AT146778B - Schaltungsanordnung für einen Leitungswähler in selbsttätigen Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für einen Leitungswähler in selbsttätigen Fernsprechanlagen.

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AT146778B
AT146778B AT146778DA AT146778B AT 146778 B AT146778 B AT 146778B AT 146778D A AT146778D A AT 146778DA AT 146778 B AT146778 B AT 146778B
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Friedrich Lill
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Siemens Ag
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Description


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  Schaltungsanordnung für einen Leitungswähler in selbsttätigen Fernspreehanlagen. 



   Die Erfindung betrifft einen Leitungswähler für selbsttätige Fernspreehanlagen, an welchen Teilnehmerleitungen verschiedener Betriebsweise (z. B. Einzel-,   Mehrfach-und Gesellschaftsanschlüsse)   angeschlossen sind. 



   In solchen Anlagen sind gewöhnlich für diese verschiedenen Gruppen von Teilnehmern verschiedene Gruppen von Leitungswählern vorgesehen, welche sich in ihrer Schaltung so weit unterscheiden, als es die verschiedene Betriebsweise der Teilnehmeranschlüsse erfordert. Durch diese Gruppierung ist jedoch eine schlechte Ausnutzung der Wähler unvermeidlich bzw. müssen schon von vornherein je Teilnehmeranschlussart Leitungswählergruppen vorgesehen werden, die so bemessen sein müssen, dass ein Teilnehmerzuwachs berücksichtigt ist.

   Die Erfüllung dieser Forderung ist besonders in Ämtern kleineren Umfanges, in welchen die Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer unter der Zahl der Leitungswähleranschlüsse liegt, unwirtschaftlich, da mit   Rücksicht   auf die geringe Gesamtzahl der Teilnehmer nur eine Leitungswähler- 
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 Leitungswählergruppen entsprechend der Zahl der verschiedenen Betriebsarten vorgenommen werden, die eine zusätzliche Gruppenwahlstufe bedingt. 



   Handelt es sich um Leitungen nur zweier verschiedener Betriebsarten, wie z. B. Einzel-und Mehrfachanschlüsse oder   Einzel- und Gesellschaftsanschlüsse   u. dgl., so sind hiefür bereits Schaltungen bekannt, die den Betrieb zweier Anschlussgattungen in nur einer Leitungswählergruppe gestatten. Sollen jedoch Leitungen mehr als zweier Betriebsarten an nur eine Leitungswählergruppe angeschlossen werden, so bereitet die Kennzeichnung des angesteuerten Teilnehmers mit einfachen Mitteln im Leitungswähler Schwierigkeiten, was durch die Erfindung dadurch vermieden wird, dass je Leitungswählerdekade nur Teilnehmeranschlüsse zweier verschiedener Betriebsarten untergebracht sind.

   Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass von den je Leitungswählerdekade untergebrachten zwei Anschlussarten eine von der Art ist, für welche der Leitungswähler normal geschaltet ist und keiner Umsteuerung bedarf. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es ist ein Leitungswähler eines Amtes mit Selbstanschlussbetrieb dargestellt, über welchen Anschlussleitungen dreier verschiedener Betriebsarten, u. zw. Einzel-,   Mehrfach-und Gesellschaftsanschlüsse erreicht   werden. Der Leitungswähler dient sowohl zur Herstellung von Orts-als auch von Fernverbindungen. Die Wirkungsweise ist die folgende : 
Belegen. 



   Der Leitungswähler wird vom Gruppenwähler über die Leitung e, den Kopfkontakt des Wähler 1 k, welcher mit dem ersten Hebschritt öffnet, und über   011   belegt. Das Relais C spricht an und hält sich nach Öffnen des Kopfkontaktes über   2 c, C I   und   0 II.   



   Heben. 
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   Drehen. 



   Die nächste Impulsreihe wird auf den Drehmagnet über Erde, 57 a, V I, 56u, D und 41 p1 wirksam und dreht den Wähler ein. Das abfallverzögerte Relais V spricht wieder an. Durch das Eindrehen werden die Wellenkontakte des Wählers 58 w und 72 w betätigt und die Wicklung   ! 7 7 abgeschaltet.   Das Relais   U   
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   Weitere Schaltvorgänge bei Ortsverbindungen. 



