AT228788B - Verfahren zur Herstellung neuer Aminoessigsäure-benzoylcarbinolester und ihrer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Aminoessigsäure-benzoylcarbinolester und ihrer Salze

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AT228788B
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benzoylcarbinol
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Erba Carlo Spa
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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 EMI1.10 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die Verbindung der Formel 
 EMI2.1 
 kann entweder direkt mit überschüssigem Amin oder Ammoniak umgesetzt oder zunächst mit Urotropin umgesetzt und die dabei gebildete Anlagerungsverbindung anschliessend unter Bedachtnahme auf die Erhaltung der Esterbindung hydrolysiert werden. 



   Nach der Salzbildung mit anorganischen Säuren (z. B. HC1,   HSO, HgPO )   oder organischen Säuren (z. B. Wein-, Zitronen-, Malein-, Methansulfon-, Ascorbinsäure) sind diese Produkte leicht wasserlöslich und spalten sich nach der Injizierung allmählich auf, wobei Benzoylcarbinol als aktives Produkt frei wird. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, begrenzen sie jedoch nicht. 



   Beispiel 1 : 10 g Benzoylcarbinol und 6, 4 g Pyridin werden in 50 ml Cloroform gelöst und 16, 3 g Bromacetylbromid zugefügt. Die Mischung wird 2 h stehen gelassen. Die Chloroformschicht wird dann mit Salzsäure gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und das Chloroform abgedampft. 



   5 g Benzoylcarbinolbromacetat werden in Benzol gelöst, mit 4 g cMorpholin versetzt und etwa 3 h gerührt. Der gebildete Niederschlag wird filtriert, die Lösung abgedampft und der Rückstand aus BenzolPetroläther umkristallisiert, wobei Benzoylcarbinol-morpholinoacetat erhalten wird ; Fp.   59-60  C.   



   Ähnliche Produkte erhält man ebenfalls auf diesem Weg, d. h. durch Umsetzung von Benzoylcarbinolbromacetat mit andern Aminen wie Methylmorpholin (Fp. =   72, 40   C), Aminomorpholin (Fp. = 65 
 EMI2.2 
 (Fp. =   150-151   C),   Diäthylamin (Kp   0'6   = 150  C), Piperidin   (Hel-Salz :   Fp. = 142  C), Anilin (Fp. = 164-165  C), p-Toluidin (Fp. =   159  C).   



   Beispiel 2: 10 g Benzoylcarbinol und 6,4 g Pyridin werden in 50 ml Dioxan gelöst und 12 g N-Chloracetylmorpholin zugefügt. Die Lösung wird etwa 3 h gerührt, dann in Wasser gegossen, und der gebildete 
 EMI2.3 
 
Beispiel 3 : Zu 10 g Bromacetophenon, gelöst in 40 ml Aceton, werden unter Rühren 8, 4 g morpholinoessigsaures Natrium und als Katalysator 0, 1 g NaJ zugefügt. Die Mischung wird 2   h unter Rückfluss   erhitzt, dann filtriert und konzentriert. Der Rückstand kristallisiert aus Ligroin und ergibt Benzoyl- 
 EMI2.4 
 ;Beispiel 4: 10 g Benzoylcarbinol-chloracetat werden in 10 ml Chloroform gelöst und mit 10,3 g Urotropin versetzt. Der gebildete Niederschlag wird filtriert, in Alkohol gelöst und mit konzentrierter HC1 
 EMI2.5 
 versetzt, die die stöchiometrische Menge Weinsäure enthält, wobei eine Lösung mit einem PH von etwa 4 erhalten wird.

   Durch Lyophilisierung oder Lösungsmittelverdampfung erhält man Benzoylcarbinol- 
 EMI2.6 
 
Beispiel 6 : 9, 5 g Kaliumchloracetat werden in 360 ml trockenem Aceton suspendiert und mit einer Lösung von 10 g Chloracetophenon in 40 ml trockenem Aceton versetzt. Die Lösung wird 48 h unter Rückfluss erhitzt, in Wasser gegossen und der Niederschlag aus Trichloräthylen umkristallisiert, wobei Benzoylcarbinolchloracetat erhalten wird (Fp.   99-100   C).   



     4, 1   g Benzoylcarbinolchloracetat werden in Benzol gelöst und mit 4 g Morpholin versetzt. Die Lösung wird etwa 3 h gerührt, der gebildete Niederschlag abfiltriert, die Lösung abgedampft und der Rückstand aus Benzol-Petroläther umkristallisiert, wobei   Benzoy1carbinol-morpholinoacetat   (Fp.   59-60   C)   erhalten wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Aminoessigsäure-benzoyicarbinolester der allgemeinen Formel EMI2.7 worin R'und R"gleich oder verschieden sind und lineare oder verzweigte Alkylgruppen oder H bedeuten, oder ein Teil eines heterocyclischen Ringes sein können, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder Benzoylcarbinol mit einem Essigsäurehalogenid der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 meinen Formel EMI3.4 worin M ein Alkali- oder Erdalkalimetall bedeutet und X obige Bedeutung hat, umsetzt und in dem dabei erhaltenen Ester der allgemeinen Formel EMI3.5 EMI3.6 EMI3.7 mit organischen Säuren (z. B. Wein-, Zitronen-, Malein-, Methansulfon- oder Ascorbinsäure) in wasserlösliche Salze umwandelt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung von Benzoylcarbinol mit einer Verbindung der Formel II in Gegenwart eines Halogenwasserstoffsäure-Akzeptors vornimmt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel EMI3.8 entweder direkt mit überschüssigem Amin oder Ammoniak umsetzt oder zunächst mit Urotropin umsetzt und die dabei gebildete Anlagerungsverbindung anschliessend unter Bedachtnahme auf die Erhaltung der Esterbindung hydrolysiert.
AT943061A 1960-12-19 1961-12-13 Verfahren zur Herstellung neuer Aminoessigsäure-benzoylcarbinolester und ihrer Salze AT228788B (de)

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