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1Vlaschine zum Bedrucken, Abschneiden und Ausgeben von verschiedenen
Karten, bei der in einem 'mehrere Spiele der Hauptgetriebe umfassenden Arbeitsgang
mehrere Karten derselben Art hergestellt werden können. Die Erfindung betrifft eine
Maschine zum Ausgeben von verschiedenen Fahrkarten u. dgl., mittels welcher bei
einem mehrere Spiele der Hauptgetriebe umfassenden Arbeitsgang der Maschine mehrere
Karten derselben Art herausgegeben werden können, die bei diesem Maschinenspiel
j e nach der Einstellung von Tasten in verschiedener Weise bedruckt und von einem
Papierstreifen abgeschnitten werden.
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Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß die nacheinander gedruckten
und abgeschnittenen Karten derselben Art nicht einzeln nacheinander, sondern gleichzeitig
aus der Maschine herausbefördert werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. r in Seitenansicht
bzw. im senkrechten Schnitt dargestellt.
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Fig. 2 zeigt die auf den Anschlaghebel einwirkende Hubscheibe.
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Fig. 3 und 4 zeigen die Vorrichtung zum Ausgelx^n der Karten in Oberansicht
und Hinteransicht.
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Fig. 5 und 6 zeigen die Vorrichtung zum Aljrleb der Ausgabescheiben
in Seitenansickt in zwei verschiedenen Stellungen.
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Die allgemeine Anordnung der Maschine ist bekannt und bedarf daher
keiner ausführlichen Erläuterung. Die Maschine ist mit zwei Sätzen von verschiedenen
Tasten versehen. Die einen Tasten (Betragstasten) bestimmen den Wert oder die Bezeichnung
der T asteil, während die anderen Tasten (Bestimmungstasten) die Anzahl der bei
einer einzigen Handhabung der Maschine auszugebenden Karten bestimmen. In Fig. r
sind die Betragstasten 39 für die Werte 15, a0 und 5:o Pf. vorgesehen, die Maschine
kann natürlich aber auch für verschiedene andere Werte eingerichtet werden. Die
Bestimmungstasten sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.
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Bei der Handhabung der Maschine wird zunächst eine Bestimmungstaste
niedergedrückt, die bestimmt, wieviel Karten einer gewissen Art ausgegeben werden
sollen, und dann wird die in Frage kommende Betragstaste niedergedrückt. Durch Niederdrücken
der Bestimmungstaste werden in bekannter Weise Elemente eingestellt, die nach dem
Niederdrücken der betreffenden Betragstaste die Bewegung einer Vorrichtung bestimmen,
welche dazu dient, die Anzahl der Spiele der Maschine zu bestimmen, bei denen jedesmal
eine Karte gedruckt und abgeschnitten wird.
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Der zur Herstellung der Karten dienende Papierstreifen 316 wird von
einer Vorratsrolle abgewickelt, die unter `.der Maschine liegt, auf der Zeichnung
aber nicht dargestellt ist. Der Papierstreifen wird von dieser Rolle durch eine
Führung 3i7 zwischen eine Klischeewalze 3i8 und eine Druckwalze 3r9 geführt, weiter
zwischen eine Klischeewalze 320 und eine Druckwalze 323 und von hier zwischen
Führungsstreifen 324 und zwischen einem Typenträger 325 und einer Anschlagplatte
326 hindurch. Der Typenträger 325 ist auf einer Welle 3261 befestigt, die in dem
Seitenrahmen 24 der Maschine und einem Rahmen 327 dieses Seitenrahmens angebracht
ist.
