AT146765B - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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AT146765B
AT146765B AT146765DA AT146765B AT 146765 B AT146765 B AT 146765B AT 146765D A AT146765D A AT 146765DA AT 146765 B AT146765 B AT 146765B
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Austria
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line
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relay
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Michele Dr Ing Auteri
Arthur Flad
Kurt Dipl Ing Hack
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Siemens Ag
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Description


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  Schaltungsanordnung für   Fernmelde-, insbesondere Fernspreehanlagen.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-. insbesondere Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen, über welche gewöhnliche und bevorzugte Verbindungen hergestellt werden. Sie hat gegenüber den bekannten Anordnungen, bei welchen bevorzugte Meldungen über eine durch eine gewöhnliche Verbindung belegte Leitung nur in einer Richtung übertragen werden können, den Vorteil, dass bevorzugte Verbindungen in beiden Richtungen der Verbindungsleitung hergestellt werden können. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass an beiden Enden der Leitung Schaltmittel vorgesehen sind, welche bei der Einleitung einer bevorzugten Verbindung an einem der beiden Leitungsenden die Verbindungsleitung auch bei bereits bestehender Belegung der Verbindungsleitung durch eine gewöhnliche Verbindung beiderseits von den zu gewöhnlichen Anschlussstellen führenden Leitungen abschalten und auf die zu den bevorzugten Teilnehmern führenden Leitungen umschalten. 



   Die Fig. 1 und 2 stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Grundsätzlich stimmen die beiden Figuren insofern überein, als über eine längere Fernleitung Fl gewöhnliche und bevorzugte Verbindungen hergestellt werden. Die Fernleitung   Fl   verläuft zwischen den beiden Fernämtern FA. 1 und FA 2. 



  Die gewöhnlichen Verbindungen, welche über die Fernleitung   Fl   hergestellt werden, bestehen in den von den Fernbeamtinnen der beiden Fernämter FA 1 und FA 2 für die Zwecke des öffentlichen Verkehrs herzustellenden Fernverbindungen. Eine derartige z. B. in der Richtung von FA 1 nach FA 2 verlaufende Fernverbindung wird von der Fernbeamtin im Amte FA 1 durch Einführen einer Verbindungssehnur in die Klinke   FKL   1 und von der Fernbeamtin im Amte FA 2 durch Einführen einer Verbindungsschnur in die Klinke FKL 2 hergestellt. Diese Schaltvorgänge sind für Fernverkehr allgemein bekannt, eine ausführliche Darstellung derselben ist für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich. 



   Es können nun über die Fernleitung FL durch die beiden Stellen   V j !   und N 2 bevorzugte Verbindungen unter Trennung bestehender gewöhnlicher Fernverbindungen hergestellt werden. Der 
 EMI1.1 
 nehmerleitung TL 2 an das Fernamt FA 2 angeschlossen. Bei Einleitung einer Verbindung durch einen der beiden Teilnehmer wird die Fernleitung FL an beiden Enden selbsttätig von den Fernklinken FKL 1 und FKL 2 abgeschaltet und auf die Teilnehmerleitungen TL 1 und   TL 2 umgeschaltet.   



   Die Fig. 1 stellt eine einfache Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar. Wünscht beispielsweise die bevorzugte Stelle NI eine Verbindung mit der bevorzugten Teilnehmerstelle N 2, so nimmt sie ihren Hörer ab und erregt dadurch über die geschlossene Teilnehmerschleife das Relais   A   in folgendem Stromkreis : Erde, Kontakt 3 r, 12 a, Wicklung   II   des Relais A, a-Ader der Teilnehmerleitung   TL 1,   geschlossene Teilnehmerschleife N1, b-Ader der Teilnehmerleitung   ,   Wicklung   I   des Relais A, Batterie, Erde.

   Das Relais   A   hält sich in folgendem Stromkreis : Erde, Kontakt 2 a, Wicklungen   III   und   II   des Relais A, b-Ader der Teilnehmerleitung TL 1, geschlossene Teilnehmerschleife   N 1,   a-Ader der Teilnehmerleitung   TU, Wicklung Z   des Relais A, Batterie, Erde. Das Relais   A schliesst   folgenden Stromkreis für das Relais H : Erde Kontakt 5 a, Wicklung des Relais   H,   Batterie, Erde.

