DE2000285C - Anordnung zur Kodeerzeugung - Google Patents
Anordnung zur KodeerzeugungInfo
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Description
Diese Aufgabe wird mit einer Anordnung zur Kodeerzeugung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemä«
dadurch gelöst, daß eine Vielzahl von Permanentmagnetenpaaren, in kreisbogenförmiger
Anordnung auf der Trägerscheibe und im wesentlichen äquidistant vom Mittelpunkt der Trägerscheibe
angebracht sind, jedes der Permarientmagnetpaart
kodierte Ausgänge vorzusehen, so war es bisher erforderlich, fünf magnetische Zungenschalter auf
einer sich drehendtn Scheibe mit verschiedenen
sich drehenden Scheibe fünf ringförmige Anordnungen mit verschiedenen Durchmessern vorgesehen
die Verwendung in einem Zählersystem mit Ziffernanzeige geeignet, welches zehr verschiedene kodierte
Ausgänge vorsieht.
Vorzugsweise kann die Vorrichtung zur Impulserzeugung so ausgeführt sein, daß die Trägerscheibe
aus magnetischem Material ist und daß bei jedem Permanentmagnetenpaar jeweils ein Polende fest an
der Trägerscheibe angebracht ist und das jeweils
geeignet ist. „ . .
Eine derartige Anordnung ist z. B. durch die dem- 10 ein Nord- und Südpolende aufweist und die Vielzahl
sch·; Patentschrift 1 269 645 bekanntgeworden. von magnetischen Zungcnschaltern parallel zur Trä-
Wenn die übliche Art von Anordnungen für Kode- gerscheibe entlang dem Weg angeordnet sind, auf
erzeugung, bei welcher magnetische Zungenschalter welchem sich die Permanentmagnete bei der Drehung
verwendet werden, in ein Zählersystem mit Ziffern- der 1 rägerscheibe bewegen.
anzeige eingebaut wurde, welches z. B. je vollständige i5 Durch die Erfindung wird eine Anordnung zur
Umdrehung zehnmal fortgeschaltet wird, um zehn Kodeerzeugung geschaffen, bei welcher die magnetische
Störung der Permanentmagnete untereinander verringert ist und mit welcher Impulse genau bestimmter
Dauer erzeugt werden. Mit der erfindungsradialen Abständen vom Scheibenmittelpunkt und ao gemäßen Anordnung wird nämlich jeder Zungenvier
Paare von Permanentmagneten für jeden der schalter dann geschlossen, wenn er einem Paar un-Zungenschalter
anzuordnen. Das heißt, daß auf der gleichnamiger Magnetpole gegenübersteht, und dann
geöffnet, wenn ei einem Paar gleichnamiger Magnetpole
gegenübersteht. Das öffnen erfolgt somit zwangs-
werden mußten, dessen je vier Paare Permanent- as weise durch die gleichnamigen Magnetpule,
magneten zuzuordnen waren, welche den zugehörigen Die erfindungsgemäße Anordnung ist besonders für
magneten zuzuordnen waren, welche den zugehörigen Die erfindungsgemäße Anordnung ist besonders für
Zungenschaltern während der Weiteidrehbewegung der sich drehenden Scheibe diesen gegenüber zu stehen
kamen. Hierdurch ergab sich eine Gesamtzahl der Magnete von zwanzig Paaren Jedesmal, wenn die
sich drehende Scheibe weitergcchaltet wu.de, wurden ausgewählte zwei der fünf Zung,.· ischalter betätigt,
und wenn daher die Scheibe zehnmal für eine vollständige Umdrehung weitergedreht worden war,
war jeder der Zungenschalter viermal betätigt wor- 35 andere Polende während der Drehbewegung der
den, damit sich die Summe von zehn verschiedenen Trägerscheibe den magnetischen Zungenschaltern
Ausgängen ergab. gegenübersteht.
