AT204032B - Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Carbazolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Carbazolderivaten

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AT204032B
AT204032B AT418857A AT418857A AT204032B AT 204032 B AT204032 B AT 204032B AT 418857 A AT418857 A AT 418857A AT 418857 A AT418857 A AT 418857A AT 204032 B AT204032 B AT 204032B
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AT
Austria
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pyridyl
carbazole
methyl
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recrystallized
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AT418857A
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Rolf Dr Kallischnigg
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Chem Fab Promonta Ges Mit Besc
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Carbazolderivaten 
Die am   Stickstoff mit N-Alkylpiperidinderivaten   substituierten Carbazole zeigen wertvolle therapeutische Eigenschaften. 



   Es wurde gefunden, dass man solche Verbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 wobei die Verknüpfung des Carbazols direkt in der 3- oder 4-Stellung des Piperidinrestes (x = 0) oder in der 2-, 3- oder 4-Stellung des Piperidinrestes über eine Kohlenwasserstoffkette von ein oder zwei Methylengruppen   (x = 1   oder 2) erfolgen kann, und worin   Rl   einen niedrigen Alkylrest vor allem einen Methylrest,   R2   Wasserstoff oder einen niedrigen Alkylrest,   R3   Wasserstoff, einen niedrigen Alkylrest, eine Oxy-bzw. Alkoxygruppe oder ein Halogenatom bedeuten, vorteilhafter dadurch gewinnen kann, dass man Carbazol oder ein C-substituiertes Carbazol mit Pyridylhalogeniden bzw.

   Pyridylalkylhalogeniden, vorwiegend mit Chloriden oder Bromiden in Form der Basen oder Salze in Gegenwart alkalischer Kondensationsmittel, wie Alkalimetallen, ihren Hydriden, Amiden, Oxyden oder Carbonaten in einem indifferenten Lösungsmittel, wie einem aromatischen Kohlenwasserstoff oder einem höheren Äther alkyliert, die erhaltenen Pyridyl- oder Pyridylalkylcarbazole am Pyridin-Stickstoff mit niedrigen Alkylhalogeniden quaternisiert und die gewonnenen Pyridiniumsalze der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 in der   RD R2   und R3 die oben angegebene Bedeutung haben und X das Anion, z. B. Chlor oder Brom darstellt, mit den üblichen Edelmetallkatalysatoren oder   Nichtedelmetal1katalysatoren ç   zu den entsprechenden N-Alkylpiperidylcarbazolen oder N-Alkylpiperidylalkylcarbazolen hydriert. 



   Dieses neue Verfahren liefert vor allem auch in den Fällen sehr gute Ausbeuten, bei denen die Kondensation mit den Piperidinderivaten wegen ihrer sterischen Hinderung grosse Schwierigkeiten bereitet. 



   Beispiel   1: 1-Alkylpiperidyl-3-methyl-car-   bazole. 



   Alkylierung :
Pyridyl-3-methylcarbazol. 



   In einem Zweiliter-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man   102 g Carbazol, 35 g Natriumamid und 600 ml trockenes Xylol. Unter Rühren lässt man so   lange am Rückfluss kochen, bis sich der grösste Teil des Carbazols in die Natriumverbindung verwandelt hat. Dann lässt man im Laufe einer Stunde 78 g   Pyridyl-3-methylchlorid   in 500 ml Xylol, die man kurz vorher auf üblichem Wege aus 102 g Pyridyl-3-methylchlorid-HydrochIorid freigesetzt hat, zutropfen. Man lässt noch eine Stunde weiterkochen, zersetzt dann das Reaktionsprodukt mit etwas Alkohol und dann mit Wasser, wäscht die Xylollösung mit reichlich Wasser und entzieht ihr die Base mit verdünnter Salzsäure. 



  Die wässerige, saure Lösung, aus der sich ein 

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 grosser Teil des Hydrochlorids kristallin abscheidet, wird mit Ammoniak alkalisch gemacht und die abgeschiedene Base in Chloroform aufgenommen. Nach dem Trocknen mit Pottasche und Reinigen mit Aktivkohle wird das Chloroform abdestilliert und der kristalline Rückstand aus Essigester umkristallisiert. Man erhält 135 g Pyridyl-3-methylcarbazol, Fp. = 117  C. 



   Quaternisierung : a) Pyridyl-3-methyl-carbazol-methobromid. 