   Ferner schliesst das 

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Relais   A   am andern Ende der Fernleitung FL, an welcher genau die gleichen Schalteinrichtungen ange- ordnet sind wie am abgehenden Ende der Fernleitung, folgenden Stromkreis für das Relais   R   : Erde,
Batterie, Widerstand Wi, Kontakt 10 a, Mittelpunkt der   Sekundärwicklung   des Transformators Ti-1, beide Adern der Fernleitung FL in Parallelschaltung, beide Hälften der   Sekundärwicklung   des Transformators Tr 2, Kontakt 11   a, Wicklung dess Relais R,   Erde. Da, wie bereits erwähnt, die Schaltenrichtungen am ankommenden Ende der Fernleitung   FL   vollständig denen am abgehenden Ende der Leitung entsprechen, so sind diese nur mehr, soweit sie zum Verständnis der Erfindung nötig sind, dargestellt.

   Das Relais R am ankommenden Ende der Fernleitung entspricht dem Relais R am abgehenden
Ende der Leitung. Die Erregung des Relais   R   am ankommenden Ende der Fernleitung   FL   bewirkt die Erregung des Relais H in folgendem Stromkreis : Erde, Kontakt   4 r, Wicklung   des Relais   H,   Batterie, Erde. Beide Relais   H.   am abgehenden und ankommenden Ende der Fernleitung FL sind somit erregt. 



   Sie öffnen beiderseits ihre Kontakte 6 h und 8 h und trennen damit die Fernleitung FL von den Klinken FKL 1 und   FKL   2 ab.   Durch'Schliessen   der Kontakte 7 h und 9   h   wird die Fernleitung FL beiderseits an die Teilnehmerleitungen TL 1 und TL 2 angeschaltet. Durch die Erregung des Relais   R   am ankom- menden Ende der Fernleitung wird Rufstrom auf folgendem Wege zum angerufenen Teilnehmer   N 2     gesandt : Erde, Rufstromquelle WQ,   Kontakt   13 r, 12   a, Wicklung II des Relais A, a-Ader der Teilnehmerleitung TL 2, Wecker beim Teilnehmer N   2, b-Ader   der Teilnehmerleitung TL 2, Wicklung 1 des Relais   A,   Batterie, Erde.

   Hebt der angerufene Teilnehmer ab, so spricht in dem nunmehr über die Teilnehmerschleife geschlossenen Gleichstromkreis das Relais A an. Das Relais A unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 12 a den Rufstromkreis und legt sich über den geschlossenen Kontakt 2 a, seine beiden Wicklungen   III   und II, die geschlossene Teilnehmerschleife und Wicklung I des Relais A in einen Haltestromkreis. Beim Ansprechen des Relais A beim angerufenen Teilnehmer wird der Kontakt 11 a geöffnet und Kontakt 10 a geschlossen. Das Relais R im Fernamt FA 2 kommt zum Abfall. Das Durchschalterelais   H   wird nach dem Abfall des Relais   R   in folgendem Stromkreis gehalten : Erde, Kontakt 5 a, Wicklung des Relais   H,   Batterie, Erde. 



   Die beiden Teilnehmer N 1 und N 2 können nunmehr miteinander sprechen. 



   Die Auslösung der Verbindung erfolgt dadurch, dass die beiden Teilnehmer ihre Hörer auflegen. 



  Dadurch werden die Teilnehmerschleifen geöffnet, die   Speisebrückenrelais A der   beiden Teilnehmer kommen zum Abfall ; dadurch wird auch der Stromkreis für die Relais H geöffnet, die Relais H fallen ab und schalten durch Öffnen der beiden Kontakte 7 h und 9 h und Schliessen der beiden Kontakte 6 h und 8 h die Fernleitung FL von den Teilnehmerleitungen TL 1 und TL 2 auf die Klinken FKL 1 im Fernamt FA 1 und FKL 2 im Fernamt FA 2 um. 



   Die Fig. 2 stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar für den Fall, dass die bevorzugten Teilnehmer N 1 und N 2 in der Lage sein müssen, nicht nur bevorzugte Verbindungen über die Leitungen FL, sondern auch gewöhnliche Verbindungen über ein ihnen zugängliches selbsttätiges Fernsprechamt   (Sa-Amt) herzustellen. Es sei hier erwähnt, dass auch in diesem Ausführungsbeispiel die Schalteinrichtungen   an beiden Enden der Leitung FL genau dieselben sind. Aus diesem Grunde sind im Fernamt FL 2 die Schalteinrichtungen nur soweit dargestellt, als zum allgemeinen Verständnis einer Verbindung notwendig ist. Infolge der Identität der Verbindungseinrichtungen an beiden Enden der Leitung sind auch die Bezugszeichen der Schalteinrichtungen an beiden Enden der Leitung gleich gewählt. 