   Prüfen bei Ansteuerung eines   Einzelansehlusses,   Rufen und Sprechen. 



   Nach der Drehimpulsreihe fallen die Relais V   undnachher U   ab. Die Abfallzeit des verzögerten Relais U wird für die Prüfung des angesteuerten Teilnehmeranschlusses im Stromwege Erde, 64 e, 65 p   2,   
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 benutzt. Ist der Teilnehmer frei, so spricht das Relais Pl an und hält sich über Erde, 22 pl und PLI. 



    10 pi   und llpl schalten die   Sprechleitung   durch, 71 pl schaltet das Besetztzeichen ab. 
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 nicht anspricht. Das Relais U hält sich über 21 r und das Relais R über 38 u und den Langsamunterbrecher LU so lange, bis dieser die Erde unterbricht. Dann fallen beide Relais ab. Dies war der sogenannte erste Ruf. 



   Der Weiterruf erfolgt durch impulsweises Ansprechen des Relais R über Erde, den Sekunden- 
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Teilnehmer abhebt und die Gleichstromsprechschleife bildet. Während des Rufes erhält der rufende
Teilnehmer durch den Kontakt 6 r ein Freizeichen übermittelt. Über die Gleichstromschleife beim Teil- nehmer spricht das Relais Y und nach   Betätigung   des Kontaktes 5 y auch das Relais A   über A I   an. 



   Über die Wicklung A   II   kann das Relais A nicht ansprechen, da diese Wicklung zu schwach dimensioniert ist. Sie dient andern Zwecken, was später beschrieben wird. 8 a schaltet die Sprechleitung   b-seitig   durch. 



   27 y bzw. 36 y trennen das Rufrelais R ab. 



  Durch 27 y wird der Kurzschluss von M II aufgehoben und über 30   h   V   II   eingeschaltet. Diese beiden Relais sprechen jetzt an und halten sich weiter, auch wenn das Relais Y wieder abfällt, das Relais M deshalb, weil es durch 32   m   seinen Kurzschluss über 27 y verhindert, das Relais V deshalb, weil es nach 
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   Nach dem vom rufenden Teilnehmer bewirkten Eindrehen des Leitungswählers fallen die Relais V   und U nacheinander   ab. Wird die angesteuerte Leitung besetzt gefunden, so spricht das Relais   P 1,   während das Relais U seine Kontakte noch betätigt hat, im bereits beschriebenen Prüfstromkreis nicht an. Der Wähler dreht nun selbsttätig weiter und prüft die übrigen Leitungen des Mehrfachanschlusses. 



   Dieser ist durch einen Nebenkontaktsatz des Hebdrehwählers, in der Zeichnung mks benannt, gekenn- zeichnet. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass bei allen Leitungen des Mehrfachanschlusses, mit
Ausnahme der letzten, dieser Nebenkontakt leitend geschlossen ist. Ist die Prüfung auf den ersten ange- steuerten Anschluss ergebnislos geblieben, so erhält der Drehmagnet D nach dem Abfallen des Relais U 
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 Strom, schaltet den Wähler um einen Schritt weiter und betätigt mit seinem Anker den Kontakt 47 d, welcher wieder das Relais U über die Wicklung U II erregt. 43 u trennt den Drehmagnet   D   wieder ab, worauf der Drehmagnetkontakt 47 d öffnet und seinerseits das Relais U wieder abschaltet. Der Drehmagnet und das Relais U unterbrechen einander, wodurch der Wähler so lange weitergesteuert wird, 
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 stehen.

   Während des Weiterdrehens des Wählers in Steuerung mit dem Relais U wird der Prüfstromkreis für das Relais P 1 immer wieder geschlossen. Wird eine freie Leitung angetroffen, so spricht das Relais P 1 an und der Drehmagnet wird durch 41 p 1 dauernd stromlos. Das Rufen und die Durchschaltung in die Sprechstellung ist gleich wie beim Einzelanschluss. 