Ein auf der Welle 3261 befestigtes Zahnrad 328 steht in Eingriff mit einem Zahnradsegment
329, das bei 33o in dem Seitenrahm,en 24 drehbar gelagert ist. Das Zahnradsegment
329 ist bei 3301 mit dem einen Ende einer Stange 333 verbunden, die bei jedem Spiel
der Maschine entsprechend der niedergedrückten Betragstaste verschieden eingestellt
wird. Hierdurch wird auch der Typenträger 325 entsprechend verstellt, so daß er
die der niedergedrückten Taste entsprechende Type in die Druckstellung bringt. Nach
dieser Einstellung des Typenträgers wird die Anschlagplatte 326 in Tätigkeit gesetzt,
welche den Papierstreifen gegen die der in Druckstellung befindliche Type schlägt.
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Die Anschlagplatte 326 ist- mittels einer Schraube 335 in einem Rahmen
336 einstellbar, der am oberen Ende eines Hebels 337 angebracht ist, welcher lose'
auf der Hauptwelle 23 sitzt. Das untere Ende des Hebels 337 ist drehbar mit dem
hinteren Ende einer Schubstange 338 verbunden, die an ihrem vorderen Ende (Fig.
2) gegabelt ist und über die Welle 2o8 greift. Diese Schubstange trägt eine Rolle,
die in die Kurvennut einer auf der Welle 2o8 befestigten. Scheibe 339 eingreift.
Diese Kurvennut ist so geformt, daß die Anschlagplatte bei jedem Spiel der Maschine
in Tätigkeit tritt, wenn der Typenträger in die richtige Stellung gebracht ist.
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Ein Farbband 340 für den Typenträger ist zwischen dem Typenträger
325 und der Anschlagplatte 326 hindurchgeführt - und läuft über eine Führung des
Rahmens 327, unter einer Spannrolle 341 des drehbaren Rahmens 342, über eine Führungsrolle
35r, zwischen einer Führungsrolle 352 und einer Einfärbwalze 3528 hindurch und um
eine auf einem Bolzen 3521 angeordnete Walze. Das Farbband wird bei jedem Spiel
der Maschine von den Walzen 352 und 3528 weitergeschoben, indem die Walze 352 unmittelbar
von einer Schaltklinke 3522 angetrieben wird, die auf einer hin und her gehenden
Schiene 3523 angeordnet ist und auf ein an der Vorschubwalze 352 befestigtes Schaltrad
einwirkt. Die Schiene 3523 ist an ihrem hinteren Ende drehbar mit dem Anschlaghebel
337 verbunden und wird daher von diesem hin und her bewegt. Eine von einer
Feder beeinflußte Sperrklinke 3524 verhindert eine Rückwärtsdrehung der Vorschubwalze
352. Die Einfärbwalze 3528 ist auf einem drehbaren Arm 3526 gelagert, und eine Feder
3525 dient dazu, die Walze 3528 in Berührung mit der Vorschubwalze 352 zu halten.
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Die Klischeewalze 32o und -die Druckwalze 323 sowie die Klischeewalze
318 und die Druckwalze 319 erhalten bei jedem Spiel der Maschine eine vollständige
Umdrehung mittels des dargestellten Zahnrädergetriebes. Das auf der Klischeewalze
Sao befestigte Zahnrad steht in Eingriff mit einem Zahnrad 343, das auf der Hauptwelle
23 befestigt ist und wiederum mit dem mit der Druckwalze 3r9 fest verbundenen Zahnrad
in Eingriff steht, Eine Einfärbwalze 344 dient zum Einfärben der Klischeewalze
320 und einer an ihr angebrachten Vorrichtung 345 zum Drucken des Datums.
Eine Einfärbwalze 346 dient dazu, die Klischeewalze 3r8 einzufärben., und eine an
ihr angebrachte Vorrichtung 347 zum Drucken der fortlaufenden Nummer.