   Wünscht der Teilnehmer   Nl   eine Verbindung mit dem Sa-Amt, so hebt er seinen Hörer ab und schliesst damit über Erde, Drosselspule   Dr 3, Teilnehmerschleife N 1,   a-Ader der Teilnehmerleitung   TL 1,   Kontakte 11, 9 z einen Stromkreis für das Anrufrelais des ersten Vorwählers im Sa-Amt. Nach Einstellung des ersten Vorwählers auf einen freien Gruppenwähler wird dieser Stromkreis zu dem an Spannung liegenden Stromstossempfangrelais des   1.   Gruppenwählers weitergeführt. Über die Drosselspule   Dur 6   liegt Steuerspannung an der b-Ader wie im normalen Verkehr über Sa-Ämter. Die weitere Herstellung der Verbindung ist ohne Interesse. 
 EMI2.1 
 Kontakt   3l,   Drosselspule   Da 2,   Kontakt 44 x, Wicklung I des Relais A, Batterie, Erde.

   Das Relais A legt über seinen Kontakt 5 a die Wicklung I des Relais K an die a-Ader an. Relais   K   wird nunmehr in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Drosselspule Dr 3, Teilnehmerschleife   N 1,   a-Ader der Leitung TL 1, Kontakt   1 1,   Drosselspule Dr 1, Kontakt 5 a, Wicklung   I   des Relais K, Batterie, Erde. Relais   K   hält sich unabhängig von Relais A über seinen Kontakt 6 k. Das Relais   K   schliesst folgenden Stromkreis für das Relais X : Erde, Kontakte 34 e,   33 k, Wicklung   des Relais X, Batterie Erde. Das Relais Xschliesst einen weiteren Haltekreis für sich über den Kontakt 31 x.

   Beim Ansprechen des Relais X wird durch Öffnen des Kontaktes   44 x   der Stromkreis für die Wicklung   I   des Relais A unterbrochen. Das Relais A fällt ab, durch den Abfall des Relais A wird der über die FernleitungFL gesandte Belegungsstromstoss beendigt. Das Relais A hatte nämlich bei   s. einemAnsprechen   folgenden Stromkreis für das Belegungsrelais B im Amte FA 2 geschlossen : Erde, Batterie, Wechselstromquelle WQ, Kontakt 19 a, parallel geschaltete Hälften der   Sgkundärwieldung des Transformators Tr 1, beide Adern der Fernleitung FL in Parallelschaltung, beide   

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Hälften der   Sekundärwicklung   des Transformators Tr 2 in Parallelschaltung, Kontakt 18 a, Konden- sator   K 1, Wicklung   des Wechselstromrelais B, Erde.

   Anstatt über den Kondensator   K   könnte das
Relais B auch über eine Glimmlampe erregt werden ; die Wechselstromquelle WQ am abgehenden Ende der Leitung hätte in diesem Falle den zusätzlichen Spannungsstoss zu liefern. Das Relais B schliesst bei seinem Ansprechen folgenden Stromkreis für das Relais C : Erde, Kontakte 23 b, 21 e, Wicklung des
Relais C, Kontakte 24 e, 25   c,   Widerstand Wi, Batterie Erde. Relais C spricht an und schaltet sich über seinen Kontakt 20 c in einen von dem Relais B unabhängigen Haltestromkreis. 



   Im Amte FA 1 am abgehenden Ende der Fernleitung FL wurde bei der Erregung des Relais K folgender Stromkreis für die Relais   U und   Z gebildet : Erde, Kontakte 27 e, 26 k, Wicklungen der Relais U und Z in Parallelschaltung, Batterie, Erde. Das Relais U trennt durch Öffnen seiner beiden Kontakte 12   u   und 14 u die Klinke   FKL 1   des Fernplatzes von der Fernleitung FL ab und schaltet letztere durch
Schliessen seiner beiden Kontakte 13   u   und 15   u   auf den Teilnehmer N 1 um. Das Relais Z schaltet durch Öffnen seiner beiden Kontakte 9 z und 17 z den Teilnehmer   N 1   von dem Selbstanschlussamt ab und durch Schliessen seiner beiden Kontakte 8 z und 16 z auf die Fernleitung FL um.

   Das Relais U schaltet ferner über seinen Kontakt 45 u am Fernplatz eine Lampe NL 1 ein, um der Beamtin bei einer bestehenden Fernverbindung anzuzeigen, dass die Verbindung für eine bevorzugte Verbindung getrennt wurde. 