Die oben beschriebene konventionelle Anordnung In einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfin-
zur Kodeerzeugung hat den Nachteil, daß die sich dung, durch welche zehn verschiedene kodierte Ausdrehende
Scheibe notwendigerweise zwanzig Perma- 40 gänge für jede vollständige Umdrehung der Trägernentmagnete
aufweisen muß, was das Gewicht des scheibe vorgesehen werden, können für magnetische
Zungenschalter im Winkelabstand von im wesentlichen 72 voneinander gegenüber dem Umfang der
Trägerscheibe angeordnet und vier Paare Pcrmanentproß sein, um zu verhindern, daß die Permanent- 45 magnete auf dem Umfang der Trägerscheibe so bemagnete
in benachbarten Anordnungen einander festigt sein, daß die entsprechenden Polenden entmagnetisch
sioien. Es ist daher schwierig gewesen, gegengesetzter Polarität jedes Paares fest auf der
die sich ergebenaen Anordnungen /ur Kodeerzeugung Scheibe befestigt s I und die entsprechenden freien
mit kleinen Abmessungen herzustellen
Durch die USA.-Patentschrift 3 371 336 ist ebenfalls
eine Anoidnung zur Kodeer/eugung der eingangs beschriebenen Art bekanntgeworden Bei
dieser Anordnung sind eine Mehrzahl von S'iabm;ignetcn
radial auf der "I ragersiheibc angeordnet,
so daß die entgegengesetzten Pole der Stabmagnete sich auf zwei verschiedenen kun/xntrihchcn Ktci:>.n
bewegen. Die Zungenschalter werden durch Hciranfiihren
der Magnete geschlossen und können nur durch Wegbewegen der Magnete geöffnet werden.
Dies kann dazu führen, daß die Schalter versehentlich nicht öffnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leichte und schnell ansprechende Anordnung zur
Kodeerzciigung zu schaffen. Insbesondere sollen eine
minimale Anzahl von Permanentmagneten auf einem einzigen Kreisbogen einer sich drehenden Scheibe so
befestigt sein, daß die Magnete während der Dreh- hi'.wi'ntmu der sich drehenden Scheibe aufeinander-
sich drehenden Aufbaus vergrößert und /u einem langsamen Ansprechen führt. Weiter muß der Abstand
benachbarter ringförmiger Magnetanordnungen
Polenden den Zun^ciischalt-rn gegenüberstehen, wo-
lie Paare von Permanentmagneten mit zentialen
Winkelabständen von im wesentlichen 36 mit Ausnahme
der zwei inneren Paare angeordnet sind und diese zwei inneren Paare einen zentralen Winkelabsland
entsprechend einem Winkel von im wesentlichen 72 aufweisen.
l)ic I rfindung wird durch die folgende B Ίreibung
an Klarheit gewinnen, welche im Zush menhang
mit der Zeichnung durchgeführt wird, h ■ zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung
zur Impulserzeugung, welche entsprechend der Erfindung aufgebaut ist, und eine Betätigungseinheit
hierfür, von der Vorderseite gesehen,
Fi g. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch von
der Rückseite gesehen,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung
zur Impulserzeugung nach F i g. I und 2,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig· 3,
3 f 4
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine besondere Form der Hülle 28 in diese so eingeführt und abgedichtet
der Erfindung, sind, daß sie sich innerhalb der HüUü unter Bildung
Fig. 6 eine Draufsicht, welche zur Erklärung der eines schmalen Spaltes überlappen. Die Oberflächen
Arbeitsweise der Vorrichtungen nach Fig. 5 benutzt der Kontaktstreifen können vorzugsweise mit einem
fiird, und 5 geeigneten leitenden Material überzogen sein. Die
F i g. 7 eine Seitenansicht einer Modifikation der äußeren Enden der Kontaktstreifen 30 und 32 ragen
Erfindung. aus J61- Hülle 28 heraus und können mit einem g>>-
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Anordnung besteht eigneten, nicht gezeigten äußeren Kreis elektrisch
lunächst aus einem Elektromagneten 10 mit einer verbunden werden.
