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Druckwerk für Rechenmaschinen mit einem die Druckwalze bewegenden
Schieber. Die Erfindung bezieht sich auf Druckvorrichtungen für Rechenmaschinen,
welche den Abdruck der Einzelposten und der Summentypen gestatten, und besteht im
wesentlichen darin, daß zwischen den die Druckwalze tragenden Schwingrahmen und
einer beim Niederdrücken der Kurbel und dem dadurch bedingten Wandern eines Schiebers
in der Höhe verstellten, den Druckwalzenrahmen schwingenden Stange ein der Stangenbewegung
folgendes Umstellmittel eingeschaltet ist, das durch Eindrücken der Summiertaste
von dem beim Drucken der Einzelpostentypen angegriffenen Teil des Schwingrahmens
abrückt und auf einen beim Summendrucken anzugreifenden Teil des Schwingrahmens
verstellt wird.
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In der Zeichnung ist Fig. i ein Schaubild der Rechenmaschine, Fig.
2 die rechte, Fig. 3 die linke Seitenansicht bei abgenommener bezüglicher Seitenwand,
Fig. 4 ein Längsschnitt. in der Zone der Druckwalze, Fig. 5 die rechte Seitenansicht'
der Bewegungsmittel der Druckvorrichtung; Fig. 6 ist eine Einzelheit.
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Wenn das Fingerstück oder die Fingerstücke 84a durch den in die Kerben
eingelegten Finger abwärts gedrückt sind, um mittels der Arme 25o die Sektoren 84
um Welle 83 zu schwingen und dadurch die gewünschte Einzelpostentype io2 (Fig. 4)
in Druckstellung zu bringen, wird Kurbe193 niedergedrückt und zieht unter Drehung
um Welle 83 Stift 95 (Fig. 2) mit sich, welcher, durch Schraube 98 (Fig. i) o. dgl.
an der Kurbel befestigt und den Bogenschlitz 97 der rechten, Gehäusewand durchsetzend,
die um Welle 83 drehbare Platte 9o angreift und diese entgegen der Bewegungsrichtung
des Uhrzeigers dreht (Fig. 2 und 5). Hierbei verstellt das Zahnsegment 91 der Platte
9o die Zahnstange 92 des Schiebers 6o, wodurch letzterer sich vom Bedienenden fortbewegt,
um die Druck. walze 7 (Fig. 4) an die Typenflächen zog zu führen. Schieber 6o wird
bei seiner Hin- und Herbewegung gestützt und geführt durch Knöpfe 63, welche von
der rechten Seitenplatte des Gehäuses i in Schlitze 64 des Schiebers 6o eingreifen.
Letzterer hat ferner einen Schlitz 4211, durch welchen die Querstange 42 hindurchgeht.
Eine Platte 145 (Fig. 3, 5 und 6), welche an einer Seite des Schiebers 6o gleitend
angeordnet ist, hat einen Vorsprung 146, der in einen Schlitz 147 des Schiebers
6o greift; und einen Schlitz 148, in welchen ein Stift 149 des Schiebers 6o eingreift.
Vorsprung 146 sowie Stift 149 tragen die Platte 145, und die Schlitze 147 und 148
führen sie bei ihrer Verschiebung. Eine Schraubenfeder 150 ist am Arm 151
eines Winkelhebels 152 (Fig. 2 und 5) befestigt, der bei 153 am Schieber
6o angelenkt ist und sucht den Winkelhebel in Richtung der Uhrzeigerbewegung (Fig.
5) zu drehen, um die Nase 154 des Arms 155 des Winkelhebels in Angriff an eine Seite.
des Vorsprungs 146 der Platte 145 und diese damit in der Stellung der Fig. 5 zu
halten, so daß, wenn Schieber 6o vorbewegt wird, Nase 154 des Arms 155 gegen den
Vorsprung 146 der Platte 145 stößt und sie zum Vorwandern mit dem Schieber zwingt.
Eine Schrauben-: feder 156 (Fig. 3 und 5) ist durch Stift 157 an dem Arm 158 und
durch Stift 159 an dem
Hebel 16o befestigt. Ein Stift 161 (Fig.