   50 g Pyridyl-3-methylcarbazol werden mit 22 g Methylbromid in 500 ml Aceton 4 Stunden in einem Glasautoklaven auf 50 bis 70   C erhitzt. 



  Das gebildete quartäre Salz scheidet sich quantitativ kristallin aus und wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. Fp.   =193 C.   b) Pyridyl-3-methyl-carbazol-äthobromid. 



     5Q   g Pyridyl-3-methylcarbazol werden mit 25 g Äthylbromid in 500 ml Aceton 8 Stunden im Autoklaven auf   800 C   erhitzt. Das Äthobromid scheidet sich kristallin ab und wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. Ausbeute : 95% der Theorie. Fp. =   2320 C.   c) Pyridyl-3-methyl-carbazol-n-propobromid. 



   10 g Pyridyl-3-methylcarbazol werden mit 5 g n-Propylbromid in 50 ml Propylenkarbonat 12 Stunden im Bombenrohr auf 100 bis   120    C erhitzt. Das quartäre Salz, das in   72% niger   Ausbeute anfällt, wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert und schmilzt bei   193-194  C.   



   Hydrierung : 
 EMI2.1 
 und im Autoklaven mit Raney-Kobalt-Katalysator bei 70 bis   750 C   hydriert. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff wird vom Katalysator abfiltriert, das Methanol abdestilliert und der Rückstand mit Ammoniak alkalisch gemacht. Die abgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle behandelt. Durch Einleiten von Chlorwasserstoff erhält man das   1-Methylpiperi-   dyl-3-methylcarbazol-Hydrochlorid in quantitativer Ausbeute. Es schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Alkohol-Essigester bei 250 bis   2510   C. 
 EMI2.2 
 werden in 900 ml verdünntem Methanol und im Autoklaven mit Raney-Nickel-Katalysator bei 70 bis   800 C   hydriert. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird heiss filtriert.

   Das N-Äthyl-   piperidyl-3-methylcarbazol-Hydrobromid   kristallisiert in der Kälte aus und wird aus Methanol umkristallisiert. Ausbeute 98% der Theroie. 



  Fp.   =238 C.   



   Das entsprechende Hydrochlorid, das aus dem Hydrobromid über die ölige Base hergestellt wurde, schmilzt nach Umkristallisieren aus Alkohol-Essigester bei 218  C. c) l-n-Propylpiperidyl-3-methyl-carbazol. 



   50 g Pyridyl-3-methylcarbazol-n-propobromid werden in 400 ml verdünntem Methanol gelöst und im Autoklaven mit Raney-Kobalt bei 70 bis 80   C hydriert. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird heiss filtriert, mit heissem Methanol nachgewaschen, das Methanol abdestilliert und der Rückstand mit Lauge alkalisch gemacht. Die abgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Aus der ätherischen Lösung fällt man die Base durch Einleiten von Chlorwasserstoff als Hydrochlorid. Es wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert.   Ausbeute : 9500   der Theorie. 



  Fp.   =227-228  C.   



   Beispiel   2 : 1-Alkylpiperidyl-4-methyl-car-   bazole. 



   Alkylierung :
Pyridyl-4-methyl-carbazol. 



   In einem Zweiliter-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Einfüllvorrichtung bringt man 102 g Carbazol, 85 g Natriumoxyd und 900 ml Xylol. Man erhitzt zum Kochen und gibt dann im Laufe von   l   bis 2 Stunden 100 g feingepulvertes Pyridyl-4-methylchlorid-Hydrochlorid in kleinsten Portionen hinzu. Nach beendeter Zugabe wird noch eine Stunde weitergekocht, dann abgekühlt und mit Wasser zersetzt. Die Xylollösung wird mit Wasser gewaschen und mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. 



  Die saure wässerige Lösung wird mit Aktivkohle behandelt und mit Laugen, Carbonatlösungen oder Ammoniak alkalisch gemacht. Das abgeschiedene Öl wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und notfalls nochmals mit Aktivkohle behandelt. Nach dem Ab- destillieren des Äthers erhält man die gesuchte Verbindung als kristallinen Rückstand, den man aus Isopropanol umkristallisiert. Ausbeute : 72% der Theorie. Fp. = 124  C. 



   Quaternisierung : a) Pyridyl-4-methyl-carbazol-methobromid. 



