DE399255C - Registrierkasse mit zwei Addierwerken - Google Patents

Registrierkasse mit zwei Addierwerken

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DE399255C
DE399255C DEN21787D DEN0021787D DE399255C DE 399255 C DE399255 C DE 399255C DE N21787 D DEN21787 D DE N21787D DE N0021787 D DEN0021787 D DE N0021787D DE 399255 C DE399255 C DE 399255C
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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Registrierkasse mit zwei Addierwerken. ' Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse mit -zwei Addierwerken, von denen durch Drücken je einer zugehörigen Verkäufertaste d2,-- eine oder das andere in die Arbeits@ Stellung gebracht werden kann.
  • Die Neuerung besteht im wesentlichen darin. daß der Schwingrahmen, in dem die beiden Addierwerke angeordnet sind, mittels der Verkäufertasten in zwei verschiedenen Stellungen mit der Antriebsvorrichtung gekuppelt werden kann, so daß wahlweise das eine oder das andere Addierwerk mit den den eingestellten Tasten entsprechend verschobenen Zahnstangen in Eingriff gebracht wird und bei der Rückkehr der Zahnstangen in die Normalstellung die Addierräder dem eingestellten Betrag entsprechend verstellt werden.
  • Eine derartige Registrierkasse ist in Abb. i in Oberansicht und in Abb. 2 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt. Abb. 3 und 4. zeigen verschiedene Schnitte durch dieIsasse, Abb. 5 zeigt in größerem Maßstabe eine Seitenansicht des Addierwerkrahmens: Die dargestellte Registrierkasse wird lediglich durch Hebeltasten angetrieben, die in bekannter Weise auf einen Tastenverbinder einwirken, durch dessen Schwingbewegung eine Hauptantriebswelle in Umdrehung versetzt wird.
  • Die Addierräder i2o der beiden Addierwerke sind lose auf den Wellen 123 gelagert (Abb. 3 und 6), welche in einem schwingbaren Rahmen 124 gelagert sind. Letzterer ist mit Zapfen 125 (Abb. ¢) versehen, die in Schlitze i26 von Rahmen 127 eingreifen. Die Rahmen 12; sind mit ihrem hinteren Ende an einer Querstange 129 befestigt. Die Zapfen 125 greifen außerdem in Schlitze i3o (Abb. 4) von Armen 131, welche auf der in den Rahmen 127 drehbar gelagerten Welle 133 befestigt sind. Die Schlitze i3o sind exzentrisch zu der Welle 133 angeordnet. In der Normallage legen sich die Zapfen 125 gegen das untere Ende der Schlitze 126.
  • An der rechten Seite des Addierwerkrahmens 124 sind Zapfen 134., 135 (Abb. 5) befestigt, die wechselweise in einen oberen öder einen unteren Ausschnitt 136, 137 einer Schubstange 138 eingreifen. Der Zapfen 135 greift in einen Schlitz des Rahmens i27 und in einen Schlitz 1351 des Armes 131 (Abb. 4). Die Schubstange 138 trägt eine Rolle 139, die in eine Kurvennut 140 einer auf der Welle 5o befestigten Scheibe 134 eingreift. Liegt der obere Zapfen 134 in dem oberen Ausschnitt 136 der Schubstange 138, so stehen die Räder 151 (Abb. 3) des vorderen Addierwerkes in Eingriff mit den Einer-, Zehner- und Hunderterzahnstangen i i o, i 1,1 und i 16, die durch Niederdrücken der Tasten entsprechend eingestellt werden. Befindet sich dagegen der Zapfen 135 in dem unteren Ausschnitt 1,37, so stehen die Räder 151 des hinteren Addierwerkes mit den Zahnstangen i i o, i 14 und i 16 in Eingriff. Die Kurvennut i 4o ist so ausgebildet, daß die Schubstange 138 zuerst rückwärts bewegt wird, bevor die Zahffstangen ihre Verstellung aus der Normalstellung beginnen, wodurch das mit den Zahnstangen' in Eingriff stehende Addierwerk zuerst außer Eingriff mit den Zahnstangen gebracht wird. Sobald die Zahnstangen der neuen Registrierung entsprechend verstellt worden sind, wird durch die Vorbewegung der Schubstange 138 das der gedrückten Verkäufertaste entsprechende Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff gebracht, so daß bei der Rückbewegung der Zahnstangen in die Normalstellung die Addierräder dem zu registrier renden Betrage entsprechend verstellt werden.
