AT162816B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren, einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren, einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen

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AT162816B
AT162816B AT162816DA AT162816B AT 162816 B AT162816 B AT 162816B AT 162816D A AT162816D A AT 162816DA AT 162816 B AT162816 B AT 162816B
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AT
Austria
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circuit arrangement
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contacts
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Inventor
Hans Ing Wendt
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
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Description


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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren, einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen 
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprech- anlagen, bei welchen mehrere Teilnehmer oder
Gruppen von Teilnehmern einer gemeinsamen
Verbindungsleitung zugeordnet sind, wie dies z. B. im österr. Patent Nr. 134186 dargestellt ist.
Bei einer grösseren Zahl von Teilnehmern auf einer Verbindungsleitung kann es vorkommen, dass es diesen trotz wiederholter Anrufversuche nicht gelingt, sich an die nur in Gesprächspausen freie Verbindungsleitung zu schalten ; sie finden die Verbindungsleitung ständig belegt und müssen ihre Anrufversuche so lange wiederholen, bis die Leitung frei ist.

   Um diesem Übelstande abzuhelfen wurden Fernsprechsysteme entwickelt, bei welchen den Teilnehmern mehrere Leitungen zur Verfügung gestellt wurden, wobei die Teil-   nehmer sich an einejeweilsfreieLeitunganschliessen   konnten. Es sindauch Systeme bekannt, bei welchen die auf eine belegte Verbindungsleitung auftreffendenTeilnehmeraunranrufeaugespeichartwerden und beim Freiwerden der Leitung selbsttätig im Endamt einlangen. Diese letzteren Systeme verwenden entweder Teilnehmerrelais, bei welchen die Anker im Ruhezustand durch magnetische Mittel gehalten und zur Speicherung durch ausgesandte Induktionsstösse zum Abfallen gebracht werden, oder sie verwenden Relais, welche zur Speicherung des Anrufes Haltestrom aus einer Lokalbatterie verwenden. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung für Fernsprechsysteme letztgenannter Art, bei der die geforderten Betriebsbedingungen unter Vermeidung von Relais mit magnetischen Sperren und deren Nachteilen bzw. von Relais, die zur Speicherung des   Teilnehmerrufes   einer Lokalbatterie bedürfen, erfüllt werden. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindunggedankens dargestellt. Alle für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten wurden dabei weggelassen. 



   Die gemeinsame Verbindungsleitung La,   Lb   mit den an diese angeschlossenen Abzweigstellen 
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 genannt) führt über eine im Endamt befindliche Relaisübertragung und endet an einer Klinke Ki oder einer ähnlichen Einrichtung. Jedem dieser Gruppenabzweige und somit jedem der in diesen enthaltenen Teilnehmeranschlüsse   TAl'"     T An   gemeinsam sind die Schaltmittel Sp und I (welche   beispiels-und zweckmässigerweise   als Magnete eines Schrittschaltwerkes ausgebildet sein können) sowie die beiden Schaltmittel G und BG zugeordnet. Vorliegendes Ausführungsbeispiel ist für Teilnehmerapparate TA mit Induktoranruf gedacht. Jedem Teilnehmer sind ein Relais mit den Wicklungen   A   und T und zwei Kondensatoren Ka und Kb zugeordnet.

   Erfindungsgemäss besitzt jedes dieser Relais zwei Anrufwicklungen T   (3-4)   und   A     (1-2).   



  Die eine dieser Wicklungen T   (3-4)   wird bei freier Verbindungsleitung, die andere A   (1-2)   bei belegter Verbindungsleitung vom Teilnehmerrufstrom erregt. Beide Anrufwicklungen werden durch die Kontakte   SPI'"   spades dieser Teilnehmergruppe gemeinsamen Schaltmittels Sp kontrolliert. Die Zeichnung zeigt die ganze 
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 die Teilnehmerapparate TA über die Kontakte   su,... span   die Anrufwicklung T   (3-4)   angeschaltet sind.

   Erfindungsgemäss ist jeder Anrufwicklung ein Anker mit seinen Kontakten a bzw. t zugeordnet, wobei die Bewegungen der beiden Anker auf eine ihnen   gemeinsameMechanik   derart einwirken, dass der zur Wicklung gehörige Anker in betätigter Lage gesperrt wird, während der zu den Wicklungen T gehörige Anker bei seiner Betätigung diese Sperrung aufhebt. Der zu den Wicklungen T gehörige Anker schaltet über seine Kontakte t   11   und t   ICI,   den Teilnehmerapparat dann an die gemeinsame Verbindungsleitung   La und Lb,   wenn diese frei ist, dagegen schaltet der zur Wicklung A gehörige Anker die zur tieferstehend beschriebenen Anrufspeicherung notwendigen Kontakte aI und aII. 