5) des Arms 158 greift in einen Kurvenschlitz 162. der Platte 145 und hält den Arm
158 gewöhnlich in solcher Stellung, daß der von der einen Seite des Gehäuses i nach
innen vorragende Kopf 163 an der tiefsten Stelle des Schlitzes 164 des Arms 158
liegt, und daß auch Welle 21 an der tiefsten Stelle zwischen den Gabelzinken 165
des Oberendes des Arms 158 liegt, wobei Feder 156 den Arm 158 in dieser Stellung
zu halten sucht. Der Zug der Feder 156 am Stift 159 sucht den Hebel 16o niederzudrücken
und dadurch auf Stift 166 aufsitzen zu lassen (Fig. 2 und 5), der vom Arm 158 vorspringend
den Schlitz 167 des Hebels i6o durchsetzt. Bewegt sich der Schieber 6o vorwärts,
so zwingt der Vorsprung 154 des Arms 155 des Winkelhebels 152 die Platte 145 mit-
dem Schieber vorzuwandern, wodurch der Kurvenschlitz 162 auf Stift 161 drückt und
Arm 158 niederbewegt, dadurch die Feder 156 spannend, um ihren Zug am Hebel 16o
zu verstärken und Stift 166 an den Unterrand des Schlitzes 167 des Hebels 16o zu
führen, letzteren mithin zu senken. Hebel 16o umgibt mit seinem verbreiterten und
durchlochten Oberende die Welle 2 1
und hat am Innenrande der Durchlochung
Kurvenschlitze 168 und 169 (Fig.5), in welche Stifte 170 und 17r eintreten
können, die von einem an der Welle 2i befestigten Tragloch 172 vorragen. Arm 173
des Jochs 172 hat ein Loch, durch welches Welle i 9 hindurchgeht,_ und das Joch
wirkt mittels der Stifte i7o und 171 als Hebel, um Welle i9 mit der auf -ihr- ruhenden
Druckwalze 7 (Fig. 4) zu schwingen. Während des ersten Teils der Vorbewegung des
Schiebers 6o wird Hebel 16o durch einen Winkelhebel 174 festgehalten, der bei 175
am Rahmen 176 angelenkt ist. Letzterer wirrt durch Querstangen 43 und 177 (Fig.
ä)-'gehalten und .besitzt Lager für verschiedene Wellen sowie Tragstücke für andere
Teile. Schraubenfeder 178 (Fig. 5) hält den Zeh 179 des Winkelhebels 174 gewöhnlich
in der Bewegungsbahn der Ahschrägung i8o des Oberrandes des Schiebers 6o und den
Einschnitt 181 des Winkelhebels 174 in Eingriff mit dem Vorsprung 182 des Jochs
i72. Hat die Bewegung der Kurbel 9'3 den Schieber 6o so weit verstellt, daß seine
Abschrägung i8o unter Druck gegen den Zeh 179 des Winkelhebels 174 den Einschnitt
181 aus dem Vorsprung 182 des Jochs 172 zu gleicher-Zeit auslöst, wenn Stift 161
des Arms 158 den linken Rand des Kurvenschlitzes 162 der Platte 145 erreicht, so
zieht--die gespannte Feder 156 den Hebel 16o nieder, bis der Oberrand des Schlitzes
167 auf dem Stift 166-des-Arms 158 ruht, wodurch Stift i7o mittels .des . Oberrandes
des Schlitzes 168 des Hebels 16o niedergedrückt wird und jöch 172 - derart
schwingt, daß Welle 21 gedreht wird und mit ihr die Arme 2o (Fig. 4) und 173
geschwungen werden, um die Druckwalze 7 gegen die Typenflächen 1o2 zu führen. Diese
Bewegung der Druckwalze verursacht ein Andrücken des um sie geführten Papiers 5
an die- Typenflächen 1o2 und einen Abdruck des letzten durch die Fingerstücke 84a
eingestellten Betrages auf dasselbe.
