AT106099B - Tastenregistrierkasse mit wahlweise wirksamer Scheckausgabevorrichtung. - Google Patents

Tastenregistrierkasse mit wahlweise wirksamer Scheckausgabevorrichtung.

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AT106099B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  TastenregistrierkassemitwahlweisewirksamerScheckansgabevorrichtung. 
 EMI1.1 
 Sondertasten die Ausgabe eines Schecks nur für einen einzigen Kassengang vorherbestimmt, während durch Niederdrücken einer besonderen in der Arbeitslage sperrbaren   Scheckausgabe-   taste die Scheckfördervorrichtung derart beeinflusst wird. dass sich die Ausgabe eines Schecks während einer willkürlich regelbaren Zahl von Kassengängen regelmässig wiederholt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Sperrung der Seheckausgabetaste durch eine nur dieser zugeordnete Sperrklinke erfolgt, die mittels einer schrägen Nase mit der einen oder anderen von zwei Rasten der Taste derart zusammenwirkt, dass diese sowohl in ihrer Ruhewie auch in ihrer Arbeitslage gegen eine rückläufige Bewegung gesichert ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung. u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Scheckstreifenfördervorrichtung, während Fig. 2. 3   und-1 verschiedene   Einzelheiten darstellen. 



   Die Registrierkasse ist. wie üblich, mit mehreren Reihen von   Betragtasten   versehen, die jedoch in den Zeichnungen nicht abgebildet sind. Die von Hand oder durch einen Motor drehbare   Hauptantriebswelle 2 ()   ist in den Seitenrahmen 21 der Maschine gelagert und dient unter anderen zum Antriebe der Druckvorrichtung, die in bekannter Weise ausgeführt ist. 



   Ein Bügel des linken Seitenrahmens dient zur Lagerung dreier Geschäftsarttasten 22. die derart auf Druckvorrichtung einwirken, dass bei Benutzung einer jeden dieser drei Tasten die Ausgabe eines Schecks erfolgt. Jede Taste 22 wirkt hiezu mittels eines Zapfens   28 mit   der oberen abgeschrägten Kante   24   je eines in einer Sperrschwinge 25 vorgesehenen Ausschnittes derart zusammen, dass beim Niederdrücken einer Taste   22   die Sperrschwinge 25 entgegen der Wirkung ihrer Feder 26 nach oben gedrückt wird. bis sie schliesslich mit einer am inneren Ende des Schlitzes vorgesehenen Erweiterung ? 7 über den Zapfen   2. 3   der niedergedrückten Taste greift und diese hiedurch bis zu ihrer Wiederfreigabe in der Arbeitslage sichert.

   Die Führung der Sperrschwinge 25 erfolgt durch zwei Zapfen 2s,   29.   



   Zur Wiederfreigabe der jeweils   niedergedrückten Geschäftsarttaste. 2. 2   ist die Sperrschwinge 25 am unteren Ende mit einem   Fortsatz 3 ()   versehen, der gewöhnlich mittels eines Zapfens 31 in die spitzwinklige Rast einer Schubstange   88   eingreift. Diese ist mittels Führungsschlitzen auf einem Zapfen. 34 des Maschinenrahmens,   ? 1 sowie   einer Welle-M verschiebbar und wird durch eine Hubscheibe 37 gesteuert, die mittels einer Schraube.

   C auf dem äusseren Ende der Welle 35 befestigt ist und mit einer   Gleitrolle. 1s   der Schubstange.   88 derart   zusammenwirkt, dass die   Sperrschwinge. 2a durch   die rückwärtige abgeschrägte Kante der Rast 32 bei jedem Kassengange soweit angehoben wird, dass die niedergedrückte 
 EMI1.2 
 eines Kassenganges kehrt sodann die   Schubstange. 3. 3 durch   Wirkung einer Feder   3.     9 schliesslich   wieder in ihre Ausgangstellung   zurück   und ermöglicht dadurch auch der   Sperrschwinge, 25   die Rückkehr in ihre Ausgangsstellung. 

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   Kurz bevor die jeweils niedergedrückte Geschäflsarttaste 22 ihre Arbeitsslellung erreicht, legt sich der   Zapfen 35 auf   die hogenförmige Vorderkante 45 eines Schiebers 46, der mittels zweier Zapfen 48 in Schlitzen 49 einer Schubstange 4'/verschiebbar ist. Durch eine Feder   50,   die mit ihrem unteren Ende an der oberen Ecke des Schiebers   46   und mit ihrem anderen Ende an einer Sperrklinke 51 angreift, wird der Schieber   46 gewöhnlich   in der Lage nach Fig. 1 gehalten. Die Sperrklinke 51 ist um den Zapfen 52 eines Bügels   58 drehbar.   der durch die   Schraubenzapfen. 28, 29   an dem Seitenrahmen 21 befestigt ist. 