Frregerspule 12 und einem beweglichen Eisenteil |O Während ein einzelner Zungenschalter 26 dar-
cider An!:er 14. Die Erregerspule 12 wird intermittie- gestellt wurde, versteht es sich, daß jede gewünschte
rend von Eingangsimpulsen gespeist, welche von Anzahl von Zungenschaltern 26 verwendet weiden
einer elektrischen Größe abhängen, die beispielsweise kann, um funktionell mit jeder gewünschten Anzahl
durch ein nicht gezeigtes Wattmeter gemessen wird. von Permanentmagnetenpaaren entsprechend dem
per Anker 14 ist mit einer federgespannten Vor- t5 jeweiligen besonderen Anwendungsfall verbunden zu
ichubklaue 16 verbunden, welche ihrerseits in üblicher werden.
Weise mit einer Ziffernscheibe 18 zusammenhängt. Als Beispiel soll die Erfindung so im Zusammen-Auf
dem äußeren Umfang der Ziffernscheibe 18 kön- hang mit einer Anordnung beschrieben werden, bei
ncn in im wesentlichen gleichmäßiger Winkelteilung welcher vier Paare Permanentmagnete und fünf
die Ziffern 0, 1, 2... 9 in angeführter Reihenfolge ao magnetische Zungenschalter verwendet werden, um
angebracht sein (s. Fig. 3). Jedesmal, wer.i die Er- während einer vollständigen Umdrehung der kreisrt^erspule
12 einen Eingangsimpuls erhält, wird der förmigen Trägerscheibe zehn verschiedene Ausgänge-Anker
14 von dem Elektromagneten 10 angezogen entsprechend den Werten 0, 1, 2 ... 9 zu erhalten.
und schaltet die Ziffernscheibe 18 mit Hilfe der Vor- Ein~ solche Anordnung ist in F i g. 5 und f> gezeigt, schubklaue 16 um einen Schritt in der durch den as in denen gleiche Bezugszeichen der in Fig. 1, 3 Pfeil in Fi g. 1 angegebenen Richtung weiter. und 4 gezeigten Teile identische Teile bezeichnen.
und schaltet die Ziffernscheibe 18 mit Hilfe der Vor- Ein~ solche Anordnung ist in F i g. 5 und f> gezeigt, schubklaue 16 um einen Schritt in der durch den as in denen gleiche Bezugszeichen der in Fig. 1, 3 Pfeil in Fi g. 1 angegebenen Richtung weiter. und 4 gezeigten Teile identische Teile bezeichnen.
Die Ziffernscheibe 18 sitzt zentrisch auf einer Wie in F i g. 5 und 6 gezeigt, sind fünf magnetische
Welle 20. Auf der gleichen Welle 20 ist aur der der Zungenschalter 26-1, 26-11, 26-III, 26-IV, 26-V in im
Vorschubklaue 16 abgewandten Seite der Ziffern- wesentlichen gleichen Winkelabständen, in diesem
scheibe 18 eine kreisrunde Trägerscheib ·■ 22 aus 3O Fall entsprechend Winkeln von 72°, am äußeren
einem magnetischen Material, wie etwa Eisen, be- Umfang der kreisförmigen Trägerscheibe 22 und mit
festigt und dreht sich mit der Ziffernscheibe 18. Auf im wesentlichen gleichem Abstand von dieser angeder
nach außen gerichteten Oberfläche der Träger- bracht. Ihre Mittelpunkte liegen dabei im wesentscheibe
22 befindet sich eine Vielzahl von Permanent- lichen in Reihe mit den Mittelpunkten von auf der
magneten 24. Diess Permanentmagnete 24 sind in im 35 Umfangsfläche der Ziffernscheibe 18 angebrachten
wesentlichen gleichmäßigen Winkelabständen auf abwechselnden Ziffern, wie es aus F i g. 3 leicht zu
einem Kreis um die Drehachse mit jeweils einem ersehen ist. Wenn z. B. der Mittelpunkt des Zungen-Magnetpolende
auf der Außenseite der Trägerscheibe schalters 26-1 im wesentlichen in Reihe mit dem
fest angebracht. In Fig. 1 und 3 sind zum Zwecke Mittelpunkt der Ziffer 0 liegt, so liegt der Mittelpunkt
der übersichtlichen Darstellung vier Permanent- 40 des Zungenschalters 26-V im wesentlichen in Reihe
magnete 24a, 24b, 24c und 24d angeordnet. Wie am mit dem Mittelpunkt der Ziffer 2 usw.
