DE563590C - Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen mit Ruhestrombetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen mit Ruhestrombetrieb

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DE563590C
DE563590C DEE41645D DEE0041645D DE563590C DE 563590 C DE563590 C DE 563590C DE E41645 D DEE41645 D DE E41645D DE E0041645 D DEE0041645 D DE E0041645D DE 563590 C DE563590 C DE 563590C
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DE
Germany
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relay
loop
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resistor
winding
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EDUARD BLESSING
ELEKTROZEIT AKT GES
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EDUARD BLESSING
ELEKTROZEIT AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

In dem Hauptpatent 533 221 ist eine Anordnung für unter Ruhestrom stehende Sicherheitsanlagen angegeben, bei der ein in der Schleife liegender, den Ruhestrom der Leitung begrenzender Widerstand als Relais ausgebildet ist. Bei dem Versuch, durch Überbrückung eines Teils der Schleife die in diesem Teil liegenden Meldeapparate, wie Melderlaufwerke u. dgl., kurzzuschließen und damit die Einwirkung dieser Apparate auf die Empfangseinrichtungen der Zentrale bei ihrer Betätigung zu unterbinden, wird dieses Relais ansprechen und eine plötzliche Änderung des über die Schleife fließenden Ruhe-Stroms ausführen, die auf die Überwachungsorgane in der Zentrale einwirkt.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung dieser Anordnung und bezweckt, die Ansprechempfindlichkeit des als Ersatz für den Endwiderstand vorgesehenen Relais, zu erhöhen. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung mehrere Relais in der Schleifenleitung vor, die je nach ihrem Wirkungszustand in anderer Weise in die Leitung eingeschaltet sind.
Beim Fließen des normalen Ruhestroms sind beide Relais in Hintereinanderschaltung in die Schleife gelegt und erregt, wobei zugleich der Stromfluß durch eines der Relais mittels eines diesem parallel geschalteten Widerstandes derart geschwächt wird, daß es bereits bei geringen Änderungen des Schleifenruhestroms zum Abfallen kommt. Die Anordnung ist derart getroffen, daß bei Abfall dieses Relais verschiedene Widerstandsänderungen nacheinander in der Schleife vorgenommen werden, die mit Sicherheit ein Ansprechen der Überwachungsorgane der Zentrale gewährleisten.
Der durch die Erfindung erreichte Vorteil liegt einmal darin, daß die Empfindlichkeit der gesamten Anordnung erhöht worden ist, und ferner, daß durch die an Stelle des Widerstandes vorgesehenen Relais mehrere Widerstandsänderungen nacheinander in-der Schleife vorgenommen werden. Wird beispielsweise versucht, die in der Schleife liegenden Meldeapparate durch Einfügen einer Ersatzschaltung in die Schleifenleitung, deren Widerstände von Hand einstellbar sind, für die Meldeabgabe unwirksam zu machen, dann kann eine Angleichung der Ersatzwiderstände entsprechend den durch die Relais vorgenommenen Widerstandsänderungen nicht mit der gleichen Geschwindigkeit von Hand vorgenommen werden, so daß die Uberwachungsorgane der Zentrale zum Ansprechen kommen. ,
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar stellt
Fig. ι die Schaltung einer aus zwei Relais bestehenden Anordnung im Ruhezustand der Relais, d. h. wenn kein Strom über die Schleife fließt, und
Fig. 2 diese Anordnung in eine Schleife, die unter Ruhestrom steht, eingeschaltet dar.
Als Ersatz für den in bekannter Weise
sonst in der Schleife liegenden Widerstand sind zwei Relais R und 5" vorgesehen. Die Wicklung des Relais 5" ist im Ruhezustand des Relais R über einen Kontakt r dieses Relais kurzgeschlossen. Das Relais S vermag im Erregungszustand vermittels des Kontaktes j einen Widerstand W parallel zu der Wicklung des Relais R zu schalten.
Sobald diese Relaisanordnung nach Fig. ι ίο in die Schleifenleitung gemäß Fig. 2 eingeschaltet wird und von dem Schleifenruhestrom durchfließen wird, spricht Relais R an und hebt durch Umlegen seines Kontaktes r den Kurzschluß für das Relais S auf. Relais .S" spricht ebenfalls an und legt mit seinem Kontakt s den Widerstand w parallel zu der Wicklung des Relais R. Diese Verhältnisse sind in dem rechten Teil der Fig. 2 dargestellt.
Der Schleifenruhestrom wird hierbei der Patterie B entnommen und in der Zentrale über je ein Minimal- und ein Maximalrelais geleitet. Das Minimalrelais ist für gewöhnlich erregt und fällt ab, sobald der Schleifenruhestrom unter einen gewissen Wert abas sinkt, während das Maximalrelais anspricht, sobald der Ruhestrom über einen bestimmten Wert ansteigt.
