DE2000285B2 - Anordnung zur kodeerzeugung - Google Patents

Anordnung zur kodeerzeugung

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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    • G06M1/27Design features of general application for representing the result of count in the form of electric signals, e.g. by sensing markings on the counter drum
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Kodeerzeugung mit einer kreisförmigen Trägerscheibe, die auf eine gemessene Größe durch eine Weiterdrehung anspricht und bei welcher eine Vielzahl von magnetischen Zungenschaltern längs des Weges einer Magneteinrichtung angeordnet sind, insbesondere eine solche, die für den Gebrauch zusammen mit einem Zählersystem mit Ziffernanzeige geeignet ist.
Eine derartige Anordnung ist z. B. durch die deutsche Patentschrift 1 269 645 bekanntgeworden.
Wenn die übliche Art von Anordnungen für Kodeerzeugung, bei welcher magnetische Zungenschalter verwendet werden, in ein Zählersystem mit Ziffernanzeige eingebaut wurde, welches z. B. je vollständige Umdrehung zehnmal fortgeschaltet wird, um zehn kodierte Ausgänge vorzusehen, so war es bisher erforderlich, fünf magnetische Zungenschalter auf einer sich drehenden Scheibe mit verschiedenen radialen Abständen vom Scheibenmittelpunkt und vier Paare von Permanentmagneten für jeden der Zungenschalter anzuordnen. Das heißt, daß auf der sich drehenden Scheibe fünf ringförmige Anordnungen mit verschiedenen Durchmessern vorgesehen werden mußten, dessen je vier Paare Permanentmagneten zuzuordnen waren, welche den zugehörigen Zungenschaltern während der Weiterdrehbewegung der sich drehenden Scheibe diesen gegenüber zu stehen kamen. Hierdurch ergab sich eine Gesamtzahl der Magnete von zwanzig Paaren. Jedesmal, wenn die sich drehende Scheibe weitergeschaltet wurde, wurden ausgewählte zwei der fünf Zungenschalter betätigt, und wenn daher die Scheibe zehnmal für eine vollständige Umdrehung weitergedreht worden war, war jeder der Zungenschalter viermal betätigt worden, damit sich die Summe von zehn verschiedenen Ausgängen ergab.
Die oben beschriebene konventionelle Anordnung zur Kodeerzeugung hat den Nachteil, daß die sich drehende Scheibe notwendigerweise zwanzig Permanentmagnete aufweisen muß, was das Gewicht des sich drehenden Aufbaus vergrößert und zu einem langsamen Ansprechen führt. Weiter muß der Abstand benachbarter ringförmiger Magnetanordnungen groß sein, um zu verhindern, daß die Permanentmagnete in benachbarten Anordnungen einander magnetisch stören. Es ist daher schwierig gewesen, die sich ergebenden Anordnungen zur Kodeerzeugung mit kleinen Abmessungen herzustellen.
Durch die USA.-Patentschrift 3 371 336 ist ebenfalls eine Anordnung zur Kodeerzeugung der eingangs beschriebenen Art bekanntgeworden. Bei dieser Anordnung sind eine Mehrzahl von Stabmagneten radial auf der Trägerscheibe angeordnet, so daß die entgegengesetzten Pole der Stabmagnete sich auf zwei verschiedenen konzentrischen Kreisen bewegen. Die Zungenschalter werden durch Heranführen der Magnete geschlossen und können nur durch Wegbewegen der Magnete geöffnet werden. Dies kann dazu führen, daß die Schalter versehentlich nicht öffnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leichte und schnell ansprechende Anordnung zur Kodeerzeugung zu schaffen. Insbesondere sollen eine minimale Anzahl von Permanentmagneten auf einem einzigen Kreisbogen einer sich drehenden Scheibe so befestigt sein, daß die Magnete während der Drehbewegung der sich drehenden Scheibe aufeinanderfolgend den einzelnen Zungenschaltern gegenüberstehen.