besten in F i g. 4 zu sehen ist, ist der Permanent- Weiter sind vier Paare von Permanentmagneten magnet 24 a mit dom Nordpol fest an der Träger- 24 a, 24 b, 24 c, 24 d ... 24 h in vot Destimmten Winscheibe 22 angebracht, während der Südpol frei nach kelabständen und vorbestimmter Lage in bezug auf außen ragt, und der Permanentmagnet 24 b mit dem 45 die Zungenschalter 26 fest auf der Trägerscheibe 22 Südpol fest an der Trägerscheibe 22 angebracht, angebracht. Im einzelnen sind, wie am deutlichsten während sein Nordpol f.-«:i nach außen ragt, wodurch in F i g. 6 gezeigt, die zwei Paare von Permanentbeide Permanentmagnete 24a und 24b einen Teil magneten 24a, 24b, 24r, 24d unter einem zentralen eines geschlossenen magnetischen Weges durch die Winkelabstand von im wesentlichen 3ft am Umfang Trägerscheibe 22 bilden, wie es später beschrieben 50 der Trägerscheibe 22 derart angebracht, daß die auswerden wird. Das gleiche trifft für die Permanent- gesetzten oder freien Polenden zweier benachbarter magnete 24r und 24d zu. Magnete wahlweise den Zungenschaltern mit dem
besten in F i g. 4 zu sehen ist, ist der Permanent- Weiter sind vier Paare von Permanentmagneten magnet 24 a mit dom Nordpol fest an der Träger- 24 a, 24 b, 24 c, 24 d ... 24 h in vot Destimmten Winscheibe 22 angebracht, während der Südpol frei nach kelabständen und vorbestimmter Lage in bezug auf außen ragt, und der Permanentmagnet 24 b mit dem 45 die Zungenschalter 26 fest auf der Trägerscheibe 22 Südpol fest an der Trägerscheibe 22 angebracht, angebracht. Im einzelnen sind, wie am deutlichsten während sein Nordpol f.-«:i nach außen ragt, wodurch in F i g. 6 gezeigt, die zwei Paare von Permanentbeide Permanentmagnete 24a und 24b einen Teil magneten 24a, 24b, 24r, 24d unter einem zentralen eines geschlossenen magnetischen Weges durch die Winkelabstand von im wesentlichen 3ft am Umfang Trägerscheibe 22 bilden, wie es später beschrieben 50 der Trägerscheibe 22 derart angebracht, daß die auswerden wird. Das gleiche trifft für die Permanent- gesetzten oder freien Polenden zweier benachbarter magnete 24r und 24d zu. Magnete wahlweise den Zungenschaltern mit dem
Wie in Fig. 1, 3 und 4 gezeigt, sind magnetische Mittelpunkt zwischen den Polenden und dem Mittel-Zungenschaiter
26 benachbart zur äußeren Ober- punkt des Zungenschalter* in Reihe überlappend
fläche der Trägerscheibe 22 in im wesentlichen glei- 55 gegenüberstehen. Weiter sind zwei Paare von Perroachcr
Lage und mit einem kleinen Abstand /u den nentmagneten l4e, 24/ und 24g, 24h auf ähnliche
Permanentmagneten 24 in geeigneter Weise befestigt. Weise mit einem zentralen Winkelabstand im wesent-Die Zungenschalter befinden sich dabei gegenüber liehen gleich einem Winkel von 36" am Umfang der
dem Weg, auf dem sich die offenen oder freien Pol- Trägerscheibe 22 in der gleichen Weise wie oben beenden der Permanentmagnete während der Dreh- 60 schrieben angeordnet. Jedoch ist das innere Paar der
bewegung der Trägerscheibe 22 bewegen. Wie am Magnete 24c un1 24d von dem inneren Paar der