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Das Freigeben des Hebels 16o erfolgt, bevor Schieber 6o das Ende seiner
Vorbewegung erreicht, und es ist deshalb eine Einrichtung getroffen, welche den
Vorsprung 154 (Fig. 5) des Arms 155 des Winkelhebels 152 außer Angriff mit dem Vorsprung
146 der Platte 145 bringt, um dem Stift 161 des Arms 158 zu erlauben, die Platte
145 festzuhalten, während Schieber 6o den letzten Teil seines Vorlaufs zurücklegt,
und welche auch während des Rücklaufs des Schiebers 6o den Vorsprung 154 selbsttätig
außer Angriff mit dem Vorsprung 146 der Platte 145 bringt, um dem Stift 161 zu erlauben,
die Platte 145 festzuhalten, während Schieber 6o den letzten Teil seines Rücklaufs
vollführt. Diese : Auslöseeinrichtung besteht aus folgenden Teilen: Eine Schraubenfeder
183 (Fig. 2 und 5) verbindet zwei Doppelhebel 184 und 185 und hält ihre Unterarme
gewöhnlich gegen Stifte 186 und 187, um die Oberarme in der Bewegungsbahn der Nase
188 des Arms 155 des Winkelhebels 152 und gleichzeitig in diesen Arm stützender
Stellung zu halten. Die Doppelhebel 184, 185 liegen einander vorteilhaft gegenüber
und sind bei 189 bzw. i 9o an der Seitenwand des Gehäuses i angelenkt, an der auch
die Stifte 186 und 187 befestigt sind. Wird Schieber 6o vorbewegt, so wandert Winkelhebel
1,52 mit ihm und stößt mit der Nase 188 seines Arms 155 .gegen die Nase igi des
Doppelhebels 184, %\ odurch dieser in Richtung der Lthrzeigerbewegung ge&eht
wird. Dies Anstoßen der Nase 188 an diejenige igi des Doppelhebels 184 übt auf den
Winkelhebel 152 keine Wirkung aus, sondern führt nur den Loppelliebe1184 aus der
Bahn der Nase 188, worauf der weiter vorwandernde Schieber 6ö die Nase 188 zwingt,
auf der Schrägfläche ig2 des-- Doppelhebels 185 5 zu gleiten, wodurch Winkelhebel
152 entgegen der Uhrzeigerbewegung ausschlägt und Vorsprung 154 außer Angriff mit
Vorsprung 146 der Platte 145 zu gleicher Zeit bringt, zu der Hebel ibo freigegeben
wird. Nachdem Nase 188 den- poppelliebell84-verlassen hat, schwingt Feder 183 diesen
für nachstehend erläuterten Zweck in seine Ausgangsstellung zurück. Sobald Vorsprung.154
des Arms 155 des Winkelhebels
152 außer Angriff mit Vorsprung
146 der Platte 145 ist, hält Stift 161 der Platte 158- die Platte 145 fest, während
Schieber 6o seinen Vorlauf beendet. Darauf gleitet Nase 188 über die Nase 194 des
Doppelhebels 185 und hebt Arm 155, um seinen Vorsprung 154 über den Vorsprung 146
hinwegzuführen, und wenn Schieber 6o das Ende seines Vorlaufs lerreicht hat, ist
Nase 188 außer Angriff reit Nase 194 des Doppelhebels 185, so daß Feder 15o den-
Winkelhebel in Richtung der-Uhrzeigerbewegung schwingt, wodurchVorsprung 154 hinter
den Vorsprung 146 einfällt, um Platte 145 bei Rücklauf des Schiebers 6o mitzuziehen-.
-Wenn der Abdruck beendet ist und- Schieber 66 das Ende seines Vorlaufs wie beschrieben
err@Ücht hat, wird die Kurbel 93 vom Bedienenden -losgelassen, worauf der Zug der
Feder 193 am Stift 142 der Platte 9o (Fig. 3) diese und damit die Kurbel in ihre
Ausgangsstellung zurückführt, und das Zahnsegment 9i den Schieber 6o in seine Ausgangsstellung
bringt. Während des ersten Teils dieses Sc'hieberrücklaufs zieht Vorsprung 154 des
Arms 155 des Winkelhebels 152 an dem Vorsprung 146 der Platte 145 und- zwingt diese,
mit dem Schieber 6o zu wandern, wodurch Stift 161 des Arms 158 im Kurvenschlitz
162 (Fig. 6) aufwärtsgeleitet und den Stift 166 des Arms 158 veranlaßt, Hebel 16o
zu heben, mit der Wirkung, daß der Unterrand des Kurvenschlitzes 168 des Hebels
16ö aufwärts gegen Stift 17o drückt und demzufolge Joch 172 sowie Welle 21 dreht,
so daß die Arme 173 und 2o zurückschwingen und die Druckwalze in ihre gewöhnliche
nicht druckende Stellung zurückführen. Während dies geschieht, ist die Abschrägung
i8o 'des Schiebers 6o in solche Stellung gelangt, daß Feder 178 den Einschnitt 181
des Winkelhebels 174 den Vorsprung 182 des Jochs i72 umgreifen läßt, wodurch Hebel
174 das Joch 172 und damit die Druckwalze 7 am Schwingen in die Druckstellung hindert,
bis Schieber 6o erneut vorbewegt wird. Der mit dem Schieber zurückwandernde Winkelhebel
ist kommt mit seiner Nase-i88 in Angriff mit Nase 194 des Winkelhebels 185 und schwingt
letzteren entgegen der Urzeigerbewegung .(Fig. 5), um die Nase 188 vorbeiwandern
zu lassen, worauf Feder 183 Winkelhebel 185 in - seine Anfangsstellung- zurückschwingt.
