AT246162B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten

Info

Publication number
AT246162B
AT246162B AT251064A AT251064A AT246162B AT 246162 B AT246162 B AT 246162B AT 251064 A AT251064 A AT 251064A AT 251064 A AT251064 A AT 251064A AT 246162 B AT246162 B AT 246162B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
dimethylformamide
new
formula
solution
benzoxazepine
Prior art date
Application number
AT251064A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US246162XA priority Critical
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Application granted granted Critical
Publication of AT246162B publication Critical patent/AT246162B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
 worin Ri ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, R ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom, Rs ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom oder die Sulfamylgruppe und   R   eine niedere Alkylgruppe, den Phenylrest oder einen niederen Alkylphenylrest bedeuten, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II : 
 EMI1.2 
 worin X ein Halogenatom darstellt und   R, R , R   und R die obige Bedeutung haben, durch intramolekulare Abspaltung von Halogenwasserstoff   cy ? lisiert.   



   Unter der Bezeichnung "niedere Alkylgruppen" sind geradkettige und verzweigte Alkylgruppen, ins- 
 EMI1.3 
 einen mit niederen Alkylgruppen substituierten Phenylrest. 



   Die Ausgangsverbindungen der Formel II können beispielsweise durch Halogenacylierung eines N-substituierten Anthranilsäure-Derivates erhalten werden. Diese Halogenacylierung kann dadurch bewerkstelligt werden, dass man das Anthranilsäure-Derivat mit einem in a-Stellung halogenierten niederen Alkancarbonsäurehalogenid in Gegenwart von Pyridin, Dimethylformamid   od. dgl.   behandelt. Unter einer in a-Stellung halogenierten niederen Alkancarbonsäure ist beispielsweise die Chloressigsäure, die Bromes- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 rehalogenid kann in einem beliebigen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise in Äther od. dgl. durchgeführt werden oder es kann das Dimethylformamid, das Pyridin od. dgl. selbst als Lösungsmittel verwendet werden. 



   Die Umwandlung der so erhaltenen   N- (a-Halogen-acyl)-anthranilsäure   der Formel II zu einer Verbindung der Formel I kann durch Behandlung mit Dimethylformamid, vorzugsweise mit zwei oder mehr Äquivalenten Dimethylformamid, erfolgen. Diese Behandlung kann in üblichen inerten organischen Lösungsmitteln, beispielsweise in Äther, Dioxan od. dgl. durchgeführt werden oder es kann das Dimethylformamid selbst als Lösungsmittel verwendet werden. Da die Reaktion temperaturabhängig ist, wird sie zweckmässig bei erhöhter Temperatur ausgeführt. Vorzugsweise wird diese Reaktion bei einer Temperatur oberhalb ungefähr 700C durchgeführt. Als besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, die Reaktion bei einer Temperatur zwischen etwa 1000C und dem Siedepunkt des Lösungsmittels (beispielsweise 155 C, dem Siedepunkt von Dimethylformamid) durchzuführen. 



   Verbindungen der Formel I, welche als   4, l-Benzoxazepin-2, 5 (1H, 3H)-dion   bezeichnet werden können, stellen pharmazeutisch wertvolle Substanzen dar und weisen beispielsweise eine diuretische und choleretische Wirkung auf. Verbindungen der Formel I, worin Ru den Phenylrest oder einen niederen Alkylrest darstellt, sind insbesondere wegen ihrer choleretischen Wirkung wertvoll. Von diesen Verbindungen   der Formel I zeichnen sich insbesondere diejenigen durch ihre choleretische Wirkung aus, in welchen R ein Wasserstoffatom und R eine niedere Alkylgruppe, vorzugsweise die Methylgruppe darstellt, und ganz   besonders jene, worin RB ein Halogenatom, insbesondere ein Chloratom bedeutet.

   Von besonderem In-   teresse hinsichtlich ihrer choleretischen Wirkung sind Verbindungen der Formel I, worin R 2 ein Wasserstoffatom, Rs ein Chloratom, R4 die Methylgruppe und Rl entweder ein Wasserstoffatom oder eine nie-   dere Alkylgruppe darstellen. 



   Die Verbindungen der Formel I kpnnen als Heilmittel z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeig-   neten pharmazeutischen organischen oder   anorganischen inerten   Trägermaterial,   wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline usw. enthalten. Die pharmazeutischen Präparate können in fester Form,   z. B.   als Tabletten, Dragées, Suppositorien, Kapseln, oder in flüssiger Form,   z. B.   als Lösungen, Suspensionen oder Emulsio-   nen,   vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-,   Stabilisierungs-, Netz-oder   Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. 