Diese Aufgabe wird mit einer Anordnung zur Kodeerzeugung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Vielzahl von Permanentmagnetenpaaren in kreisbogenförmiger Anordnung auf der Trägerscheibe und im wesentlichen äquidistant vom Mittelpunkt der Trägerscheibe angebracht sind, jedes der Permanentmagnetpaare
ίο ein Nord- und Südpolende aufweist und die Vielzahl von magnetischen Zungenschaltern parallel zur Trägerscheibe entlang dem Weg angeordnet sind, auf welchem sich die Permanentmagnete bei der Drehung der Trägerscheibe bewegen.
Durch die Erfindung wird eine Anordnung zur Kodeerzeugung geschaffen, bei welcher die magnetische Störung der Permanentmagnete untereinander verringert ist und mit welcher Impulse genau bestimmter Dauer erzeugt werden. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung wird nämlich jeder Zungenschalter dann geschlossen, wenn er einem Paar ungleichnamiger Magnetpole gegenübersteht, und dann geöffnet, wenn er einem Paar gleichnamiger Magnetpole gegenübersteht. Das Öffnen erfolgt somit zwangsweise durch die gleichnamigen Magnetpole.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist besonders für die Verwendung in einem Zählersystem mit Ziffernanzeige geeignet, welches zehn verschiedene kodierte Ausgänge vorsieht.
Vorzugsweise kann die Vorrichtung zur Impulserzeugung so ausgeführt sein, daß die Trägerscheibe aus magnetischem Material ist und daß bei jedem Permanentmagnetenpaar jeweils ein Polende fest an der Trägerscheibe angebracht ist und das jeweils andere Polende während der Drehbewegung der Trägerscheibe den magnetischen Zungenschaltern gegenübersteht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, durch welche zehn verschiedene kodierte Ausgänge für jede vollständige Umdrehung der Trägerscheibe vorgesehen werden, können für magnetische Zungenschalter im Winkelabstand von im wesentlichen 72° voneinander gegenüber dem Umfang der Trägerscheibe angeordnet und vier Paare Permanentmagnete auf dem Umfang der Trägerscheibe so befestigt sein, daß die entsprechenden Polenden entgegengesetzter Polarität jedes Paares fest auf der Scheibe befestigt sind und die entsprechenden freien Polenden den Zungenschaltern gegenüberstehen, wobei die Paare von Permanentmagneten mit zentralen Winkelabständen von im wesentlichen 36° mit Ausnahme der zwei inneren Paare angeordnet sind und diese zwei inneren Paare einen zentralen Winkelabstand entsprechend einem Winkel von im wesentliehen 72° aufweisen.
Die Erfindung wird durch die folgende Beschreibung an Klarheit gewinnen, welche im Zusammenhang mit der Zeichnung durchgeführt wird. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Impulserzeugung, welche entsprechend der Erfindung aufgebaut ist, und eine Betätigungseinheit hierfür, von der Vorderseite gesehen,
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch von der Rückseite gesehen,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zur Impulserzeugung nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 3,
F i g. 5 eine Draufsicht auf eine besondere Form der Erfindung,
F i g. 6 eine Draufsicht, welche zur Erklärung der Arbeitsweise der Vorrichtungen nach F i g. 5 benutzt wird, und
F i g. 7 eine Seitenansicht einer Modifikation der Erfindung.
Die in F i g. 1 und 2 gezeigte Anordnung besteht zunächst aus einem Elektromagneten 10 mit einer Erregerspule 12 und einem beweglichen Eisenteil oder Anker 14. Die Erregerspule 12 wird intermittierend von Eingangsimpulsen gespeist, welche von einer elektrischen Größe abhängen, die beispielsweise durch ein nicht gezeigtes Wattmeter gemessen wird. Der Anker 14 ist mit einer federgespannten Vorschubklaue 16 verbunden, welche ihrerseits in üblicher Weise mit einer Ziffernscheibe 18 zusammenhängt. Auf dem äußeren Umfang der Ziffernscheibe 18 können in im wesentlichen gleichmäßiger Winkelteilung die Ziffern 0, 1, 2... 9 in angeführter Reihenfolge angebracht sein (s. F i g. 3). Jedesmal, wenn die Erregerspule 12 einen Eingangsimpuls erhält, wird der Anker 14 von dem Elektromagneten 10 angezogen und schaltet die Ziffernscheibe 18 mit Hilfe der Vorschubklaue 16 um einen Schritt in der durch den Pfeil in F i g. 1 angegebenen Richtung weiter.