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Die Klischeewalzen 3i8 und 320 sind mit den üblichen Vorschübflanschen
versehen, welche mit den Druckwalzen 319 und 323 zusammen arbeiten, um den
Papierstreifen bei jedem Spiel der Maschine vorzuschieben, so daß nach j edesmaligem
Bedrucken des Papierstreifens der Streifen durch einen Schlitz 348 eines Rahmens
349 und durch einen Schlitz 3481 .eines in dem Rahmen 349 angebrachten feststehenden
Messers 350 hindurchgeschoben wird. Ein bewegliches Messer 353 ist auf dem
festen Messer 350 verschiebbar angeordnet und durch einen Stift 354 mit einem
Rahmen 355. verbunden. Der Rahmen 355 (Fig. i und 3) ist auf einer Stange 357 angeordnet,
die an ihren Enden in zwei Armen 358- gelagert ist, welche lose auf einer Stange
359 drehbar sind. Ein Hebel 36o ist lose auf der Stange 359 angeordnet und mit seinem
oberen Ende mit den Armen 358 durch eine Querstange 361 verbunden, welche von den
Armen 358 getragen wird und durch den Hebel 36o hindurchtritt. Das untere Ende des
Hebels 36o trägt eine Rolle 362, die in eine Kurvennut des auf der Druckwalze 323
befestigten Zahnrades eingreift. Diese Kurvennut ist so geformt, daß bei jedem Spiel
der Maschine der Hebel 36o .und die Arme 358 nach links (Fig. i) gedreht werden,
um das bewegliche Messer 353 über den Schlitz 3481 des festen Messers
350 hinwegzubewegen. Wenn dann der Papierstreifen durch diesen Schlitz hindurchgeschöben
ist, werden der Hebel 36o und die Arme 358 in ihre Normalstellung zurückgeführt,
worauf das bewegliche iNIesser 353 mit dem feststehenden Messer 35o zusammenarbeitet,
um die Karte abzuschneiden.
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Nachdem die Karte abgeschnitten ist, ruht ihr unteres Ende auf der
Oberseite des feststehenden Messers 350 und legt sich gegen einen Führungsstreifen
372. Kurz vor Beendigung der Tätigkeit der Maschine und nachdem die gewünschte Anzahl
von Fahrkarten abgeschnitten worden ist, werden diese Karten zusammen durch die
Ausgebevorrichtung ausgegeben. Diese Vorrichtung schiebt die Karten aus der Haube
37q. heraus;
die auf dem Gehäuse 132 der Maschine angeordnet ist.
Die Oberseite der Haube ist zweckmäßig aus Glas oder einem anderen durchsichtigen
Material. Wenn die Karten zum Teil aus der Haube 374 herausgeschoben sind, gelangen
sie zwischen der Oberseite der Haube und einer gelenkigen Tür 375 hindurch, welche
sich mit ihrer Oberkante gegen die Unterseite - der Deckplatte legt.
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Das Auswerfen der Karten wird durch gerändelte Scheiben 376 (Fig.
3) bewirkt, die fest auf einer Welle 377 angeordnet sind und mit anderen gerändelten
Scheiben 378 zusammen arbeiten, die lose auf einer Querstange 379 sitzen. ' Die
Welle 377 ist an ihrem rechten Ende in dem Druckrahmen 38o und mit ihrem
linken Ende in dem Seitenrahmen 24 der Maschine gelagert. Die Enden der Querstange
379 treten durch die Schlitze 383 (Fig. r) hindurch, die in den senkrechten Seitenwandungen
oder Ohren des das bewegliche Messer 353 tragenden Rahmens 355 angebracht sind.