Beim weiteren Rücklauf des Schiebers 6o gleitet die Nase 188 auf der Schrägfläche
195 _ 'des Winkelhebels 18q., wodurch Winkell_iebel 1_52 -entgegen der - TJhrzeigerbewegung
geschwungen wird .mit der Wirkung, daß Vorsprung 154 -.seines .Arms .155- außer
Ang-r-iff mit Vorsprung. 1.46 der Platte 145 zur selben Zeit kommt, wenn Stift ihr
das Oberende des Kurvenschlitzes 162 der Platte 145 erreicht hat. Nach dem Freikommen
des Vorsprungs 154 vom Vorsprung 146 hält Stift 161 die Platte fest, während Schieber
6o seinen Rücklauf beendet und Nase 188 über die Nase 191 des Doppelhebels 184 gleitet,
' wobei sie den Arm 155 des Winkelnebels 152 in solcher Stellung hält, daß Vorsprung
154 über Vorsprung 1:1.6 hinwegwandern kann. Hat Schieber 6o das Ende seines Rücklaufs
erreicht, so hat Nase 188 die Nase igi verlassen, so daß Feder iSo den Winkelhebel
1-2 in Richtung der Uhrzeigerbewegung schwingt (Fig. 5), wodurch Vorsprung 154 wieder
vor den Vorsprung 146 einfällt, um in der Stellung zu sein, Platte 145 beim erneuten
Vorbewegen des Schiebers 6o mitzunehmen. Eine Rolle 396 (Fig. 5) ist um den am Gehäuse
i befestigten Stift 197 drehbar und bildet ein zusätzliches Tragmittel für die Platte
145 bei ihrem `'andern mit dem Schieber 6o.
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Das Schwingen der Druckwalze 7 gegen die Typenflächen io3 des Summierwerks
wird durch die Summendrucktaste 198 (Fig. i und 5) geregelt und geschieht in folgender
Weise: Beim Niederdrücken dieser Taste 198 -wird die in den Seitenwänden des Gehäuses
gelagerte Welle i99 (Fig. 5) -mittels des auf ihr verkeilten Hebels Zoo gedreht,
der bei toi an der Tastenstange 198 angelenkt ist und durch Schraubenfeder 2o2 gewöhnlich
gegen einen Anschlag 2o3 der Seitenwand des Gehäuses i gehalten wird, so daß Taste
198 in I ihrer oberen Stellung bleibt. Durch die E Drehung der Welle i99 beim Niederdrücken
der Summendrucktaste 198 wird der auf der Welle verkeilte Arm 2o4, der bei 2o5 an
die Stange 2o6 angelenkt ist (Fig. 5), derart geschwungen, daß Stange 2p6 nach dem
Bedienenden hingezogen wird. Eine nach oben offene Klaue 2o7 am Oberende der Stange
' 2o6 umfaßt den vom Hebel 16o vorspringenden Stift 2o8. Beim Ziehen der Stange
zo6 schwingt Hebel 16o um Stift 166 in gleicher Richtung und sein Kurvenschlitz
168 rückt vom Stift 17o des Jochs 172 ab, während gleichzeitig der Kurvenschlitz
169 Stift 171 umgreift. Wird nunmehr beim Niederdrücken der Kurbel 93 Hebel 16o
durch Feder 156 niedergezogen; so zieht er statt des Stiftes 170 Stift 171
abwärts, wodurch Joch 172 entgegengesetzt der Richtung zum Heranschwingen der Druckwalze
an die Einzelposten-' drucktypenflächen io2 geschwungen wird. Da Joch 172 mit der
Welle 21 verkeilt ist, dreht sich diese, und ihre aufragenden, die Welle i9 tragenden
Arme 173 und 2o schwingen die Druckwalze ,7 gegen die Sumrreendrucktypeni flächen
io3. Zur Ermöglichung-- dessen mnß
die Summendrucktaste 198 so lange
eingedrückt bleiben, als Kurbel 93 niedergedrückt ist. Der Rückgang der Druckwalze