Die Ziffernscheibe 18 sitzt zentrisch auf einer Welle 20. Auf der gleichen Welle 20 ist auf der der Vorschubklaue 16 abgewandten Seite der Ziffernscheibe 18 eine kreisrunde Trägerscheibe 22 aus einem magnetischen Material, wie etwa Eisen, befestigt und dreht sich mit der Ziffernscheibe 18. Auf der nach außen gerichteten Oberfläche der Trägerscheibe 22 befindet sich eine Vielzahl von Permanentmagneten 24. Diese Permanentmagnete 24 sind in im wesentlichen gleichmäßigen Winkelabständen auf einem Kreis um die Drehachse mit jeweils einem Magnetpolende auf der Außenseite der Trägerscheibe fest angebracht. In Fig. 1 und 3 sind zum Zwecke der übersichtlichen Darstellung vier Permanentmagnete 24 a, 24 b, 24 c und 24 d angeordnet. Wie am besten in Fig. 4 zu sehen ist, ist der Permanentmagnet 24 a mit dem Nordpol fest an der Trägerscheibe 22 angebracht, während der Südpol frei nach außen ragt, und der Permanentmagnet 24 b mit dem Südpol fest an der Trägerscheibe 22 angebracht, während sein Nordpol frei nach außen ragt, wodurch beide Permanentmagnete 24 a und 24 b einen Teil eines geschlossenen magnetischen Weges durch die Trägerscheibe 22 bilden, wie es später beschrieben werden wird. Das gleiche trifft für die Permanentmagnete 24 c und 24 d zu.
Wie in Fig. 1, 3 und 4 gezeigt, sind magnetische Zungenschalter 26 benachbart zur äußeren Oberfläche der Trägerscheibe 22 in im wesentlichen gleicher Lage und mit einem kleinen Abstand zu den Permanentmagneten 24 in geeigneter Weise befestigt. Die Zungenschalter befinden sich dabei gegenüber dem Weg, auf dem sich die offenen oder freien Polenden der Permanentmagnete während der Drehbewegung der Trägerscheibe 22 bewegen. Wie am besten in Fig. 4 zu sehen ist, besteht der Zungenschalter 26 aus einer geschlossenen länglichen Hülle 28, welche so lang ist, daß sie jedes Paar benachbarter Permanentmagnete 24 überbrückt, wobei ein Paar zungenförmiger Kontaktstreifen 30 und 32 aus einem geeigneten federnden magnetischen Material, wie z. B. Eisen, an beiden entgegengesetzten Enden der Hülle 28 in diese so eingeführt und abgedichtet sind, daß sie sich innerhalb der Hülle unter Bildung eines schmalen Spaltes überlappen. Die Oberflächen der Kontaktstreifen können vorzugsweise mit einem geeigneten leitenden Material überzogen sein. Die äußeren Enden der Kontaktstreifen 30 und 32 ragen aus der Hülle 28 heraus und können mit einem geeigneten, nicht gezeigten äußeren Kreis elektrisch verbunden werden.
ίο Während ein einzelner Zungenschalter 26 dargestellt wurde, versteht es sich, daß jede gewünschte Anzahl von Zungenschaltern 26 verwendet werden kann, um funktionell mit jeder gewünschten Anzahl von Permanentmagnetenpaaren entsprechend dem jeweiligen besonderen Anwendungsfall verbunden zu werden.
Als Beispiel soll die Erfindung so im Zusammenhang mit einer Anordnung beschrieben werden, bei welcher vier Paare Permanentmagnete und fünf magnetische Zungenschalter verwendet werden, um während einer vollständigen Umdrehung der kreisförmigen Trägerscheibe zehn verschiedene Ausgänge entsprechend den Werten 0, 1, 2 ... 9 zu erhalten.