   Prüfung bei Ansteuerung eines   Gesellschaftsanschlusses,   Rufen und Sprechen. 



   Nach dem Eindrehen des Leitungswählers erfolgt die Prüfung in gleicher Weise wie bei Einzel- 
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   Die an diesen Leitungswähler angeschlossenen Gesellschaftsteilnehmer sind der Art, dass zu den einzelnen Stationen einer Leitung zwecks Rufens gerichteter Gleichstrom mit überlagertem Wechselstrom gesendet wird,. welcher bei-der betreffenden Station die Rufeinrichtung in Bereitschaft setzt. Der 

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 Anruf der gewünschten Station selbst erfolgt dann mittels Gleichstrom über die Amtsbatterie so lange, bis sich der gerufene Teilnehmer meldet. 



   Die Auswahl der gewünschten Station einer Gesellschaftsleitung wird vom rufenden Teilnehmer durchNachwahleiner Impulsreihe vorgenommen. Diese   Impulsreihe wirdnach dem Freiprüfen   des Leitungwählers auf einen in diesem untergebrachten Drehwähler, welcher die entsprechende Rufart einstellt, wirksam, worauf in Zusammenwirkung mit einigen Relais der Anruf der Station erfolgt. 



   Die Schaltvorgänge dabei sind folgende : Nach dem Ansprechen der Relais G und H ist der Einstellstromkreis für den die Rufart bestimmenden Drehwähler Dr vorbereitet. Durch die Nachwahlimpulsreihe, welche das Relais A betätigt, wird der Drehwähler über Erde, 57 a, V   I,     56 u,   55 g und Dr gedreht. 



  In dem Stromkreis spricht auch über die Impulsreihe das Relais V an, so dass sich das Relais G, wenn der Drehschalter die Nullstellung verlässt, über den Impulsstromkreis über den vom Drehmagnetanker betätigten Kontakt 52 dr während der Impulsreihe hält. Die entsprechende Abfallverzögerung erhält das 
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 Drehschalterarm d abgeschaltet Relais H fällt ebenfalls während der Impulsreihe nicht ab, da es sich über Erde, H   l,   30 h,   31'v,   27 y, 32   m und 41 p 1   hält. 



   Fällt nach der Impulsreihe das Relais V wieder ab, so fällt das Relais G sofort und das Relais H verzögert ab. Währenddem wird das Relais J über Erde, 36 c,   J I, 34 h, Drehwählerarm c   in einer der   Stellungen 1-11, 33 g, 31 vusw. erregt und legt die Kontakte 14 iund 16 ium. Über die Teilnehmerleitung   wird jetzt der einleitende Ruf gesendet, solange die Kontakte des abfallverzögerten Relais H noch betätigt sind. Ist der Drehwähler beispielsweise in die Stellung 2 gestellt worden, so ist über die Abfallzeit des Relais H folgender einleitender Rufstromkreis geschlossen : Erde, Drehschaltarm b in Stellung 2, 18 h,   16 i, Leitungsschleife, 14 i, 19 h, Drehschalterarm a   in Stellung 2, Pluspol der Rufbatterie und Wechselstromquelle.

   Durch diese Rufstromaussendung wird bei der gerufenen Station ein Relais gebracht, welches einen gegen Erde geschalteten Gleichstromwecker an die Leitung a oder b (je nachdem, welche Station gerufen wurde) legt. Das Weckereinschalterrelais bei der Station liegt mit einer Haltewicklung parallel zum Wecker. Fällt nun das Relais H ab, so hält sieh das Relais J über die Batterie, A II, 4 a, J   II,   18   h,   16 i und Gleichstromrufeinriehtung in der Station gegen Erde weiter, bis der Teilnehmer abhebt, die Gleichstromrufeinrichtung abschaltet und die Sprechschleife bildet. Das Rufkontrollzeichen wird zum rufenden Teilnehmer durch die Wicklung An übertragen. 



