AT21806B - Elektrischer Signalgeber. - Google Patents

Elektrischer Signalgeber.

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AT21806B
AT21806B AT21806DA AT21806B AT 21806 B AT21806 B AT 21806B AT 21806D A AT21806D A AT 21806DA AT 21806 B AT21806 B AT 21806B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Signalgeber. 
 EMI1.1 
 



   Bei allen bis jetzt ausgeführten Systemen von Signalanlagen, insbesondere zum
Zwecke der   Feuermeldung,   besteht die Gefahr, dass, wenn zwei   Met der gleichzeitig   oder doch in so kurzen Intervallen in Gang gesetzt werden, dass der zuerst betätigte Melder noch nicht ganz abgelaufen ist, beide Anzeigen   verstümmelt werden müssen und in der  
Empfangsstelle unverständlich werden können. Beim Morse-Systom ist diese Gefahr geringer als bei jedem anderen System, aber bei den bisherigen Einrichtungen   dieser Ar nicht   ausgeschlossen und tatsächlich kommen Fälle von Versagen bei   Alarmierungen   durch gleichzeitige Ingangsetzung zweier   Melder@   öfter vor.

   Um dem möglichst vorzubeugen, schaltet man nur wenige Melder in eine Leitung und auf einen Morse-Apparat der   Empfangsstl'lle   oder man teilt die Melder so ein, dass je zwei benachbarte in einen anderen Stromkreis kommen.   Hiedurch   werden die Anlagekosten wesentlich erhöht, ohne einen sicheren Schutz gegen die Gefahr zu bieten, dass zufolge gleichzeitiger Doppel- meldungen bei einem und demselben Morse-Apparat beide Anzeigen verstümmelt worden. 



   Durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen sollen die oben angeführton Übelstände beseitigt werden. Zu diesem Zwecke ist die bisher gebräuchliche
Einrichtung des Morse-Typonrades bei don Meldern dahin   abgeändert,   dass während der   Umdrehung desselben   in den Zeiten, während welchen die den Unterbrechungen zwischen den Elementen des Morse-Zeichens entsprechenden Stellen die Kontakteinrichtung passieren, nicht nur der Strom, sondern auch der   Zusammenhang   der Leitung unterbrochen wird. 



     Hiedurch   wird erzielt, dass beim gleichzeitigen Gange mehrerer in einer Strahlenleitung mit einem Empfänger oder in einer Schleifenleitung mit zwei   Empfängern enthaltener  
Melder in dem ersten Falle von dem der Empfangsstelle zunächst liegenden Melder das
Zeichen vollständig und   unverstümmelt   einlangt, während in dem zweiten Falle (Schleifen- leitung mit zwei Empfangsapparaten) die Signale von zwei Meldern vollständig und unver-   stümmolt   einlangen. 



   In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen ist ein nach vorliegender Erfindung ein- gerichtetes Morse-Typenrad perspektivisch dargestellt. Dasselbe besteht aus der eigentlichen   ) [orse-1'ypenscheihe   T und der Unterbrochungsscheibe U, welche beide auf der gemein- samen welle A befestigt sind und sich bei Betätigung des Melders in der Richtung der   @ pfeile dreen. Auf der Typenscheibe T   sind die dem betreffenden Morse-Zeichen ent- sprechenden Punkte und Striche durch am Umfang der Typenscheibe vorgesehene erhöhte
Stellen   0,   b, c.... gegeben. Die   Unterbrechungsscheibo     Cl   besitzt an den diesen Er-   höhlungen   der Typenscheibe entsprechenden Stellen Vertiefungen v.

   Der   Typonscheibe   zu- 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 schematisch dargestellt. In der Ruhestellung i geben beide Federn F1 und F2 bei d Kontakt, jedoch ist die Feder F1 vom Typenrad T abgehoben. Bei der zweiten Stellung in welcher eine der erhöhten Stellen (e-f, g und h) der   Unterbrechungsscheibe'wirksam   ist, ist der Kontakt bei   d     aufgehoben. l   zeigt die Stellung, bei weicher die Feder F1 mit den erhöhten Stellen a, b, c.... der Typenscheibe   bezw.   mit der letzteren selbst in leitende Verbindung tritt und die Federn   FI und F2   bei d Kontakt geben.

   Da die in Fig. : gezeichnete Typenscheibe T zwei kurze Erhöhunen a und b und eine lange Erhöhung c besitzt, so gibt diese Scheibe das Morse-Zeichen
Fig. 3 stellt eine Anlage mit drei Meldern M1, M2 und M der angegebenen Art schematisch dar. Die Schaltung der Melder erfolgt in der Weise, dass jede der MorseTyponscheiben T der Melder bei E2, E3 und E4 geerdet und die Feder F I des einen 
 EMI2.2 
 bestehende Nase u zunächst auf dem erhöhten Teil e-f der Unterbrechungsscheibe U schleifen, wodurch nach dem vorhergehenden der Kontakt zwischen den Federn F1 und   F 2     bei d unterbrochen wird.