besten in Fig. 4 zu sehen ist, besteht der Zungen» Magnete 24c und 24/ um einen zentralen Winkeischaltcr 26 aus einer geschlossenen länglichen Hülle abstand entfernt, der im wesentlichen einem Winkel
28, welche so lang ist, daß sie jedes Paar benachbar- von 72° entspricht. Das heißt, die Paare von Perma
ter Permanentmagnete 24 überbrückt, wobei ein 65 nentmagneten sind mit zentralen Winkelabständen
Paar zungcnförmiger Kontaktstreifen 30 und 32 aus von im wesentlichen 36" angeordnet, mit Ausnahme
einem geeigneten federnden magnetischen Material, der inneren Paare von Permanentmagneten, welche
wie z. B. Kisen, an beiden entgegengesetzten Enden mit einem zentralen Winkelabstand von im wesent-
lichen 72° angeordnet sind. So ist leicht zu erkennen, Nachdem die Trägerscheibe 22 aua ihrer Lage, wie
daß vier Paare Permanentmagnete24a, 14b ... 24/i sie in Fig. 6 gezeigt ist, um einen Winkel von 36C
auf der Trägerscheibe 22 auf dem gleichen Kreis wie gedreht wurde, erreichen die Permanentmagnete eine
die Zungenschalter 26 befestigt sind. Lage im Verhältnis zu den Zungenschakern, wie sie
Die soweit beschriebene Anordnung wird folgen- 5 in F i g. 5 dargestellt ist. In F i g. 5 liegen die Zungendermaßen
betrieben: Es wird zunächst angenommen, schalter 26-1 und 26-V über den entsprechenden
daß die Permanentmagnete 24a und 24b mit ent- Magnetpaaren 24c, 24d und 24e, 24/ und sind in
gegengesetzter Polarität während der Drehbewegung ihre geschlossene Stellung gebracht, wie es sich leicht
der Trägerscheibe 22 in der Richtung des Pfeiles in aus der Beschreibung verstehen läßt, die im Zusam-Fig.
5 und 6 in eine Lage direkt gegenüber dem io menhang mit dem Magnetpaar 24a, 'Mb durcii-Kontaktsireifen
30 bzw. 32 des Zungenschalters 26-1, geführt wurde. Die übrigen Zungenschalter befinden
wie in F i g. ft gezeigt, gekommen sind. Unter dieser
Bedingung wird ein geschlossener magnetischer Kreis
gebildet, welcher vom Permanentmagneten 24a durch
das Nordpolende des Magneten 24a, die Kontakt- 15
streifen 30 und 32 des Zungenschalters 26-1, die Süd-
und Nordpoletiden des Permanentmagneten 24 b und
durch die Trägerscheibe 22 zurück zum Permanentmagneten 24 a durch dessen Südpolende gebildet während die übrigen Zungenschalter in ihrer offenen wird. Hierdurch ziehen die inneren Endteile der ao Stellung bleiben. So werden aufeinanderfolgende Kontaktstreifen einander magnetisch an. Dies bedeu- Ziffern durch die besonders ausgewählten zwei Stellet, daß der Zungenschalter 26-1 in seine geschlossene
Stellung gebracht wird.
Bedingung wird ein geschlossener magnetischer Kreis
gebildet, welcher vom Permanentmagneten 24a durch
das Nordpolende des Magneten 24a, die Kontakt- 15
streifen 30 und 32 des Zungenschalters 26-1, die Süd-
und Nordpoletiden des Permanentmagneten 24 b und
durch die Trägerscheibe 22 zurück zum Permanentmagneten 24 a durch dessen Südpolende gebildet während die übrigen Zungenschalter in ihrer offenen wird. Hierdurch ziehen die inneren Endteile der ao Stellung bleiben. So werden aufeinanderfolgende Kontaktstreifen einander magnetisch an. Dies bedeu- Ziffern durch die besonders ausgewählten zwei Stellet, daß der Zungenschalter 26-1 in seine geschlossene
Stellung gebracht wird.