   Im Fernamt FA 2 wird nach dem Ansprechen des Relais C durch Öffnen des Kontaktes 25 c der Kurzschluss für das Relais E geöffnet ; das Relais E spricht in Reihe mit dem Relais C an ; ferner wird im Amte FA 2 bei der Erregung des Relais C folgender Stromkreis für die Relais U und Z gebildet : Erde, Kontakte 29 y, 28   c,   Wicklungen der Relais Z und U in Parallelschaltung, Batterie, Erde. Das Relais Z schliesst folgenden Stromkreis für das Rufanschalterelais L : Erde, Kontakte 38 x, 37 y, 36 k, 35 z, Wicklung des Relais L, Batterie, Erde.

   Das Relais L sendet Rufstrom zum Teilnehmer N 2 auf folgendem   Wege :   Erde, Batterie, Rufstromquelle RQ, Wicklung 1 des Relais Y, Kontakt   2l,   a-Ader der Teilnehmerleitung TL 2, Wecker beim Teilnehmer TL   2, b-Ader   der Teilnehmerleitung TL 2, Kondensator K 2, Kontakt   3l,   Erde. Die Relais U und Z schalten, ebenso wie beim anrufenden Teilnehmer, die Fernleitung FL von der Klinke FKL 2 des Fernplatzes bzw. dem Sa-Amt ab und auf den Teilnehmer N 2 um ; Relais U schaltet ausserdem noch wie beim anrufenden Teilnehmer   N 1   eine Lampe NL 1 am Fernplatz ein. Hebt der angerufene Teilnehmer   N 2   auf den Ruf hin seinen Hörer ab, so spricht über die geschlossene Gleichstromschleife das im Rufstromkreise liegende Relais Y an.

   Relais Y öffnet seinen Kontakt   29 yund hält sich dadurch über seine Wicklung Ilin Reihe mit den Relais Z bzw. U. Das Relais Y   unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 37 y den Stromkreis des Rufanschalterelais L. Das Relais L fällt ab, unterbricht dadurch den Rufstromkreis zum Teilnehmer   N 2   und schaltet die Teilnehmerleitung TL 2 zur Fernleitung FL durch. Nach der Durchschaltung wird auch das Relais K des angerufenen Teilnehmers in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Drosselspule Dr 3, Teilnehmerschleife N 2,   a-Ader der Teilnehmerleitung   TL 2,   Kontakt7 !,   Drosselspule Dr 1, Kontakt 49   c.   Wicklung   1   des Relais K, Batterie, Erde.

   Die Erregung des Relais K beim angerufenen Teilnehmer hat den Zweck, falls der angerufene Teilnehmer vorher bereits in einer Ortsverbindung sich befunden hatte, die Anschaltung des Rufstromes an die Leitung   TL 2   zu verhindern. Es wird nämlich in diesem Falle das Relais L nicht erregt, da sofort nach dem Ansprechen des Relais C auch das Relais K erregt wird, welches durch Öffnen seines Kontaktes 36 k den Stromkreis für das Relais L unterbricht. Die beiden Teilnehmer N 1 und N 2 können nunmehr miteinander sprechen. 



   Die Auslösung der Verbindung erfolgt dadurch, dass die beiden Teilnehmer ihre Hörer auflegen. 



  Legt der Teilnehmer   N 1   seinen Hörer auf, so fällt infolge Unterbrechung der Teilnehmerschleife das Relais K ab. Dadurch wird über Kontakt 32 k das Relais X kurzgeschlossen. Relais X fällt stark verzögert ab ; während der Abfallzeit des Relais   X wird   folgender Stromkreis für das Relais A geschlossen : Erde, Kontakte 39   x, 40 k, Wicklung 11   des Relais A, Batterie, Erde. Das Relais A spricht an und sendet durch Schliessen seines Kontaktes 19   a   simultan über beide Adern der Fernleitung FL einen langen 
 EMI3.1 
 dem Abfall des Relais K auch die Relais U und Z zum Abfall gekommen, das Relais   A   fällt etwas später nach dem Abfall des Relais X ab, sämtliche Schalteinrichtungen im Fernamt FA 1 sind wieder in der Ruhelage. 



   Im Fernamt   FA 2   wird, wie bereits erwähnt, durch den Auslösestromstoss das Relais B längere Zeit erregt. Relais B   schliesst   über : Erde, Kontakte 23 b, 22 e das Relais C längere Zeit kurz. Relais C fällt ab und unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 20 c seinen eigenen Haltekreis sowie den Stromkreis des Relais E. Relais E fällt verzögert ab. Hat der Teilnehmer N 2 bereits vor dem Teilnehmer N 1 aufgelegt, so ist das Relais K infolge Unterbrechung der Teilnehmerschleife bereits vor dem Relais C zum Abfall gekommen. Hat der Teilnehmer N 2 noch nicht aufgelegt, so wird nach dem Abfall des Relais C   das Relais Kin folgendem Stromkreis zum Abfall gebracht : Erde, Wicklung 77 des Relais K, Kontakte 43 y,   42 k, 7   c,   Wicklung 1 des Relais K, Batterie, Erde.

