AT15937B - Selbstverkäufer. - Google Patents

Selbstverkäufer.

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AT15937B
AT15937B AT15937DA AT15937B AT 15937 B AT15937 B AT 15937B AT 15937D A AT15937D A AT 15937DA AT 15937 B AT15937 B AT 15937B
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AT
Austria
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lever
self
coin
hand lever
seller
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English (en)
Inventor
Eugene Louis Aubin
Charles Gervais Grosset
Original Assignee
Eugene Louis Aubin
Charles Gervais Grosset
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   No 15937.'   
 EMI1.1 
 BEIDE m CAEN (FRANKREICH). 



   Selbstverkäufer. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein   Selbstverkäufer   für Briefmarken, Karten und Bilder, die in Streifenform in dem Behälter aufgespeichert sind und mittels einer zugleich das Ausgeben bewirkenden Vorrichtung abgetrennt werden, was nach Einwurf eines entsprechenden   Geldstückes möglich   ist. Auf der Zeichnung ist die den Erfindung- 
 EMI1.2 
 in Ansicht den ganzen Apparat im Ruhezustand, Fig. 2 einen dazugehörigen   Grundriss.   In Fig. 3 ist die Anordnung des zum Abtrennen der Marken dienenden Messers veranschaulicht. Fig. 4 ist ein Schnitt nach   A-B   und Fig. 5 ein Schnitt nach C-D der Fig. 1. Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt nach E-F der Fig. 2, u. zw. von der der Fig. 1 entgegengesetzten Seite gesehen. Fig. 7 zeigt das Messer. In Fig.

   R ist der die   Münze   aufnehmende Teil in esenktem Zustande dargestellt. 



   Auf der unteren Trommel a ist das aus Briefmarken, Karten u. s. w. bestehende Band b aufgewickelt. Dieses Band b umschlingt teilweise eine mit Spitzen d versehene   Ziehtrommel und   geht unter einer Zunge e durch, weiche es führt, um es den beiden Ziehwalzen f und g zuzuleiten. Die Spitzen   d   sind in Entfernungen, entsprechend der 
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 das gegebenenfalls perforierte Band mitzunehmen. Durch die    Ziehwalzen fund 9   wird das Band immer vollkommen gespannt erhalten. Die Zunge e ist mit Rillen h versehen (Fig. 5), in welchen sich die Spitzen d der Trommel c bewegen. An der Stirnseite der Vorrichtung befindet sich ein Schlitz   i xur Einführung   der Geldstücke.

   Diese Einwurfs- öffnung befindet sich vor einer Rinne j, welche bis zu einer am Ständer l um m schwingenden 
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 kleidung o, welche zu der Platte k gehört und bei p drehbar ist. An der unteren Seite dieser Platte befindet sich ein kleines Gegengewicht q ; diese Vorrichtung   lässt   das Geldstück fallen, nachdem der Apparat funktioniert hat. Der   Hebel 1J   trägt einen nach abwärts reichenden Arm   f,   welcher mit einem kleinen Anschlag s versehen ist, der sich im Ruhe- 
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 sich in der Ruhelage auf einen Stift it, der an einem um eine   Stiftschraube ; c drehbaren   federnden Hebel   v   befestigt ist. Dieser Hebel dient auch dazu, mit seinem oberen Teil ft' den libel t in seiner Lage festzuhalten, so lange die Vorrichtung in Wirksamkeit ist. 



  Zur Betätigung dient ein Hebel y, welcher im Ständer um die Achse s drehbar gelagert ist.   Dieser Hobel endigt nach aussen   in einen Taster yl und ist innen mit einer Sperrklinke 1 versehen, die mit einem an der Trommel c befestigten Schaltrad 2 zusammenwirkt. Der Hebel y ist durch eine Stange 3 mit einem Kolben 4 gelenkig verbunden, 
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   der Einwirkung einer Feder 9, die das Bestreben hat, es in die horizontale Lage zu fuhren, um das Band b abzuschneiden und in der Ruhelage die Austrittsöffnung 10 zu   

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   verschliessen.   Das Messer tragt einen Arm   11,     dessen   hakenförmiges Ende   12   nach dem Niedergehen dos Hobels y sich hinter einen Stift 13 einlegt, der sich an einem um 15 drehbaren,

   durch eine Feder 16 niodergehaltenen   Hebel 14 bofindot. Der Hebel   y trifft beim Hochgehen auf den Hebel 14, wodurch das Auslösen des Messers bewirkt wird. Eine Feder 17 hält den Arm 11 in der Ruhelage. Diese Schneidevorrichtung kommt infolge der Auslösung durch den Hochgang des Handhebels y erst in jenem Augenblick zur Wirkung, in dem der abzuschneidende Streifen seine Bewegung beendigt hat. Eine Feder 18 
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 Schlitz, in welchem sich der Hebel y bewegt, zu verschliessen, wenn letzterer sich in gehobener Stellung befindet, sowie um in diesem Augenblicke das Einwerfen von Münzen oder anderen fremden Körpern zu verhindern. Ein am Hebel y angebrachter und in einen gezahnten Sektor 21 eingreifender Sperrhaken 20 verhindert das Hochgehen dieses Hebels, wenn derselbe nicht vorher ganz   hinabgedruckt   wurde.