   Das Teilnehmerrelais besitzt also zwei Anker, wobei dem bei freier Leitung durch Rufstrom (Wechselstrom) betätigten Anker die Kontakte   tI,   und   TITI,   zum Anschluss des Teilnehmerapparates TA an die gemeinsame Verbindungs- 

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 leitung La, Lb und dem bei belegter Verbindungsleitung betätigten Anker die Kontakte a I und a II zur tieferstehend beschriebenen Anrufspeicherung bzw. zu ihrer Kennzeichnung und zur Regelung der Anschaltereihenfolge innerhalb des zugehörigen Gruppenabzweiges, zugewiesen sind. 



   Ruft ein Teilnehmer bei freier Verbindungsleitung auf, so gelangt der Rufwechselstrom auf die Wicklung T   (3-4).   Der dieser Wicklung 
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 selstrom auch auf das Anrufrelais A (2-4) des Endamtes. Anrufrelais A   (2-4)   bringt mit Kontakt a in der Übertragung die beiden Relais E und U über Spannung, U   (2-1),   a, E   (5-4),     kiwi,   Erde. Relais E legt mit Kontakte eIII 
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 kI,   e V, p V,   die Anruflampe AL, die ruhig leuchtet. Relais E hält sich ferner über den eigenen Kontakt e I. 



   Durch den über beide Sprechadern   Lb, Ls in   gleicher Richtung zu den Gruppenabzweigen fliessenden Strom wird der vom Teilnehmer durch Rufwechselstrom über Wicklung T   (3-4)   betätigte Anker einerseits über   Lb,   T   (2-1),   
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 der Teilnehmer selbst an der Verbindungsleitung angeschlossen gehalten. Durch den über den Verbindungsleitungsast   La fliessenden   Strom wird in den Gruppenabzweigen auch das gemeinsame Schaltmittel sp wirksam. Es schaltet mit den 
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 bestimmten Anrufwicklungen   T (3-4)   ab und stellt auf die Dauer der Leitungsbelegung den Teilnehmern   erfindungsgemäss   nunmehr die Anrufwicklungen   A     (1-2)   für ihre allfälligen Anrufe bereit.

   Ein von den Teilnehmern bei belegter Verbindungsleitung ausgesendeten Rufwechselstrom gelangt daher nunmehr auf die Wicklung   A     (1-2)   und betätigt den dieser erfindungsgemäss zugeordneten zweiten Anker des Teilnehmerrelais. Während nun die durch den Teilnehmeranruf bei freier Verbindungsleitung   betätigten Anker,   zugeordnet den Wicklungen T (3-4), wie beschrieben, durch den vom Endamt ausgehenden Belegungs-Gleichstrom auch nach Beendigung des Rufstromes weitergehalten werden werden die bei belegter Verbindungsleitung betätigten Anker,   erfindungsgemäss   durch eine Ankermechanik, z. B. durch eine Sperrklinke, im betätigten Zustand gehalten, wodurch die Anrufe der betreffenden Teilnehmer festgehalten,   also gespeichert sind.

   Da der Teilnehmer in der Regel auf seinen bei freier Verbindungs-   leitung getätigten Anruf ein Rasselzeichen erhält, und dieses bei der Aufspeicherung seines Anrufes unterbleibt, so ist der Teilnehmer über den Belegungszustand der Verbindungsleitung unterrichtet und wird somit auf das Ergebnis seines Anrufes warten. Durch die vorbeschriebene Anordnung ist auch gewährleistet, dass die Speicherung mehrerer Anrufe jederzeit und unabhängig von der Zahl der bereits gespeicherten Anrufe möglich ist. 



   Wie bereits festgelegt, erhalten die den Wicklungen A der Teilnehmerrelais zugehörigen Anker die zur Anrufspeicherung notwendigen Kontakte aI,   all.   Kontakt aI dient zur Kennzeichnung der Aufspeicherung, indem er an einen im Gruppenabzweig gegen das Endamt vor- 
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 Erdpotential vorbereitend anlegt. Kontakt a II verhindert durch eine Art Kettenschaltung, dass von den innerhalb eines Gruppenabzweiges gespeicherten Anrufen mehrere gleichzeitig vom Endamt angesteuert werden können.