   Die beiden Wicklungen des Relais K sind gegen- 
 EMI3.2 
 

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   In der gleichen Weise wie der Teilnehmer   N 1   mit dem Teilnehmer N   2   kann umgekehrt der Teilnehmer   N 2 mit   dem Teilnehmer   N 1   eine bevorzugte Verbindung herstellen. Die   Schaltvorgänge   sind vollkommen identisch mit den vorstehend beschriebenen. 



   Zum Schluss sei noch erwähnt, dass sich in ganz ähnlicher Weise wie vorstehend für eine einzige Verbindungsleitung dargestellt, bevorzugte Verbindungen auch über mehrere in Reihe liegender Ämter und die sie verbindenden Verbindungsleitungen herstellen lassen. Die zur Herstellung der bevorzugten Verbindungen in den   Zwischenämtern   vorgesehenen Schalteinrichtungen müssen lediglich eine unmittelbare Verbindung zwischen den einzelnen Verbindungsleitungen herstellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Verbindungsleitungen, über welche gewöhnliche und bevorzugte Verbindungen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden der Verbindungsleitung (FL) Sehaltmittel (A, H, R, Fig. 1 ; T, A, C, K, U, Z, Fig. 2) vorgesehen sind, welche bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung an einem der beiden Leitungsenden die Verbindungsleitung auch bei bereits bestehender Belegung der Verbindungsleitung durch eine gewöhnliche Verbindung beiderseits von den zu gewöhnlichen Anschlussstellen (FKL 1, FKL 2) führenden Leitungen abschalten und auf die zu den bevorzugten Teilnehmern (N 1, N 2) führenden Leitungen (TL 1, TL 2) umschalten. - - 2.
    Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (U, Z, Fig. 2) bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung die Teilnehmerleitungen der bevorzugten Teilnehmer beiderseits von den zu Selbstanschlussämtern führenden Zugängen ab-und auf die Verbindungsleitung umschalten.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel bei Auslösung einer bevorzugten Verbindung die Verbindungsleitung (FL) beiderseits selbsttätig wieder an die zu den gewöhnlichen Anschlussstellen bzw. zu den Selbstanschlussämtern führenden Leitungen anschalten.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (A, B), EMI4.1 gebracht werden (Fig. 1).
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel , K, X, U, Z), welche bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung seitens eines Teilnehmers den Anreiz zur Umschaltung der Verbindungsleitung geben, durch Schliessen der Teilnehmerschleife (Hörerabnehmen) und eine zusätzliche Schaltmassnahme an der Teilnehmerstelle (vorübergehendes Erden einer Sprechader durch Taste T) zur Wirkung gebracht werden (Fig. 2).
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessen der Teilnehmerschleife durch Abnehmen des Handapparates allein den bevorzugten Teilnehmer an eine zu einem örtlichen Selbstanschlussamt führende Verbindungseinrichtung (Vorwähler) anschaltet.
    7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (A) bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung seitens eines Teilnehmers einen über beide Adern der Verbindungsleitung (FL) in Parallelschaltung verlaufenden Gleich- (Fig. 1) oder Wechselstromkreis (Fig. 2) herstellen, über welchen der Anreiz zur beiderseitigen Umschaltung der Verbindungsleitung von den gewöhnlichen auf die Leitungen der bevorzugten Teilnehmer übertragen wird.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der über beide Adern der Verbindungsleitung in Parallelschaltung verlaufende Wechselstromkreis durch der anrufenden Leitung zugeordnete Schaltmittel (A, K, X) selbsttätig nach kurzer Zeit unterbrochen wird (Fig. 2). EMI4.2
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung über beide Adern der Verbindungsleitung in Parallelschaltung hergestellte Gleichstromkreis beim Melden des gewünschten Teilnehmers unterbrochen wird (Fig. 1).
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bevorzugten Verbindungen über eine Fernleitung (FL) hergestellt werden und die die Umschaltung der Fernleitung auf die bevorzugten Teilnehmerleitungen bewirkenden Schaltmittel (U, Fig. 2) an den normalerweise an die Fernleitung angeschlossenen Fernplätzen bei Einleitung einer bevorzugten Verbindung ein Signal (NL 1) einschalten.
AT146765D 1934-03-19 1935-01-29 Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. AT146765B (de)

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