7 in die nicht druckende Zwischenstellung geschieht wie folgt: Wenn Kurbel
93 und Summendrucktaste 198 freigegeben sind, kehren sie unter dem Zuge der
Feder 193 bzw. 202 in ihre Anfangsstellung zurück.. Diese Rücklaufbewegung der Summentaste
198 dreht Welle i99 entgegen der Uhrzeigerbewegung, wodurch Stange 2o6 mittels des
Arms 204 vom Bedienenden fortgeschoben wird und Hebel 16o derart schwingt, daß Stift
17i aus dem Kurvenschlitz 168 aus- und Stift i7o in den Kurvenschlitz 168 eintritt,
wobei aber Hebel 16o gleichzeitig durch die Wirkung der vom rücklaufenden Schieber
6o bewegten Platte 145 auf Stift 161, wie beschrieben, angehoben wird, von unten
gegen Stift 171 drückt und Joch 172 nach links (Fig. 5) schwingt, so daß Welle 2
i die Druckwalze 7 von den Summendrucktypenflächen 103 fortbewegt.
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An nachstehendem Zahlenbeispiel seien die Hauptvorgänge bei der Bedienung
der Maschine kurz zusammengestellt.
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Angenommen, es sei zunächst der Einzelposten 123:a. zu drucken. Das
am weitesten rechts liegende Fingerstück wird durch Einlegen des Fingers in die
die Zahl 4.tragende herbe und Druck niederbewegt, wodurch Sektor 84 die Type 4 in
Druckstellung bringt; nunmehr wird das zweite Fingerstück von rechts in gleicher
Weise durch Einlegen des Fingers in die Kerbe 3 niedergedrückt, wo dann der zugehörige
Sektor 84 die Type 3 in Druckstellung zeigt. In gleicher Weise werden dann die beiden
nächsten Fingerstücke bis zur Zahl (Kerbe) 2 bzw. i eingestellt. Natürlich kann
ein Kundiger auch in umgekehrter Folge verfahren bzw. zwei -Fingerstücke zugleich
niederdrücken. Die vier rechten Sektoren 84 stehen nun mit den Typen 432i (von rechts
angefangen) in Druckstellung, und durch Niederdrücken der Kurbel 93 wird jetzt in
der vorbeschriebenen Weise Walze 7 gegen die Sektoren geschwungen, wodurch die Zahl
1-234 auf das Papier gedruckt wird. Nach dem Zurückschwingen der Kurbel gehen die
Sektoren in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei sie in nicht zu vorliegender Erfindung
gehörender Art mittels der Zahnstangen 325 die zugehörigen Summierräder um das entsprechende
Maß drehen.
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Soll nun die gleiche Zahl zuaddiert werden, so werden dieselben Fingerstücke
wie vorbeschrieben eingestellt und der Abdruck von ihnen genommen. Beim Zurückschwingen
der Sektoren drehen sie ihre in der voraufgehenden Drehung mit den Zahlen 4.32r
(von rechts) in Druckstellung gebrachten Summierräder um dasselbe Maß weiter, so
daß sie jetzt die Summentypen 864.2 in Druckstellung haben, d. h. die Zahl 2468
als Summe druckfertig ist. Es wird nun die Summiertaste eingedrückt, wodurch die
Druckvorrichtung zum Schwingen der Druckwalze gegen die Summentypen umgestellt wird.
Die Kurbel wird nochmals niedergedrückt und jetzt schwingt die Druckwalze gegen
die eingestellten Summentypen.