   Dies wird dadurch erreicht bzw. derart geregelt, dass jeweils nur der den übrigen voranliegende (dem Endamt elektrisch näherliegende) aII-Kontakt, zu einer Anschaltung über Erde   s-, Wk,, IIa   
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 die hinter ihm (elektrisch entfernter vom Endamt) liegenden a II-Kontakte, trotz ihres etwa betätigten Zustandes, von dem Anreizkreis abgeschaltet bleiben. 
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 leuchtet, steckt die Endamtbedienung die Klinke Ki ab. Durch den Zusatz Klinkenkontakt zk werden die Relais E und U weitergehalten und in diesem Stromkreis das Relais K zusätzlich über Erde, zk, pIII1, E (1-2), U (4-5), K (1-2), Spannung, Erde zurück, erregt. Relais K macht durch den Kontakt k III1 den Stronkreis für den Kontakt a des Anrufrelais A (des Endamtes) unwirksam und öffnet mit Kontakt k I den Stromkreis der Anruflampe AL. Die Lampe erlischt. 



   Nach Gesprächsende zieht die Endamtbedienung den Stöpsel aus der Klinke Ki. Durch Öffnung des Kontaktes zk werden die Relais E, U und K stromlos. Bevor der Anker des Relais K, das stark verzögert ausgebildet ist, abfällt, kommt im Endamt ein Prüfstromkreis über Erde, Span- 
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 Gruppenabzweigen ein oder mehrere Anrufe gespeichert worden, so sind bei den betreffenden Anschlüssen die Kontakte a I zur Kennzeichnung der erfolgten Speicherung geschlossen. Somit kann der Prüfstromkreis des Endamtes über Lb,   so,   G   (2-1),   aI, Erde, wirksam werden. Er enthält einerseits in den Gruppenabzweigen AZ I, AZ II, AZ III ...

   (je nach dem, ob in diesen eine Kennzeichnung eines gespeicherten Anrufes vorliegt oder nicht), das Schaltmittel G zur RegelungderAnschaltereihenfolgederTeilnehmergruppen bzw. der Gruppenabzweige und anderseits im Endamt das Schaltmittel P zur Signalisierung 

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 des auf der Leitung vorliegenden gespeicherten Anrufes. 



   Das in den Gruppenabzweigen vorgesehene Schaltmittel G öffnet mit Kontakt   g 11   den Verbindungsleitungsast Lb gegen die auf der Leitung nachfolgend angeschlossenen Gruppenabzweige, so dass nur das dem Endamt elektrisch zunächstliegende Schaltmittel G erregt bleibt. 



   Im Endamt schliesst das im Prüfstromkreis 
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 geöffnet wurde. 



   Das Schaltmittel P bringt mit Kontakt pIII2 
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 Kontakt   e III   bzw.   ugli,   selbsttätig, ohne Zutun der Endamtbedienung den Belegungsstrom erhält. 



  Dem Schaltmittel P ist ausserdem ein Kontakt p V zugeordnet, der die vorhandene Anruflampe AL z. B. an einem Flackerunterbrecher Fl, U, oder ähnliche Einrichtung   umlegt,   so dass der Anruf optisch als gespeicherter Anruf gekennzeichnet ist. Um zu verhindern, dass von Seite der Endamtbedienung die Schaltvorgänge auf der Verbindungsleitung, z. B. während des Prüfvorganges, durch Abstecken der Klinke gestört werden, ist dem Schaltmittel P der Kontakt pIII1, zugeordnet, der den Klinkenkontakt zk z. B. durch Öffnung des Stromkreises unwirksam macht. 



  Die durch das Schaltmittel P bzw. durch dessen Kontakt p   7772, eingeleitete,   selbsttätige Belegung der Verbindungsleitung bewirkt die Betätigung des in allen Gruppenabzweigen vorgesehenen Schaltmittels Sp, welches vorzugsweise als Sperrmagnet eines Schrittschaltwerkes ausgebildet sein kann. Letzteres schaltet durch die Kontakte   sp,   ... spn die den Teilnehmer bei freier Verbin- 
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 Anrufes dient. Ferner wird durch Kontakt spo das im Gruppenabzweig liegende Schaltmittel I an den Verbindungsleitungsast Lb gelegt. Die Weiter-Haltung des Schaltmittels G erfolgt über den Verbindungsleitungsast   La,     I, G (4-3),   a I, Erde. 