   In den folgenden Beispielen sind alle Temperaturen in Grad Celsius angegeben. 
 EMI2.2 
 eis piel 1 : Einer Lösung von 15, l g N-Methyl-anthranilsäure in 100 ml Dimethylformamid wur-lenchlorid extrahiert. Der Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Der dabei erhaltene Eindampfrückstand wurde in 600 ml Dimethylformamid aufgelöst und die erhaltene Lösung 4 1/2 h am Rückfluss erhitzt. Hierauf wurde die Lösung unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft und der Eindampfrückstand in 500 ml Methylenchlorid gelöst. Dann wurde mit Wasser, 100/oigem Natriumhydrogencarbonat und nochmals mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der feste Eindampfrückstand wurde aus Methanol umkristallisiert, wobei l-Methyl-4, l-benzoxazepin-2, 5 (1H, 3H)-dion erhalten wurde. 



     Beispiel 2 : Einer Lösung von 9,   2 g   5-Chlor-N-methyl-anthranilsäure in 50   ml Dimethylformamid wurden bei 00 6 g Chloracetylchlorid zugesetzt und das erhaltene Reaktionsgemisch wurde hierauf 2 h lang gerührt. Dann wurde ein grosser Überschuss an Wasser zugesetzt und die erhaltene Suspension mit Methylenchlorid extrahiert. Der Methylenchloridextrakt wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der erhaltene Eindampfrückstand wurde in 150 ml Dimethylformamid aufgelöst, die Lösung 2 h lang am Rückfluss erhitzt und dann unter vermindertem Druck eingedampft. Der Eindampfrückstand wurde in Methylenchlorid aufgelöst und die Lösung hintereinander mit Wasser,   10%figer   Natrium-   hydrogencarbonatlösung   und nochmals mit Wasser gewaschen.

   Das erhaltene Gemisch wurde getrocknet und eingedampft. Der feste Eindampfrückstand wurde aus Methanol umkristallisiert und es wurde auf diese Weise   7-Chlor-l-methyl-4, l-benzoxazepin-2, 5 (1H, 3H)-dion   mit einem Schmelzpunkt von 147 bis 1490 erhalten. Diese Verbindung weist choleretische Eigenschaften auf. 



     Beispiel 3 : Es wurde   eine Lösung von 15, 1 g N-Methyl-anthranilsäure und 9,6 g Pyridin in 1000 ml wasserfreiem Äther auf   0    abgekühlt. Zu dieser Lösung wurden unter Rühren tropfenweise 25,9 g   o-Brom-   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. (a-brompropionyl)-anthranilsäurePATENTANSPRÜCHE : EMI4.1 EMI4.2 EMI4.3 :Phenylrest oder einen niederen Alkylphenylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II : EMI4.4 EMI4.5
AT251064A 1963-04-05 1964-03-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten AT246162B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US246162XA true 1963-04-05 1963-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT246162B true AT246162B (de) 1966-04-12

Family

ID=21821516

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT251064A AT246162B (de) 1963-04-05 1964-03-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT246162B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AR142945A1 (de)
AT233643B (de) Kabelgarnitur
AT233626B (de) Lager für Brücken u. dgl. Tragwerke mit einer Zwischenlage aus einem elastischen oder plastischen Material
AT233400B (de) Ski-Schlitten
AT233881B (de) Selbstverkäufer mit zwei oder mehreren Warenschächten
AT232595B (de) Verfahren zur Herstellung von Reflektoren für Beleuchtungskörper
AT246162B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoxazepin-Derivaten
AT233474B (de) Auflockerer für Silo
AT233625B (de) Lager für Brücken u. dgl. Tragwerke mit einer Auflageplatte aus Kunststoff
AT233470B (de) Einrichtung zum Stapeln von Holzstämmen od. dgl.
AT233438B (de) Abzugvorrichtung für Jagdgewehre mit Zylinderverschluß
AT233767B (de) Hosenspanner
AT233768B (de) Garderobenhaken
AT233812B (de) Einem Gatter mit Prismenabziehvorrichtung nachgeschalteter Rollgang
AT233431B (de) Konservenglasöffner
AT235961B (de) Glühlampenfassung
AT246796B (de) Einrichtung zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator
AT237230B (de) Deckrahmen- od. dgl. Befestigung für Becken u. dgl.
AT239306B (de) Förderanlage
AT242997B (de) Tragbares, elektrisch wirkendes Gasmeßgerät
AT240178B (de) Pumpe, insbesondere für Schmiermittel bzw. Fett
AT234304B (de) Roll- oder Gleitaufhänger, insbesondere für Schleudergardinen und -vorhänge
AT232940B (de) Zusammenlegbarer Kerzenleuchter
AT247108B (de) Schutzgas-Lichtbogenschweißbrenner
AT232197B (de) Verfahren zur Herstellung von reinen, gut kristallisierten, schwerlöslichen Salzen des Phenoxymethylpenicillins