   Nach dem Abheben des gerufenen Teilnehmers fällt das Relais J ab, und die Relais Y und A sprechen über die Speiseschleife an. Es ist noch Vorsorge getroffen, dass die Teilnehmer der angesteuerten Gesellsehaftsleitung bis zum einleitenden Ruf gesperrt sind, auch dann, wenn der Drehschalter noch nicht eingestellt ist. Dies wird durch die an der Leitung a liegende Batterie bewirkt. Um nun diesen Zustand aufrechtzuerhalten, wenn durch das Relais A der Drehschalter eingestellt wird, ist der Kontakt 4 a, welcher normalerweise bei   Einzel-und Mehrfachanschlüssen   der Nachwahl von Nebenstellen dient, durch 3   g   überbrückt. Nach dem Abheben des gerufenen Teilnehmers sind die darauf folgenden Sehaltvorgänge gleich wie bei   Einzel- oder Mehrfachanschlüssen.   



   Besetztzeichen. 



   Wenn die angesteuerte Leitung nicht frei gefunden wurde, ist für alle Betriebsarten das Besetztzeichen gleich. Nach dem Abfallen des Relais U wird, wenn das Relais P 1 nicht angesprochen hat, das 
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 die Stellung 0 erreicht, worauf der Drehmagnet des Hebdrehwählers D über die Stellung 0 des Drehsehalterarmes   e und   43 u anspricht.   Der vom Drehmagnetanker betätigte Kontakt   47 d erregt das Relais U über die Wicklung U IL   43 it   trennt den Drehmagnet ab usw. Dies wiederholt sich so lange, bis der Hebdrehwähler die Ruhelage erreicht hat und der Kopfkontakt 48 k öffnet. 



   Wirkungsweise im Fernverkehr. 



   Umsteuern auf Fernbetriebsweise. 



   Wird der Leitungswähler vom Fernamt aus eingestellt, so wird vom Fernamt aus zwischen dem Heben und dem Drehen ein Steuerimpuls auf der Leitung b gesendet. Dadurch wird das Relais B über 7 y und B   I   gebracht. Da nach dem Heben, wie bereits vorher beschrieben wurde, das Relais U erregt ist, 
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   M 7 und   F   III.   In diesem Stromkreis spricht das Relais M an. Der Leitungswähler wird dann wie im
Ortsverkehr vollständig eingestellt (auch Nachwahl zwecks Anrufes von   Gesellschaftsteilnehmern),   doch unterbleibt nach dem Drehen des Leitungswählers die Prüfung, da der Prüfstromkreis bei 67 f unterbrochen ist.

   Der Haltestromkreis für das Relais   U während   des Eindrehens, welcher ebenfalls durch 67 f unterbrochen ist, wird durch 68 a über 70   u   während des Drehens impulsweise geschlossen. 



   Anschaltung des gewählten Einzel-oder Gesellschaftsteilnehmeranschlusses durch das Fernamt. 



   Wird der Teilnehmer für das Ferngespräch gebraucht, so wird vom Fernamt wieder ein Impuls über die Leitung b gegeben, wodurch neuerlich das Relais B gebracht wird. Dadurch wird die angesteuerte Teilnehmerleitung auf ihren Besetztzustand geprüft. Die Leitung kann fernbesetzt, ortsbesetzt oder frei sein. 



   Ist die Leitung fernbesetzt, so liegt an der Prüfleitung vom besetzenden Leitungswähler her direkte Erde. 
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 umgelegt ist, nicht an, wenn der angesteuerte Anschluss fernbesetzt ist, da an der Prüfleitung   c   direkte Erde vom besetzthaltenden Leitungswähler liegt, wodurch das Relais P 3 über   25 f kurzgeschlossen   ist. Da infolgedessen nach Umlegen des Kontaktes 60 m auch das Relais P 2 nicht ansprechen kann und den Kontakt 65 p 2 nicht trennt, erhält der   Fer platz   während des   Prüfimpulses   (Anlegen der Spannung an die   Leitung b)   im gewöhnlichem Wege, jedoch über den betätigten Kontakt 66 b das Besetztzeichen übertragen und ist von der bereits auf diesem Anschlusse bestehenden Fernverbindung verständigt.