  • Die Einschaltung der Addierwerke geschieht in folgenderWeise: Auf derWelle 1,15 ist ein Hebel 144 (Abb.5) befestigt, an dem eine Blattfeder 142 angebracht ist, die zwischen zwei Stifte 146 der Schubstange 138 hineinragt.
  • In dem Rahmen 128 des Gehäuses sind die beiden Verkäufertasten 148 (Abb. 2) verschiebbar angeordnet, deren seitliche Stifte 149 in die Ausschnitte 147 eines auf der Welle 145 befestigten Hebels 141 eingreifen. Wird eine dieser Tasten einwärts verschoben, so wird die andere Taste durch den Hebet 141 nach außen geschoben. In Abb. 2 ist die untere Taste nach innen geschoben, hierbei wird die Feder 142 gegen den oberen Zapfen 146 zur Anlage gebracht, wodurch das vordere Ende der Schubstange 138 angehoben wird. Wird die obere Taste nach innen gedrückt, so legt sich die Feder 1,12 gegen den unteren Zapfen 146, wodurch das vordere Ende der Schubstange 138 abwärts bewegt wird.
  • In der Lage, wie sie die Abb.5 veranschaulicht, liegt der Zapfen 134 in dem oberen Ausschnitt 136 der Schubstange 138, so daß bei dein Verstellen derselben das vordere Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff gebracht wird. Wird die obere Verkäufertaste 148 gedrückt, so drückt die Feder 142 gegen den unteren Zapfen 1.16 und bewegt das vordere Ende der Schubstange 138 abwärts, so daß der Zäpfen 135 in den Ausschnitt 137 eintritt. Wird in dieser Lage der Teile die Schubstange 138 vorbewegt, so gelangt das hintere Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff. Ein Arm eines bei 152 drehbar gelagerten Hebels 153 (Abb. 21 greift unter dem Einfluß einer Feder 156 in eine Aussparung 154 eines auf der Welle 115 befestigten Armes 155 und bewirkt die Sperrung der Weile 145 in den verschiedenen Lagen. Während der Verschiebung einer der Verkäufertasten wird ein Arm 15,^ des Hebels 15,; in die Bahn eines auf der Welle 86 befestigten Armes 158 bewegt. Dieses bewirkt eine Sperrung des Tastenverbinders 36, wodurch das Drücken einer Betragstaste verhindert wird. Ist der Tastenverbinder durch das Drücken einer Betragstaste zum Ausschwingen gebracht worden, so wird der Arm 158 unter den Arm 157 bewegt, wodurch wiederum die Verkäufertasten 148 während der Bewegung des Kassengetriebes gesperrt sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit zwei Addierwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingrahmen (12,1), in dem die beiden Addierwerke angeordnet sind, mit einer durch die Verkäufertasten (1.18) wahlweise in zwei verschiedene Stellungen einstellbaren Antriebsvorrichtung (138) gekuppelt ist, durch die das eine oder das andere Addierwerk mit den den niedergedrückten Betragstasten entsprechend verschobenen Zahnstangen ( i i o, i 14, 116 ) in Eingriff gebracht wird.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schwingrahmen (12.1) einwirkende Schubstange (138; mit einem oberen (136) und einem unteren Ausschnitt (137) versehen ist und beim Drücken der einen Verkäufertaste (148) angehoben, beim Drücken der anderen Verkäufertaste gesenkt wird, so daß entweder der obere Ausschnitt (136) finit einem oberhalb der Drehachse (125) des Rahmens (124) liegenden Zapfen (134) oder der untere Ausschnitt (137 mit einem unterhalb der Drehachse liegenden Zapfen (135) in Eingriff gebracht wird.
DEN21787D 1916-06-26 1920-07-10 Registrierkasse mit zwei Addierwerken Expired DE399255C (de)

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