   100 g Pyridyl-4-methylcarbazol und 50 g
Methylbromid werden in 500 ml Aceton 8 Stunden im Glasautoklaven auf 80 bis   90   C   erhitzt. Das auskristallisierte quartäre Salz wird abfiltriert und aus Alkohol umkristallisiert. Ausbeute : 92% der Theorie. Fp. =   236-237  C.   b) Pyridyl-4-methyl-carbazoläthobromid. 



   50 g Pyridyl-4-methylcarbazol und 25 g Äthyl- bromid werden in 300 ml Propylenkarbonat
16 Stunden im Glasautoklaven auf   1000 C   erhitzt.
Die gebildete quartäre Verbindung scheidet sich ölig ab und kann durch Verreiben mit Pentanon zur Kristallisation gebracht werden. Ausbeute
85% der Theorie. Fp. = 149  C. 



   Hydrierung : 
 EMI2.3 
 werden in 500 ml verdünntem Methanol gelöst und in Gegenwart von Raney-Nickel hydriert. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird die Hydrierlösung abfiltriert und eingeengt, mit Lauge alkalisch gemacht und das abgeschiedene Öl in Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen der ätherischen Lösung mit Pottasche wird die Base durch Einleiten von Chlorwasserstoff als 

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 Hydrochlorid ausgefällt. Nach dem Umkristallisieren aus Alkohol-Äther erhält man 85 g N-Methylpiperidyl-4-methylcarbazol-Hydrochlorid mit einem Fp. von 79   C. b)   1-Äthylpiperidyl-4-methyl-carbazol.   



   50 g Pyridyl-4-methylcarbazoläthobromid werden in 500 ml verdünntem Methanol gelöst und in Gegenwart von Palladium auf Kohle im Autoklaven bei 25 bis 40  C hydriert. Die Hydrierlösung wird vom Methanol befreit, mit Ammoniak alkalisch gemacht und das abgeschiedene Öl in Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen der ätherischen Lösung mit Pottasche scheidet man die Base mit Chlorwasserstoff als Hydrochlorid ab. Dieses wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. Ausbeute : 89% der Theorie. 



  Fp. =167-168 C. 



   Beispiel   3 : l-Alkylpiperidyl-2-methyl-car-   bazole. 



   Alkylierung :
Pyridyl-2-methyl-carbazol. 



   In einem Zweiliter-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man
102 g Carbazol, 35 g Natriumamid und 500 ml Toluol. Man kocht 2 Stunden unter Rühren am Rückfluss und tropft dann im Laufe einer Stunde
78 g Pyridyl-2-methyl-chlorid in 500 ml Toluol, die man unmittelbar vorher durch Zersetzen und
Sättigen einer konzentrierten wässerigen Lösung von 103 g Pyridyl-2-methylchlorid-Hydrochlorid mit Pottasche erhalten hat, hinzu. Nach beendeter
Zugabe wird noch 30 Minuten weitergekocht, dann abgekühlt und mit wenig Alkohol und dann mit Wasser zersetzt. Die Toluollösung wird mit
Wasser gewaschen und mit Salzsäure ausge- schüttelt. Die salzsaure Lösung wird mit Aktiv- kohle gereinigt und mit Ammoniak alkalisch gemacht. Die zuerst ölig abgeschiedene Base kristallisiert aus.

   Sie wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und aus Isopropanol umkristallisiert. 



   Man erhält 136 g   (87% der   Theorie) Pyridyl-2- methylcarbazol mit einem Fp. von 121   C. 



   Quaternisierung :
Pyridyl-2-methyl-carbazol-methobromid. 



   100 g Pyridyl-2-methylcarbazol und 42 g
Methylbromid werden in 500 ml Aceton 8 Stunden im Autoklaven auf 70 bis   900 C   erhitzt. Das quantitativ kristallin abgeschiedene quartäre Salz wird abfiltriert und aus Alkohol-Essigester um- kristallisiert. Fp. =   226-228   C.   
 EMI3.1 
 gelöst und in Gegenwart von Nickel (Raney) oder Kobalt (Raney) bei 70 bis   800 C   hydriert. 



  Nach der Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff wird die Lösung filtriert und eingeengt. 



  Der sirupöse Rückstand wird mit Wasser verdünnt und mit Lauge oder Ammoniak alkalisch gemacht. Die abgeschiedene Base wird in Chloroform aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Der nach dem Abdestillieren des Chloroforms erhaltene kristalline Rückstand wird aus Isopropanol umkristallisiert. 



