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Registrierkasse mit zwei Addierwerken. ' Die Erfindung betrifft eine
Registrierkasse mit -zwei Addierwerken, von denen durch Drücken je einer zugehörigen
Verkäufertaste d2,-- eine oder das andere in die Arbeits@ Stellung gebracht werden
kann.
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Die Neuerung besteht im wesentlichen darin. daß der Schwingrahmen,
in dem die beiden Addierwerke angeordnet sind, mittels der Verkäufertasten in zwei
verschiedenen Stellungen mit der Antriebsvorrichtung gekuppelt werden kann, so daß
wahlweise das eine oder das andere Addierwerk mit den den eingestellten Tasten entsprechend
verschobenen Zahnstangen in Eingriff gebracht wird und bei der Rückkehr der Zahnstangen
in die Normalstellung die Addierräder dem eingestellten Betrag entsprechend verstellt
werden.
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Eine derartige Registrierkasse ist in Abb. i in Oberansicht und in
Abb. 2 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt. Abb. 3 und 4. zeigen
verschiedene Schnitte durch dieIsasse, Abb. 5 zeigt in größerem Maßstabe eine Seitenansicht
des Addierwerkrahmens: Die dargestellte Registrierkasse wird lediglich durch Hebeltasten
angetrieben, die in bekannter Weise auf einen Tastenverbinder einwirken, durch dessen
Schwingbewegung eine Hauptantriebswelle in Umdrehung versetzt wird.
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Die Addierräder i2o der beiden Addierwerke sind lose auf den Wellen
123 gelagert (Abb. 3 und 6), welche in einem schwingbaren Rahmen 124 gelagert sind.
Letzterer ist mit Zapfen 125 (Abb. ¢) versehen, die in Schlitze i26 von Rahmen 127
eingreifen. Die Rahmen 12; sind mit ihrem hinteren Ende an einer Querstange 129
befestigt. Die Zapfen 125 greifen außerdem in Schlitze i3o (Abb. 4) von Armen 131,
welche auf der in den Rahmen 127 drehbar gelagerten Welle 133 befestigt sind. Die
Schlitze i3o sind exzentrisch zu der Welle 133 angeordnet. In der Normallage legen
sich die Zapfen 125 gegen das untere Ende der Schlitze 126.
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An der rechten Seite des Addierwerkrahmens 124 sind Zapfen 134., 135
(Abb. 5) befestigt, die wechselweise in einen oberen öder einen unteren Ausschnitt
136, 137 einer Schubstange 138 eingreifen. Der Zapfen 135
greift
in einen Schlitz des Rahmens i27 und in einen Schlitz 1351 des Armes 131 (Abb. 4).
Die Schubstange 138 trägt eine Rolle 139, die in eine Kurvennut 140 einer
auf der Welle 5o befestigten Scheibe 134 eingreift. Liegt der obere Zapfen 134 in
dem oberen Ausschnitt 136 der Schubstange 138, so stehen die Räder 151 (Abb. 3)
des vorderen Addierwerkes in Eingriff mit den Einer-, Zehner- und Hunderterzahnstangen
i i o, i 1,1 und i 16, die durch Niederdrücken der Tasten entsprechend eingestellt
werden. Befindet sich dagegen der Zapfen 135 in dem unteren Ausschnitt 1,37, so
stehen die Räder 151 des hinteren Addierwerkes mit den Zahnstangen i i o, i 14 und
i 16 in Eingriff. Die Kurvennut i 4o ist so ausgebildet, daß die Schubstange 138
zuerst rückwärts bewegt wird, bevor die Zahffstangen ihre Verstellung aus der Normalstellung
beginnen, wodurch das mit den Zahnstangen' in Eingriff stehende Addierwerk zuerst
außer Eingriff mit den Zahnstangen gebracht wird. Sobald die Zahnstangen der neuen
Registrierung entsprechend verstellt worden sind, wird durch die Vorbewegung der
Schubstange 138 das der gedrückten Verkäufertaste entsprechende Addierwerk mit den
Zahnstangen in Eingriff gebracht, so daß bei der Rückbewegung der Zahnstangen in
die Normalstellung die Addierräder dem zu registrier renden Betrage entsprechend
verstellt werden.
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Die Einschaltung der Addierwerke geschieht in folgenderWeise: Auf
derWelle 1,15 ist ein Hebel 144 (Abb.5) befestigt, an dem eine Blattfeder 142 angebracht
ist, die zwischen zwei Stifte 146 der Schubstange 138 hineinragt.
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In dem Rahmen 128 des Gehäuses sind die beiden Verkäufertasten 148
(Abb. 2) verschiebbar angeordnet, deren seitliche Stifte 149 in die Ausschnitte
147 eines auf der Welle 145 befestigten Hebels 141 eingreifen. Wird eine dieser
Tasten einwärts verschoben, so wird die andere Taste durch den Hebet 141 nach außen
geschoben. In Abb. 2 ist die untere Taste nach innen geschoben, hierbei wird die
Feder 142 gegen den oberen Zapfen 146 zur Anlage gebracht, wodurch das vordere Ende
der Schubstange 138 angehoben wird. Wird die obere Taste nach innen gedrückt, so
legt sich die Feder 1,12 gegen den unteren Zapfen 146, wodurch das vordere Ende
der Schubstange 138 abwärts bewegt wird.
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In der Lage, wie sie die Abb.5 veranschaulicht, liegt der Zapfen 134
in dem oberen Ausschnitt 136 der Schubstange 138, so daß bei dein Verstellen derselben
das vordere Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff gebracht wird. Wird die obere
Verkäufertaste 148 gedrückt, so drückt die Feder 142 gegen den unteren Zapfen 1.16
und bewegt das vordere Ende der Schubstange 138 abwärts, so daß der Zäpfen 135 in
den Ausschnitt 137 eintritt. Wird in dieser Lage der Teile die Schubstange 138 vorbewegt,
so gelangt das hintere Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff. Ein Arm eines
bei 152 drehbar gelagerten Hebels 153 (Abb. 21 greift unter dem Einfluß einer Feder
156 in eine Aussparung 154 eines auf der Welle 115 befestigten Armes 155 und bewirkt
die Sperrung der Weile 145 in den verschiedenen Lagen. Während der Verschiebung
einer der Verkäufertasten wird ein Arm 15,^ des Hebels 15,; in die Bahn eines auf
der Welle 86 befestigten Armes 158 bewegt. Dieses bewirkt eine Sperrung des Tastenverbinders
36, wodurch das Drücken einer Betragstaste verhindert wird. Ist der Tastenverbinder
durch das Drücken einer Betragstaste zum Ausschwingen gebracht worden, so wird der
Arm 158 unter den Arm 157 bewegt, wodurch wiederum die Verkäufertasten 148 während
der Bewegung des Kassengetriebes gesperrt sind.