AT202143B - Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenxanthenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenxanthenen

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AT202143B
AT202143B AT835957A AT835957A AT202143B AT 202143 B AT202143 B AT 202143B AT 835957 A AT835957 A AT 835957A AT 835957 A AT835957 A AT 835957A AT 202143 B AT202143 B AT 202143B
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American Cyanamid Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   Dimethylaminopropylidenxanthenen   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenxanthenen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 worin R1 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Oxy- niedermolekulare Alkoxy- oder niedermolekulare Alkylgruppe,   R2   ein Wasserstoffoder Halogenatom oder einen niedermolekularen Alkylrest bedeuten. Geeignete Halogenatome sind beispielsweise Chlor oder Brom. Geeignete niedermolekulare Alkylreste sind der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Pentyl-, oder Hexylrest. 



   Die   erfindungsgemäss   erhältlichen Verbindungen sind wertvolle Tranquillizer. Sie sind ausserdem brauchbar als Analgetika. Die Wirkung als Tranquillizer wird ohne schädliche Nebenwirkungen erreicht. Der therapeutische Index (Verhältnis von letaler zu wirksamer Dosis) ist sehr günstig. Daher sind die erfindunggemäss gewinnbaren Verbindungen in der Chemotherapie der Erkrankungen der Psyche sehr wertvoll. 



   Erfindungsgemäss werden die neuen Verbindungen durch Umsetzung von 9-Xanthenolen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 worin Ri und R2 die oben genannten Bedeutungen haben, mit einem Dehydratisierungsmittel, wie einer starken Mineralsäure, beispielsweise Chlorwasserstoff oder Schwefelsäure, oder üblichen Dehydratisierungsmitteln, wie Thionylchlorid, Phosphoroxychlorid oder Essigsäureanhydrid, hergestellt. Die Leichtigkeit der Dehydratisierung, die   9- (Dimethylaminopropyliden)-xanthene   ergibt, schwankt beträchtlich. Die als Ausgangsprodukte verwendeten 9-Xanthenole können durch eine Grignard-Reaktion hergestellt werden.

   Hiebei brauchen sie im allgemeinen nicht isoliert zu werden, sondern können einfach in die gewünschten Dimethylaminopropyliden-xanthene durch Behandlung mit dem Dehydratisierungsmittel, wie einer Mineralsäure, in wässeriger, alkoholischer oder ätherischer Lösung bei Raumtemperatur umgewandelt werden. Die Dialkylaminopropylidenxanthene werden im allgemeinen in Form ihrer kristallinen chlorwasserstoffsauren Salze isoliert. Gewünschtenfalls können sie durch Umkristallisation aus einem organischen Lösungsmittel, wie Alkohol, gereinigt werden. Andere therapeutisch brauchbare Säureadditionssalze können mit andern Säuren, beispielsweise mit Schwefelsäure, hergestellt werden. 



   Zwecks Herstellung der Xanthenole in einer Grignard-Reaktion werden   3-Dimethylamino-   propylhalogenide mit Magnesium und den entsprechenden Xanthonen umgesetzt. Die Bedingungen für diese Reaktion sind nicht kritisch. 



  Eine Vielzahl von Lösungsmitteln, die im allgemeinen für Grignard-Reaktionen verwendet werden, wie Äther, Benzol, Toluol oder Xylol, kann angewendet werden. Der brauchbare Temperaturbereich schwankt beträchtlich. Der Einfachheit halber wird meist die   Rückflusstempe-   ratur des Lösungsmittels verwendet, um so die Vollständigkeit der Reaktion in einer annehmbaren Zeit zu gewährleisten. Nachdem die Reaktion im wesentlichen vollendet ist, was im allgemeinen von ungefähr 7-30 Stunden dauert, wird der Grignard-Komplex zersetzt. 