  Man erhält in fast quantitativer Ausbeute das l-Methylpiperidyl-2-methyl-carbazol mit einem Fp.   =107 C.   



   Die Base liefert mit anorganischen und organischen Säuren Salze, z. B. Hydrochlorid (aus verdünntem Isopropanol) Fp. =   237-239   C,   
 EMI3.2 
 



   Beispiel   4 : l-Alkyl-6-methylpiperidyl-2-me-   thyl-carbazole. 



   Alkylierung :
6-Methylpyridyl-2-methyl-carbazol. 



   In einem Zweiliter-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man 94 g Carbazol, 7 g Lithiumhydrid und 500 ml Benzol. Man lässt 2 bis 3 Stunden unter Rühren am Rückfluss kochen und tropft dann im Laufe einer Stunde 79 g 6-Methylpyridyl-2-methylchlorid in 400 ml Benzol hinzu. Abschliessend wird noch etwa 1 Stunde weitergekocht, dann abgekühlt und vorsichtig mit Wasser zersetzt. 



  Die benzolische Basenlösung wird gut mit Wasser gewaschen und mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. Das schwerlösliche Hydrochlorid des   6-Methylpyridyl-2-methyl-carbazols   scheidet sich kristallin ab, wird abfiltriert und aus verdünnter Salzsäure umkristallisiert. Fp. = 219 bis 220  C. Das rohe oder reine Salz wird mit Ammoniak zersetzt, die Base in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Der nach dem Abdestillieren des Äthers hinterbleibende Rückstand wird aus Essigester umkristallisiert. Ausbeute an Base :   75%   der Theorie. Fp. der   Base : 1180 C.   



   Quaternisierung : 
 EMI3.3 
 bromid. 



   100 g   6-Methylpyridyl-2-methyl-carbazol   werden mit 50 g Methylbromid in 600 ml Aceton durch zweitägiges Erhitzen im Autoklaven auf 90 bis   95   C   quaternisiert. Das ausgeschiedene Salz wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. 



  Ausbeute : 71% der Theorie. Fp. = 238-239  C. 



   Hydrierung : 
 EMI3.4 
 Methanol gelöst und im Autoklaven in Gegenwart von Raney-Kobalt bei 50 bis 65   C hydriert. 



  Die Hydrierlösung wird eingeengt, das anfallende Hydrobromid der gesuchten Base mit Ammoniak zersetzt und das abgeschiedene Öl in Äther aufgenommen. Nach dem üblichen Trocknen und Reinigen der Basenlösung wird das   1, 6-Dimethylpiperidyl-2-methyl-carbazol   als Hydrochlorid ausgefällt und aus Isopropanol- Äther umkristallisiert. Ausbeute : 91% der Theorie. Fp. =   194-195  C.   



   Beispiel   5 : l-Alkyl-5-methylpiperidyl-2-me-   thyl-carbazole. 



   Alkylierung :   5- Methylpyridyl-2-methyl-carbazol.    

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   In einem Zweiliter-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man 94 g Carbazol, 90 g Natriumoxyd und 800 ml Xylol. Man erhitzt zum Kochen und gibt dann im Laufe von 2 Stunden 100 g feingepulvertes   5-Methylpyridyl-2-methylchlorid-Hydrochlorid   in kleinsten Portionen hinzu. Abschliessend kocht man noch eine Stunde weiter. Das Reaktionsgemisch wird dann mit Wasser zersetzt und zur Entfernung quaternisierter Anteile reichlich mit Wasser gewaschen. Bei der Behandlung der basischen Xylollösung mit Salzsäure scheidet sich das Hydrochlorid des 5-Methyl-pyridyl-2-   methylcarbazols   kristallin aus. Es wird abfiltriert, mit Soda zersetzt, die abgeschiedene Base in Äther aufgenommen und mit Pottasche getrocknet. Der kristalline Ätherrückstand wird aus 
 EMI4.1 
 schmilzt bei   81-82  C.   



   Quaternisierung :   5-Methylpyridyl-2-methyl-carbazol-metho-   bromid. 



   100 g 5-Methylpyridyl-2-methyl-carbazol werden durch achtstündiges Erhitzen mit 50 g Methylbromid in 400 ml Alkohol im Autoklaven quaternisiert. Nach dem Einengen der alkoholischen Lösung scheidet sich in der Kälte das Methobromid kristallin aus. Es wird aus Alkohol umkristallisiert.   Ausbeute : 850 der   Theorie, Fp. =   258-260  C.   