Um die Welle 357 ist eine Feder- 384 gewunden, deren Enden so gebogen sind, daß
sie sich gegen die Querstange 379 legen und die gerändelten Scheiben 376 und 378
für gewöhnlich sanft gegeneinanderpressen. Nach vorn sich erstreckende Finger 385
des Rahmens 355 greifen unter die Welle 377, um den Rahmen 355 beim Hin-und Hergang
zu führen. Wenn die Karten durch den Schlitz des feststehenden Messers 35o hindurchgeschoben
werden, treten sie zwischen die zusammenarbeitenden gerändelten Scheiben 376 und
378, die zu dieser Zeit voneinander entfernt sind, da das bewegliche Messer sich
-in seiner hinteren Stellung befindet. Die Scheiben legen sich aber wieder gegeneinander,
wenn das bewegliche Messer durch die Schwingung des Hebels 36o vorwärts geschoben
wird. Kurz vor -Beendigung der Tätigkeit der Maschine und unmittelbar, nachdem die
letzte Karte von dem Papierstreifen abgeschnitten ist, wird die Welle 377 gedreht,
-vorauf die zusammenwirkenden gerändelten Scheiben 376 und 378 die abgeschnittene
Karte vorschieben, so daß ihr äußeres Ende aus der Haube 374 und der Tür 375 heraussteht.
Die glatten Teile 381 auf der Außenseite der Scheiben 378 sind für gewöhnlich mit
den glatten Teilen 382 auf den Innenseiten der Scheiben 376 in Berührung, so daß
die Abnutzung der gerändelten Teile der Scheiben nicht so groß ist, als wenn die
gerändelten Teile der Scheiben in denselben Ebenen lägen.
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Die Vorrichtung zum Drehen der Welle 377 kurz vor Beendigung der Tätigkeit
der Maschine ist in den Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellt. Ein Zahnrad 385 ist fest
auf dem rechten Ende der Welle 377 angebracht und steht in Eingriff mit den Zähnen
386 am oberen I Ende eines Hebels 387, der lose auf der Welle 28 drehbar ist. Während
des ersten Spieles der Maschine und während der Rahmen 355 sich in seiner zurückgezogenen
Lage i befindet, wird der Hebel 387 aus seiner in i Fig. 5 dargestellten
Normalstellung in die in Fig. 6 dargestellte Endstellung bewegt. Hierdurch wird
die Welle 377 mit den gerändelten Scheiben 376 gedreht, ohne daß diese mit den Scheiben
378 in Berührung stünden. Die z@chwingbewegur!g des Hebels 3ö7 wird durch einen
Hubdaumen 388 bewirkt, der an der Seite @mer auf der Welle 23 befestigten Scheibe
389 angebracht ist und auf den nach unten sich erstreckenden Arm 390 des
Hebels 387 einwirkt. Ein fester Anschlag Zoo hält den Hebel 387 in seiner
Anfangsstellung. Wein der Hebel 387 vorwärts gedreht wird, wird ein lose
auf der Welle 143 sitzender Arm 393 von seiner Feder 394 so gedreht, daß sein unteres
Ende unter das hakenförmig nach unten gekrümmte Ende des Armes 395 des Hebels 387
greift und diesen in seiner Endstellung festhält. Dieser Arm 393 hält den . Hebel
387 in seiner Stellung während der aufeinanderfolgenden Spiele der Maschine, bis
kurz vor Beendigung des letzten Spiels der Arm 393 nach rechts (Fig. 6) gedreht
wird und den Hebel 387 freigibt. Eine Feder 396, die an ihrem oberen Ende
an einen Stift des Armes 395 und mit ihrem unteren Ende an einen- feststehenden
Stift 397 angreift, an dem auch die Feder 394 befestigt ist, bringt dann den Hebel
387 in seine Anfangsstellung zurück, worauf die Welle 377 mit den gerändelten
Scheiben 376 gedreht wird, die dann mit den Scheiben 378 zusammenwirken und. die
abgeschnittenen Karten nach außen schieben.