  Gewünschtenfalls können die erhaltenen 9-Xanthenole aus der organischen Phase durch Zersetzung des Grignard-Komplexes mit neutralen oder alkalischen Reagenzien isoliert werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Im   allgemeinen müssen   die   9-Xanthenole   wegen der Leichtigkeit ihrer Dehydratisierung in Anwesenheit von Mineralsäuren unter milden Bedingungen als freie Basen isoliert werden. 



   Die schwankende Leichtigkeit mit der die Dehydratisierung vonstatten geht, wird in den unten wiedergegebenen Beispielen erläutert. Beispiel 1 zeigt die allgemeine   Verfahrensmethodik,   wobei die Dehydratisierung leicht vor sich geht 
 EMI2.1 
    Zwischenprodukt auftretende Xan-thenol   nicht isoliert wird. Im   Beispiel   11 wird die Isolierung eines   9-Xanthenols   als Zwischenprodukt beschrieben, das spontan dehydratisiert und im allgemeinen nicht erhalten wird, wenn nicht besondere Vorsichtsmassnahmen (keine Säuren) ergriffen werden. 



   Unter den für die Herstellung der   Xanthenole   bzw. der   neuen Verbindungen geeigneten   Xanthonen mögen die   folgenden erwähnt sein : Xanthon,   
 EMI2.2 
 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Er-   findung :   
Beispiel1 :9-(3-Dimethylaminopropyliden)xanthen-hydrochlorid. 



   6, 1 g Magnesium wurden mit 25 cm3 Äther   überschüttet   und mit einem   Jodkristall   aktiviert. 



  Eine Grignardreaktion wurde durch Zugabe von 1 cm3 Äthylbromid unter Erwärmen in Gang gesetzt.   30, 3   g 3-Dimethylaminopropylchlorid in 70   cm3   wasserfreiem Äther wurden während 10 Minuten hinzugegeben. Es wurde nur eine geringe Menge des Magnesiums gelöst. Es bildete sich ein weisser Niederschlag von Dimethylaminopropylmagnesiumchlorid. Ein weiterer cm3 Äthylbromid wurde hinzugegeben, die Flasche 5 Minuten lang erwärmt und darauf auf   Rückflusstemperatur   erhitzt. Dann wurde eine Suspension von   24, 6 Xanthon   in 125 cm3 Benzol portionsweise hinzugegeben. Das Magnesium löste sich langsam. Nach 12 Stunden Erhitzen unter   Rückfluss   wurde der GrignardKomplex durch Zugabe von   10% iger,   eiskalter wässeriger Ammoniumchloridlösung zersetzt. 



  Die   Äther-Benzol-Schicht   wurde abgetrennt und die wässerige Schicht mehrmals mit Äther extrahiert. Die Ätherausschüttclungen wurden mit der ursprünglichen Äther-Benzol-Schicht vereinigt. Die vereinigte organische Lösung wurde mit Wasser gewaschen und dann mit wässeriger   In-Salzsäure   extrahiert. Der wässerige Extrakt wurde mit Äther gewaschen und dann 
 EMI2.3 
 alkalisch gemacht,Ätherextrakte wurden vereinigt, mit Wasser   gewaschen und über wasserfreiem Magnesium-    sulfat getrocknet. Die getrocknete, ätherische Lösung wurde mit wasserfreiem Chlorwasserstoffgas behandelt, wobei das   9- (3-Dimethylamino-   propyliden)-xanthen als   chlorwasserstonsaures   Salz ausfiel.

   Dieses   Robprodukt   wurde in heissem absoluten Alkohol gelöst, gekühlt und die Lösung mit Äther verdünnt. Das kristalline Produkt, das so erhalten wurde, zersetzte sich bei 190 bis   1920 C.   Nach einer zweiten Umkristallisation erhielt man eine Ausbeute von   12, 8g ; Fp.   201 bis
202 C. 



    Analyse : C18H19NO#HCl (301,7).   
 EMI2.4 
 chlorid wurde durch Umsetzung von 21   g     2 - Chlorxanthon   und 22 g 3-Dimethylamino-propylchlorid in einer Grignard-Reaktion zum entsprechenden Xanthenol und Behandlung der Reaktionsmischung mit Chlorwasserstoffgas, wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt. Man erhielt 8 g (26% der Theorie) : Fp.   193-195  C.   