   Gelangen bei der Weiterdrehung des Rades die erhöhten Stellen a und c der bei E2 geerdeten Typenscheibe T zur Nase F der Feder FI, so wird einerseits   der Kontakt zwischen T und F1, andererseits der Kontakt bei d zwischen   F I und F 2   
 EMI2.3 
 Typenrad dreht. Während die Vorsprünge e-f und g der Unterbrechungsscheibe U bei deren Umdrehung an der Nase u der Feder F2 schleifen, sind, wie oben angegeben, die beiden Federn F2 und F1 voneinander gesoncdert und somit ist auch wllhrend dieser Intervalle, welche den leeren Zwischenräumen des Morse-Zeichens entsprechen, die Leitung   nach den Meldern M2 und j1s   unterbrochen.

   Wird daher einer dieser Melder, oder   werdtvn   beige gleichzeiti mit dem   Melder sU   in Gang gesetzt, so kann zufolge Unterbrechung des Stromes und des Zusammenhanes der Leitung während der Pausen des vom Melder MI gegebenen Zeichens eine Verstümmelung des letzteren nicht eintreten. 



   Wenn die Betätigung nicht vollkommen gleichzeitig erfolgt, so können zwei Fälle eintreten, und zwar entweder liegt der etwas früher   inganggesetzte Melder näher   an dem Morse oder er ist der weiter entfernte. In rsterem Falle kommen auch die Zeichen des erst betätigten Melders vollständig an und vom später betätigten Melder folgen schliesslich noch einige Zeichen nach. Im zweiten Falle erscheinen vom Morso der Empfangsstation zuerst einige Zeichen des entfernter liegenden Melders und dann   folgon   die vollständigen zeichen des näher liegenden Melders. In jedem Falle gibt also der dem Morse-Apparat nälter liegende Melder sein vollständiges Alarmzeichen unvrstümmelt an die Empfangs-   stt'He ab.

   Zur näheren Eriäuterung mögen folgende Beispiele   dienen, wobei angenommen wird. dass die Einrichtung der Melder derart ist, dass bei Betätigung das Typenrad sechs volle Umdrehungen macht, daher das betreffende Morse-Zeichen je sechsmal abgegeben 
 EMI2.4 
   su-hein  
3. Zuerst wird der Melder M3 und dann MI in Gang gesetzt, am Morse erscheint 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 entsprechende geänderte Ausgestaltung erhalten. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
1. Elektrischer Signalgeber des   Morse-systems   insbesondere   fUr Feuermelder, gekenn-   zeichnet durch die Anordnung eines sich mit dem Kontaktgeber zur Abgabe der Signale bewegenden   Unterbrfhers.   welcher in bezug auf den Kontaktgeber derart gestellt ist, dass während der   Beizung   des letzteren in den Pausen zwischen den einzelnen   Kontakt8chlUsseD   . der Zusammenhang der Leitung unterbrochen wird, damit a) bei Anwendung einer Strahlenleitung und eines   Empfangsapparates   bei gleichzeitiger
Betätigung mehrerer in der Leitung liegender Melder das Zeichen des der Empfangs- stelle zunächst liegenden Melders vollständig und   nnversttlmme1t   anlangt ;

   b) bei Anwendung einer Schleifenleitung mit zwei Empfangsapparaton bei gleichzeitiger   Betätigung   mehrerer in der Schleife liegender Melder die Signale von zwei Meldern vollständig und unverstümmelt einlangon. 

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Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Signalgeber des Morse-Systems mit mehreren, je eine Anzahl von Meldern enthaltenden Ringleitungen, welche an die Bewicklungen von in den Lokalstrom- kreis hintereinander geschalteten Übertragungsrelais angeschlosen sind, gekennzeichnet durch die Anordnung von Untorbrechungskontakten in dem Lokalstromkreis derart, dass dieselben durch den Ankerhebel des erregten Relais unterbrochen werden und hiedurch die Verbindung zum Relais der nächstliegenden Ringleitung dauernd unterbrechen, damit bei gleichzeitiger Betätigung mehrerer in einer und derselben oder in verschiedenen Ringleitugnen liegender Relais immer nur eines davon Lokatstromschtuss über einen der beiden Empfangsapparate bewirken kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT21806D 1904-02-06 1904-02-06 Elektrischer Signalgeber. AT21806B (de)

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