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Um den Arm 393 kurz vor Beendigung der Tätigkeit der Maschine zu drehen,
ist folgende Einrichtung getroffen: Auf der Welle 143 ist ein Arm 398 befestigt,
der eine Rolle 399 trägt, die sich für gewöhnlich gegen die hintere Kante des Armes
393 legt. Wenn eine Betragstaste niedergedrückt -wird, wird die Welle 143 nach links
gedreht (Fig. 5 und 6), so daß die Rolle 399 zurückbewegt wird. Wenn der Hebel
387 in die in Fig. 6 dargestellte Lage gebracht -wird, zieht die Feder 394
den Arm 393 in die Stellung, in der er- den Hebel 387 sperrt. Kurz vor Beendigung
des `letzten Späels der Maschine -wird die Rolle 399 den Arm 393 in seine Normalstellung
zurückschieben, worauf die Feder 396 den Hebel 387 in seine Normalstellung zurückbringt
und hierbei das Auswerfen der Karten bewirkt.
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Wenn der Verkäufer in betrügerischer Absieht seine Hand über die öffnung
der Haube
374 halten sollte, um die Karten dauernd. zurückzuhalten,
so würde dieser Zweck nicht erreicht werden. Da die Feder 38¢ (Fig. i und 3) bewirkt,
daß die gerändelten Scheiben 378 und 376 die abgetrennten Karten fest einklemmen,
so können, -,wenn der Arm 393 in seine Normalstellung bewegt ist, um die Tätigkeit
des Hebels 387 zu ermöglichen, bei einer Verhinderung des Herausgebens der Karten
durch vorgehaltene Finger die Scheiben nicht gedreht werden, und es wird deshalb
auch die Feder 396 daran gehindert, den Hebel 387 in die Normalstellung zu bringen,
bis die Finger fortgenommen sind. Erst dann wird der Hebel 387 durch die Feder 396
in Bewegung gesetzt und schiebt die Karten heraus.
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Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: Wenn drei Karten zu
2o Pf. ausgegeben werden sollen, wird izunächst die Bestimmungstaste mit der Bezeichnung
3 niedergedrückt, wodurch die Maschine in bekannter Weise so eingestellt wird, daß
sie nach der Ingangsetzung drei vollständige Arbeitsspiele nacheinander ausführt.
Sodann wird die Betragstaste 39 mit der Bezeichnung 2o niedergedrückt. Hierdurch
wird die Sperrvorrichtung ausgelöst, lind die Maschine wird in Gang gesetzt. Der
Papierstreifen 3i6 wird von den Vorschubwalzen durch die Druckvorrichtung hindurchgeführt,
mit den verschiedenen Aufdrucken versehen und schließlich durch die Öffnung des
feststehenden Messers 35o hindurchgeschoben und von dem beweglichen Messer 353 abgeschnitten.
Mit dem beweglichen Messer werden die gerändelten Scheiben 378 vorbewegt und schieben
die abgeschnittene Karte, die mit der Schnittfläche auf der Oberseite des festen
Messers ruht, gegen die feststehenden gerändelten Scheiben 376 bzw. gegen einen
Führungsstreifen 372, der als Anschlag für das untere Ende der Karte dient.
Die beweglichen Scheiben 378 gehen dann mit dem beweglichen Messer 353 wieder zurück,
um die Durchgangsöffnung des festen Messers 350
für die nächste Karte freizugeben.
In derselben Weise werden bei den beiden folgenden Spielen der Maschine zwei weitere
Karten gedruckt und abgeschnitten. Wenn kurz vor Beendigung des dritten Arbeitsspieles
der :Maschine die beweglichen Scheiben 378 die dritte eben abgeschnittene Karte
zu den beiden in den vorhergehenden Spielen abgeschnittenen Karten gegen die feststehenden
gerändelten Scheiben 376 gedrückt haben, erhält die Welle 143 eine kurze Drehbewegung,
so daß der Antriehshebel 387 für die gerändelten Scheiben 376, der während des ersten
Spieles der Maschine gespannt (Fig. 6) und von dem Arm 393 festgestellt wurde, freigegeben
und von der Feder 396 in seine Normalstellung zurückgezogen wird. Hierbei werden
die Scheiben 376 in schnelle Umdrehung versetzt und werfen die drei in den letzten
drei Arbeitsspielen der Maschine abgeschnittenen Karten heraus.