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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18849.
JOSEF PALLWEBER IN MANNHEIM.
Additionsmaschine mit geräuschlosem Schaltmechanismus.
Additionsmaschinen, bei welchen mittels Tasten, Hebel und Sperrklinken die Zahlräder in Bewegung gesetzt werden, sind bekannt. Unter anderem enthält die deutsche patentschrift Nr. 65579 eine derartige Zusammenstellung. Bei all diesen Maschinen kommt es jedoch darauf an, dass sie möglichst geräuschlos arbeiten, da jedes Geräusch den Arbeitenden selbst und die in demselben Raume Beschäftigten stört. Dieser Missstand war jedoch bei allen bisherigen Systemen nicht zu vermeiden, da die Sperrklinken, welche das Räderwerk in Bewegung setzten, durch Federn gegen die Zähne gedrückt wurden und bei der Rückwärtsbewegung ein schnarrendes Geräusch hervorbrachten.
Wenn die Vorwärtsbewegung durch einen Anschlagstift begrenzt wird, so erfolgt ebenfalls ein harter Anschlag, welcher ein Geräusch verursacht und ausserdem vie ! dazu beiträgt, dass der ganze Mechanismus sich vorzeitig lockert und unbrauchbar wird. Ferner ist der Antrieb des Schaltmechanismus sehr häutig derart, dass die Bewegung der Tasten ein verhältnismässig starkes Aufdrücken notwendig macht, wodurch dann der die Maschine Benutzende leicht dazu verleitet wird, übermässig stark auf die Tasten aufzuschlagen.
Ein geräuschloser Gang der Sperrklinke und des Anschlages wird bei vorliegender Additionsmaschine dadurch erreicht, dass die Sperrldinke 0 auf dem Hebel n lediglich lose durch zwei Stifte i gehalten wird (mit genügendem Spielraum), so dass sie durch ihr Eigengewicht das Bestreben hat, in die Zahnlücken einzufallen. Die Bewegung der Sperrklinke über die Zähne erfolgt daher in ausserordentlich zarter Weise, so dass nur ein kaum hörbares Geräusch entstecht.
Zur Hubbegrenzung der Sperrklinke ist an Stelle eines Anschlagstiftes ein Blättchen q angeordnet, welches mit seinem einen Ende schräg nach aufwärts gebogen ist, so dass sich die Sperrklinke o keilartig in den schrägen Spalt hinein-
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Antriebes der Schaltvorrichtung wird jedoch durch die Anordnung des Schaltungsschiehers a erzielt, der an seinem einen Ende auf einer Rolle b gelagert ist und dessen Bewegung dadurch erfolgt, dass die Tasten auf den schrägen Rückenflächen der Zähne c bei der Abwärtsbewegung gleiten und hiedurch den Schieber nach der einen Seite hin mehr oder weniger weit vorschieben. Eine Feder d hat das Bestreben, den Schieber a stets nach der anderen Seite hinzuziehen bezw. die Tasten wieder aufwärts zu bewegen.
Durch eine Gelenkstange e wird die Verbindung mit der Sperrklinkenschaltung hergestellt. Um die Tastenbewegung noch weiter zu erleichtern, ist an jeder Taste eine Feder f angeordnet worden, welche das Bestreben hat, die Taste stets in ihrer Anfangsstellung, also nach aufwärts zurückzuziehen. Die ganze Anordnung gewährleistet einen ausserordentlich leichten Gang der Maschine.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Tastenordnung und den Schaltungsscnieber a.
Fig. 2 zeigt den ganzen Apparat im Grundriss, Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht des Apparates mit dem Schaltungsschieber a und Fig. 4 zeigt in einer Seitenansicht. wie die
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