   Nach Beendigung des Steuerimpulses durch das Fernamt fällt das Relais B wieder ab, und das Relais F legt sich wieder in den alten Haltestromkreis, in welchem auch wieder das Relais M anspricht. Es ist damit wieder der ursprüngliche Schaltzustand hergestellt, und die Prüfung kann nach angemessener Zeit wiederholt werden. 



   Ist die angesteuerte Leitung jedoch nur ortsbesetzt, so kann sich das Fernamt auf die bestehende Verbindung aufschalten, weil das Relais P 3 so bemessen ist, dass es auf die Prüfleitung   e   des Anschlusses, falls diese durch Erde über die Sperrwicklung des Ortsprüfrelais P 1 gesperrt ist, frei prüft und anspricht. 
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 das Relais V. Die Relais F und P 3 fallen ab. Das Fernamt ist nun   über 13   p 2 und 15 p 2 auf das bestehende Gespräch aufgeschaltet. Wird dieses Gespräch nicht durch Auflegen der Teilnehmer beendet, so legt das Fernamt wieder einen Steuerimpuls an die Leitung   b, wodurch   die Trennung des Gespräches durch Anlegen von Erde über 62 b, 61 f, 12 p 3,   1. 3   p 2 und 14   i   an die Sprechschleife bewirkt wird. 



   Ist der   Anschluss   durch die Trennung freigemacht, so spricht das Relais   P 1   über die Leitung   c   an und hält sich über Erde, F 1, P 1111, 42 p 2 und 41 p 1. In diesem Stromkreis spricht auch wieder das Relais F an und legt über 25 f,   24 mund   22 p 1 Sperrerde an die Leitung   c.   



   Anschaltung einer Mehrfachanschlussleitung durch das Fernamt. 



   Bei   Mehrfachanschlüssen   sind folgende Besetztfälle zu unterscheiden : 
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 welcher den Besetztzustand des Mehrfachanschlusses auf dem Kontaktsatz des Leitungswählers kennzeichnet, geöffnet und der Leitungswähler sucht fortschreitend eine der freien Leitungen in folgender Weise :

  
Wie bei nur ortsbesetzten   Einzel- oder Gesellschaftsleitungsanschlüssen sprechen   die Relais P 2 und P 3 an. Über Erde, 48 k, 49 p 3,53 e, den den   Mehrfachanschluss   kennzeichnenden Nebenkontakt   rinks,   46 m (nach Abfallen des Relais M), Drehschalterarm e in Stellung 0,43   u,   D und 41   p 1   erhält der Drehmagnet des Hebdrehwählers wieder Strom und betätigt mit seinem Anker den Kontakt 47   d,   welcher das Relais U über U 11 erregt. 43 u schaltet den Drehmagnet wieder ab usw. Über 45 u und 44 p 3 hält das Relais P 3 über die Wicklung P 3   Ill   während des Drehens und schaltet mit 9 p 3 und 12 p 3 die Aufschaltekondensatoren von den Wählerarmen ab.

   Während des Drehens prüft das Relais PI auf einen freien   Teilnehmeranschluss   über 64 e, 65 p 2 usw. Spricht dieses Relais an, so wird der Hebdrehwähler mit 41 p 1 stillgesetzt und das Relais F, falls es nicht noch über die Wicklung F 11 erregt ist, über 42 p 2 zum Ansprechen gebracht. Das Relais P 1 hält sich über die Wicklung P 1111. 22 p 1 legt zwecks Kennzeichnung der Fernsperre Erde über 24 mund 25 f an die Belegungsleitung e. 



   2. Alle Leitungen des Mehrfachanschlusses sind besetzt. In diesem Falle ist der Kontakt 26 sk nicht betätigt und der Leitungswähler muss sich auf die erste nur ortsbesetzte Leitung einstellen. Fernbesetzte Teilnehmer werden übersprungen. 

