AT282630B - Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide

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Thomae Gmbh Dr K
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der   R   ein Brom- oder Jodatom und R2 einen Piperidino- oder Morpholinorest bedeuten. 



   Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss nach folgendem Verfahren hergestellt :
Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der R2 wie eingangs definiert ist und Y eine Alkoxy oder Alkylthiogruppe darstellt oder die gleiche Bedeutung wie der Rest   R2   besitzt, mit einem Aldehyd der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der   R   die eingangs erwähnten Bedeutungen hat, und anschliessende Behandlung mit Säure. 



   Die Umsetzung erfolgt vorteilhafterweise in einem Lösungsmittel, z. B. Benzol oder Toluol, unter Erwärmen,   z. B.   auf die Siedetemperatur des verwendeten Lösungsmittels. Anschliessend wird das Kondensationsprodukt mittels einer Säure, z. B. Eisessig oder Schwefelsäure, zweckmässigerweise bei 50 bis   110 C,   in eine Verbindung der Formel   I   überführt. 



   Die bei dem Verfahren verwendeten Ausgangsstoffe sind teilweise neu und lassen sich nach bekannten Methoden darstellen. So lässt sich beispielsweise ein Ketenacetal der Formel Il durch Umsetzung eines entsprechenden Essigsäureamids mit Dimethylsulfat und anschliessender Behandlung mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Alkoholat und Calcium, durch Umsetzung eines Orthoessigsäureesters mit einem entsprechenden Amin oder durch Methylierung eines entsprechenden Thioessigsäureamids mit Methyljodid und anschliessende Umsetzung mit Alkoholat herstellen. 



   Die erfindungsgemäss hergestellten neuen   Zimtsäureamide   der   allgemeinen Formell besitzen wert-   volle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere eine antiphlogistische und antipjretische Wirkung. ImKaolin-undCarrageenin-ÖdemtestanderRattesinddieVerbindungenderFormelIdemPhenyl-   butazonbezüglich   der   therapeutischen Breite überlegen. Die   nachstehenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung :   Beispiel 1 : 4-Brom-zimtsäurepiperidid    
 EMI2.1 
 
3benzaldehyd werden getrennt in je 30 ml Benzol gelöst. Man gibt die Lösungen zusammen, dampft im Vakuum ein und erhitzt das Öl 2 h auf 100 C. Anschliessend wird das Kondensationsprodukt in 40 ml Eisessig 2 h zum Sieden erhitzt.

   Man entfernt das Lösungsmittel im Vakuum, behandelt den Rückstand mit Äther und erhält 2, 0 g (11% d.Th.) 4-Brom-zimtsäurepiperidid vom Fp.132 bis 134 C. 



  Als Säure kann auch konzentrierte Schwefelsäure bei 20 bis   500C   verwendet werden. 



   Beispiel 2   : 4-Brom-Ûmtsiiurepiperidid  
Zu einer Lösung von 10, 0 g (0, 054 Mol) 4-Brombenzaldehyd in 150 ml absolutem Toluol werden bei   200C   10, 5 g (0,054 Mol) 1,1-Dipiperidino-äthylen (Kp.10 120 bis   1220C, hergestellt   aus Orthoessigsäureäthylester und Piperidin) getropft. Man   erhitzt l h zum   Sieden, dampft im Vakuum ein, löst den Rückstand in 180 ml Eisessig und erhitzt erneut 3 h unter Rückfluss. Der Eisessig wird im Vakuum entfernt. Man löst das   zurückbleibende Öl   in Essigester und extrahiert   mit verdünnter Salz-   säure, verdünnter Natronlauge und Wasser. Aus der Essigester-Lösung werden 2, 2 g   (14% d. Th.) 4-Brom-     -zimtsäurepiperidid   vom Fp. 133 bis 1340C (aus Methanol) erhalten. 



    Beispiel 3 : 4-Brom-zimtsäurepiperidid   
2, 0 g   (1,   3 mMol) 1-Piperidino-1-äthoxy-äthylen (Kp.12 86 bis 90 C, hergestellt aus Essigsäurepiperidid, Dimethylsulfat, Natriumäthylat und nachfolgender Behandlung mit Calcium) und 2,4 g (1, 3 mMol) 4-Brombenzaldehyd werden in 30 ml absolutem Toluol 3 h unter Rückfluss erhitzt. Man dampft im Vakuum ein und löst den Rückstand in 40 ml Eisessig. Nach 4stündigemErhitzen auf110 C wird wieder im Vakuum eingedampft. Das zurückbleibende Reaktionsrohprodukt wird in Methylenchlorid aufgenommen. Man schüttelt die Lösung mit Wasser, verdünnter Natronlauge und verdünnter Salzsäure, trocknet über Natriumsulfat und engt im Vakuum ein.

   Säulenchromatographie an Kieselgel   (Benzol/Aceton= 9 : l)   liefert 110 mg(3% d.Th.)4-Brom-zimtsäurepiperidid vom Fp. 131 bis   133 C.   
 EMI2.2 
 :4-Brom-zimtsäuremorpholid, Fp.   142 - 1440C   3-Brom-Zimtsäuremorpholid, Fp.   80 - 810C   
 EMI2.3 
 
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der Formel I lassen sich nach an sich bekannten Methoden in übliche pharmazeutische Anwendungsformen, gegebenenfalls in Kombination mit andern Wirksubstanzen, einarbeiten. Die Einzeldosis beträgt bei Erwachsenen 200,00 bis 600, 00 mg, 
 EMI2.4 
 800,00   mg.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide der allgemeinen Formel EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> in der R 1 ein Brom- oder Jodatom und'R. einen Piperidiono-oder Mopholinorest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI3.1 in der R2 wie eingangs definiert ist und Y eine Alkoxy- oder Alkylthiogruppe darstellt oder die gleiche Bedeutung wie der Rest R2 besitzt, mit einem Aldehyd der allgemeinen Formel EMI3.2 in der R 1 wie eingangs definiert ist, umgesetzt und anschliessend mit einer Säure behandeltwird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem Lösungsmittel durchgeführt wird.
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