Zur gleichen Zeit befindet sich der Zungenschalter
24-1V gegenüber dem Magnetpaar 24g, 24h, wie in as zweier von fünf Zungenschaltern in geschlossener
F i g. 6 gezeigt, und daher ähnlich in seiner geschlos- Lage ausgedrückt werden,
senen Stellung. Aus F i g. 6 ist zu ersehen, daß keiner
der übrigen Zungenschalter gegenüber einem Permanentmagnetenpaar liegt und diese Zungenschalter
der übrigen Zungenschalter gegenüber einem Permanentmagnetenpaar liegt und diese Zungenschalter
daher in ihrer offenen Stellung bleiben. Dies kann 30 Trägerscheibe 22 um einen Winkel von 36" bewirkt
z. B. bewirkt werden, um der Ziffer 0 zu entsprechen. wird, daß jeweils zwei bestimmte von fünf Zungen
Eine weitere Drehung der Trägerscheibe 22 bewegt schaltern selektiv in ihre geschlossene Stellung en<die
Permanentmagneten 246 und 24c gleicher PoIa- sprechend der folgenden Tabelle gebracht werten,
rität unmittelbar neben den Zungenschalter 26-1. während die übrigen Schalter in ihrer offenen Stel-Jetzt
befinden sich die Nordpolenden der Permanent- 35 lung bleiben. In der Tabelle bedeutet die Überschrift
magnete 246 und 24c direkt gegenüber den Kon- jeder Spalte die entsprechende anzuzeigende Ziffer.
taktstreifen 30 und 32 und bewirken eine magnetische und die Bezugszeichen in der Spalte ganz links be
Abstoßung beider Streifen, wobei die Kontaktstreifen zeichnen die Zungenschalter, wie sie durch gleiche
trotz der infolge des vorausgehenden Kontaktes vor- Bezugszeichen in F i g. 5 und 6 gekennzeichnet sind,
handenen Remanenz voneinander getrennt werden. 40 Die in jedem einzelnen Fall in ihre geschlossen:
Auf diese Weise kommt der Zungenschalter 26-1 in Stellung gebrachten Zungenschalter sind mit »EIN«
seine offene Lage. Ebenso kommt der Zungenschal- bezeichnet. Zum Beispiel sind die Zungenschalter
tcr 26-IV in seine offene Lage, weil er magnetisch 26-1 und 26-III für die Ziffer 4 in ihrer geschlosscnur
mit dem Permanentmagneten 24Λ verbunden ist. nen Stellung.
sich jedoch in ihrer offenen Stellung. Dies entspricht der nächstfolgenden Ziffer, in diesem Falle der
Ziffer 2.
Jedesmal, wenn die Trägerscheibe 22 um einen Winkel von 36° gedreht wurde, wiederholt sich der
oben beschriebene Vorgang, um zwei der fünf Zungenschalter in ihre geschlossene Stellung zu bringen,
während die übrigen Zungenschalter in ihrer offenen
lungen aus fünf Stellungen kodiert. Da die mögliche Anzahl von Kombinationen zwei aus fünf zehn ist,
können die Ziffer 0, 1 ... 9 eindeutig durch Auswahl
Aus der vorausgegangenen Beschreibung und der Darstellung in Fig. 5 und 6 ist zu erkennen, daß
durch jede Drehung des Ziffernrades 18 oder der
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |
| 26-1 | EIN | EIN | EIN | EIN | ||||||
| 26-11 | EIN | EIN | EIN | EIN | ||||||
| 26-111 | EIN | EIN | EIN | EIN | ||||||
| 26-IV | EIN | EIN | EIN | EIN | ||||||
| 26-V | EIN | EIN | EIN | EIN |
Die obige Tabelle ist nur zum Zwecke der Darstellung gezeigt, und es versteht sich, daß die Erfinnung
nicht hierdurch oder hierauf beschränkt werden soll und daß die anzuzeigenden Ziffern auf verschiedene
Art und anders als oben beschrieben kodiert 60 werden können.