Eine solche Anordnung ist in F i g. 5 und 6 gezeigt, in denen gleiche Bezugszeichen der in Fig. 1, 3 und 4 gezeigten Teile identische Teile bezeichnen. Wie in F i g. 5 und 6 gezeigt, sind fünf magnetische Zungenschalter 26-1, 26-11, 26-III, 26-IV, 26-V in im wesentlichen gleichen Winkelabständen, in diesem Fall entsprechend Winkeln von 72°, am äußeren Umfang der kreisförmigen Trägerscheibe 22 und mit im wesentlichen gleichem Abstand von dieser angebracht. Ihre Mittelpunkte liegen dabei im wesentlichen in Reihe mit den Mittelpunkten von auf der Umfangsfläche der Ziffernscheibe 18 angebrachten abwechselnden Ziffern, wie es aus Fig. 3 leicht zu ersehen ist. Wenn z. B. der Mittelpunkt des Zungenschalters 26-1 im wesentlichen in Reihe mit dem Mittelpunkt der Ziffer 0 liegt, so liegt der Mittelpunkt des Zungenschalters 26-V im wesentlichen in Reihe mit dem Mittelpunkt der Ziffer 2 usw.
Weiter sind vier Paare von Permanentmagneten 24 a, 24 b, 24 c, 24 d . .. 24 h in vorbestimmten Winkelabständen und vorbestimmter Lage in bezug auf die Zungenschalter 26 fest auf der Trägerscheibe 22 angebracht. Im einzelnen sind, wie am deutlichsten in Fig. 6 gezeigt, die zwei Paare von Permanentmagneten 24 a, 24 b, 24 c, 24 d unter einem zentralen Winkelabstand von im wesentlichen 36° am Umfang der Trägerscheibe 22 derart angebracht, daß die ausgesetzten oder freien Polenden zweier benachbarter Magnete wahlweise den Zungenschaltern mit dem Mittelpunkt zwischen den Polenden und dem Mittelpunkt des Zungenschalters in Reihe überlappend gegenüberstehen. Weiter sind zwei Paare von Permanentmagneten 24 e, 24/ und 24 g, 24 h auf ähnliche Weise mit einem zentralen Winkelabstand im wesentlichen gleich einem Winkel von 36° am Umfang der Trägerscheibe 22 in der gleichen Weise wie oben beschrieben angeordnet. Jedoch ist das innere Paar der Magnete 24 c und 24 d von dem inneren Paar der Magnete 24 e und 24/ um einen zentralen Winkelabstand entfernt, der im wesentlichen einem Winkel von 72° entspricht. Das heißt, die Paare von Permanentmagneten sind mit zentralen Winkelabständen von im wesentlichen 36° angeordnet, mit Ausnahme der inneren Paare von Permanentmagneten, welche mit einem zentralen Winkelabstand von im wesent-
lichen 72° angeordnet sind. So ist leicht zu erkennen, daß vier Paare Permanentmagnete 24 a, 24b .. .24h auf der Trägerscheibe 22 auf dem gleichen Kreis wie die Zungenschalter 26 befestigt sind.
Die soweit beschriebene Anordnung wird folgendermaßen betrieben: Es wird zunächst angenommen, daß die Permanentmagnete 24 a und 24 b mit entgegengesetzter Polarität während der Drehbewegung der Trägerscheibe 22 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 5 und 6 in eine Lage direkt gegenüber dem Kontaktstreifen 30 bzw. 32 des Zungenschalters 26-1, wie in F i g. 6 gezeigt, gekommen sind. Unter dieser Bedingung wird ein geschlossener magnetischer Kreis gebildet, welcher vom Permanentmagneten 24 α durch das Nordpolende des Magneten 24 a, die Kontaktstreifen 30 und 32 des Zungenschalters 26-1, die Süd- und Nordpolenden des Permanentmagneten 24 b und durch die Trägerscheibe 22 zurück zum Permanentmagneten 24 a durch dessen Südpolende gebildet wird. Hierdurch ziehen die inneren Endteile der Kontaktstreifen einander magnetisch an. Dies bedeutet, daß der Zungenschalter 26-1 in seine geschlossene Stellung gebracht wird.