   Hydrierung : 
 EMI4.2 
 Platinkatalysator im Autoklaven bei Zimmertemperatur bis zur Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff hydriert. Die heiss filtrierte Lösung wird eingeengt und liefert beim Abkühlen in quantitativer Ausbeute das 1, 5-Dimethylpiperidyl-2-methyl-carbazol-Hydrobromid, das aus Wasser umkristallisiert bei 263 bis 264   C schmilzt. Aus dem Salz kann die Base auf üblichem Wege erhalten werden. Sie schmilzt nach Umkristallisieren aus Benzin bei 106 bis   1070 C.   



   Beispiel   6 : (1'-Alkylpiperidyl-2'-methyl) -3-   methylcarbazole. 



   Alkylierung :   (Pyridyl-2'-methyl)-3-methylcarbazol.   



   In einen Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man 45 g 3-Methylcarbazol, 13 g Natriumamid und 400 ml Xylol. Dann kocht man unter Rühren 2 Stunden am Rückfluss und tropft schliesslich im Laufe von 30 Minuten 38 g Pyridyl-2-methylchlorid in 300 ml Xylol, die man unmittelbar vorher aus 50 g Pyridyl-2-methylchlorid-Hydrochlorid freigesetzt hat, hinzu. Nach der Zugabe kocht man noch etwa eine Stunde weiter, kühlt dann ab und zersetzt das Reaktionsprodukt mit wenig Alkohol und dann mit Wasser. Die Xylollösung wird zur Entfernung quaternisierter Produkte gut mit Wasser gewaschen, dann mit verdünnter
Salzsäure ausgeschüttelt und die saure, wässerige Lösung mit Aktivkohle gereinigt. Durch Alkalischmachen mit Ammoniak, Laugen oder Alkalikarbonaten scheidet man die gesuchte Base ölig ab.

   Sie wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. 



  Der nach dem Abdestillieren des Äthers verbleibende kristalline Rückstand wird aus Essigester umkristallisiert. Man erhält 53 g (Pyridyl- 2'-methyl)-3-methylcarbazol mit einem Fp. von 103-1040   C.   



   Quaternisierung :   (Pyridyl-2'-methyl)-3-methylcarbazol-metho-   bromid. 



   40 g (Pyridyl-2'-methyl)-3-methylcarbazol werden durch achtstündiges Erhitzen auf 100   C mit 20 g Methylbromid in 300 ml Aceton im Glasautoklaven quaternisiert. Das kristallin abgeschiedene Salz wird aus Alkohol-Essigester umkristallisiert.   Ausbeute : 77011   der Theorie. 



  Fp. =   220-221     C. 



   Hydrierung :   (1'-Methylpiperidyl-2'-methyl) -3-methylcarbazol.    



   30 g (Pyridyl-2'-methyl)-3-methylcarbazol-methobromid werden in 250 ml verdünntem Methanol gelöst und in Gegenwart von Raney-Nickel bei 70 bis 80   C bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme hydriert. Die Hydrierlösung wird heiss filtriert und vollständig eingedampft. Der Rückstand wird in Wasser aufgenommen, mit Lauge alkalisch gemacht und die abgeschiedene Base in Äther oder Benzol aufgenommen. Der nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhaltene kristalline Rückstand wird aus Benzin oder Essigester umkristallisiert. Ausbeute : 91% der Theorie. Fp.   =112-113  C.   



   Beispiel   7 : (1'-Alkylpiperidyl-2'-methyl) -3-   methoxy-carbazole. 



   Alkylierung :   (Pyridyl-2'-methyl)-3-methoxycarbazol.   



   In einen Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rück-   nusskühler   und Tropftrichter bringt man 51 g   3-Methoxycarbazol, 15 gNatriumamidund400   ml Xylol. Nach zweistündigem Kochen lässt man im Laufe einer Stunde 38 g Pyridyl-2-methylchlorid in 500 ml Xylol zutropfen. Nach weiterem einstündigem Kochen wird abgekühlt und mit
Alkohol und dann mit Wasser zersetzt. Der reichlich mit Wasser gewaschenen Xylollösung entzieht man die gesuchte Base durch Ausschütteln mit verdünnten starken Säuren. Nach der Reini- gung der Salzlösung mit Aktivkohle wird die Base freigesetzt, in Äther aufgenommen, mit Pott- asche getrocknet und der Äther abdestilliert.
Der kristalline Rückstand wird aus Isopropanol umkristallisiert. Man erhält 61 g (Pyridyl-2'- methyl)-3-methoxycarbazol mit einem Fp. von
1170 C. 



