AT16502B - Ersatzmittel für die ätzenden und kohlensauren Alkalien in photographischen Entwicklern. - Google Patents

Ersatzmittel für die ätzenden und kohlensauren Alkalien in photographischen Entwicklern.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni. 16502.   



   FARBWERKE VORM. MEISTER LUCIITS    &    BRÜNING
IN HÖCHST A. M. 



  Ersatzmittel für die ätzenden und kohlensauren Alkalien in photographischen Entwicklern. 



   Die grosse Mehrzahl der heute in der Photographie als Entwickler gebräuchlichen
Substanzen äussert ihre entwickelnde Wirkung auf das latente photographische Bild nur in
Gegenwart von fixen, kohlensauren oder flüchtigen Alkalien. Darin liegt ein   längst   an- erkannter Missstand : die fixen und   kohlensauren   Alkalien sind von verderblicher Wirkung auf die Gelatineschicht der Platten ; die Schicht wird weich, quillt bedeutend auf und neigt,   zumal   in der warmen Jahreszeit und in heissen Gegenden, zum Kräuseln und Ab- schwimmen. Bei den   flüchtigen   Alkalien, insbesondere beim Ammoniak, macht sich neben ähnlichen Missständen noch die Flüchtigkeit und der unangenehme   Geruch störend be-   merkbar.

   Man ist daher seit langem bemüht gewesen, für diese Körper einen   unschädlichen  
Ersatz zu finden. Es wurden vorgeschlagen : Borax, Zuckerkalk, Ferrocyankalium, drei- basisch phosphorsaures Natron u. a.   ni.   Keines dieser Ersatzmittel hat sich jedoch in der   photographischeu   Praxis zu behaupten   vermocht.   



   Umfangreiche Versuche auf diesem Gebiet haben nun ergeben, dass in den Alkali- salzen des Glycocolls ein unschädliches, allen Anforderungen entsprechendes   Ersatzmittel   für die Alkalien in den photographischen   Entwicklers   gegeben ist. Besonders günstige
Resultate wurden erhalten durch die Anwendung der Glycocollalkalisalze bei folgenden
Entwicklern : Pyrogallol, Hydrochinon, Brenzkatechin, Glycin (p-Oxyphenylglyein, Eikonegen   (Amidonaphtholsulfosäure),   Adurol (Brom- bezw. Chlorhydrochinon), Edinol (Oxyamido- benzylalkohol). Die Art der Anwendung der Glycocollalkalien für photographische Ent- wickler möge aus folgendem Beispiele ersehen werden. 



   In etwa   1/21 Wasser   werden gelöst 80 g kristallisiertes Natriumsulfit und   12 9  
Pyrogallussäure oder   11 9 Hydrochinon   oder die   äquivalente Menge eines der übrigen   oben genannten Entwickler, Glycin nnd Eikonogen in Form ihrer Alkalisalze. Dazu fügt man eine wässerige Lösung von 24 g Glycocoll und 12 g Ätznatron und stellt die fertige
Lösung auf 1000 cm3 ein. 



   Zur Entwicklung von   Bromsilbergelatine-Trockenplatten   kann diese Lösung unmittelbar
Verwendung finden ; bei Chlorbromsilherplatten und Emulsionspapieren verdünnt man mit dem   mehrfachen   Volumen Wasser. Im Bedarfsfalle wirkt ein geringer Zusatz von Brom- alkali klärend. Die Bilder kommen, richtige Exposition vorausgesetzt, rasch und zeichnen eich durch grosse Klarheit aus. Ein Kräuseln oder Abschwimmen der Gelatineschicht ist niemals beobachtet worden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Die Anwendung der Alkalisalze des Glycocolls als Ersatz der ätzenden oder kohlen- sauren Alkalien in photographischen Entwicklern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT16502D 1902-05-06 1903-07-17 Ersatzmittel für die ätzenden und kohlensauren Alkalien in photographischen Entwicklern. AT16502B (de)

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