasserstoffatom oder eine niedere   A1ky1- oder A1koxygruppe   oder ein Halogenatom bedeutet und
Ri für die, gegenüber der Bindung zwischen Benzol- und Imidazolidinon-Ring   m-oder p-ständige, Gruppe   
 EMI1.2 
 steht, in der
Q eine unverzweigte oder verzweigte Alkylenkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist und
Rl und   R   für das Wasserstoffatom, eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder die Tri- fluormethylgruppe und gemeinsam auch für einen ankondensierten aliphatischen oder aromatischen 5- oder 6-Ring stehen. 



   Die neuen Verbindungen können als Basen oder Säureadditionssalze vorliegen. 



   Soweit die neuen Verbindungen (I) in Form optischer Isomeren, Diastereomeren, und/oder diastereomeren Antipodenpaare vorliegen können, gehören die Herstellung dieser wie diejenige der Racemate zum Gegenstand der Erfindung. 



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können die neuen Verbindungen der Formel (I) dadurch erhalten werden, dass man in einem Keton der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der R,   1\.   Ru und Q die obige Bedeutung haben, die dem Rest Q benachbarte CO-Gruppe zur CHOH-Gruppe reduziert. Die Reduktion erfolgt zweckmässig durch katalytische Hydrierung oder mit Hydriden, z. B. Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid. 



   Gegebenenfalls werdendie soerhaltenenVerbindungen (I) in freie Basen bzw. in gewünschte Säureadditionssalze überführt. 



   Die Ausgangsstoffe werden, soweit sie nicht schon beschrieben sind, nach üblichen Methoden erhalten. 



   Soweit die Verbindungen (I) optische Antipoden oder Diastereomerenpaare   b, ilden ; werden diese gewünsch-   tenfalls nach üblichen Methoden getrennt oder die reinen Diastereomeren stereospezifisch hergestellt. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen sind vor allem als Arzneistoffe verwendbar. Sie wirken ZNSdepressiv, neuroleptisch, analgetisch, antiphlogistisch, spasmolytisch, broncholytisch, blutdrucksenkend und cholesterinsenkend. 



   Die Anwendung erfolgt inForm gebräuchlicher galenischer Zubereitungen mit üblichen   Hilfs- und Träger-   stoffen,   z. B.   in Form   von Tabletten, Dragées, Kapseln, Aètosolen, Tropf-und Injektionslösungen. Dabei be-   trägt die Einzeldosis etwa 2 bis 100 mg, vorzugsweise 5 bis 50 mg (pro 75 kg). 



   Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren. In diesen Beispielen bezeichnet Z den Rest 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Beispiel 1 : 
 EMI2.1 
   4-Methoxy-3-nitroacetophenonwird   zum 4-Methoxy-3-aminoacetophenon reduziert, mit ss-Chloräthylisocyanat zu 
 EMI2.2 
 (Fp. 1490C) umgesetzt, das mit Kaliumhydroxyd in Äthanol in das Imidazolidinonderivat der Formel 
 EMI2.3 
 (Fp. 186 bis   188 C)   umgewandelt wird. Die Umsetzung mit Brom in Chloroform ergibt die Verbindung 
 EMI2.4 
 die man als Rohprodukt (85 g) mit 105 g   N-2-Äthylphenylpiperazin   in 1500 ml Acetonitril zu der Substanz 
 EMI2.5 
 umsetzt (Fp. 170 bis 172 C). 



   32 g dieser. Verbindung werden in 250 ml Methanol mit 5 g   NaBt   in Portionen versetzt und der Ansatz nach dem Stehen über Nacht aufgearbeitet. Die Verbindung D wird in einer Ausbeute von 32, 5 g als Hydrochlorid erhalten   (Fp. 2340C).   



   Analog werden hergestellt : 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Beispiel 2 : 
 EMI3.2 
 35 g 3-Aminopropiophenon werden in 250 ml Benzol mit 27 g   #- Chloräthylisocyanat   zu der Verbindung 
 EMI3.3 
   (Fp.114 C) umgesetzt, mit Kaliumhydroxyd zum 3-(Imidazolidinon-(2)-yl)-propiophenon (Fp. 162 C) cyclisiert und mit Brom in Chloroform zu dem Bromketon   
 EMI3.4 
 (Fp.181 C) umgesetzt. 



   33 g des Bromketons, mit 39 g 2-Methylphenylpiperazin in 660 ml Acetonitril 30 min gekocht, ergeben nach der Aufarbeitung 40 g der Verbindung 
 EMI3.5 
   mit dem Fp. 157oC.    



   6 g des   Ami oketons   werden in 60 ml Äthanol mit 1 g   NaBH versetzt   und anschliessend wird die Mischung 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 erwärmtPATENANSPRUCH : i Verfahren zur Herstellung neuer Phenylimidazolidinonderivate der allgemeinen Formel 
 EMI4.2 
 in der    R das Wasserstoffatom oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe oder ein Halogenatom bedeutet und Ri für die, gegenüber der Bindung zwischen Benzol-und Imidazolidinon-Ring m- oder p-ständige, Gruppe   
 EMI4.3 
 steht, in der
Q eine unverzweigte oder verzweigte Alkylenkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist und
Rl und R2 für das Wasserstoffatom, eine niedere Alkyl-oder Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder die Tri- fluormethylgruppe und gemeinsam auch für einen ankondensierten aliphatischen oder aromatischen 5- oder 6-Ring stehen,

   gegebenenfalls auch in Form der reinen optischen Antipoden, der Diastereomeren und der diastereome- 
 EMI4.4 
 der allgemeinen Formel 
 EMI4.5 
 

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Claims (1)

  1. in der R, R, R und Q die obige Bedeutung haben, die dem Rest Q benachbarte CO-Gruppe zur CHOH-Gruppe reduziert, und gegebenenfalls die so erhaltenen Produkte (I) in freie Basen bzw. in gewünschte Säureadditionssalze überführt, und/oder dass man die gegebenenfalls erhaltenen optischen Antipoden oder Diastereomerenpaare gewünschtenfalls nach üblichen Methoden trennt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT41273A 1971-06-07 1971-06-07 Verfahren zur Herstellung neuer Phenylimidazolidinonderivate und ihrer Salze AT317206B (de)

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