   Quaternisierung :   (Pyridyl-2'-methyl)-3-methoxycarbazolmetho-   bromid. 



   50 g (Pyridyl-2'-methyl)-3-methoxycarbazol,
25 g Methylbromid und 200 ml Essigester werden
8 Stunden im Glasautoklaven auf   100  C   erhitzt. 



   Das auskristallisierte Methobromid wird aus 

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 Alkohol-Essigester öder Isopropanol umkristallisiert. Ausbeute : 96% der Theorie. Fp. = 199 bis   200  C.   



   Hydrierung :   (1'- Methylpiperidyl- 2'-methyl) -3-methoxycar-    bazol. 



    60 g (Pyridyl-2'-methyl)-3-methoxycarbazol-    methobromid werden in 500 ml 50%igem Methanol gelöst und im Autoklaven in Gegenwart von Raney-Kobalt bei 75   C bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme hydriert. Die heiss filtrierte Lösung wird eingeengt, mit Wasser verdünnt und mit Laugen alkalisch gemacht. Das abgeschiedene Öl wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Der Äther wird abdestilliert und der Rückstand mit heissem Benzin versetzt. Die so erhaltenen Kristalle werden aus Essigester-Benzin umkristallisiert. Ausbeute : 88% der Theorie. 



  Fp. = 90-91   C. 



   Beispiel   8 : (1'-Alkylpiperidyl-2'-methyl) -2-   chlorcarbazol. 



   Alkylierung : (Pyridyl-2'-methyl)-2-chlorcarbazol. 



   In einem Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man 51 g 2-Chlorcarbazol, 12 g Natriumamid und 500 ml Benzol und kocht unter Rühren 3 Stunden am Rückfluss. Dann lässt man im Laufe einer Stunde eine frisch bereitete, gut gekühlte Lösung von 38 g Pyridyl-2-Methylchlorid in 400 ml Benzol zutropfen und kocht abschliessend noch eine Stunde weiter. Die Reaktionslösung wird abgekühlt, mit Alkohol und Wasser zersetzt und wiederholt mit Wasser gewaschen. Beim Behandeln der benzolischen Lösung mit verdünnter Salzsäure scheidet sich das (Pyridyl-2'-methyl)-2-chlorcarbazol-Hydrochlorid kristallin aus. Es wird aus verdünnter Salzsäure unter Zusatz von Aktivkohle umkristallisiert. Ausbeute : 81 %der Theorie. 



  Fp. =   2090 C.   Durch Zersetzen des Hydrochlorids mit Ammoniak erhält man die Base, die nach Umkristallisieren aus Essigester-Benzin bei   104-1050 C schmilzt.    



   Quaternisierung :   (Pyridyl- 2'- methyl) - 2 -chlorcarbazol- metho-    bromid. 



   50 g (Pyridyl-2'-methyl)-2-chlorcarbazol werden mit 30 g Methylbromid in 300 ml Aceton durch achtstündiges Erwärmen im Autoklaven auf 80 bis   900 C   quaternisiert. Das abgeschiedene Salz wird abfiltriert und aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. Ausbeute : 94% der Theorie. 



  Fp.   =225 C.   



   Hydrierung : 
 EMI5.1 
 bromid werden in 300 ml 50%igem Methanol gelöst und im Autoklaven mit Raney-Kobalt bei 50 bis 55   C hydriert. Die Hydrierlösung wird heiss filtriert, der Katalysator mit heissem Methanol gewaschen und das Methanol abdestilliert. Der Rückstand wird in Wasser gelöst und mit Natronlauge alkalisch gemacht. Die abgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man die gesuchte Verbindung als kristalline Masse, die aus Essigester-Benzin oder Dibutyläther umkristallisiert wird. Ausbeute : 87% der Theorie. 



  Fp. =   124-126  C.   



   Beispiel9 :2-(1'-Alkylpiperidyl-2')-äthyl-carbazole. 



   Alkylierung :   2- (Pyridyl-2')-äthylcarbazol.    