Wird nunmehr beispielsweise durch unbefugtes Einschalten eines Ersatzwiderstandes für einen der Melder M1, M2 der Schleifenruhestrom geschwächt, jedoch nicht unter den Minimalwert geändert, bei dem das Minimalrelais in der Zentrale zum Abfallen kommt, dann spricht das durch die Parallelschaltung des Widerstandes W äußerst empfindsam gemachte Relais R an und läßt seinen Anker abfallen. Zunächst wird bei Umlegen des Kontaktes r die unmittelbare Verbindung zwischen den Wicklungen der Relais R und S unterbrochen. Der Widerstand der Schleife wird hierdurch erhöht, da nunmehr allein der Widerstand W mit der Wicklung des Relais S hintereinandergeschaltet ist. Der Kontakt r schließt aber sodann das Relais 5" kurz, wodurch der Widerstand der Schleife wiederum verringert wird. Nunmehr fällt das Relais S, das mit Abfallverzögerung ausgerüstet ist, ebenfalls ab und legt seinen Kontakt.? um. Zunächst wird bei Unterbrechung der Verbindung mit dem Widerstand W die Schleife selbst gänzlich unterbrochen. Sodann schließt der Kontakt ί die Verbindung mit der Wicklung des Relais R, wodurch erneut ein geringer Widerstand in die Schleife gelegt wird. Dieser Zustand entspricht wieder dem in Fig. ι dargestellten Zustand. Da die Schleifenleitung noch von Strom durchflossen ist, wird, wie bereits geschildert, Relais R erneut erregt. Durch Umlegen von Kontakt/ wird der Kurzschluß von Relais S* aufgehoben. Relais 5 spricht an und legt mit Kontakt λ den Widerstand«; parallel zu der Wicklung des Relais R. Besteht in diesem Zeitpunkt noch die durch einen unbefugten Eingriff vorgenommene Schwächung des Schleifenruhe-Stroms, dann fällt Relais R erneut ab, und die geschilderten Vorgänge erfolgen von neuem. Die Widerstände können derart bemessen sein, daß bereits bei der ersten Hintereinanderschaltung des Widerstandes W allein mit der Wicklung des Relais 5" und der dadurch bestimmten Widerstandserhöhung der Schleife das Minimalrelais der Zentrale zum Abfallen kommt. Bei der darauffolgenden kurzzeitigen, vollständigen Unterbrechung der Schleifenleitung wird aber mit Sicherheit ein solcher Abfall erzielt, während andererseits bei der schließlich erfolgenden Einschaltung des Relais R allein das Maximalrelais der Zentrale zum Ansprechen kommt. Diese verschiedenen Widerstandskombinationen der Schleife erfolgen so schnell, daß sie unmöglich von Hand durch Nachregulierung etwaiger unbefugt eingeschalteter Widerstände ausgeglichen werden können.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Sicherheitsanlagen mit Ruhestrombetrieb nach Patent 533 221, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Ruhestromes anstatt des nur einen Relais, das bei Hintergehungsversuchen eine plötzliche Änderung des Ruhestromes und damit die MeI-dung herbeiführt, mehrere Relais (R, S) vorgesehen sind, deren ErregungsStromkreis über von ihnen gesteuerte Kontakte (r, s) verläuft, und die in dem durch den normalen Schleifenruhestrom bedingten Erregungszustand in Hintereinanderschaltung an der Schleife liegen unter Parallelschaltung eines Widerstandes (W) zu der Wicklung des einen Relais (R).
2. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß infolge geringer Schwächung des Schleifenruhestroms das durch die Parallelschaltung des Widerstandes (W) besonders empfindliche Relais (R) abfällt und hierdurch verschiedene Widerstandsänderungen der Schleife durch Kurzschließen des anderen Relais (S), Aufheben der Parallelschaltung des Widerstandes (W) zu seiner eigenen Wicklung, zeitweise Unterbrechung der Schleife u. dgl. veranlaßt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE41645D 1930-07-12 1931-08-20 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen mit Ruhestrombetrieb Expired DE563590C (de)

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DE563590C true DE563590C (de) 1932-11-07

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DEE41645D Expired DE563590C (de) 1930-07-12 1931-08-20 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen mit Ruhestrombetrieb

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DE (1) DE563590C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821699A (en) * 1955-12-30 1958-01-28 American District Telegraph Co Burglar alarm
DE1051173B (de) * 1957-07-12 1959-02-19 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen mit Ruhestromueberwachung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821699A (en) * 1955-12-30 1958-01-28 American District Telegraph Co Burglar alarm
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