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Bei Anlagen mit mehreren einzeln beweglichen, namentlich drehbaren Stationen tritt oft der Fall ein, dass eine der Stationen bei ihrer Bewegung in den Wirkungsbereich einer der anderen beweglichen Stationen gerät und so deren Arbeiten stört oder sonst eine Gefährdung der Anlage
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geleisen arbeiten. der Fall eintreten, dass von den beiden Drehscheiben zu gleicher Zeit Maschinen auf sich kreuzende Geleise abgelassen werden und dass auf diese Weise Ursache zu einem Zusammenstossgegebenwird.
Es sind nun bereits Einrichtungen bekannt, welche ein Signal betätigen, wenn der eine bewegliche Teil in die Gpfahrzone des anderen gerät. Diese Anordnungen bestehen meist darin, dass jeder der beweglichen Teile mit einer Anzahl von Kontaktsegmenten oder Kontakten aus- geriistet ist, welche so geschaltet sind, dass bei bestimmten Lagen der beweglichen Teile zueinander Alarmvorrichtnngen in Tätigkeit gesetzt werden. Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass bei einer grösseren Anzahl von Gefahrstellungen auch eine sehr grosse Anzahl von Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Stationen vorgesehen werden muss.
Gemäss der Erfindung lässt sich dieser Xachteil dadurch vermeiden, dass mit jeder der drehbaren Stationen der Geber je eines synchron laufenden Signalsystems verbunden und ferner
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richtung also soviel Signalsysteme, als Stationen vorhanden sind. Die Zahl der Verbindungs- leitungen ist trotzdem dabei verhältnismässig gering, da für jedes System beispielsweise bei Anwendung von Wechselstromsynchronsystemen, deren Erregerwicklung an ein Wechselstromnetz angeschtoggen sind. nur drei Verbindungsleitungen erforderlich sind.
Da dann aber sämtliche Gefahrstellungen innerhalb einer Umdrehung der Geber oder Empfänger zum Ausdruck gebracht werden können, ist die Zahl der Verbindungsleitungen unabhängig von der Anzahl der Gefahrstellungen. Es ist also möglich, mit die angegebenen Zahl von Systemen eine beliebig grosse Menge von Gefahrstellungen in einfacher und einwandsfreier Weise zu berücksichtigen.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise schematisch mehrere Ausführungsformen derartiger
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80 dass auch hier, und zwar durch die Verdrehung der Scheibe s, die gegenseitige Stellung der beiden Drehscheiben zur Anzeige gebracht wird. indem auch der Wecker w ; zum Ansprechen kommt oder in Ruhe verbleibt.
Um nicht nur das Vorliegen einer Gefahrstellung anzuzeigen, sondern auch eine solche überhaupt zu verhüten, sind die beiden Überwachungsempfänger EI'und E2'vorgesehen, welche an einer Skala dauernd die Stellung der anderen Drehscheibe erkennen lassen, wodurch sich im Vergleich mit der Stellung der eigenen Drehscheibe dauernd die Bewegungsvorgänge überwachen lassen.
Zweckmässig kann man den Überwachungsempfängern noch weiters mit Gegenzeigern versehene Empfänger zuordnen, welche sich in Übereinstimmung mit dem Geber der eigenen Station drehen und so auch an einem Ort, welcher die Bewegung auch der eigenen Station nicht ohneweiters zu erkennen gestattet, die gegenseitige Stellung der Stationen sichtbar veranschaulicht. Übrigens können auch statt besonderer nberwachungsempf nger und Gegenempfänger die Zeiger und Gegenzeiger mit dem Stationsgeber und Empfänger unmittelbar verbunden werden.
In Fig. 2 ist eine etwas abweichende Ausführungsform der Anlage dargestellt, und zwar wirken hiebei der Geber und der Empfänger einer Station nicht unmittelbar mit Kontaktvorrichtungen aufeinander, sondern jede dieser beiden Vorrichtungen ist mit einer Kontaktscheibe s'gekuppelt, auf welcher fest gelagerte, an die Signalvorrichtungen wt oder W2 an-
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wieder in der bereits angedeuteten Weise mit leitenden oder nicht leitenden Teilen versehen. so dass der Stromkreis der Signalvorrichtungen geschlossen wird. sobald beide Bürstenpaare o sich auf leitenden Teilen befinden.
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