   Der Schieber   46   ist an seiner oberen Kante mit einem Einschnitt 54 versehen, in den die Nase 55 einer federbelasteten Sperrklinke 56 einfallen kann, sobald der Schieber   46   durch eine der Tasten,   22   nach innen verschoben wird. Die Sperrklinke 56 ist durch einen Zapfen 57 an einem zweiten Schieber 58 angelenkt und wirkt unter dem Zuge ihrer Belastungsfeder 62 mittels eines Zapfens 59 mit dem Ansatz   60   eines Winkelhebels 61 zusammen. Wird dieser in noch zu erläuternder Weise in Uhrzeigerrichtung gedreht, so schwingt auch die Sperrklinke   ass   in gleicher Richtung aus, bis sich ihre Nase 55 in den Einschnitt. 54 des nach innen bewegten Schiebers 46 legt.

   Der Winkelhebel 61 dagegen setzt seine Uhrzeigerdrehung zunächst noch fort, wobei sein abgeschrägtes Ende   68   mit einer Gleitrolle 64 des Schiebers 58 in Fühlung kommt und diesen hiedurch entgegen dem Zuge einer Feder 65 nach links verschiebt. Der Schieber 58 ist durch Zapfen 66 und Schlitze 67 gleitbar mit der Schubstange 47 verbunden und wird durch die Feder 6'5 wieder in seine Ruhelage (Fig. 1, 2) bewegt, sobald der Winkelhebel   61   in Gegenzeigerrichtung zurückschwingt. 



   Durch die einwärts gerichtete Gleitbewegung des Schiebers 46 wird dessen Einschnitt 54 neben einen gleichartigen Einschnitt 72 der Schubstange 47 geführt, so dass die Sperrklinke 55,   56,   die hiezu entsprechende Breite besitzt, bei ihrer Uhrzeigerdrehung gleichzeitig in beide Einschnitte 54, 72 einfällt. Die Schubstange 47 und der Schieber 46 werden hiedurch derart miteinander und gleichzeitig auch mit dem Schieber 58 gekuppelt, dass alle drei Teile sich gemeinsam bewegen, wenn der Schieber 58 bei der   Uhrzeigerdrehung   des Winkelhebels 61 nach innen gedrückt wird. Die Schwingbewegung des Winkelhebels 61 wird durch eine auf der   Antriebwelle   20 befestigte Hubscheibe 73 gesteuert, die hiezu mit einer Gleitrolle 74 des Hebels zusammenwirkt.

   Dieser ist um einen Zapfen 75 des Maschinenrahmens drehbar und durch eine Feder 76 derart belastet, dass die Gleitrolle 74 dauernd in Fühlung mit der Hubscheibe 73 steht. 



   Die Bewegungen der Schubstange 47 dienen zum Antriebe der   Scheckstreifenförder-   walzen 77, 78. Das linke Ende der Schubstange 47 ist hiezu an einen kurzen Arm   7ss   angelenkt, der durch eine   Schraubenklemme   starr auf eine Welle 90 befestigt ist. Diese besitzt wiederum einen starr mit ihr verbundenen Exzenterteil   81,   der zur Lagerung der   Fördern-     walze 77   dient und je nach der Einstellung der Welle 80 den Abstand zwischen den beiden Förderwalzen 77, 78 regelt.

   Gewöhnlich verbleibt zwischen der Förderwalzen 77 und einer auf dem Mantel der Walze 78 vorgesehenen Erhöhung 82 ein derartiger Zwischenraum, dass durch die während eines Kassenganges zwangläufig bewirkte Drehung der   Förderwalzen'/' ?', 7-9   ein Vorschub des Streifens nicht bewirkt wird.

   Wird aber der   Exzenterteil M durch die   Schubstange 47 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so wird die Förderwalze 77 soweit gegen die Förderwalze 78 verschoben, dass sie bei Drehung beider Walzen nunmehr mit der   Erhöhung 82   zusammenwirkt und hiedurch einen entsprechenden Vorschub des Streifens veranlasst.   Der-   Antrieb der Förderwalzen 77,78 erfolgt von der Antriebswelle. 20 aus durch das aus Fig. 3 ersichtliche   Zahnrädergetriebe,   dessen Eingrifftiefe derart gewählt ist. dass die   Förderwalzf''ì'7   auch dann noch angetrieben wird, wenn sie sich in unwirksamer Lage befindet. 