Jedes Paar von benachbaiten Permanentmagneten
mit freien Polenden entgegengesetzter Polarität kann, falls gewünscht, durch einen einzigen Permanentmagneten
24 ersetzt werden, der, wie in F i g. 7 ge- 65 zeigt, am Umfang der Trägerscheibe 22 angeordnet
ist. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen dabei Teile, welche denen in Fig. 4 gezeigten entsprechen. In
diesem Fall ist es nicht erforderlich, daß die Trägerscheibe 22 aus magnetischem Material besteht.
Claims (5)
1. Anordnung zur Kodeerzeugung mit einer kreisförmigen Trägerscheibe, die auf eine gemessene
Größe durch eine Weiterdrehung anspricht und bei welcher eine Vielzahl von magnetischen
Zungenschaltern längs des Weges einer Magneteinrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl von Permanentmagnetenpaaren (24) in kreisbogenförmi-
2188
ger Anordnung auf der Trägerscheibe (22) und im wesentlichen äquidislant vom Mittelpunkt der
Trägerscheibe angebracht sind, jedes der Permanentmagnetpaare (24) ein Nord- und Südpolende
aufweist und die Vielzahl von magnetischen s Zungenschakctn (26) parallel zuf Trägerscheibe
(22) entlang dem Weg angeordnet sind, auf wel- «hem sich die Permanentmagnete (24) bei der
Drehung der Trägerscheibe (22) bewegen.
2. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anipruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheibe
(22) aus magnetischem Material ist und daß bei jedem Permanentmagnetenpaar (24) jeweils ein Polende fest an der Trägerscheibe (22)
angebracht ist und das jeweils andere Polende während der Drehbewegung der Trägerscheibe
(22) den magnetischen Zungenschaltern (26)
gegenübersteht.
3. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Permanentmagnetenpaar (24) aus einem einzigen Permanentmagneten besteht, welcher selektiv den
magnetischen Zungenschaltern (26) gegenüberstehende Nord- und Südpolenden enthält.
4. Anordnung zur Kodeerzeugung nach An- as
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß fünf magnetische Tungenschalter (26) gegenüber der Trägerscheibe
(22) in gleichen Winkelabständen auf einem Kreis konzentrisch zur Trägerscheibe (22)
angeordnet sind und vier Paare von Permanentmagneten (24) in kreisbogerförmiger Anordnung,
deren Radius im wesentlichen gleich dem des konzentrischen Kreises der Zungenschalter ist,
und in einem vorbestimmten Muster angeordnet sind, wobei jedes Magnetpaar jeweils fest mit
einem Pol ende an der Trägerscheibe (22) angebracht ist und die anderen Polenden den magnetischen
Zungenschaltern gegenüberstehen, wodurch ausgewühlte zwei magnetische Zungenschalter
(26) bei jeder Weiterdrehung der Trägerscheibe (22) in ihre geschlossene Stellung gebracht
werden, und so zehn verschiedene kodierte Ausgänge für jede vollständige Umdrehung der Trägerscheibe
(22) vorgesehen sind.
5. Anordnung zur Kodeerzeugung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß fünf magnetische
Zungenschalter (26) gegenüber der Trägerscheibe (22) angeordnet sind und vier Permanentmagnete
(24) in kreisbogenförmiger Anordnung, deren Radius im wesentlichen gleich dem des konzentrischen Kreises der Zungenschalter
ist, und in einem vorbestimmten Muster angeordnet sind, wobei jeder Magnet zwei Polenden
entgegengesetzter Polarität aufweist, die den magnetischen Zungenschaltern (26) gegenüberstehen,
wodurch ausgewählte zwei magnetische Zungenschalter (26) bei jeder Weiterdrehung
der Trägerscheibe (22) in ihre geschlossene Stellung gebracht werden, und so zehn verschiedene
kodierte Ausgänge für jede vollständige Umdrehung der Trägerscheibe (22) vorgesehen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209614/328
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