   In einen Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rückflusskühler, Einfüllvorrichtung und Thermometer bringt man 63 g Carbazol, 55 g Natriumoxyd und 700 ml Tetralin. Man erhitzt unter Rühren auf 140  C und gibt im Laufe einer Stunde 100 g feingepulvertes   2- (Pyridyl-2')-äthylbromid-   Hydrobromid in kleinsten Portionen hinzu. Nach Beendigung der Zugabe wird noch 2 Stunden auf   l500 C   erhitzt. Nach dem Abkühlen wird mit Wasser zersetzt, die Tetralinlösung reichlich mit Wasser gewaschen und dann mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. Das 2-(Pyridyl-2)-äthylcarbazol-Hydrochlorid kristallisiert aus der salzsauren wässerigen Lösung aus und wird aus verdünnter Salzsäure umkristallisiert. Man erhält Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 224 bis 225   C. Die Ausbeute beträgt 65% der Theorie. 



  Aus dem Hydrochlorid kann man auf üblichem Wege die Base erhalten, die nach dem Umkristallisieren aus Essigester-Benzin bei 77   C schmilzt. 



   Quaternisierung : a)   2- (Pyridyl-2')-äthylcarbazol-methobromid.   



   50 g 2-Pyridyl-2'-äthyl-carbazol werden mit 22 g Methylbromid in 300 ml Alkohol 6 Stunden im Glasautoklaven auf zirka   1000 C   erhitzt. Nach dem Einengen der alkoholischen Lösung kristallisiert das Methobromid aus. Es wird aus Alkohol umkristallisiert. Ausbeute : 96% der Theorie. 



  Fp.   = 222-223  C.   
 EMI5.2 
 stündiges Erhitzen auf   1000 C   quaternisiert. 



  Das kristallin abgeschiedene Salz wird aus Alkohol umkristallisiert. Ausbeute : 82% der Theorie. Fp. = 182-1830 C. 



   Hydrierung : 
 EMI5.3 
 und in Gegenwart von Raney-Nickel bei 50 bis   700 C   im Autoklaven bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme hydriert. Die filtrierte Lösung wird von Methanol befreit, der Rückstand mit Wasser verdünnt und mit Laugen alkalisch gemacht. Die abgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen, getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Nach dem Abdestillieren des Äthers wird der Rückstand aus Essigester umkristallisiert. Man erhält 59 g   2-(1'-Methyl-   piperidyl-2')-äthylcarbazol mit einem Schmelzpunkt von 123 bis   124  C.   

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 werden in 400 ml verdünntem Methanol gelöst und in Gegenwart von Palladium-Kohle im Autoklaven bei Zimmertemperatur hydriert. Die filtrierte Hydrierlösung wird eingeengt und zur Kristallisation gebracht.

   Das erhaltene 2- (1'-   Athylpiperidyl-2')-äthyl-carbazol-Hydrobromid   wird aus Alkohol umkristallisiert und schmilzt bei   149-l51 0 C. Ausbeute : 66% der   Theorie. 



   Beispiel 10   : 2- (I'-Alkylpiperidyl-4') -äthyl-   carbazole. 



   Alkylierung :   2- (Pyridyl-4') -äthyl-carbazol.    



   In einen Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter bringt man 60 g Carbazol, 100 g feingepulvertes, getrocknetes Kaliumcarbonat und 500 ml Xylol. Man erhitzt unter Rühren zum Kochen und tropft dann im Laufe einer Stunde eine frisch bereitete Lösung von 50 g   2- (Pyridyl-4')-äthylchlorid   hinzu. Abschliessend wird noch 2 Stunden weitergekocht und dann mit Wasser zersetzt. Die gut mit Wasser gewaschene Xylollösung wird mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. Das 2- (Pyridyl- 4')-äthyl-carbazol-Hydrochlorid kristallisiert aus der sauren Lösung aus und wird aus chlorwasser- 
 EMI6.2 
 wird aus Essigester umkristallisiert und schmilzt   bei 171-173'C.    



   Quaternisierung : 
 EMI6.3 
 Glasautoklaven mit 20 g Methylbromid in 300 ml Aceton 3 Stunden auf   600 C   erwärmt. Das quantitativ abgeschiedene, kristalline Methobromid wird abfiltriert und aus Alkohol-Essigester umkristallisiert. Fp. =   202-203   C.   