   Beispiel 3 : 3-Chlor-9- (3-dimethylamino- 
 EMI2.5 
 
3 g 3-Dimethyl-amino-propylchlorid und 4, 7 g Magnesium wurden in einer Grignard-Reaktion, wie in Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Das erhaltene Produkt war eine Mischung von 3-Chlor-9-(3-dimethyl- 
 EMI2.6 
 hydrochlorid. Das Produkt schmolz bei 166 bis   168  C.   Die Dehydratisierung wurde wie folgt vorgenommen : lOg des Produktes wurden in 20 cm3 konzentrierter Salzsäure gelöst und 60 cm3 Eisessig hinzugegeben. Die Lösung wurde unter Rückfluss 4 Stunden lang erhitzt, darauf gekühlt, mit 300 cm3 Wasser   verdünnt,   mit 100 cm3 Äther bedeckt und mit festem Natriumcarbonat alkalisch gemacht. Der Ätherextrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet.

   Die   ätherische   Lösung wurde darauf   mit wasserfreiem ChlorwasserstofFgas   behandelt und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wurde in 20 cm3 absolutem Alkohol gelöst und mit Äther bis zum   Trübungspunkt     verdünnt.   Beim Stehenlassen in einem kalten Raum einige Tage lang erhielt man ein kristallines Produkt von Fp.   170#172  C;   Ausbeute 7, 2 g. 
 EMI2.7 
 
C3-Dimethylaminopropylchlorid in einer GrignardReaktion, wie im Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Nach der Dehydratisierung mit HC1 erhielt man 15 g Xanthenderivat (45% der 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 ;3-Dimethylaminopropylchlorid, wie in Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt.

   Das nach der Dehydratisierung erhaltenen Xanthenderivat schmolz bei   215#217  C   nach zweimaliger Umkristallisation aus Alkohol/Äther. 



  Analyse   : C18H17Cl1NO#HCl (370,7).   berechnet : C 58,3%; H 4,9%; N 3,8%; Cl 28,7%; gefunden : C 58,0%; H 5,2%; N 3,8%; Cl 27,7%. 



   Beispiel6 : 2-Chlor-7-methoxy-9- (3-dimethylaminopropyliden)-xanthen-hydrochlorid. 



     17, 6   g 2-Chlor-7-methoxy-xanthon wurden mit 16, 5 g   3-Dimethylaminopropylchlorid   in einer Grignard-Reaktion umgesetzt und das Reaktionsprodukt anschliessend mit Chlorwasserstoff behandelt, wie in Beispiel 1 beschrieben. 



  Das erhaltene Produkt schmolz bei   170#172  C   nach zweimaliger Umkristallisation aus 95%igem Alkohol. Ausbeute   49%.   



  Analyse :C19H20ClNO2.HCl(366,2). berechnet : C 62, 3%; H 5,8%; N 3,8%; Cl 19,4%; 
 EMI3.2 
 : C 62, 0% ; H 6, 1% ; N 3, 9% ; Cl 19, 3%.propyliden)-xanthen-hydrochlorid. 



   Ein Grignard-Reagens wurde aus 3, 4 g Magnesium und 17 g 3-Dimethylamino-propylchlorid hergestellt und mit 15, 8 g   2-Methoxyxanthon,   wie in Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Das nach der Dehydratisierung des rohen   Xanthenols   mit HCI erhaltenen Xanthenderivat schmolz bei 173-177  C. Die Ausbeute betrug 12 g   (51, 7%   der Theorie). 