Zur gleichen Zeit befindet sich der Zungenschalter 24-IV gegenüber dem Magnetpaar 24 g, 24 h, wie in F i g. 6 gezeigt, und daher ähnlich in seiner geschlossenen Stellung. Aus F i g. 6 ist zu ersehen, daß keiner der übrigen Zungenschalter gegenüber einem Permanentmagnetenpaar liegt und diese Zungenschalter daher in ihrer offenen Stellung bleiben. Dies kann z. B. bewirkt werden, um der Ziffer 0 zu entsprechen. Eine weitere Drehung der Trägerscheibe 22 bewegt die Permanentmagneten 24 b und 24 c gleicher Polarität unmittelbar neben den Zungenschalter 26-1. Jetzt befinden sich die Nordpolenden der Permanentmagnete 24 b und 24 c direkt gegenüber den Kontaktstreifen 30 und 32 und bewirken eine magnetische Abstoßung beider Streifen, wobei die Kontaktstreifen trotz der infolge des vorausgehenden Kontaktes vorhandenen Remanenz voneinander getrennt werden. Auf diese Weise kommt der Zungenschalter 26-1 in seine offene Lage. Ebenso kommt der Zungenschalter 26-IV in seine offene Lage, weil er magnetisch nur mit dem Permanentmagneten 24 h verbunden ist.
Nachdem die Trägerscheibe 22 aus ihrer Lage, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, um einen Winkel von 36° gedreht wurde, erreichen die Permanentmagnete eine Lage im Verhältnis zu den Zungenschaltern, wie sie in F i g. 5 dargestellt ist. In F i g. 5 liegen die Zungenschalter 26-1 und 26-V über den entsprechenden Magnetpaaren 24 c, 24 d und 24 e, 24/ und sind in ihre geschlossene Stellung gebracht, wie es sich leicht aus der Beschreibung verstehen läßt, die im Zusammenhang mit dem Magnetpaar 24 a, 24 b durchgeführt wurde. Die übrigen Zungenschalter befinden sich jedoch in ihrer offenen Stellung. Dies entspricht der nächstfolgenden Ziffer, in diesem Falle der Ziffer 2.
Jedesmal, wenn die Trägerscheibe 22 um einen Winkel von 36° gedreht wurde, wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang, um zwei der fünf Zungenschalter in ihre geschlossene Stellung zu bringen, während die übrigen Zungenschalter in ihrer offenen Stellung bleiben. So werden aufeinanderfolgende Ziffern durch die besonders ausgewählten zwei Stellungen aus fünf Stellungen kodiert. Da die mögliche Anzahl von Kombinationen zwei aus fünf zehn ist, können die Ziffer 0, 1 ... 9 eindeutig durch Auswahl zweier von fünf Zungenschaltern in geschlossener Lage ausgedrückt werden.
Aus der vorausgegangenen Beschreibung und der Darstellung in Fig. 5 und 6 ist zu erkennen, daß durch jede Drehung des Ziffernrades 18 oder der Trägerscheibe 22 um einen Winkel von 36° bewirkt wird, daß jeweils zwei bestimmte von fünf Zungenschaltern selektiv in ihre geschlossene Stellung entsprechend der folgenden Tabelle gebracht werden, während die übrigen Schalter in ihrer offenen Stellung bleiben. In der Tabelle bedeutet die Überschrift jeder Spalte die entsprechende anzuzeigende Ziffer, und die Bezugszeichen in der Spalte ganz links bezeichnen die Zungenschalter, wie sie durch gleiche Bezugszeichen in F i g. 5 und 6 gekennzeichnet sind. Die in jedem einzelnen Fall in ihre geschlossene Stellung gebrachten Zungenschalter sind mit »EIN« bezeichnet. Zum Beispiel sind die Zungenschalter 26-1 und 26-III für die Ziffer 4 in ihrer geschlossenen Stellung.