   Das dem Endamt elektrisch zunächst liegende Schaltmittel G unterbricht für Gleichstrom durch die Kontakte g   11   den Verbindungsleitungsast Lb gegen die nachfolgenden Gruppenabzweige. Das in den nachfolgenden Gruppenabzweigen eingebaute Schaltmittel J bleibt daher trotz Vorhandenseins eines gespeicherten Teilnehmeranrufes unbetätigt. Dadurch ist die Regelung der Anschaltung von gespeicherten Anrufen nach Gruppenabzweigen gewährleistet. Das hiezu den Gruppenabzweigen zugeordnete Schaltmittel G überwacht mit Kontakt   g IIl2   den über Erde, sf,   Wko beginnenden Anschaltestromkreis   derart, dass dieser nur für jenen Gruppenabzweig wirksam werden kann, welcher bei Bildung des Prüfstromkreises bereits gespeicherte Anrufe vorliegen hatte und dem Endamt elektrisch zunächst gelegen war.

   Bei allen jenen Gruppenabzweigen, bei welchen erst nach erfolgter Bildung des   Prüfstromkreises     Anrufspeicherungen   entstehen, bleibt der Anschaltestromkreis durch Kontakt g   Il I 2   geöffnet. 



   Die Einfügung der durch Kondensatoren   (LK"Lk,... LK") überbrückten   Kontakte (g in einen der beiden Verbindungsleitungs- äste (Lb) bewirkt, dass der Leitungsast durch Öffnen der Kontakte   (gril)   nur für Gleichstrom aber nicht für Wechselstrom unterbrochen wird. 



  Die Verbindungsleitung bleibt also für Ruf-und Sprechwechselstrom nicht nur nach dem erfindungsgemässen Öffnen eines dieser Kontakte   (g 11),   sondern auch bei Versagen eines oder mehrerer derselben (z. B. infolge Oxydbildung oder Einwirkung von Starkstrom) betriebsfähig. 



   Bei Gruppenabzweigen jedoch, die vor dem   geöffneten   Kontakt   g 11, also   elektrisch näher dem Endamt liegen, sind die als Magnete eines Schrittschaltwerkes ausgebildeten Schaltmittel sp und I durch den über die Verbindungsleitungsäste La, Lb fliessenden Belegungsstrom erregt. Da jedoch die Kontakte   spo den Anreizkreis   für das Schaltmittel G   (1-2)   geöffnet halten, kann dieses durch eine nachträglich in diesen Gruppen- 
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 in der Anschalteleitung geöffnet, wodurch vermieden wird, dass der Anschaltestromkreis wirksam wird, obwohl die Schaltmittel I die Suchfedern sf und damit Erde auf den Kontakt Wkc geschalter halten. 



   Der über dem Verbindungsleitungsamt Lb nur bis zu dem geöffneten Kontakt   gui fliessende   Belegungsstrom bringt das diesem Gruppenabzweig zugeordnete Schaltmittel I, u. zw. durch 
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   Das Schaltmittel I ist, wie schon erwähnt, als Impulsmagnet eines Schrittschaltwerkes ausgebildet. Es wird daher die Suchfeder sf auf den ersten Kontakt Wko bewegt. In diesem Gruppenabzweig hält das Schaltmittel G mit Kontakt   GIII,   den Anschaltestromkreis zur Betätigung vorbereitend geschlossen. Daher wird der mit seinem Kontakt aI im Gruppenabzweig dem Schaltmittel G zunächst liegende Teilnehmeranschluss mit gespeichertem Anruf, über Erde,   Suchfedersf,   
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 angereizt. Durch die Kontakte tI1 bzw.   tIlI1   wird die ausgewählte Teilnehmerleitung a, b, über die Kondensatoren Ka,   Kb   an die Verbindungsleitung   La,   Lb angeschlossen. Die Haltung des den T-Wicklungen zugeordneten 
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Claims (1)