    Analyse : C HNC. HCl (331, 9).    berechnet : C 68, 7% ; H 6,7%; N 4,2%; Cl 10,7%; 
 EMI3.3 
 nesium und 24, 3 g 3-Dimethylamino-propylchlorid hergestellt und mit 27, 5 g   2-BroIIL'mnthon,   wie in Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Das nach Behandlung des rohen Xanthenols mit Chlorwasserstoff erhaltene Produkt schmolz bei   174#176  C   nach dreimaliger Umkristallisation aus einer   Alkohol/Äther-Mischung.   Die Ausbeute betrug 19 g des Produktes (50% der Theorie). 



  Analyse   : C HisBrNO-HCl (380, 5).   berechnet : C   56, 8% ;   H 5, 02% ; N 3, 68% ; 
 EMI3.4 
 der Methoxygruppe aus dem 2-Methoxyderivat des Beispiels 7 wie folgt hergestellt : 
9, 3 g 2-Methoxy-9-(3-dimethylaminopropy-   liden)-xanthen-hydrochlorid   und 50 cm3   48% ige   HBr wurden 18 Stunden lang unter   Rückfluss   erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde bei vermindertem Druck auf einem Dampfbad auf das halbe Volumen eingedampft, und mit 100 cm3 Wasser verdünnt. Die Lösung wurde mit Kaliumkarbonat alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wurde dann wiederum mit 250   cm3 ln-Hel   anteilweise ausgezogen, die wässerige, saure Phase alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert.

   Der Ätherextrakt wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und mit wasserfreiem Chlorwasserstoffgas behandelt. Die Mischung wurde zur Trockne eingedampft, der Rückstand mit 300 cm3 heissem, absoluten Äthanol gelöst, mit Morit behandelt und filtriert. Bei mehrstündigem Stehenlassen in einem kalten Raum schied sich ein kristallines Produkt ab ; Fp.   210#212  C   (Zersetzung). 



  Es wurde aus einer heissen Mischung von 95% igem Äthanol und Dimethylformamid (3 : 1) umkristallisiert. Die Ausbeute betrug 3, 5 g ; Fp. 



    219#221  C   (Zersetzung). 



  Analyse   : C18H19NO2#HCl (317,31).   berechnet : C   68, 02% ;   H   6, 34% ; Cl 11, 16% ;  
N   4, 41% ;   gefunden : C   67, 62% ;   H 6,26%; Cl 11,17%;
N   4, 41%.   



   Beispiel 10 : 9- (3-Dimethylaminopropyl)-9xanthenol. 



   9-(3-Dimethylaminopropyl)-9-xanthenol wurde durch Umsetzung von 24, 6 g Xanthon mit 30, 3 g   3-Dimethylamino-propylmagnesiumchlorid,   wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt. Nach Zersetzung des Grignard-Komplexes mit wässerigem Ammoniumchlorid wurde die Äther-BenzolPhase abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Male3-Dimethylamino-propylmagnesiumchlorid-Reagens wurde aus 1 g Magnesium und 4, 9 g   3-Dimethylamino-propylchlorid   in 80 cm3 Äther nach der in Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise hergestellt.   4, 85   g   1-Methoxyxanthon   in 100 cm3 Benzol wurden tropfenweise in einer Zeit von 10 Minuten hinzugegeben. Die Mischung wurde 18 Stunden lang unter   Rückfluss   erhitzt und dann mit 100   cm3 100 iger,   wässeriger Ammoniumchloridlösung zersetzt. Die wässerige Phase wurde mit zweimal 100 cm3 Äther extrahiert. Die Ätherextrakte wurden mit der ursprünglichen Äther-Benzol-Schicht vereinigt und die gesamte organische Lösung mit Wasser gewaschen. Es wurde darauf viermal mit 100 cm3 1 n-Salzsäure extrahiert.

   Die wässerige, saure Phase wurde mit 100 cm3 Äther bedeckt und mit Kaliumcarbonat alkalisch gemacht. Der Äther- 
 EMI4.1 
 wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wurde aus absolutem Äthanol und Wasser umkristallisiert und das reine kristalline Produkt gewonnen. 