   Hydrierung : 
 EMI6.4 
 werden in 300 ml 50%igem Methanol gelöst und im Autoklaven mit Raney-Kobalt bei 50 bis 60  C hydriert. Die vom Katalysator befreite Hydrierlösung wird eingedampft und mit Alkohol versetzt. Das Hydrobromid des   2-(1'-Methyl-   piperidyl-4)-äthyl-carbazols kristallisiert in einer Ausbeute von   92%   der Theorie aus und schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Alkohol bei 235 bis   236  C.   



   Beispiel   11 : l-Alkylpiperidyl-4-carbazol.   



   Alkylierung :
Pyridyl-4-carbazol. 



   In einen Zweiliter-Kolben mit Rührer, Rückflusskühler, Tropftrichter und Thermometer bringt man 56 g Carbazol, 18 g Natriumamid und 800 ml Tetralin. Unter gutem Rühren erwärmt man 2 Stunden auf 160 bis 170   C und tropft dann bei der gleichen Temperatur im Laufe von 90 Minuten 38 g frisch destilliertes 4-Chlorpyridin hinzu. Nach weiterem zweistündigem Kochen wird mit Alkohol und Wasser zersetzt, die Tetralinlösung mit reichlich Wasser gewaschen und dann mit Salzsäure ausgeschüttelt. Die saure Lösung wird mit Aktivkohle behandelt und mit Ammoniak alkalisch gemacht. Das abgeschiedene Öl wird in Äther aufgenommen, nochmals mit Aktivkohle gereinigt und mit Pottasche getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Äthers hinterbleibt ein Öl, das durch Lösen in Benzin zur Kristallisation gebracht wird.

   Nach dem Umkristallisieren aus Benzin erhält man die gesuchte Base in   460 piger   Ausbeute. Fp. =   135'C.   



   Quaternisierung :
Pyridyl-4-carbazol-methobromid. 



   30 g Pyridyl-4-carbazol werden im Glasautoklaven mit 16 g Methylbromid in 200 ml Aceton auf 60 bis   70  C   erwärmt. Das kristallin abgeschiedene quartäre Salz wird abfiltriert und aus 
 EMI6.5 
 Theorie. Fp. =   246-247'C.   



   Hydrierung :   l-Methylpiperidyl-4-carbazol.   



   33 g Pyridyl-4-carbazol-methobromid werden in 400 ml verdünntem Methanol gelöst und im Autoklaven in Gegenwart von Raney-Nickel bei 50 bis   60   C   bis zur Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff hydriert. Die filtrierte Lösung wird vom Methanol befreit und mit Natronlauge alkalisch gemacht. Das abgeschiedene Öl wird in Äther aufgenommen, mit Pottasche getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Nach dem Abdestillieren des Äthers wird der Rückstand in heissem Benzin gelöst. Das aus Benzin auskristallisierte   I - Methyl- piperidyl- 4 - carbazol   schmilzt bei   151-152  C.   Die Ausbeute beträgt   91%   der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Carbazolderivaten der allgemeinen Formel : EMI6.6 wobei die Verknüpfung des Carbazols direkt in der 3-oder 4-Stellung des Piperidinrestes (x = 0) oder in der 2-, 3- oder 4-Stellung des Piperidinrestes über eine Kohlenwasserstoffkette EMI6.7 stoff, einen niedrigen Alkylrest, eine Oxy-bzw. Alkoxygruppe oder Halogenatom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Carbazol oder ein C-substituiertes Carbazol mit Pyridylhalogeniden bzw.
    Pyridylalkylhalogeniden, vorwiegend mit Chloriden oder Bromiden in Form der Basen oder <Desc/Clms Page number 7> Salze in Gegenwart alkalischer Kondensationsmittel, wie Alkalimetallen, ihren Hydriden, Amiden, Oxyden oder Karbonaten in einem indifferenten Lösungsmittel, wie einem aromatischen Kohlenwasserstoff oder einem höheren Äther, alkyliert, die erhaltenen Pyridyl- oder Pyridylalkylcarbazole am Pyridin-Stickstoff mit niedrigen Alkylhalogeniden quaternisiert und die gewonnenen Pyridiniumsalze der allgemeinen Formel : EMI7.1 in der R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben und X das Anion, z. B.
    Chlor oder Brom, darstellt, mit den üblichen Edelmetall- katalysatoren oder Nichtedeimetallkatalysatoren zu den entsprechenden N-Alkylpiperidylcarbazolen oder N-Alkylpiperidyl-alkyl-carbazolen hydriert.
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