   Diese Einrichtung sichert die richtige Ausgabe des zu verkaufenden Gegenstandes, nachdem die entsprechenden Geldstücke eingeführt wurden. Der Hebel y ist durch einen kleinen Lenker 22 mit einer Feder 23 verbunden, welche durch eine Schraube 24 am Gestell befestigt ist. Ein Anstossstift   25   verhindert die Bewegung des Hebels y, bis der Anschlag s durch das Einwerfen von Münzen abgehoben ist. An seinem äussersten Ende ist der Hebel y mit einem Stift 26 versehen, welcher auf die Wägevorrichtung einwirkt. Die   Vorrichtung enthält auch ein   Glocke   27,   auf welche ein   Hammer'28   schlägt, wenn der Vorgang beendet ist. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Die durch den Schlitz i eingeworfene Münze gelangt, über die Rinne j rollend, auf die Platte k, welche hiedurch ebenso wie der Hebel n um seine Achse m um einen gewissen Winkel verdreht wird. Infolge dieser Verdrehung kommen die Anschläge   8   und t ausser Eingriff, indem Anschlag   s   einen Kreisbogen beschreibt. Nachdem die Vorrichtung so ausgelöst ist, trifft der Hebel y, wenn auf den Taster yl ein Druck   ausgeübt   wird, auf die Rolle 8 am Ende des Messers 6, wodurch letzteres   hinabgedrückt   wird und der an ihm befestigte Arm 11 mitbewegt wird, welcher mit seinem hakenförmigen Ende 12 hinter den Stift an dem Hebel 14 einklinkt. 



  Durch Fortsetzung des Druckes auf den Taster yl des Hebels y wird die Trommel c, über welche das aus Briefmarken   oper   dgl. bestehende Band   b gfifahrt   ist, durch die Klinke 1 um einen Zahn verdreht. Diese Trommel versetzt durch ihre Bewegung mit
Hilfe ihres   gezahnten Umfiinges bl das Zalinrad 29   und durch dieses die Ziehwalzen f und   9   in Umdrehung. Während des Kippens des   Hebels It hat   sich der an der Feder r befestigte, freigewordono Anschlag s   z\1rückbewogt   und befindet sich nun unter dem Hebel y. 
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 unten an das Gegengewicht q stösst, dasselbe hebt und auch die Platte k zum Kippen bringt, wodurch die Münze in den Behälter   30   hineinfällt.

   Wenn der Hebel y an das Ende seiner Bewegung gelangt ist, schnappt der   rückwärtige   Teil des Federhammers 28 in die Sperrzähne 2 der Trommel c ein und der Hammer schlägt auf die Glocke 27 als Zeichen, dass der   Hebel, 1/ seine Bewegung beendigt   hat. Während der ganzen Bewegung des Hebels y wird auf das in der Pumpe 5 enthaltene Glyzerin ein Druck ausgeübt, während die Feder 23 unter dem   Einfluss   des Lenkers 22'gespannt ist. Wird nun, nachdem das Band   b   um die Länge einer Marke vorgeschoben wurde, der Taster ausgelassen, so geht der Hebel y unter der Einwirkung der Feder 23 wieder in die Höhe. Während dieses Hochganges stösst der Hebel   y an den Hebel 14,   wodurch das Messer 6 ausgelöst wird.

   Dasselbe schnellt unter der Einwirkung der Feder. 9 empor und schneidet die Marke ab, die durch die Öffnung 10 in die aussen angebrachte Schale 31 fällt, aus welcher sie dann entnommen werden kann. Während der Hebel y in seine Ruhelage zurückkehrt, wird auch der Hebel   v   verstellt. Dadurch kommt der Hebel n unter dem Einfluss des Gegengewichtes n1 auf den an dem Hebel t'befindlichen Stift   u   zu liegen, der Anschlag s gelangt in seine Stellung unter dem Anschlag t und die Platte k bewegt sich unter die Mündung der Rinne   j   zurück. Hiedurch ist die Vorrichtung für eine neuerliche Benützung vorbereitet. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Selbstverkäufer für Briefmarken, Karten, Bilder und dgl., welche sich in Form von Bändern in dem Apparat befinden und unter Vermittlung eines Handhebels und einer Ziehtrommel zur Ausgabeöffnung befördert worden, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehtrommel (c) an ihrem Umfange mit der Länge der vom Bande (b) abzutrennenden Marken EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 auf die gewünschte Länge, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (6) mit einem unter Federwirkung stehenden Arm (11) versehen ist, dessen hakenförmiges Ende hinter einem Stift (13) an einem drehbar gelagerten Hebel (14) einklinkt, gegen welch letzteren der den Apparat betätigende Handhebel (y) beim Hochgange anstösst.
    3. Selbsverkäufer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem Handhebel (y) befestigte Sperrklinke (20), wolche mit einem mit Sperrzähnen versehenen Segment (21) EMI3.2 desselben zu verhindern.
    4. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Stift (25) an. dem Handhebel (y), welcher Stift bei Bewegung des Handhebels vor Münzeinwurf gegen ein Zwischenstück (8) stösst, das mit dem die Münze aufnehmenden doppelarmigen Hebel (n) verbunden ist, zum Zwecke, die Möglichkeit einer Bewegung des Handhebels (y) abhängig zu machen von der vorhergehenden Einführung der Münze in den Selbstverkäufer.
    5. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 mit einer Münzaufnahmevorrichtung, gekennzeichnet durch eine von einem schwingenden Hebel (n) getragene und drehbar gelagerte Platte (k), welche, nachdem sich der Hebel (u) nach Münzeinwurf zunächst um einen gewissen Winkel verschwenkt und das Zwischenstück (s), welches die Sperrung für den Hebel (y) bildet, ausgelöst hat, wobei der Hebel (R) in dieser Lage durch den oberen Teil (u') eines Hebels hochgehalten wird, durch einen Stift (26) des Handhebels (y) zum Umkippen gebracht wird, so dass das Geldstück in den Sammelbehälter des Selbst- verkaufers geworfen wird.
AT15937D 1902-05-30 1902-05-30 Selbstverkäufer. AT15937B (de)

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