  5 g dieses Produkts nämlich 2-Methoxy-9- (3dimethylaminopropyl)-9-xanthenol, in 25 cm3 Essigsäureanhydrid wurden 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Der Überschuss des Essigsäureanhydrids wurde mit 10 cm3 Wasser zersetzt. Die Lösung wurde mit 50 cm3 Wasser verdünnt, gekühlt, mit   25% figer   wässeriger Natriumhydroxydlösung alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand war ein Öl, das in 10 cm3 wasserfreiem Äthanol gelöst wurde. Die Äthanollösung wurde in einem Eisbad gekühlt und mit 5 cm3   (1   Äquivalent) 2, 77-normalem alkoholischem Chlorwasserstoff behandelt. Diese Lösung wurde mit Äther bis zum Punkt der beginnenden Trübung verdünnt und dann zur Kristallisation beiseite gestellt.

   Nach mehreren Tagen des Verweilens in einem Eisraum wurde das 2-Methoxy-9-   (3-dimethylamino-propyliden)-xanthen-hydro-   chlorid als kristallines Produkt gesammelt. 
 EMI4.2 
 



   Zu einer Suspension von 3, 5 g Lithium in 300 cm3 wasserfreiem Äther, die man   bei-10   bis   - 50   C unter einer Atmosphäre von trockenem Stickstoff hielt, wurde eine Lösung von 30, 0 g   3-Dimethylamino-propylchlorid   in 200 cm3 Äther hinzugefügt. Die Mischung wurde bei -   C   zwei Stunden lang gerührt und 34, 0 g 2-Methoxyxanthon hinzugegeben. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann 6 Stunden lang auf Rückflusstemperatur erwärmt. Der Lithiumkomplex wurde mit 250 cm3 Wasser zersetzt und der Äther durch Verdampfung entfernt. Das Rohprodukt wurde gesammelt und nichtumgesetztes 2-Methoxy-xanthon durch Umkristallisation aus mehreren Extraktionen mit siedendem Äther entfernt.

   Die Ätherfiltrate wurden vereinigt und zu einem öligen   Rückstand   eingedampft, der durch Umkristallisieren aus siedendem Methanol gereinigt wurde. Weisse Kristalle von 2- 
 EMI4.3 
 aktion wurde die Mischung auf einem Dampfbad 20 Minuten lang leicht erwärmt. Die Mischung wurde dann zu einem öligen Rückstand eingedampft und in einer geringen Menge Wasser aufgenommen. Die wässerige Lösung wurde mit überschüssigem Kaliumcarbonat alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wurde getrocknet, verdampft und der Rückstand in absolutem Äthanol aufgenommen. Durch Zugabe der berechneten Menge von alkoholischer Chlorwasserstofflösung erhielt man   2-Methoxy-9- (3-dimethylaminopropyliden) -   xanthen-hydrochlorid. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropyliden-xanthenen der allgemeinen Formel : 
 EMI4.4 
 worin R1 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Oxy-, niedermolekulare Alkoxy- oder niedermolekulare Alkylgruppe und R2 ein Wasserstoffoder Halogenatom oder einen niedermolekularen Alkylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 9-Xanthenol der allgemeinen Formel : 
 EMI4.5 
 worin   R1   und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem Dehydratisierungsmittel behandelt. 
 EMI4.6 


Claims (1)

  1. eine starke Säure ist, wodurch das Produkt in Form des Säuresalzes erhalten wird.
AT835957A 1956-12-28 1957-12-28 Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenxanthenen AT202143B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100207A (en) * 1959-07-08 1963-08-06 Smith Kline French Lab 10-aminoalkylbenzo[b,f]thiepin and -dibenz[b,f]oxepin derivatives
DE1210890B (de) * 1960-03-07 1966-02-17 Smith & Kline & French Lab Verfahren zur Herstellung von Trifluormethyl-xanthen- oder thioxanthenderivaten
DE1232161B (de) * 1961-10-07 1967-01-12 Boehringer & Soehne Gmbh Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Dibenzo-oxepinen und deren Salzen

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