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   Durch den Steuerimpuls vom Fernamt wird das Relais B erregt und legt über Erde, 62 b, 61 f, 60 m, P 3 I, 63 p 3 und 25 f das Relais P 3 an den Wählerarm   c.   Da am Vorkontakt durch 26 sk Erde liegt, kann es nicht ansprechen, da die Wicklung P 3 II so bemessen ist, dass das Relais über diese nur hält. Mit dem Abfallen des Relais M wird der Drehmagnet über Erde,   48 k, 50 v, 53 c, mks   usw. wieder unter Strom gesetzt, bringt das Relais U, welches ihn wieder ausschaltet, usw. Wenn nun ein nur orts-   besetzter Anschluss   gefunden wird, spricht, da dort nicht mit direkter Erde gesperrt ist, das Relais P 2 über 
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 gleichen wie bei ortsbesetzten   Einzel-oder Gesellschaftsansehlüssen.   



   Rufen eines   Einzel-oder Mehrfachanschlusses.   



   Zwecks Anrufes des Teilnehmers wird vom Fernamt wieder ein Steuerimpuls über die Leitung b gegeben, welcher das Relais B erregt. 37 b bringt das Relais R über die Wicklung R II, 17 r sendet Rufstrom zum Teilnehmer. Dieser Ruf wird vom Fernamt so lange   willkürlich   wiederholt, bis sich der Teilnehmer meldet und die Sprechschleife bildet. Dann sprechen wie im Ortsverkehr die Relais A und Y an. 7   ytrennt   die Erde über das Relais B von der Leitung b, wodurch zum Fernamt das Aushängekriterium gegeben wird. Hängt der Teilnehmer vorzeitig ein, so fallen die Relais   A   und Y wieder ab, und das Fernamt kann neuerlich rufen. 



   Rufen eines   Gesellschaftsanschlusses.   



  Durch den Steuerimpuls des Fernamtes und das dadurch bewirkte Ansprechen des Relais B wird 
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 arm c ausserhalb der Stellung 0, 33 g,   31 u, 27 y,   32   mund 411'1   erregt und spricht an. 



   Die Kontakte 14i und 16 i legen um, und der den Anruf einleitende Rufstrom wird über die Abfall- 
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 selben, was in gleicher Weise wie im Ortsverkehr vor sich geht. Versucht das Fernamt in Unkenntnis dessen, dass ein   Gesellschaftsteilnebmer   gerufen werden soll,   mehrere Rufstromaussendungen.,   so unterbleiben diese, da die Relais   G und H wegen Abschaltung durch 61 Î. nicht mebr   gebracht werden können. 



  Meldet sich der gerufene Teilnehmer, so fällt das Relais J ab, und die Relais A und Y sprechen an. 7 y gibt das   Aushängekriterium   zum Fernamt. Hängt der Teilnehmer wieder ein, so kann er neuerlich gerufen werden. 



   Auslösung. 
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 alle Relais kehren in   ihre Ruhelage zurück. Es   spielen sich dabei die gleichen   Schaltvorgänge   ab wie bei der Auslösung einer Ortsverbindung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   ]. Schaltungsanordnung für einen Leitungswähler in selbsttätigen   Fernsprechanlagen,   an welchen Leitungen mehr als zweier Betriebsarten angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung der Teilnehmer verschiedener Betriebsart auf die Untergruppen eines Leitungswählers (Dekaden bei dekadischen Wählern) so erfolgt, dass je Untergruppe höchstens Leitungen zweier verschiedener Betriebsarten angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für eine der je Leitungwähleruntergruppe angeschlossenen Teilnehmerleitungsgruppen zweier verschiedener Betriebsarten der Leitungswähler keiner Umsteuerung bedarf.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die fallweise Umsteuerung des Leitungswählers für die andere Betriebsart durch einen vom Wähler mechanisch betätigten Kontakt (mks und mkg) bewirkt wird.
AT146778D 1935-06-21 1935-06-21 Schaltungsanordnung für einen Leitungswähler in selbsttätigen Fernsprechanlagen. AT146778B (de)

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