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
26-1 EIN EIN EIN EIN
26-11 EIN EIN EIN EIN
26-III EIN EIN EIN EIN
26-IV EIN EIN EIN EIN
26-V EIN EIN EIN EIN
Die obige Tabelle ist nur zum Zwecke der Darstellung gezeigt, und es versteht sich, daß die Erfinnung nicht hierdurch oder hierauf beschränkt werden soll und daß die anzuzeigenden Ziffern auf verschiedene Art und anders als oben beschrieben kodiert werden können.
Jedes Paar von benachbarten Permanentmagneten mit freien Polenden entgegengesetzter Polarität kann, falls gewünscht, durch einen einzigen Permanentmagneten 24 ersetzt werden, der, wie in F i g. 7 gezeigt, am Umfang der Trägerscheibe 22 angeordnet ist. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen dabei Teile, welche denen in Fig. 4 gezeigten entsprechen. In
diesem Fall ist es nicht erforderlich, daß die Trägerscheibe 22 aus magnetischem Material besteht.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Kodeerzeugung mit einer kreisförmigen Trägerscheibe, die auf eine gemessene Größe durch eine Weiterdrehung anspricht und bei welcher eine Vielzahl von magnetischen Zungenschaltern längs des Weges einer Magneteinrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Permanentmagnetenpaaren (24) in kreisbogenförmi-
ger Anordnung auf der Trägerscheibe (22) und im wesentlichen äquidistant vom Mittelpunkt der Trägerscheibe angebracht sind, jedes der Permanentmagnetpaare (24) ein Nord- und Südpolende aufweist und die Vielzahl von magnetischen Zungenschaltern (26) parallel zur Trägerscheibe (22) entlang dem Weg angeordnet sind, auf welchem sich die Permanentmagnete (24) bei der Drehung der Trägerscheibe (22) bewegen.
2. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheibe (22) aus magnetischem Material ist und daß bei jedem Permanentmagnetenpaar (24) jeweils ein Polende fest an der Trägerscheibe (22) angebracht ist und das jeweils andere Polende während der Drehbewegung der Trägerscheibe (22) den magnetischen Zungenschaltern (26) gegenübersteht.
3. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Permanentmagnetenpaar (24) aus einem einzigen Permanentmagneten besteht, welcher selektiv den magnetischen Zungenschaltern (26) gegenüberstehende Nord- und Südpolenden enthält.
4. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß fünf magnetische Zungenschalter (26) gegenüber der Trägerscheibe (22) in gleichen Winkelabständen auf einem Kreis konzentrisch zur Trägerscheibe (22) angeordnet sind und vier Paare von Permanentmagneten (24) in kreisbogenförmiger Anordnung, deren Radius im wesentlichen gleich dem des konzentrischen Kreises der Zungenschalter ist, und in einem vorbestimmten Muster angeordnet sind, wobei jedes Magnetpaar jeweils fest mit einem Polende an der Trägerscheibe (22) angebracht ist und die anderen Polenden den magnetischen Zungenschaltern gegenüberstehen, wodurch ausgewählte zwei magnetische Zungenschalter (26) bei jeder Weiterdrehung der Trägerscheibe (22) in ihre geschlossene Stellung gebracht werden, und so zehn verschiedene kodierte Ausgänge für jede vollständige Umdrehung der Trägerscheibe (22) vorgesehen sind.
5. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß fünf magnetische Zungenschalter (26) gegenüber der Trägerscheibe (22) angeordnet sind und vier Permanentmagnete (24) in kreisbogenförmiger Anordnung, deren Radius im wesentlichen gleich dem des konzentrischen Kreises der Zungenschalter ist, und in einem vorbestimmten Muster angeordnet sind, wobei jeder Magnet zwei Polenden entgegengesetzter Polarität aufweist, die den magnetischen Zungenschaltern (26) gegenüberstehen, wodurch ausgewählte zwei magnetische Zungenschalter (26) bei jeder Weiterdrehung der Trägerscheibe (22) in ihre geschlossene Stellung gebracht werden, und so zehn verschiedene kodierte Ausgänge für jede vollständige Umdrehung der Trägerscheibe (22) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109536/338
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