   Ausser den drei   Geschäftsarttasten   22 ist noch eine besondere Scheckausgabetaste 86 vorgesehen, die in gleicher Weise auf die   Scheckstreifenfördervorrichtung   einwirkt wie jene. jedoch so eingerichtet ist, dass sie auf willkürlich lange Zeit in   niedergedrückter   Lage gesperrt werden kann, um auf diese Weise bei jedem Kassengang die Ausgabe eines Schecks zu veranlassen. Die Scheckausgabetaste 86 ist hiezu zwischen drei Zapfen 87 des Bügels   53   verschiebbar und mit einer Leiste 88 versehen, deren unteres Ende in gleicher Weise mit dem Schieber 46 zusammenwirkt wie die Tastenzapfen, 23.

   Befindet sich die Scheckausgabetaste 86 in ihrer Ruhelage (Fig. 1), so greift eine Nase 89 der Sperrklinke 51 in eine Rast 9n des Tastenschaftes ein, während sie bei in Arbeitslage befindlicher Taste in eine zweite Rast 91 des Tastenschaftes einfällt. Die Bewegung der Scheckausgabptaste 86 nach unten und nach oben ist dadurch begrenzt, dass eine unterhalb der Rast 90 vorgesehene Nase des Tastenschaftes gegen den linken Führungszapfen 87 bzw. gegen die Nase   89 dpr Sperrklinkp 81   anschlägt. 



   Wird die Scheckausgabetaste 86 niedergedrückt, so wird sie durch die Sperrklinke 51 solange in ihrer Arbeitslage gesichert, bis die   Klinke 51   durch Druck auf eine Freigabetaste.   9. 3   in Gegenzeigerrichtung gedreht und damit die   Scheekausgabetaste   wieder freigegeben wird. 

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 EMI3.1 
 auf die Schubstange   47 und   damit auf die Lage der Förderwalze 77 bleibt. Die Ausgabe   eines   Schecks unterbleibt demuach. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tasteuregistrierkasse mit wahlweise wirksamer, durch   Niederdrücken   von Sondertasten 
 EMI3.2 
 erfolgt, die mittels einer schrägen Nase   . 9. 9   mit der einen oder anderen von zwei Rasten (90, 91) der Taste (86) derart zusammenwirkt, dass diese sowohl in ihrer Ruhe-wie auch in ihrer Arbeitslage gegen eine   rückläufige Bewegung gesichert   ist.

Claims (1)

  1. 2. Tastenregistrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Rückkehr der niedergedrückten Scheckausgabetaste (86) in die Ruhelage erforderliche Bewegung der EMI3.3 bestimmte Freigabetaste (92) erfolgt.
    3. Tastenregistrierskasse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Sondertasten (.'22) wie auch die Scheckausgabetaste (86) auf einen mit der Schubstange (47) des Kurbelgetriebes (47.'i9) gleitbar verbundenen Schieber (46) einwirken, der bei Benutzung einer dieser Tasten (22, 86) zur Ausgabe eines Schecks mit der Schubstange (47) starr gekuppelt wird.
    4. Tastenregistrierkasse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung des Schiebers (46) mit der Schubstange (47) durch eine federbelastete Sperrklinke (55, 56) erfolgt. die durch einen kraftschlüssig gesteuerten Hebel (vol) gewöhnlich in unwirksamer Lage gehalten, bei jedem Kassengang aber freigegeben wird, so dass sie ihre Arbeitslage einnehmen kann. vorausgesetzt, dass der Schieber (46) durch Niederdrücken einer der Tasten (22, 86) in die Kupplungslage verschoben wurde.
    .). Tastenregistrierkasse nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.4 zusammenwirkenden Schieber (46) sowie die Schubstange (47) mitnimmt, vorausgesetzt, dass eine der Tasten niedergedrückt und dadurch der letzterwähnte Schieber (46) in die Arbeitlage bewegt wurde.
    6. Tastenregistrierkasse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.5 mit einem Zapfen (59) der Kupplungskliuke (55, 56) und mittels einer schrägen Kante (63) mit einer Gleitrolle (ss) des Schiebers (58) zusammenwirkt.
    7. Tastenregistrierkasse nach den Ansprüchen l bis 6. dadurch gekennzeichnet, dass die jedesmalige Freigabe der jeweils gedrückten Sondertaste (22) durch die Verschiebung einer EMI3.6
AT106099D 1924-03-29 1925-03-28 Tastenregistrierkasse mit wahlweise wirksamer Scheckausgabevorrichtung. AT106099B (de)

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