  1. Schrittschaltwerkes oder als Relais ausgebildet sein kann.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Anrufwicklungen T (3-4) und A (2-1) des Teilnehmerrelais ein Anker zur Betätigung von Kontakten (a bzw. t) zugewiesen ist, wobei die Bewegung der beiden Anker auf eine ihnen gemeinsame Mechanik derart einwirkt, dass ein Anker in betätigter Lage festgehalten wird, während der andere Anker durch seine Betätigung diese Festhaltung aufhebt.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Teilnehmeranruf bei freier Verbindungsleitung betätigte Anker des Teilnehmerrelais nach Beendigung des Teilnehmeranrufes durch den Belegungsstrom und der bei belegter Verbindungsleitung durch den zu speichernden Teilnehmeranruf betätigte Anker nach Beendigung dieses Teilnehmeranrufes durch die Ankermechanik (Sperrklinke) weitergehalten wird.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Teilnehmeranruf bei freier Verbindungsleitung betätigte Anker des Teilnehmerrelais die Kontakte (tI"TIII"TIII"tI,) zum Anschluss des Teilnehmers (TA) und der bei belegter Verbindungsleitung betätigte Anker die Kontakte (aI, aII) zur Anrufspeicherung bzw. zur Kennzeichnung der erfolgten Anrufspeicherung (u. dgl.) betätigt.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (al I... a"I) des bei belegter Verbindungsleitung durch Teilnehmeranruf betätigten Ankers, zur Kennzeichnung des gespeicherten Anrufes, Erdpotential gegen das Endamt anlegen.
    7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei bzw. nach dem Ziehen des Stöpsels aus der Klinke (Ki) oder bei bzw. nach einem dem gleichen Zwecke dienenden Vorgang, durch das nach Anspruch 6 vorbereitend angelegte Erdpotential, im Endamt ein Schaltmittel (P) zur Signalisierung der auf der Verbindungsleitung vorliegenden, gespeicherten Anrufe und in den Gruppenabzweigen (AZ I, AZ II, AZ III) ein Schaltmittel (G) zur Regelung der Anschaltereihenfolge der durch gespeicherte Anrufe gekennzeichneten Teilnehmeranschlüsse nach Gruppenabzweigen wirksam wird.
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (g L1) des Schaltmittels (G) in einem der beiden Leitungsäste (Lb) derart eingefügt sind, dass sie diesen Leitungsast (Lb) nur gleichstrommässig gegen die nachfolgenden Gruppenabzweige öffnen, so dass immer nur in dem Gruppenabzweig, der gespeicherte Anrufe enthält und dem Endamt elektrisch am nächsten liegt, ein Schaltmittel (I) wirksam wird, welches die Anschaltung der gespeicherten Teilnehmer bewirkt.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 5,7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem <Desc/Clms Page number 5> durch das Schaltmittel ) beeinflussten Anschaltestromkreis Kontakte (gIII2) des zur Regelung der Anschaltereihenfolge nach Gruppenabzweigen vorgesehenen Schaltmittels (G) eingefügt sind, so dass der Anschaltestromkreis in jenen Gruppenabzweigen nicht zur Wirkung gelangen kann, in welchen etwa während des Abfragevorganges eines gespeicherten Anrufes zusätzliche Speicherungen erfolgen, auch wenn diese dem Endamt elektrisch näher gelegen sind.
    10. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltmittel ), welches den Anschaltestromkreis für den durch Anrufspeicherung kenntlich gemachten Teilnehmeranschluss zur Wirkung bringt, als Impulsmagnet eines Schrittschaltwerkes ausgebildet ist.
    11. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass entweder bei oder nach Auswahl und Anschaltung des vorgemerkten Teilnehmers, die für die Speicherung vorgesehenen Kontakte (aI, aII) durch Aufhebung der mechanischen Ankersperre unwirksam gemacht werden.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass den Teilnehmern jedes Gruppenabzweiges (AZ AZII, AZIII) ein gemeinsames Schaltmittel (BG) zugeordnet ist, durch dessen Kontakte (bg II) eine zusätzliche Anschaltung weiterer gespeicherter Teilnehmer desselben Gruppenabzweiges nach Aufhebung der Ankersperre bei dem Relais (A) des angeschalteten Teilnehmers verhindert wird.
    13. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Wirksamwerden des im Prüfstromkreis des Endamtes vorgesehenen Schaltmittels (P) direkt oder durch Hilfsrelais, Kontakte (p III, bzw. p V) zur Veranlassung einer selbsttätigen Belegung der Verbindungsleitung und zur Kenntlichmachung der Art des Anrufes (als gespeichert) betätigt werden.
    14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schaltmittel (P) Kontakte (p IIII) zugeordnet sind, durch die eine störende Beeinflussung des Prüfvorganges und der dadurch ausgelösten Schaltvorgänge von Seiten der Endamtsbedienung verhindert wird.
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