AT228220B - Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylharnstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung neuer SulfonylharnstoffeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylharnstoffe EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 und ihre Salze, worin R und R niedere Alkylreste mit je 1 - 4 Kohlenstoffatomen oder zusammen einen geraden oder verzweigten Alkylen- oder Oxaalkylenrest mit 4 - 8 Kohlenstoffatomen, wie Butylen- (l, 4), pentylen- (l, 5), Hexylen- (l, 6), Hexylen- (2, 5), Heptylen- (2, 6) oder 3-0xa-pentylen- (l, 5), darstellen und Rs einen Alkylrest mit 1 - 8 Kohlenstoffatomen, einen Phenyläthylrest oder einen Cycloalkylrest bedeutet. Ein spezieller Gegenstand der Erfindung sind die besonders gut blutzuckersenkenden Verbindungen der Formel EMI2.2 der Formel EMI2.3 und seine Salze. sowie der N- (Morpholino-sulfonyl)-N'- (ss-phenyläthyl)-harnstoffund seine Salze. Die neuen Verbindungen werden nach an sich bekannten Verfahren gewonnen. Vorzugsweise geht man so vor, dass man in Verbindungen der Formel EMI2.4 oder EMI2.5 EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> R1vor allem aber die eingangs genannten Metallsalze, z. B. Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Magnesiumsalze, überführt werden. Die neuen Verbindungen und ihre Salze können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate verwendet werden, die sie in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen Trägermaterial enthalten. Für dasselbe kommen solche Stoffe in Frage, die mit der neuen Verbindung nicht reagieren, wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Benzylalkohole, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline, Cholesterin oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können z. B. als Tabletten, Dragées, Pulver, Suppositorien oder in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Die Erfindung wird im nachfolgenden Beispiel beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Beispiel : Zu einer Lösung von 15 gN- (Morpholinosulfonyl)-N'- (0-phenyläthyl)-thioharnstoff in 250 cm3 Aceton tropft man bei Zimmertemperatur unter Rühren eine Lösung von 3, 9 g Natriumnitrit in 25 cm3 Wasser. Nach 2 h werden bei 100 30 cm3 5n-Essigsäure zugegeben. Man rührt 3 h bei Zimmertemperatur, verdünnt mit 700 cm3 Wasser und filtriert nach einigem Stehen das ausgeschiedene Produkt EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 EMI3.4 EMI3.5 EMI3.6 <tb> <tb> (Morpholinosulfonyl)-N'- <SEP> (ss-phenyläthyl)-harnstoffR, <SEP> R2 <SEP> F <tb> Piperidino <SEP> n-Butyl <SEP> 111-1120 <SEP> (aus <SEP> Methylenchlorid/Petroläther) <tb> Piperidino <SEP> Äthyl <SEP> 134-136 <SEP> (aus <SEP> Wasser) <tb> Piperidino <SEP> Cyclohexyl <SEP> 141-1430 <SEP> (aus <SEP> Petroläther) <tb> Piperidino <SEP> ss-Phenyläthyl <SEP> 136-1380 <SEP> (aus <SEP> Äthanol) <tb> Piperidino <SEP> 2,4-Dimethyl-pentyl-(3) <SEP> 156-157 <SEP> (aus <SEP> Äthanol) <tb> Morpholino <SEP> n-Butyl <SEP> 116-118 <SEP> (aus <SEP> Chloroform/Petroläther) <tb> Morpholino <SEP> Isobutyl <SEP> 170-1710 <SEP> (aus <SEP> Äthanol/Wasser) <tb> <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 <tb> <tb> R1 <SEP> F <tb> Morpholino <SEP> Cyclohexyl <SEP> 1510 <SEP> (aus <SEP> Äthanol) <tb> Morpholino <SEP> Benzyl <SEP> 184-1850 <SEP> (aus <SEP> Alkohol) <tb> Pyrrolidino <SEP> Äthyl <SEP> 139-1400 <SEP> (aus <SEP> Methylenchlorid/Petroläther) <tb> Pyrrolidino <SEP> Cyclohexyl <SEP> 188-189 <SEP> (aus <SEP> Chloroform/Petroläther) <tb> Di-n-propylamino <SEP> ss-Phenyläthyl <SEP> 101-1030 <SEP> (aus <SEP> Chloroform/Petroläther) <tb> Di-n-propylamino <SEP> Cyclohexyl <SEP> 123-1250 <SEP> (aus <SEP> Äthanol) <tb> Hexamethylenimino <SEP> Cyclohexyl <SEP> 167-168 <SEP> (aus <SEP> Äthanol) <SEP> <tb> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4-Tetrahydro- <SEP> n-Butyl <SEP> 115-1170 <SEP> (aus <SEP> Chloroform/Petroläther) <SEP> <tb> isochinolino <tb> PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylharnstoffe der Formel EMI4.2 worin R1 eine durch einen zweiwertigen oder zwei einwertige niedere Kohlenwasserstoffreste aliphatischen Charakters, die durch Heteroatome in der Kohlenstoffkette unterbrochen sein können, disubstituierte Aminogruppe darstellt und R einen gegebenenfalls durch einen Phenylrest substituierten niederen Kohlenwasserstoffrest oder Oxakohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters bedeutet, oder ihrer Salze mit Basen, dadurch gekennzeichnet, dass man in an sich bekannter Weise in Verbindungen der Formel EMI4.3 oder EMI4.4 oder ihren tautomeren Formen, worin Rl und R die oben angegebene Bedeutung haben und X oder X'gegebenenfalls unter. Aufhebung der C = N-Doppelbindung, in die Oxogruppe überführbare Substituenten, wie z. B. =NH, =S oder-OR (R e-m Kohlenwasserstoffrest), sind, diese in eine solche überführt, beispielsweise durch Hydrolyse bzw. Behandlung mit Wasser, und, wenn erwünscht, erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze mit Basen oder erhaltene Salze mit Basen in die freien Verbindungen überführt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln 1 oder II, worin R eine durch niedere Alkylreste mit je 1 - 4 Kohlenstoffatomen disubstituierte Aminogruppe oder eine unverzweigte oder verzweigte Alkyleniminogruppe mit 4 - 8 Kohlenstoffatomen darstellt und Rz einen Alkylrest mit 1 - 8 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest bedeutet, als Ausgangsstoffe verwendet.3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln 1 oder II, worin R einen Oxaalkylenaminorest mit 4 - 8 Kohlenstoffatomen darstellt und R einen Alkylrest mit l-. 8 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest oder einen ss-Phenyläthylrest bedeutet, als Ausgangsstoffe verwendet.4. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln 1 oder II, worin R eine durch niedere Alkylreste mit je 1 - 4 Kohlenstoffatomen disubstituierte Aminogruppe <Desc/Clms Page number 5> oder eine unverzweigte oder verzweigte Alkyleniminogruppe mit 4 - 8 Kohlenstoffatomen darstellt und R einen Phenyläthylrest bedeutet, als Ausgangsstoffe verwendet.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln I oder II, worin R1 einen Pyrrolidino- oder Piperidinorest und R einen Cyclopentyl-oder Cyclohexylrest darstellt, als Ausgangsstoffe verwendet.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln I oder II, worin R1 einen Morpholinorest und 1) einen Cyclopentyl-, Cyclohexyl-oder Phenyl- äthylrest bedeutet, als Ausgangsstoffe verwendet.7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln I oder II, worin R einen Pyrrolidinorest und R einen Phenyläthylrest darstellt, als Ausgangsstoffe verwendet.8. Verfahren nach den Ansprüchen l, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der EMI5.1 verwendet.9. Verfahren nach den Ansprüchen l, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln I oder II, worin R die Morpholinogruppe und R den ss-Phenyläthylrest bedeutet, als Ausgangsstoffe verwendet.10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der EMI5.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH228220T | 1959-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT228220B true AT228220B (de) | 1963-07-10 |
Family
ID=29589376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT227561A AT228220B (de) | 1959-08-13 | 1960-08-12 | Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylharnstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT228220B (de) |
-
1960
- 1960-08-12 AT AT227561A patent/AT228220B/de active
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